Bioresonanz-Colorpunktur  

Hans-Peter Zimmermann, Hypnotherapeut

5. März 2001

 
             
 

Acht Ansätze für die professionelle Arbeit mit dem ColorPunctur-Gerät

 
             
 
             
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Inhalt

I. Wie ein Hypnotherapeut die ColorPunctur entdeckte

II. Hypothese: Die Ursache hinter der Krankheits-Ursache

III. Acht verschiedene Möglichkeiten, erfolgreich mit ColorPunctur zu arbeiten

IV. Kann man bei der Arbeit mit ColorPunctur etwas falsch machen?

V. Schlussbemerkung

VI. Literatur


I. Wie ein Hypnotherapeut die ColorPunctur entdeckte

Vielleicht werden Sie sich gefragt haben, wie ein Hypnotherapeut, dessen Spezialgebiet doch die Psyche zu sein hat, dazu kommt, über ein Therapie-Gerät zu schreiben, das in den somatischen Bereich gehört.

Für die Antwort muss ich ein wenig ausholen.

Zunächst stellte ich bei vielen meiner Klientinnen und Klienten eine oder mehrere der folgenden Tatsachen fest:

    1. Der Klient klagte über unspezifische Beschwerden wie Kopfweh, Migräne, Schlafstörungen, Verdauungsstörungen, chronische Müdigkeit, neuralgische Schmerzen, Konzentrationsstörungen.
      Diese Störungen waren in den meisten Fällen eingehend schulmedizinisch abgeklärt worden, und die letzte Hoffnung war der Hypnotherapeut, der die angeblich "seelische Ursache" beseitigen helfen sollte.

    2. Der Klient war zwar willig, die seelischen Ursachen seiner Störungen zu bearbeiten, schien aber irgendwie blockiert zu sein, d.h. wir kamen an die Ursachen nicht heran.

    3. Der Klient litt unter einer der als psychosomatisch geltenden Krankheiten: Asthma bronchiale, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Magen- oder Duodenal-Ulkus.
      Obschon die Beschwerden durch mein Hypnotherapie-Instrumentarium deutlich gelindert wurden, waren sie in den wenigsten Fällen ganz weg. Dies, obschon wir annehmen konnten, dass die seelische Komponente erledigt war.

Neben diesen Erfahrungen mit Klienten hatten meine Frau und ich selbst mit Beschwerden zu kämpfen:

  • Wir hatten beide (aus rein ästhetischen Gründen) innerhalb eines Jahres unsere Amalgam-Füllungen durch Kronen oder Composite-Füllungen ersetzen lassen, und zwar bei einem Zahnarzt in unserem damaligen Wohnort San Clemente in Kalifornien. Wohlverstanden, ohne spezielle Vorsichts-Maßnahmen, und ohne eine Ausleitung vorzunehmen.
    Bald darauf begannen wir unter extremer Müdigkeit, vermehrten Kopfschmerzen, Blähungen und neuralgischen Schmerzen (insbesondere an den oberen Extremitäten) zu leiden. Ein schulmedizinischer Checkup brachte keinerlei körperlichen Befund zutage.

  • Meine Frau hatte seit ihrer Kindheit unter Asthma bronchiale und verschiedenen Allergien gelitten. Mit Hypnotherapie hatten wir zwar die Beschwerden auf etwa 20 Prozent reduzieren können. Wir wollten uns damit jedoch nicht zufrieden geben. Unsere Ansicht war: Entweder ist die psychische Ursache für diese Restbeschwerden enorm stark verdrängt, oder es gibt noch andere Ursachen dafür, die von der Schulmedizin ignoriert werden.

Bei Dr. med. Dietrich Klinghardt stieß ich auf eine naturheilkundliche Theorie, wonach jede Krankheit auf eine oder mehrere dieser vier möglichen Ursachen-Komponenten zurückzuführen sei:

  • Eine psychische Komponente

  • Eine biochemische Komponente
    (Vergiftungen, Schwermetalle, Nährstoffmängel etc.)

  • Eine elektromagnetische Komponente
    (Geopathischer Stress, Narben, Meridian-Blockaden etc.)

  • Strukturelle Komponenten
    (Deformationen der Wirbelsäule, Fehlbildungen oder
    Asymmetrien der Extremitäten etc.)

(Eine detailliertere Beschreibung dieser vier Komponenten finden Sie im Internet unter www.hpz.com/ideomotorik.html)

 

Diese Theorie faszinierte mich. Ob hier wohl die Antwort auf die Tatsache lag, dass Patienten, die unter chronischen Krankheiten litten, in einer streng schulmedizinischen Praxis durchs Band weg schlecht bedient waren und bestenfalls auf ein wenig Symptomlinderung hoffen konnten?

Während meiner Hypnose-Ausbildung hatten wir unter anderem gelernt, sogenannte ideomotorische Signale zu etablieren und damit quasi direkt mit dem Unterbewusstsein des Klienten zu kommunizieren. Natürlich bleibt bei solchen Verfahren immer der fade Beigeschmack, dass die Antworten auch durch Wunsch- oder Angstdenken des Klienten verfälscht sein könnten.

Dennoch begann ich, mit dieser Theorie zu experimentieren. Unter anderem hatte ich Anfang 1999 eine junge Klientin, die mit der Diagnose Morbus Crohn zu mir kam. Sie hatte seit Monaten hohe Dosen Cortison zu sich genommen und konnte als schulmedizinisch "austherapiert" betrachtet werden. Zusätzlich gab sie an, dass sie beim Geschlechtsverkehr große Schmerzen habe und seit Jahren vergeblich versuche, schwanger zu werden.
Nachdem wir ihre seelischen Blockaden auf relativ undramatische Weise beseitigt hatten, brachte die ideomotorische Abfrage eine strukturelle Komponente zutage. Und zwar hieß die Information C4 (4. Halswirbel), was aus schulmedizinischer Sicht überhaupt keinen Sinn macht.

Ich schickte die Klientin zum Körpertherapeuten. Dieser stellte ebenfalls ein Problem bei C4 fest, behandelte sie entsprechend, und seither ist die Frau völlig beschwerdefrei. Ihr Internist ordnete schon nach wenigen Tagen die Absetzung des Cortisons an. Die Frau hat keine Schmerzen mehr beim Geschlechtsverkehr und brachte vor einigen Monaten ein gesundes Kind zur Welt.

Durch solche Erfolge ermutigt, begann ich die ideomotorische Abfrage vermehrt in meine Hypnose-Trainings einzubauen. Die zahlreichen Feedbacks meiner Studenten waren zu einem großen Teil sehr ermutigend. Dennoch blieb für mich die Frage, ob beispielsweise ein Kalzium-Mangel tatsächlich als die eigentliche Ursache einer Krankheit angesehen werden kann. Oder mit anderen Worten: Wie kommt der Körper von einem Tag auf den anderen dazu, das Kalzium aus der Nahrung nicht mehr richtig zu resorbieren?

In dieser Zeit lernten meine Frau und ich einen Therapeuten kennen, der mit Neural-Kinesiologie (heute Regulations-Diagnostik genannt) nach Klinghardt arbeitete. Er stellte bei uns eine Quecksilber-Belastung fest und verschrieb mir Chlorella-Tabletten und Bärlauch-Tropfen und meiner Frau DMPS zum Inhalieren (siehe dazu auch den Amalgam-Vortrag von Dr. Klinghardt auf www.hpz.com/insider/VortragKlinghardt.pdf)
Da sich unsere Beschwerden zunächst deutlich besserten, begann ich, in dieser Richtung weiterzuforschen. Unter anderem absolvierte ich eine Ausbildung in Neural-Kinesiologie und kaufte mir ein Prognos-Gerät, mit dessen Hilfe man den Energie-Haushalt der Meridiane analysieren und unter anderem auch Schadstoff-Belastungen feststellen kann.
Ich begann, meine Klienten systematisch mit Prognos zu messen und stellte fest, dass ungefähr 90 Prozent derjenigen Klienten, die über die oben erwähnten unspezifischen Symptome geklagt hatten, entweder eine Schwermetall-, eine Pilz- oder eine Parasitenbelastung oder alles zusammen aufwiesen.

Nicht nur für mich und meine Frau, sondern auch für meine Klienten brach eine Zeit der Schwermetall-Ausleitung sowie der Parasiten- und Pilzkuren an. Den meisten von uns ging es allmählich besser, aber eben nur allmählich und nicht so durchschlagend, wie ich mir das von meinem Temperament her gewünscht hatte.

Nach fast einem Jahr Ausleitung nach Klinghardt sowie zwei Parasiten-Kuren hatten sich die Beschwerden bei mir und meiner Frau ein wenig gebessert, einige Symptome waren aber wiedergekehrt oder hatten sich verschoben. Wir litten immer noch zu häufig unter Kopfschmerzen, hatten Blähungen und waren chronisch müde.

Der liebe "Zufall" wollte es, dass ich anlässlich einer Buchtaufe eine Ärztin kennenlernte, die mit biophysikalischer Informations-Therapie (BIT) arbeitet. Ich sprach mit ihr über meine Bedenken bezüglich dieser Therapie, da ich von verschiedenen Seiten gehört hatte, Bioresonanz helfe zwar kurzfristig in oftmals phänomenaler Weise, aber in vielen Fällen kehrten die Symptome zurück oder verlagerten sich bloß.
Die Ärztin bestätigte meinen Verdacht. Sie habe zehn Jahre lang mit herkömmlicher Bioresonanz gearbeitet und vor zwei Jahren auf ColorPunctur, eine Kombination von Bioresonanz-, Magnetfeld- und Farbtherapie gewechselt. Die Resultate sprächen für sich.

Bei meiner ersten Konsultation stellte sie eine schwere Quecksilber-Belastung fest (nach fast einjähriger Ausleitung!), eine katabole Stoffwechsel-Störung, eine Pilz- und Parasiten-Belastung sowie eine Übersäuerung und eine Allergie auf Milcheiweiss.
Die Diagnose meiner Frau kenne ich nicht, gehe aber davon aus, dass bei ihr ähnliche Ursachen gefunden wurden.
Um es kurz zu machen: Nach sechs Konsultationen zu je 45 Minuten waren meine Frau und ich nicht nur unsere Beschwerden los, sondern erlebten auch einen völlig neuen Energie-Level.

In der Zwischenzeit sind wir begeisterte Selbst-Anwender von ColorPunctur und konnten auch schon akute Erkrankungen wie Erkältungen oder Konjunktivitiden mit Hilfe von ColorPunctur bereits in ihrem Entstehungsstadium erfolgreich abwehren. Außerdem gehört eine chronische Entzündung meiner Tonsillektomie-Narben nach zweimaliger lokaler Bestrahlung der Vergangenheit an.

Um eines klarzustellen: Ich bin am Verkauf von ColorPunctur-Geräten nicht finanziell beteiligt. Meine Motivation ist es, da meine Klienten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zu mir kommen, ein Netz von guten ColorPunctur-Therapeuten im deutschsprachigen Raum aufbauen zu helfen, damit diese wunderbare Therapieform möglichst vielen Menschen dienen kann.



II. Hypothese: Die Ursache hinter der Krankheits-Ursache

Gemäß Prof. Fritz-Albert Popp (1) ist das Biophotonen-System die höchste Steuerungsebene in unserem Körper. Er bezeichnet dieses System sinngemäß als die möglicherweise letzte noch messbare Instanz, bevor die Information in rein geistige Ebenen übergeht.

Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen sowie den Rückmeldungen von Therapeuten stelle ich heute folgende Hypothese auf:

Der biochemischen, elektromagnetischen und strukturellen Ursache ist eine weitere Ursache vorgelagert: Die Regulations-Störung.

Für Therapeuten, die bereits seit Jahren in der Biophysikalischen Informations-Medizin zu Hause sind, ist dies nichts Neues. Sie sprechen schon längst davon, dass die herkömmliche Naturheilkunde auch nur Symptombekämpfung betreibe.

Lassen Sie mich das in folgender Tabelle veranschaulichen:

Schulmedizin

Bisheriger naturheil-kundlicher Ansatz

Biophysikalische Informations-Therapie (BIT)

Klassische schulmedizinische Diagnostik

Biochemische,
elektromagnetische,
strukturelle,
psychische Ursachen

Gestörte Regulation

(man spricht in diesem Zusammenhang auch von Regulations-Starre)

 

Am Beispiel meiner selbst erlebten früheren Symptome (2):

Schulmedizin

Bisheriger naturheil-kundlicher Ansatz

Biophysikalische Informations-Therapie (BIT)

Diagnose:

Unspezifische Symptome ohne schulmedizinischen Befund

Diagnose:

Biochemische Ursachen:
Quecksilber, Pilze, Parasiten,
Eiweiß-Allergie, Übersäuerung, Darm-Dysbiose

Elektromagnetische Ursachen:
Meridian-Blockaden und Narben als Störfelder

Strukturelle Ursachen:
Spondylo-Listhesis L5 sowie leichter Scheuermann

Diagnose:

Gestörte Regulation
(Regulations-Starre)

Therapie:

Entweder keine,
oder Schmerzmittel gegen Kopfweh, Salben gegen neuralgische Schmerzen, Aufbau-Präparate gegen Müdigkeit, Diät gegen Blähungen

Therapie:

Quecksilber-Ausleitung mit Naturheilmitteln oder chemischen Präparaten

Pilz- und Parasiten-Kur

Eiweiß-Karenz

Säure-Basen-Tabletten

Darmsanierung

Akupunkt-Massage und Narben-Entstörung

Craniosacral-Therapie oder andere geeignete Therapieform

Therapie:

ColorPunctur-Behandlungen, bis die Beschwerden weg sind und die Regulations-Diagnostik keinen Befund mehr zeigt

 

(Zum Thema "Grundregulations-System nach Pischinger" lesen Sie bitte auch meinen Aufsatz "Allergien aus naturheilkundlicher Sicht" auf www.hpz.com/allergie.html)

Man könnte also sagen, dass die Regulations-Medizin noch einen Schritt weiter geht und sozusagen die Ursache hinter der Ursache hinter der Ursache findet und therapiert. Daher gilt sie als besonders geeignet bei Allergien, Mykosen, Parasitenbefall, Schwermetall- und Schadstoff-Belastungen sowie Autoimmunkrankheiten.

Nun kann man sicher mit Fug und Recht auch die Regulations-Starre hinterfragen und postulieren, dass dahinter nochmals eine Ursache stecke. Es gibt ja zahlreiche Theorien, die die eigentliche Causa jeder Krankheit im seelischen oder gar im weltanschaulich-karmischen Bereich sehen. Nur hat das den Therapeuten nicht zu interessieren. Nach meiner Meinung sollte ein Therapeut dort helfen, wo Hilfe verlangt wird. Zu viel Leid wurde durch den bei Schulmedizinern und besonders auch bei vielen Naturheilkundlern üblichen Satz "Das ist alles seelisch bedingt" erzeugt. Was nützt es beispielsweise einem 40jährigen Menschen, wenn er erfährt, dass sein Wirbelsäulen-Problem von einem Unfall herrührt, den er mit vier Jahren hatte, und dass dieser Unfall seelische Ursachen hatte. Er ist jetzt 40 Jahre alt und hat in erster Linie ein strukturelles Problem!

Ein anderes Beispiel möge meine Sicht zusätzlich veranschaulichen:
Bei der Therapie des Asthma bronchiale, unter dem meine Frau leidet, fanden wir heraus, dass sie mit elfeinhalb Jahren den Daumen gebrochen hatte. Mit zwölf Jahren hatte sie den ersten Asthma-Anfall. Für den Therapeuten, der sich in Traditioneller Chinesischer Medizin auskennt, ist der Zusammenhang klar: Durch den Daumen verläuft der Lungen-Meridian. Und wenn ein Meridian während Monaten blockiert ist oder hypofunktioniert, dann muss das entsprechende Organ fast zwangsläufig reagieren.
Nun kann man sicher darüber diskutieren, in welcher seelischen Verfassung meine Frau damals war, dass sie sich den Daumen brechen musste. Man kann auch spekulieren, dass ein chinesischer Arzt damals das Asthma hätte verhindern können. Für meine Frau sind das alles nichtssagende Gedankenspiele, denn sie hat jetzt ein Problem, das sie seit Jahrzehnten mit sich schleppt, mit allen Gewöhnungs-Merkmalen, die chronische Störungen mit sich bringen.

Daher lassen Sie uns zurückkehren zum alten Grundsatz: "Wer heilt, hat recht."

Eines der Geräte, mit dessen Hilfe ein geschickter Therapeut heilen kann, ist das ColorPunctur-Gerät nach dem deutschen Physiker Dr. Wolfgang Ludwig. Damit wollen wir uns im folgenden beschäftigen.

Wir werden uns hier nicht nochmals mit Geschichte und Entstehung der Biophysikalischen Informations-Therapie befassen. Dieses Papier ist in erster Linie für diejenigen Therapeuten gedacht, die bereits von den Möglichkeiten dieser Therapie überzeugt sind und wissen möchten, wie man mit ColorPunctur konkret arbeitet.


Falls Sie Grundsätzliches erfahren möchten, empfehle ich Ihnen zwei Internet-Adressen:

Zum besseren Verständnis empfehle ich Ihnen, zusätzlich das Buch "Biophotonen — das Licht in unseren Zellen" von Marco Bischof zu studieren (siehe Literaturhinweis am Schluss).

Bevor wir mit den Therapie-Ansätzen beginnen, möchte ich lediglich begründen, warum ich das ColorPunctur-Gerät als das wirksamste aus der Produkte-Palette von Dr. Ludwig betrachte:

Viktor M. Injuschin (3) von der Kasachischen Staatsuniversität hat 1968 nachgewiesen, dass Akupunktur-Punkte eine stärkere Biophotonen-Strahlung auf der Haut zeigen, sobald man Laserlicht in die Mundhöhle leitet. Seine Forschungen lassen die Vermutung zu, dass Laser-Akupunktur wirksamer ist als klassische Nadelung oder elektrische Stimulierung der Akupunktur-Punkte. Weiter gilt als gesichert, dass Meridiane in der Lage sind, kohärentes Licht zu transportieren. Daher gehe ich davon aus, dass das richtige Therapie-Signal, am richtigen Akupunktur-Punkt angewendet, wesentlich wirksamer ist als eine allgemeine Bestrahlung ganzer Körperareale.

Die Frage lautet nun: Wie findet der Therapeut das richtige Therapie-Signal (4) und den richtigen Akupunktur-Punkt. Das ist Gegenstand des nächsten Kapitels.





III. Acht verschiedene Möglichkeiten, erfolgreich mit ColorPunctur zu arbeiten

 

WICHTIG: Es empfiehlt sich, alle Verfahren zu studieren, da sie auch miteinander kombiniert werden können!

1. Die Arbeit mit Biotensor, Rute oder Pendel

Vorgehen

  1. Der Patient wählt spontan eine der zwölf Farben (5).

  2. Mit dem Biotensor wird nachgetestet, ob die Farbwahl richtig ist. (6)

  3. Auf der Meridian-Tabelle wird nachgeschaut, welche Meridiane für die Behandlung in Frage kommen. Zusätzlich zu den drei Meridianen, die in der Bedienungsanleitung stehen, sollten immer auch die beiden Zentralmeridiane Konzeptionsgefäß und Gouverneursgefäß (auch Lenkergefäß genannt) abgefragt werden.
    (Der Einfachheit halber finden Sie unten eine berichtigte Meridian-Tabelle)

    Falls der Therapeut sich mit Yamamoto-Akupunktur auskennt, ist es sinnvoll, auch diese Punkte abzufragen.

  4. Falls mehrere Meridiane angeben, kann man das Prioritäts-Mudra aus der Psycho-Kinesiologie anwenden. (7)

  5. Anhand eines Akupunktur-Atlasses werden die genauen Akupunktur-Punkte abgefragt. Auch hier kann mit dem Prioritäts-Mudra gearbeitet werden, um herauszufinden, mit welchem Punkt begonnen werden sollte.

  6. Bei paarigen Meridianen wird abgefragt, ob die linke, die rechte oder beide Seiten behandelt werden sollen.

  7. Sämtliche zusätzlichen Einstellungen des Gerätes werden abgefragt:

      • Dauer / Impuls
      • 1,6 Hz / 3,3 Hz
      • Zuätzliche endogene Frequenztherapie via Eingangsbecher (8) oder Elektrode (9)
      • Zusätzliche exogene Frequenztherapie via Eingangsbecher (10)

  8. Falls Eingangsbecher angibt, wird abgefragt, welche Substanz in den Eingangsbecher zu legen ist.

  9. Während der Punktsuche kann man mit dem Biotensor zusätzlich fragen "Bin ich auf dem richtigen Punkt?"

  10. Während des Therapierens kann mit dem Biotensor abgefragt werden, ob dieser Punkt bereits genügend lange behandelt wurde.

  11. Nach diesem Schema therapieren, bis der Klient findet, es steche keine Farbe mehr heraus, und bis der Biotensor dies bestätigt hat.

 

 Vorteile dieses Vorgehens

 Nachteile dieses Vorgehens

Der individuellste und dadurch vermutlich effizienteste Ansatz. (11)

 

 

Der Therapeut muss zuverlässig testen können.

Der Therapeut muss sowohl sein schulmedizinisches wie auch sein TCM-Wissen in den Hintergrund stellen und sich voll auf den Biotensor verlassen.

Die Patienten sollten gegenüber der Arbeit mit Biotensor, Pendel oder Rute nicht allzu negativ eingestellt sein. Wer solche Verfahren rundherum ablehnt, wird möglicherweise auch den Therapeuten ablehnen.

Der Therapeut muss gegenüber solchen Verfahren aufgeschlossen sein. Aber das kann man vermutlich voraussetzen bei einem Menschen, der sich mit Schwingungs-Medizin befasst.

Der Patient muss auf eine Diagnose im schulmedizinischen Sinn verzichten können.


Abkürzungen:

KG Konzeptionsgefäß
GG Gouverneursgefäß / Lenkergefäß
Lu Lungen-Meridian
Di Dickdarm-Meridian
KS Kreislauf-Sexus-Meridian
3E Dreifach-Erwärmer
He Herz-Meridian
Dünndarm-Meridian
MP Milz-Pankreas-Meridian
Le Leber-Meridian
Ma Magen-Meridian
Gb Gallenblasen-Meridian
Ni Nieren-Meridian
Bl Blasen-Meridian

 

Hier ist die ergänzte Meridian-Tabelle:

Farbe     

Rot

KG

GG

3E

He

MP

Rot-orange

KG

GG

KS

Ma

Orange

KG

GG

Ni

Bl

Di

Gelb-orange

KG

GG

Bl

Ni

Lu

Gelb

KG

GG

Ga

Le

Gelb-grün

KG

GG

He

Ma

Ga

Grün

KG

GG

MP

Le

3E

Türkis

KG

GG

Ma

MP

KS

Blau

KG

GG

Di

Lu

Ni

Indigo

KG

GG

Lu

Di

Bl

Violett

KG

GG

Le

KS

Purpur

KG

GG

Ga

3E

He


 

In dieser Tabelle habe ich absichtlich die klassischen TCM-Bezeichnungen "Anregung", "Ausgleich" und "Beruhigung" weggelassen, da bei diesen "individuellen" Verfahren möglichst wenig "gedacht", dafür mehr "gespürt" resp. durch das Radiästhesie-Instrument abgefragt werden sollte.

Sollten Sie gegenüber diesem Verfahren skeptisch sein, ist das verständlich. Ich möchte Ihnen nur sagen: Die Resultate sprechen für sich!
Außerdem hat F.A. Popp mit Hilfe der Biophotonen-Forschung nachgewiesen, dass der Körper des Patienten genau weiß, was ihm fehlt. (12)

 

 

2. Die Arbeit mit Kinesiologie

     

    Vorgehen

    Hier wird genau so vorgegangen wie unter Punkt 1, nur dass wir nicht über ein radiästhetisches Instrument abfragen, sondern über den Muskeltest.
    Aber Vorsicht: Begnügen Sie sich nicht mit einem Feld-Wald-und-Wiesen-Muskeltest. Sie müssen mindestens wissen, wie man feststellt, ob der Patient überhaupt testbar ist, und wie man auf Switching und pathologischen Yin-Zustand testet. Falls diese Begriffe für Sie ein spanisches Dorf sind, sollten Sie einen Kurs in Kinesiologie belegen.

     

     Vorteile dieses Vorgehens

     Nachteile dieses Vorgehens

    Genau so individuell und effizient wie die Arbeit mit radiästhetischen Instrumenten.

    Die Akzeptanz durch den Patienten ist in einigen Fällen höher als bei Radiästhesie-Verfahren, weil er spürt, dass seine Muskeln tatsächlich stärker oder schwächer reagieren.

    Der Therapeut muss zuverlässig und ehrlich testen können.

    Der Therapeut muss sowohl sein schulmedizinisches wie auch sein TCM-Wissen in den Hintergrund stellen und sich voll auf den Muskeltest verlassen.

    Der Patient muss auf eine Diagnose im schulmedizinischen Sinn verzichten können.

    Der Patient hat in vielen Fällen Muskelkater nach der Therapie.

     

     

    3. Die Arbeit mit dem Armlängen-Test

    Der Armlängen-Test ist eine Variation des Muskeltests und im Prinzip gleich zu handhaben.

     

     

    4. Die Arbeit mit RAC

    In der Ohrakupunktur wird seit Nogier (1968) eine Veränderung der Pulswelle am Radialispuls als Indikator zum Auffinden von gestörten Akupunktur-Punkten verwendet.

    Dieses Phänomen wurde von Nogier als Reflex Auriculocardiaque (RAC) bezeichnet, da eine Beteiligung des Herzens an seiner Entstehung vermutet wurde. Obwohl der physiologische Hintergrund des Phänomens bisher nicht vollständig geklärt ist, wird dieser Reflex von erfahrenen Akupunkteuren als äußerst hilfreich für die Diagnosestellung und zur Erprobung therapeutischer Maßnahmen dargestellt.

    Das Vorgehen bei ColorPunctur funktioniert auf die gleiche Art wie der Ansatz mit radiästhetischen Methoden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Nogier-Reflex am Patienten oder am Therapeuten getastet wird.

     

     

     Vorteile dieses Vorgehens

     Nachteile dieses Vorgehens

    Genau so individuell und effizient wie die Arbeit mit radiästhetischen Instrumenten.

    Sehr elegante und effiziente Test-Möglichkeit.

    Sofern der Puls am Patienten und nicht am Therapeuten gefühlt wird, ist in der Regel die Akzeptanz des Verfahrens auch bei skeptischen Patienten relativ hoch.

    Dieselben Nachteile wie bei radiästhetischen Verfahren.

    Zusätzlich:

    RAC ist sehr schwierig zu lernen und verlangt viel Fingerspitzengefühl.

     

     

     5. Die Arbeit mit PROGNOS

PROGNOS ist ein biophysikalisches Diagnose-Gerät. Es beruht auf einer Messung der zwölf paarigen Meridiane, genauer gesagt, des Hautwiderstands der Anfangs- oder Endpunkte der Meridiane an Händen und Füßen. Mit Hilfe dieser Messung wird die Energiebilanz im Körper grafisch wiedergegeben. Weiter kann die Reaktion des Körpers auf verschiedene Testmittel damit überprüft werden, indem diese Testmittel einfach in die Aura des Patienten gelegt werden (in der Regel in die linke Hand). Beispielsweise bedeutet eine starke Variation des Energiehaushalts auf das Homöopathikum "Amalgam D10" eine akute Belastung durch Quecksilber.

Nach mindestens vier Messungen mit unterschiedlichen "Inputs" durch Testmittel überprüft PROGNOS, ob sich der Hautwiderstandswert um weniger als 10 Prozent verschoben hat (Toleranzwert ist variabel einstellbar), und markiert diese Meridiane als blockiert.

Theoretisch könnten wir hier auch die Elektroakupunktur nach Voll (EAV) sowie verwandte Diagnose-Methoden erwähnen.
Diese russische Variante der Elektroakupunktur hat jedoch einige Besonderheiten, die vor allem in einer sehr umfangreichen vorbereitenden wissenschaftlichen Grundlagenforschung begründet sind. Anfang der 80er Jahre hatte eine Forschungsgruppe um Medizinprofessor W.A. Sagrjadski und Ingenieur Prof. V. Slokasow an der Akademie der medizinisch-technischen Wissenschaften Russlands in Moskau zunächst die bekanntesten damaligen Akupunktur-Messverfahren eingehend untersucht - darunter die deutsche Elektroakupunktur nach Voll, die beiden japanischen Verfahren "Ryodoraraku detection" von Nakatani und "Standard AMI" nach Motoyama sowie die russische "Test-1-Karat" von Netschuschkin. Dabei machten die Wissenschaftler eine erschreckende Entdeckung: Bei sämtlichen Verfahren führten die Mess-Ströme zu unerwünschten, teilweise starken energetischen und biochemischen Veränderungen.

Ob sie zu bleibenden Störungen führen, wurde in Tierversuchen untersucht. Unter dem Licht- und Elektronen-Mikroskop analysierte man die per Elektroakupunktur behandelten Gewebeareale und die den jeweiligen Akupunkturmeridianen zugeordneten Organe. Was die Wissenschaftler nicht erwartet hatten: Sämtliche Verfahren verursachten kleinflächige Zerstörungen von Nervenzellen, winzige Ödeme und Blutgerinnsel, ein punktförmiges Zerschmelzen der Hautschichten und Kollagenfasern oder krankhafte Veränderungen der Mitochondrien, der Energiekraftwerke der Zelle.

Den gesamten Untersuchungsbericht finden Sie im Internet auf
www.life-testinstitut.de/presse2.htm

Mehr über PROGNOS erfahren Sie unter www.medprevent.de.

Gemäß Bedienungsanleitung von PROGNOS sind die Probleme nach folgender Priorität zu therapieren:

    1. Blockierte Meridiane
    2. Asymmetrische Meridiane
    3. Hyper- und Hypofunktionen der Meridiane

Daraus ergibt sich das folgende

Vorgehen

  1. Mindestens vier PROGNOS-Messungen durchführen.
    Die erste ohne Testmittel, die zweite nach Provokation mit Biokamm, Piezostift oder Magnetfeldmatte, die dritte und vierte mit je einem Testmittel, das in bezug auf die Anamnese sinnvoll ist (z.B. Amalgam, Fasciolopsis, Candida)

  2. Falls Blockaden angezeigt werden:
    Therapievorschläge von PROGNOS bezüglich Blockaden aufrufen.

  3. In untenstehender Tabelle die zugehörige Farbe wählen.

  4. Dauer/Impuls und Frequenz intuitiv wählen, wobei erfahrungsgemäß die auf dem Gerät unten angesiedelten Farben eher nach Dauerbestrahlung oder 3,3 Hz verlangen.

  5. Endogene/exogene Frequenztherapie via Eingangsbecher resp. Elektrode entweder weglassen oder intuitiv wählen, wobei die endogene Frequenztherapie eher bei akuten Erkrankungen zum Zuge kommt.

  6. Nach intuitiv bestimmter (13) Bestrahlungsdauer: Nachmessen mit PROGNOS.

  7. Falls Blockaden beseitigt, zur Asymmetrie-Anzeige wechseln.
    Falls Meridian-Asymmetrien als "kritisch" oder "pathologisch" angezeigt werden:
    Therapie-Vorschläge von PROGNOS für Asymmetrien aufrufen.

  8. In untenstehender Tabelle die zugehörige Farbe wählen.

  9. Dauer/Impuls und Frequenz intuitiv wählen, wobei erfahrungsgemäß die auf dem Gerät unten angesiedelten Farben eher nach Dauerbestrahlung oder 3,3 Hz verlangen.

  10. Nach intuitiv bestimmter Bestrahlungsdauer: Nachmessen mit PROGNOS.

  11. Falls Asymmetrien beseitigt (keine Asymmetrie im kritischen oder pathologischen Bereich): Zur Energiebilanz wechseln.

  12. Falls Meridiane Hyper- oder Hypofunktion anzeigen: PROGNOS-Therapievorschläge für ColorPunctur aufrufen (unter "Wandlungsphasen" zu finden). Dort finden Sie sowohl die zu wählende Farbe wie auch die zu therapierenden Punkte.

  13. Nachmessen mit PROGNOS.

  14. Entscheiden, ob Hyper- und Hypofunktionen weiter therapiert werden, oder Behandlung beenden. (14)

 

Farbtabelle für die Tonisierung der Meridiane:
Meridian Wird tonisiert mit der Farbe

Lu

Indigo

Di

Blau

KS

Rot-orange

3E

Rot

He

Gelb-grün

Gelb

MP

Grün

Le

Violett

Ma

Türkis

Gb

Purpur

Ni

Orange

Bl

Gelb-orange

  Farbtabelle für die Sedierung der Meridiane:
Meridian Wird sediert mit der Farbe

Lu

Gelb-orange

Di

Orange

KS

Türkis

3E

Grün

He

Purpur

Violett

MP

Rot

Le

Gelb

Ma

Rot-orange

Gb

Gelb-grün

Ni

Blau

Bl

Indigo

 

Vorteile dieses Vorgehens

 Nachteile dieses Vorgehens

Dieses Vorgehen wirkt auf die meisten Patienten wissenschaftlich und systematisch und ist daher von denjenigen Therapeuten vorzuziehen, die eher skeptische Patienten behandeln.

Die Fälle sind sauber dokumentiert, zusammen mit den übrigen Patientendaten.

Der Therapie-Erfolg kann gegenüber der Krankenkasse sauber belegt werden.

Es bedeutet eine Mehr-Investition von ca. DM 20'000.– für das PROGNOS-Gerät sowie die intensive Beschäftigung mit der PROGNOS-Philosophie.

Die Messungen nehmen relativ viel Zeit in Anspruch.

Es handelt sich um ein systematisiertes und nicht ein individuelles Verfahren und könnte möglicherweise weniger effizient sein als die Abfrage mit Biotensor, RAC oder Muskeltest.
Außerdem hat sich PROGNOS aus für mich bisher unerfindlichen Gründen von der ColorPunctur abgewandt und wird in zukünftigen Versionen möglicherweise keine entsprechenden Therapie-Vorschläge mehr enthalten. Als Mittel zur Verlaufskontrolle wird PROGNOS jedoch nach wie vor gute Dienste leisten.

 

 

 

 6. Die Arbeit nach der klassischen Akupunktur-Lehre

 

Vorgehen

  1. Anamnese und TCM-Diagnose (15)

  2. Im Akupunktur-Atlas die entsprechenden Therapie-Punkte nachschlagen.

  3. In untenstehender Tabelle die passende Farbe wählen.

  4. Dauer/Impuls und Frequenz intuitiv wählen, wobei erfahrungsgemäß die auf dem Gerät unten angesiedelten Farben eher nach Dauerbestrahlung oder 3,3 Hz verlangen.

  5. Endogene/exogene Frequenztherapie via Eingangsbecher oder Hand-Elektrode entweder weglassen oder intuitiv wählen, wobei die endogene Frequenztherapie eher bei akuten Erkrankungen zum Zuge kommt.

  6. Nach intuitiv bestimmter Bestrahlungsdauer:
    Überprüfen der Resultate mit TCM-Diagnose.

     

     

    Tabelle für die Behandlung nach der klassischen Akupunktur-Lehre:

    Meridian Tonisierung Ausgleich Sedierung

    Lu

    Indigo

    Blau

    Gelb-orange

    Di

    Blau

    Indigio

    Orange

    KS

    Rot-orange

    Violett

    Türkis

    3E

    Rot

    Purpur

    Grün

    He

    Gelb-grün

    Rot

    Purpur

    Gelb

    Rot-orange

    Violett

    MP

    Grün

    Türkis

    Rot

    Le

    Violett

    Grün

    Gelb

    Ma

    Türkis

    Gelb-grün

    Rot-orange

    Gb

    Purpur

    Gelb

    Gelb-grün

    Ni

    Orange

    Gelb-orange

    Blau

    Bl

    Gelb-orange

    Orange

    Indigo

     

     

    Vorteile dieses Vorgehens

    Nachteile dieses Vorgehens

    Dieses Vorgehen wird vermutlich von den meisten TCM-Therapeuten bevorzugt, da es sich vorzüglich in ihre bisherigen Therapien integrieren lässt.

    Erfahrungsgemäß erzielen selbst TCM-Unkundige mit Hilfe eines guten Akupunktur-Atlasses gute Resultate, obschon die radiästhetische oder kinesiologische Abfrage in solchen Fällen wesentlich zuverlässiger ist.

    Um mit diesem Verfahren optimale Resultate zu erzielen, sollte der Therapeut in TCM ausgebildet sein.

    Da sich dieses Vorgehen an den klassischen Akupunktur-Indikationen orientiert, ist es möglich, dass in gewissen Fällen nur die Symptome behandelt werden, anstatt die Regulations-Störung zu beheben.

     

     

     

    7. Die Arbeit mit Chakren

     

    Chakren sind Energie-Zentren im Körper mit seelischen und somatischen Bezügen. Von alten östlichen Lehren her schon seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden bekannt, ist die Existenz der Chakren in der Zwischenzeit messtechnisch nachgewiesen worden. (16)

    Literatur über Chakren gibt es zur Genüge. Ich beschränke mich hier auf eine tabellarische Zusammenfassung:

     

    Chakra Nachgewiesene Lage entlang der Wirbelsäule

    Vermutete Entsprechung im endokrinen System

    Vermutete seelische Entsprechung Therapie- Farbe

    Wurzel-Chakra

    Höhe Musculus pubococcygeus, unterhalb des Steissbeins

    Nebennieren

    Sicherheit, Verwurzeltsein, Geerdetsein, materieller Erfolg

    Rot

    Sexual-Chakra

    Eine Handbreit unterhalb des Bauchnabels

    Gonaden
    (Frau: Eierstöcke; Mann: Hoden)

    Sexualität, Geschlechterrolle, Kreativität

    Orange

    Bauch-Chakra

    Eine Handbreit oberhalb des Bauchnabels

    Pankreas

    Verzeihen,
    Loslassen

    Gelb

    Herz-Chakra

    Höhe des Herzens

    Thymusdrüse

    Bedingungslose Liebe

    Grün

    Hals-Chakra

    Höhe Kehlkopf

    Schilddrüse

    Kommunikation

    Blau

    Stirn-Chakra

    Zwischen den Augenbrauen

    Hirnanhangdrüse
    (Hypophyse)

    Intuition

    Indigo

    Scheitel- oder Kronen-Chakra

    Höchster Punkt des Kopfes
    (Akupunktur-Punkt GG-20)

    Zirbeldrüse
    (Epiphyse)

    Spirituelles Bewusstsein, Verbindung zum Ganzen, Gott

    Violett

     

     

    Vorgehen

    Dieses Verfahren kann meiner Meinung nach nicht unter "Therapie" eingestuft werden, sondern dient einem allgemeinen Energie-Ausgleich (17). Es wird vermutlich für viele spirituell orientierte Heiler das Verfahren der Wahl sein, sollte jedoch nicht als Mono-Therapie eingesetzt werden.
    Empfohlene Bestrahlungsdauer bei diesem Verfahren: Ca. 30 Sekunden pro Punkt. Falls ein bestimmtes Chakra mehr Energie benötigt, kann auch länger bestrahlt werden.
    Therapeuten, die nach diesem Verfahren arbeiten, werden vermutlich die Behandlungs-Dauer ohnehin radiästhetisch abfragen.

    Dieses Verfahren kann gut mit der klassischen Akupunktur-Lehre kombiniert werden. So wird zum Beispiel das Wurzel-Chakra bei KG-1 vermutet, das Sexual-Chakra bei KG-5, das Bauch-Chakra bei KG-12, das Herz-Chakra bei KG-17, das Hals-Chakra bei KG-23, das Stirn-Chakra beim Extrapunkt Yintang, und das Scheitel-Chakra bei GG-20.

    Neben den in der Tabelle aufgeführten Farben ist es sinnvoll, für die dazwischenliegenden Punkte die Mischfarben zu verwenden.
    Hier eine Tabelle der möglichen Chakra-Tonisierungspunkte für den TCM-Kundigen
    (in dieser Reihenfolge zu tonsieren):

    Akupunktur-Punkt Farbe

    KG-1

    Rot

    KG-3

    Rot-orange

    KG-5

    Orange

    Bauchnabel oder KG-8

    Gelb-orange

    KG-12

    Gelb

    KG-14

    Gelb-grün

    KG-17

    Grün

    KG-20

    Türkis

    KG-23

    Blau

    Extrapunkt Yintang HN-3

    Indigo

    GG-20

    Violett

    Zum Abschluss können mit der Farbe Purpur die Punkte 3E-17, 3E-20, 3E-21, 3E-22 und 3E-23 behandelt werden.

    Für den Eingangsbecher besonders geeignet sind hier die Bach-Blüten sowie die homöopathischen Präparate von Drs. Ulrike und Reimar Banis (www.rubimed.com)

    Es ist dem Ermessen des Therapeuten überlassen, inwieweit er die im Intimbereich liegenden Punkte entweder weglassen oder vom Patienten selbst behandeln lassen will (18).

     

    Vorteile dieses Vorgehens

    Nachteile dieses Vorgehens

    Da dieses Vorgehen keine Krankheits-Symptome behandelt, darf es in vielen Ländern auch von nicht medizinisch geschulten Menschen angewandt werden.

    Die "Behandlung" ist relativ einfach und verlangt nur rudimentäre Kenntnisse in bezug auf die Chakren.

    Es ist nicht als Mono-Therapie geeignet, sondern wirkt lediglich unterstützend.

    Theoretisch könnte ein Konflikt mit der klassischen Akupunktur-Lehre entstehen, indem zum Beispiel ein Chakra mit seiner entsprechenden Farbe tonisiert wird, während dieselbe Farbe einen nahegelegenen Akupunktur-Punkt fälschlicherweise sediert.
    Da jedoch die Chakren ausschließlich auf Zentralmeridianen liegen, ist dieser Fall eher unwahrscheinlich.





    8. Lokale Behandlung

 

Dieses Vorgehen ist für alle Therapeuten geeignet, die sich nicht mit Akupunktur befassen wollen. Es ist jedoch auch sinnvoll mit allen anderen Verfahren zu kombinieren.

 

Vorgehen

  1. Anamnese.
  2. Intuitive oder an den Chakren orientierte Farbwahl.
  3. Lokale Behandlung der Problemstellen, bis eine spürbare Besserung eintritt.

 

Beispiele

  • Eine chronische Entzündung der Tonsillektomie-Narben wurde mit zweimaliger lokaler Behandlung mit der Farbe Blau (Hals-Chakra) geheilt. Dabei wurde nur von außen, also am Hals auf der Höhe der Tonsillen, bestrahlt, und zwar an zwei aufeinanderfolgenden Tagen je 5 Minuten pro Körperseite.

  • Ein Unwohlsein im Magen-Darm-Trakt nach einem schweren Käse-Fondue wurde wie folgt beseitigt:
    Bestrahlung auf Magenhöhe mit der Farbe Gelb (Bauch-Chakra), bis der Patient angab, das Unwohlsein habe sich in Richtung Darm verschoben.
    Dann Bestrahlung mit Farbe Gelb-orange und Orange (vom Patienten gewählt) im Bereich des Dünndarms, bis der Patient angab, jetzt sei nur noch ein Druck in der Herzgegend spürbar.
    Dann Bestrahlung des Brustbeins in Höhe des Herzens (Vorsicht bei Herzschrittmacher-Trägern!) mit der Farbe Grün (Herz-Chakra), bis der Patient angab, dass die Beschwerden weg seien.

  • Eine Narbe am Haaransatz wurde mit Indigo (19) wie folgt entstört: Bestrahlung auf der Narbe und um die Narbe herum, bis der Hautwiderstand auf der Narbe ungefähr gleich anzeigt wie derjenige des umliegenden Gewebes.

 

 

 

IV. Kann man bei der Arbeit mit ColorPunctur etwas falsch machen?

Einige Bioresonanz-Experten gehen davon aus, dass der Körper nur zu denjenigen Therapie-Signalen «in Resonanz geht», die er zur Zeit braucht. Was er nicht braucht, bleibe demnach wirkungslos.

Etwas anders verhält es sich bei der ColorPunctur, wo Meridiane angeregt oder beruhigt werden. Während ein einigermaßen regulationsfähiger Körper vermutlich falsche Signale ausregulieren kann, wird ein schwerkranker Körper möglicherweise mehr Mühe bekunden.

Dem ist allerdings die Hypothese entgegenzuhalten, dass es in einem solchen Falle zu einem "Aufmerksamkeits-Signal" (20) kommt, das wiederum die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Marco Bischof (21) berichtet beispielsweise von Versuchen mit dem bekannten Naturheilmittel Echinazin, die ergeben haben, dass Echinazin möglicherweise nicht, wie erwartet, eine immunstärkende, sondern eine immunschwächende Wirkung hat und gerade dadurch das Immunsystem stimuliert.

Sollten sich solche Hypothesen bewahrheiten, dann könnte die ColorPunctur wohl auch bei schwerkranken Menschen bedenkenlos eingesetzt werden.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass die dreijährigen ColorPunctur-Erfahrungen einer Schweizer Ärztin bisher in keinem einzigen Fall eine Verschlechterung gezeigt haben.

 

 

 

V. Schlussbemerkung

Dieses Papier stützt sich auf folgende Erfahrungswerte:

  • Die Erfahrungen des Autors in bezug auf Naturheilverfahren und TCM.

  • Die dreimonatige Erfahrung des Autors als Selbstanwender von ColorPunctur.

  • Die zwölfjährige Erfahrung einer Schweizer Ärztin in bezug auf Bioresonanz und die dreijährige Erfahrung derselben Ärztin mit ColorPunctur.

  • Den regen Austausch, den der Autor mit Ärzten und Naturheilern pflegt.

 

Die Informationen in diesem Papier haben rein hypothetischen Charakter und sollen dem Therapeuten lediglich Impulse geben, damit er sein eigenes Vorgehen mit ColorPunctur entwickeln kann.

Ich habe von verschiedenen Therapeuten gehört, dass ColorPunctur-Geräte ungenutzt in den Praxen herumstehen, weil niemand so genau weiß, wie man mit ihnen arbeitet. Das ist sehr schade, denn mit ColorPunctur steht uns ein einzigartiges Instrument zur Verfügung. Wenn dieses Papier dazu beitragen konnte, dass die ColorPunctur-Geräte nicht nur gekauft, sondern auch zum Nutzen der Patienten eingesetzt werden, dann hat es sein Ziel erreicht.

Damit dieses Papier laufend aktualisiert werden kann, bin ich jedem Therapeuten für Feedback sehr dankbar. Sie erreichen mich wie folgt:

Hans-Peter Zimmermann
E-Mail hpz@hpz.com
www.hpz.com

Wenn Sie dieses Dokument ausdrucken möchten, laden Sie am besten die Word-Version herunter.

 

 

 

 

VI. Literatur

Bischof, Marco: Biophotonen — das Licht in unseren Zellen, Zweitausendeins, Frankfurt 1995

Focks, Claudia: Atlas Akupunktur, Gustav Fischer, Ulm 1998

Ludwig, Wolfgang: Informative Medizin, VGM, Essen 1999

Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 1994

Pschyrembel: Wörterbuch Naturheilkunde, Gondrom, Berlin 1996

Schmincke, Christian: Heilen mit Traditioneller Chinesischer Medizin, Weltbild, 1998

Bedienungsanleitungen PROGNOS und ColorPunctur




Fußnoten
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(1) zit. in Bischof, Marco, Biophotonen – das Licht in unseren Zellen (siehe Literaturhinweis am Schluss)


(2) Die psychische Komponente habe ich bewusst weggelassen, da wir uns hier um den somatischen Teil kümmern wollen. Die Trennung Psyche-Körper ist jedoch nur der Übersicht halber sinnvoll. In der Neuen Medizin geht man davon aus, dass sowohl die Psyche den Körper wie auch der Körper die Psyche beeinflusst. Rückmeldungen von Patienten deuten darauf hin, dass mit Biophysikalischer Informations-Therapie auch die Psyche günstig beeinflusst wird. Ob dies an einer direkten Beeinflussung über das Biphotonen-System liegt oder lediglich daran, dass die Wiederherstellung der Regulations-Fähigkeit sich günstig auf die Psyche auswirkt, wird vermutlich schwierig zu überprüfen sein.

(3) Bischof, Marco, a.a.O.

(4) Im Falle von ColorPunctur bestehend aus Farblicht (auf Wunsch amplitudenmoduliert), Schumann-Frequenzen (frequenzmoduliert mit der antiphlogistisch wirkenden Universalfrequenz nach Nogier), Geomagnet-Frequenzen, Solar-Frequenzen sowie optional mit zusätzlicher endogener oder exogener Therapie via Eingangsbecher resp. zweite Hand-Elektrode. ColorPunctur ist das einzige mir bekannte Therapie-Gerät, das die gesamte atmosphärische Yin-Yang-Information liefert.

(5) Gemäß Dr. Ludwig wählt der Patient in 99 Prozent der Fälle spontan die richtige Farbe. Es hat sich bewährt zu fragen «Welche Farbe sticht am meisten heraus» anstatt «Welche Farbe leuchtet am meisten». Mit dieser Fragestellung vermeiden Sie, dass der Patient automatisch die Leuchtfarben wählt. Interessant ist, dass sich bei jedem Patienten die Farbwahrnehmung während der Therapie verändert. Wenn er zum Beispiel die Farbe Orange am Anfang als leuchtend und brillant wahrgenommen hat, erscheint sie ihm eher schmutzig oder matt, sobald er sie nicht mehr braucht.

(6) Ich verwende ab hier nur noch den Begriff Biotensor. Gemeint sind jedoch alle radiästhetischen Instrumente.

(7) Während der Abfrage werden die beiden Punkte Niere 27 (am Unterrand der Clavicula, zwei Cun lateral der Kranial-Kaudal-Achse) am Patienten gedrückt. Drücken kann entweder der Therapeut oder der Patient selbst. Dieses Vorgehen bewirkt, dass nur derjenige Meridian anzeigt, mit dem begonnen werden soll.

(8) Nach klassischer BIT vor allem bei akuten Störungen anzuwenden. Geeignet sind alle körpereigenen Substanzen wie Sputum, Nasensekret, Stuhl, Urin, Ohrenschmalz. Diese werden in der Regel in einem Papiertaschentuch in den Eingangsbecher gelegt.

(9) Bei rheumatischen Schmerzen kann die zusätzliche Elektrode beispielsweise an ein besonders schmerzendes Gelenk gehalten werden.

(10) Besonders geeignet sind Edelsteine, Blüten-Essenzen, Nosoden und Homöopathika.

(11) Mir ist ein Fall bekannt, wo zwei eineiige Zwillinge im Alter von 11 Monaten mittels ColorPunctur gegen Asthma behandelt wurden. Der Therapie-Ansatz wurde mittels Biotensor abgefragt und war bei jedem der Zwillinge völlig unterschiedlich. Die beiden sind seit über einem Jahr beschwerdefrei.

(12) Bischof, Marco, a.a.O.

(13) In vielen Fällen spürt der Klient intuitiv, wann ein Punkt genug bestrahlt wurde.

(14) Nach intensiver Therapie sind die PROGNOS-Messungen nicht mehr reproduzierbar, und es empfiehlt sich, eine mehrtägige Pause einzuschalten und später nachzumessen.

(15) TCM = Traditionelle Chinesische Medizin

(16) siehe dazu unter anderem: Gerhard Eggetsberger www.eggetsberger.com

(17) Wer allerdings mit einem radiästhetischen Verfahren, RAC oder Muskeltest arbeitet, wird feststellen, dass ColorPunctur-Therapie fast immer auch Chakren-Therapie beinhaltet.

(18) Eine Möglichkeit, dieser Problematik auszuweichen, ist die Arbeit mit Somatopen. So kann das Wurzel-Chakra beispielsweise über die Mitte der Hand-Innenflächen therapiert werden.

(19) Von Dr. Ludwig empfohlene Farbe für Narben-Entstörung. Ist meistens richtig, aber nicht immer. Sollte also nach einem der Testverfahren abgefragt werden.

(20) Ludwig, Wolfgang, siehe Literaturverzeichnis.

(21) Bischof, Marco, a.a.O.

 
             
 
             
 

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