HPZs Power-Letter Nr. 168 (30.8.2010)
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Für wen ist HPZs Power-Letter?
  • Für Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetrieben und Therapie-Praxen
  • Für Menschen, die sich für Medizin und Naturheilkunde interessieren
  • Für Menschen, die Wohlstand für den natürlichen Zustand halten
  • Für Menschen, die in Marketing und Management führend sein wollen

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Das findest Du in diesem Power-Letter...
    1.   Hallo, liebe Freunde...
    2.   Die Kunden schauen nur auf den Preis. Richtig oder falsch?
    3.   Ein Klinischer Psychologe, der's begriffen hat
    4.   Wie man die Emotion "Neid" für sich positiv nutzen kann
    5.   Was ist das Schlimmste, was Dir passieren könnte?
    6.   Woher kommen eigentlich die HPZ-Seminarteilnehmer?
    7.   Ein Suggestopädie-Buch für Business-Trainer
    8.   Zwei Tests mit der Videokamera des iPhone 4
    9.   Astrologie und Tarot sind salonfähig!

1. Hallo, liebe Freunde...

In einem Power-Letter erwähnte ich einmal beiläufig die Worte des Atomphysikers Jean E. Charon: "Die Welt ist, was ich von ihr denke." Die "neuen Physiker" kamen auf diese Idee, nachdem sie in den 20er Jahren entdeckt hatten, dass die subatomaren Teilchen sich NICHT unabhängig von unseren Erwartungen verhalten. Wer mehr darüber wissen will, tippt den Begriff "Heisenbergsche Unschärferelation" in eine Suchmaschine und liest die 68'400 Seiten, die darüber existieren ;-)

Wenn diese Hypothese stimmt, bedeutet das: Wir beeinflussen mit unseren Erwartungen die Materie! Zugegeben: Für viele von Euch ist das nichts Neues, und auf persönlicher Ebene haben die meisten das schon erfahren. Aber interessant ist, dass es sich hier nicht um eine Spekulation aus der Eso-Szene, sondern um Physik handelt.

Warum ich aber auf den Satz "Die Welt ist, was ich von ihr denke" zurück komme: Ein Power-Leser wirft eine interessante Frage auf. Er sagt: "Weiss ich denn in jedem Moment, was ich denke? Und kann ich eventuell sogar zwei oder mehr Dinge gleichzeitig denken?" Die Frage ist berechtigt, und die sogenannten "Experten" streiten sich auch hier um die alleinseligmachende Wahrheit.

Ich vermute, dass Denken ein vielschichtiger Prozess ist. Ein einfaches Beispiel ist der mittelmässige Verkäufer, der jeden Tag zu seinem Spiegelbild sagt "Ich bin ein Spitzenverkäufer". Warum wird er ein mittelmässiger Verkäufer bleiben? Weil er eben gleichzeitig denkt "Ich bin ein lausiger Verkäufer, sonst müsste ich mir nicht jeden Tag vor dem Spiegel einreden, ich sei ein Spitzenverkäufer."

Eine der vielen Hypothesen in der Psychologie besagt, dass wir mindestens zwei Ebenen des Denkens annehmen können: Bewusstes Denken einerseits, und unbewusstes Denken und Fühlen andererseits. Weiter besagt die Theorie, dass das Unbewusste oder Unterbewusste immer stärker wirke als das Bewusste.

Na ja, warum habe ich wohl Hypnose studiert? Hypnose gilt als eines der besten Mittel, unbewusste Inhalte entweder bewusst zu machen oder direkt im Unterbewusstsein zu verändern.

Und damit zu meinen heutigen Themen...
 
2. Die Kunden schauen nur auf den Preis. Richtig oder falsch?

Vor Jahren beklagte sich eine Ärztin bei mir, dass sie von den Krankenkassen aus nur 80 Franken pro Stunde für eine Homöopathie-Beratung verlangen dürfe. Ich war entsetzt. Jeder Handwerker verdient heute mehr!

Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen, meinen Standard-Spruch loszuwerden: "Die Menschen geben massenhaft Geld aus, um sich krank zu machen. Nur das Gesundwerden sollte gratis sein."

Die Ärztin meinte darauf, es gebe natürlich schon sehr viele Menschen, die nicht imstande seien, die Arztkosten selbst zu tragen. Ist das wirklich so? Oder ist es in vielen Fällen nur eine Frage der Prioritäten? Wenn mir einer sagt, er habe kein Geld für eine Therapie, dann möchte ich ihn bei sich zu Hause besuchen. Wenn er nicht im billigsten Haus lebt, das billigste Auto fährt und allabendlich in den billigsten Fernseher glotzt, dann hat er auch kein Anrecht auf den billigsten Gesundheitsdienst, oder?

Wenn Ihr Inhaberinnen oder Inhaber eines Kleinbetriebs seid, dann gilt das auch für Eure Kunden! Einen Klein-Unternehmer, der mir vorjammerte, dass die meisten seiner Kunden Pfennigfuchser (oder schweizerdeutsch: Rappenspalter) seien, schockierte ich mit der Aussage: "Dann musst du selbst auch so einer sein!"

Und wie sieht Eure Zielgruppe aus? Wollt Ihr es mit geizigen oder eher mit grosszügigen Menschen zu tun haben? Eine wichtige Frage, die sich jeder am besten sofort beantwortet.
 
3. Ein Klinischer Psychologe, der's begriffen hat

Kürzlich war Norbert Preetz, promovierter Klinischer Psychologe aus Magdeburg, zu einem "Small Business Talk" bei mir. Der Mann hat es echt begriffen, was das Selbstwertgefühl des Therapeuten und die Eigenverantwortlichkeit der Klienten angeht.

Und was umso bewundernswerter ist: Norbert Preetz ist in der DDR aufgewachsen, wo das Mangeldenken auch nach der Wende noch von vielen als Tugend angesehen wird.

Das knapp 50-minütige Gratis-Video ist sowohl für Therapeuten wie auch für potenzielle Hypnose-Klienten und Laien interessant, und zwar aus folgenden Gründen:
  • 1. Norbert Preetz (www.hypnose-doktor.de) ist kein "Soft-Hypnotiker" wie die meisten Hypnotherapeuten im deutschsprachigen Raum; er ist vielmehr ein Verfechter der "direkten Schule" nach Dave Elman, und er erreicht daher Trance-Tiefen, von denen manch ein Erickson-Jünger nur träumen kann.
  • 2. Norbert Preetz erzählt, wie er in der hypnosefeindlichen DDR Hypnose gelernt hat; eine tolle Lektion in Hartnäckigkeit und Durchsetzungsvermögen.
  • 3. Norbert Preetz, der als Klinischer Psychologe fast die gleichen Befugnisse hat wie ein Psychiater, hat kein Helfersyndrom, sondern verlangt von seinen Patienten, dass sie Eigenverantwortung übernehmen und an der Genesung mitarbeiten. Dazu gehört auch, dass sie die Hypnotherapie-Leistungen aus eigener Tasche bezahlen. Das ist nicht wenig, aber sie bekommen ja auch nicht wenig!

Hier geht's zum Video:
hans-peter-zimmermann.tv/Hans-Peter_Zimmermann_TV/Norbert_Preetz.html
 
4. Wie man die Emotion "Neid" für sich positiv nutzen kann

"Mitleid kriegt man geschenkt; Neid muss man sich verdienen." Dieser Spruch dürfte mittlerweile allen bekannt sein, oder?

Was aber viele nicht wissen: Wenn man einem Menschen gegenüber Neid verspürt, muss man es nicht dabei bewenden lassen, dass der Neid einen zernagt. Man kann ihn auch für sich in positiver Weise umpolen, um erfolgreicher zu werden.

Wie das geht, erzähle ich in einem dreiminütigen Zugersee-Bootcast:
hans-peter-zimmermann.tv/Hans-Peter_Zimmermann_TV/HPZ_unterwegs_27.html

Sorry, der Bootcast ist ziemlich freizügig. Ich habe versucht, wenigstens meinen Wohlstandsbauch etwas zu verbergen. Dazu muss man wissen: Trainer werden pro Kilogramm Körpermasse bezahlt, daher darf ich nicht zu viel abnehmen ;-)
 
5. Was ist das Schlimmste, was Dir passieren könnte?

Hand aufs Herz: Seid Ihr auch schon einmal morgens aufgewacht und habt Euch gefragt: "War das eigentlich alles oder hat das Leben noch ein paar spannendere Augenblicke auf Lager?"

Mehr als 60 Prozent meiner Seminar-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer befinden sich in einer Umbruch-Phase. Ihnen sei dieser Beitrag gewidmet. Wenn Ihr ein Ziel vor Augen habt, Euch jedoch nicht traut, es zu verwirklichen, dann schreibt doch mal die Antworten auf diese Fragen auf ein Blatt Papier:
  • Was würde ich heute anpacken, wenn ich wüsste, es kann nichts schief gehen?
  • Was wäre das Schlimmste, was mir passieren könnte? Und wie würde ich damit umgehen?

Na? Soeben einen Entschluss gefasst? Wenn nein, dann schreibe mir doch, was Dich daran hindert. Vielleicht kann ich Dir noch einen persönlichen Tritt in den Allerwertesten verpassen ;-)
 
6. Woher kommen eigentlich die HPZ-Seminarteilnehmer?

Immer wieder höre ich von Seminarteilnehmern, wie überrascht sie sind, dass sich an meinen Seminaren Menschen so verschiedener Herkunft und mit so verschiedenen beruflichen Hintergründen treffen und es so gut haben miteinander. Und oft wird auch gestaunt, wie international die Gruppen zusammengestellt sind. Daher möchte ich wieder einmal eine Statistik veröffentlichen:

Von den 394 Teilnehmern, die in den letzten vier Jahren mein Grundlagen-Seminar (www.hpz.com/erfolgsseminar.html) besucht haben, kamen
  • 201 aus Deutschland
  • 135 aus der Schweiz
  • 47 aus Österreich (he, Ösis, was ist los mit Euch? Von Euch gibt's doch mehr als von uns Schweizern!)
  • 3 aus Italien
  • 3 aus Holland
  • 2 aus Liechtenstein
  • 2 aus Frankreich
  • 1 aus Brasilien

Was den beruflichen Background angeht, wäre es zu aufwändig, eine exakte Erhebung zu erstellen. Geschätzt sieht es ungefähr so aus:
  • 50 Prozent Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetrieben, die ein erfolgreicheres und erfüllteres Leben führen wollen.
  • 30 Prozent Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetrieben, die Therapeuten werden oder sich zumindest mit Therapie-Angeboten ein zweites Standbein aufbauen wollen.
  • 10 Prozent Menschen, die bereits als Therapeuten tätig sind.
  • 9,7 Prozent Menschen, die (noch) angestellt sind, aber unternehmerisch denken.
  • 0,3 Prozent Menschen, die zu viel Geld haben und Seminare aus reiner Langeweile buchen.

Was die Geschlechterverteilung angeht:
  • 37 Prozent Frauen (ist doch toll für einen Macho wie mich, oder?)
  • 62,5 Prozent Männer
  • 0,5 Prozent unentschieden ;-)

Mehr als 90 Prozent der Teilnehmer sind zwischen 35 und 60 Jahre alt, die restlichen sind entweder frühreife Jugendliche zwischen 28 und 35, die sich trotz meines knallharten Zielgruppen-Marketings erlauben, bei den Grossen mitzuspielen, oder aber junggebliebene Oversixties, die wissen, dass es nie zu spät ist, ein sinnvolles Leben zu beginnen ;-)

Und was man mit Sicherheit sagen kann: Mehr als 95 Prozent stammen aus höheren Kaufkraftklassen. Dieser Teil der Statistik war sehr schwer zu eruieren ;-)
 
7. Ein Suggestopädie-Buch für Business-Trainer

Mein Suggestopädie-Video mit Claudia Feichtenberger scheint sich zu einem Hit zu entwickeln:
www.youtube.com/watch?v=r_tZFv-XYoc

In der Zwischenzeit hat sich Zamyat Klein, eine Kollegin von Claudia Feichtenberger, gemeldet mit einem Rezensions-Exemplar ihres Buches "Zauberwelt der Suggestopädie - ein innovativer Ansatz für Ihr Business-Training". Ich bin noch nicht ganz durch mit der Lektüre, kann aber jetzt schon sagen, dass mir Aufmachung und Inhalt ausnehmend gut gefallen.

Wer gerne bei Amazon bestellt, hier ist der (gekürzte) Link:
digbig.com/5bcgjr

Oder hier auf Zamyats Web Site, wo es auch zahlreiche nützliche Gratis-Downloads gibt, sofern man das Buch kauft und die geheimen URLs anklickt:
www.zamyat-seminare.de/shop/buecher-und-cd-rom/#c691

 
8. Zwei Tests mit der Videokamera des iPhone 4

Wie Ihr vielleicht wisst, kann das neue iPhone 4 auch HD-Video aufzeichnen. HD bedeutet "High Definition", also hochauflösend. Ich habe natürlich gleich mal zwei Tests gemacht und direkt via iPhone ins Netz gestellt.

www.youtube.com/watch?v=RvwfoZiie10

www.youtube.com/watch?v=_WSYTSI0CjI

Von HD kann ich allerdings im Moment noch nichts sehen. Dazu müsste beim Video unten rechts die Grösse "720p" einstellbar sein. Vielleicht braucht Youtube ein Weilchen, um die HD-Version darzustellen, und sonst wird mir sicher ein Technik-Freak unter den Power-Lesern verraten, was ich falsch gemacht habe.

Mein Tipp: Sofort ein iPhone 4 kaufen, denn auch ohne HD kann sich die Videoqualität sehen lassen, wenn man bedenkt, dass die beiden Clips weniger als fünf Minuten brauchten, um vom REC-Button direkt zu Youtube zu gelangen.
 
9. Astrologie und Tarot sind salonfähig!

Michael Bammerlin (digbig.com/5bcgjt) schickt mir einen interessanten Artikel über den Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung, der zeigt, dass Astrologie durchaus salonfähig ist. Es sei denn, die Psychologen möchten nachträglich die tragende Rolle von C.G. Jung abstreiten.

Jung stellte die These auf, dass die Tierkreiszeichen als Archetypen menschlicher Charaktere betrachtet werden könnten, und dass sie das gesamte Potenzial der Menschen enthielten. Die Tierkreiszeichen hätten eine tiefere Bedeutung als uns bekannt sei, und die Menschen würden sich dieser Bedeutung in emotional aufwühlenden Situationen bewusst, in denen sie ja auch häufig Astrologen aufsuchten.

Ähnlich Bodenständiges liest man über das Tarot, hier zum Beispiel von einem ETH-Wissenschaftler: www.schmid-werren.ch/tarot/philosophie/warum_why.html
Sein Artikel enthält auch einen Link auch auf C.G. Jungs Ansicht in Sachen Tarot.

Also, Ihr wenigen Unaufgeklärten, die Ihr mir geschrieben habt, Astrologie und Tarot sei eines HPZ unwürdig: Macht Euch mal ein bisschen schlau, damit Ihr Euch nicht mehr mit so unflätigem Unwissen blamieren müsst ;-)
 


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Das wär's für heute.
Vor einigen Jahren träumte ich tatsächlich im Halbschlaf ein neues Vaterunser. Ich schrieb es nach dem Aufwachen sofort auf und gebe es hier kommentarlos weiter. Ich denke, die religiösen Fundis werden schon für die nötigen Kommentare sorgen ;-)

Nur zwei Erklärungen dazu: Ich habe mir sagen lassen, dass im Hebräischen das Wort für "Herr" dasselbe bedeute wie "Gesetz". Ausserdem bedeute "heilig" dasselbe wie "heil", oder mit anderen Worten "ganz". Interessant, oder?

    Ewiges Gesetz,
    Das Du bist über allem,
    Ganzheit sei Dein Name,
    Dein Reichtum komme,
    Dein Plan geschehe,
    Wie oben, so auch unten,
    Und auf allen Ebenen.
    Unsere tägliche Lehre erteile uns heute,
    Und hilf uns, auf dem Pfad zu bleiben.
    Sei nachsichtig, wenn wir vergessen,
    Wie auch wir nachsichtig sein wollen,
    Wenn andere vergessen.
    Denn in Dir liegt der Reichtum
    Und die Power
    Und die Herrlichkeit.
    Das war immer so.
    Das wird immer so sein.
    Und das ist so.


Herzlich, Euer

Hans-Peter Zimmermann :-)


P.S. Lust auf noch mehr Interessantes? Dann schau' jetzt gleich in meinen Blog: www.hpz.com/hypnose-erfolgs-blog




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