HPZs Power-Letter Nr. 172 (25.11.2010)
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Das findest Du in diesem Power-Letter...
    1.   Hallo, liebe Freunde...
    2.   Über Tote nichts ausser Gutes? Geht's noch?
    3.   Esowatch und Eselwatch - der Krieg im Dritten Jahrtausend
    4.   Medizin - die zehn Meikirch-Thesen
    5.   Unterwerfung durch Hypnose?
    6.   Hilfe, ich kann nicht visualisieren!
    7.   Was bedeutet eigentlich manisch?
    8.   Konkreteres zum Kalifornien-Seminar 17. bis 24. April 2011

1. Hallo, liebe Freunde...

Ein lateinischer Aphorismus lautet "de mortuis nihil nisi bene". Zu Deutsch: "Über die Toten nichts ausser Gutes". Warum eigentlich? Ist es nicht unser Recht, ja vielleicht sogar unsere Pflicht, uns mit den Umständen von Todesfällen intensiv auseinanderzusetzen und daraus etwas fürs Leben zu lernen?

Meine Vermutung ist: Den Toten ist es sowieso egal, was wir über sie denken. Die befassen sich nur noch damit, wie sie selbst ihr vergangenes Leben beurteilen, und was sie im nächsten Leben besser machen wollen.

In diesem Sinne erlaube ich Euch und mir nochmals ein paar Gedanken zum Tod von Bärbel Mohr...
 
2. Über Tote nichts ausser Gutes? Geht's noch?

Zu meinem Beitrag im letzten Power-Letter haben mich etliche Zuschriften erreicht. Wie gesagt, habe ich Bärbel Mohr nicht persönlich gekannt. Zwar bin ich grundsätzlich mit der These einverstanden, dass unsere Erwartungen die Materie stark beeinflussen, aber die saloppe Wünscherei à la Rhonda Byrne, Pierre Franck, Bärbel Mohr und Kurt Tepperwein ist mir denn doch etwas zu naiv.

Dazu habe ich mich unter anderem kritisch-humorvoll in diesem Blog-Beitrag geäussert:
http://digbig.com/5bcymh
Und etwas seriöser in diesem Interview mit einem Informatik-Professor:
http://www.youtube.com/watch?v=tGa-yxbS78w

Einige Leser und Leserinnen scheinen Bärbel Mohr besser gekannt zu haben (oder behaupten es wenigstens) und sind der Meinung, in Bärbels Leben sei längst nicht alles so rosig gewesen, und unter der Oberfläche habe es ganz mächtig gebrodelt. Das kann ich nicht beurteilen, fände aber die Klärung sehr wichtig, denn sie entscheidet darüber, ob Bärbel uns mit ihren Thesen beschummelt hat, oder ob tatsächlich etwas dran ist an der Behauptung, dass Bestellungen beim Universum in der Regel prompt ausgeliefert würden.
Nach den Insider-Informationen, die mir vorliegen, tendiere ich eher dazu zu glauben, dass Bärbel Mohr sich ihren Tod durchaus bestellt hat, denn wenn man vor der Entscheidung steht, der Welt sein wahres Gesicht zu zeigen oder zu sterben, ist der Tod manchmal die leichtere Wahl.

Den Vogel abgeschossen hat aber eine Frau, die sich selbst "Hexe Rabia von Katzenstein" nennt. Normalerweise würde ich so etwas nicht veröffentlichen, aber ich finde, wer solchen Stuss schreibt, verdient, dass man ihn beachtet:

(Zitat Rabia von Katzenstein)
Traurig aber wahr

In längst entschwundenen Zeiten lebte einmal die Wünsche-Expertin Bärbel Mohr. Sie schrieb viele Bücher darüber, wie man Wunder wirken kann. Schade, dass Anne Frank diese Wunderbücher nicht kannte. Viele Menschen kauften ihre Bücher, glaubten alles was sie schrieb, obwohl es auch warnende Stimmen gab z.B. Hugo Egon Balders „Wunschbullshit im Universum“. Es gab Menschen, die die Realität gar nicht mehr sahen, falsche Entscheidungen trafen, weil sie darauf vertrauten, was die Wünsche-Expertin schrieb: „Der Geist herrscht über die Materie.“

Im gesundheitlichen Bereich kann eine Fehlentscheidung tödlich enden. Da gab es einen Mann, der hatte akute Leukämie, wollte aber keine Chemo, weil er von den alternativen Heilmethoden der Bärbel Mohr las. Der Mann liegt heute im Sarg. Genauso wie die Bestsellerautorin selbst. Auf ihrer HP gibt es den Artikel „Kollegen-Tipps für Ärzte mit Krebspatienten“. Wenn man einen Tumor hat, soll man sich vorstellen, man habe Piranhas im Blut, die ihn auffressen. Warum hat es nicht einmal bei ihr selbst funktioniert? Warum musste diese spirituelle Großmeisterin im Alter von 46 Jahren an Krebs sterben?

Über die Schäden, die das spirituelle Werk der Bärbel Mohr anrichtete, wusste niemand so gut Bescheid wie die Hexe Rabia von Katzenstein. In allen Esoterikforen war sie jahrelang bemüht, die Mohrschen Schäden zu reparieren. Sie schrieb sich die Finger wund, doch die Leute glaubten Bärbel Mohr - wollten weiterhin hinters Licht geführt werden.

Eines Tages war die Hexe so verärgert, dass sie eine Bestellung beim Universum aufgab. Sie bestellte, dass Bärbel Mohr endlich das Handwerk gelegt werde. Das Versandhaus Universum hatte sich entschieden, Bärbel Mohr durch Krebs sterben zu lassen, aber leider hat das auch nicht gereicht, um den dummen Lesern die Augen zu öffnen. Die „Bunte“ schrieb, dass die Esoszene um Bärbel Mohr trauert. TV-Star Michaela Merten schrieb: „Der Himmel hat seinen Engel wieder.“

Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.

(Ende Zitat)


Ist das zu fassen? Die Frau behauptet, Bestellungen beim Universum funktionierten nicht, nimmt aber für sich in Anspruch, den Tod Bärbel Mohrs bestellt und geliefert bekommen zu haben. Den Kommentar zu ihrem unsäglichen geistigen Sekret liefert sie gleich selbst: Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.

Übrigens... sollte ich demnächst unerwartet sterben, wisst Ihr jetzt, wen Ihr verhaften müsst ;-)
 
3. Esowatch und Eselwatch - der Krieg im Dritten Jahrtausend

Bald ist Weihnachten, und wenn die Leute auf der Strasse gefragt werden, was sie sich wünschten, kann man auch dieses Jahr sicher sein, dass mindestens jeder Dritte mit samtener Stimme in die Kamera flötet: Den Weltfrieden!

Wir Menschen scheinen jedoch ohne Krieg nicht auszukommen. Und da wir in diesem Jahrtausend noch keinen hatten, wird er auf anderer Ebene geführt. Kurz zu den Hintergründen:

Seit einiger Zeit gibt es das anonyme Internet-Portal esowatch.com. Dort werden etliche Menschen, die nach Ansicht der anonymen Autoren zur Esoterik-Szene gehören (und daher unweigerlich kriminelle Abzocker sind), in tendenziöser Weise beschrieben, um es mal milde auszudrücken. Die meisten Opfer sprechen von Internet-Mobbing, Verbreitung von Falschaussagen, Denunziation und Rufmord.

Mein Problem dabei ist: Es wird dort zum Teil über Menschen geschrieben, über die ich durchaus auch einen kritischen Beitrag verfassen würde, allerdings niemals unter dem Deckmantel der Anonymität. Ich habe noch nie einen anonymen Beitrag veröffentlicht und gedenke das auch in Zukunft nicht zu tun. Aber Esowatch verhunzt auch Menschen, die ich als seriös einstufe, und die meinen Respekt verdienen, unter vielen anderen den Radionik-Experten Hermann Grösser, den Entwicklungsbiologen Bruce Lipton oder den Arzt Rüdiger Dahlke. So gesehen ist die Tatsache, dass ich bei Esowatch auch eines Eintrags für würdig befunden werde, eine Ehre für mich, denn ich befinde mich zum grössten Teil in guter Gesellschaft ;-)

Die Anonymität wird im (fehlenden) Esowatch-Impressum mit den Repressalien erklärt, die den Autoren drohen könnten. So seien zum Beispiel bei Gegnern der Neuen Germanischen Medizin schon Glatzköpfe in Nazi-Stiefeln aufgetaucht, heisst es. Das ist meiner Meinung nach eine Schutzbehauptung für die Tatsache, dass man einfach das deutsche Recht umgehen will. Denn ich habe mich mehrfach offen und kritisch über die Neue Medizin nach Hamer geäussert und wurde noch nicht einmal verbal bedroht.

So weit, so gut. Die Frage ist nun: Wie soll sich ein Esowatch-Opfer verhalten? Falsche Fragestellung. Wenn er ein echter Esoteriker ist (und ich setze das jetzt mal mit spiritueller Einstellung gleich), dann ist er kein Opfer! Predigen wir denn nicht alle das Gesetz der Anziehung (siehe auch mein Beitrag zu Bärbel Mohr)? Und soll dieses Gesetz nur gelten bei sogenannt "positiven" Ereignissen? Nein. Wenn es so etwas gibt wie Esoterik (= inneres Wissen), dann haben wir Esoteriker Esowatch manifestiert und sollten genau hinhören, was wir uns damit sagen wollen:
  • Ist vielleicht zwischen den Verhunzungen eine Information, die wir positiv verwerten könnten?
  • Was muss ich in meinem Leben verändern, dass das Mobbing aufhört oder völlig unwichtig wird?
  • Könnte der Eintrag bei Esowatch auch Vorteile haben, indem es mir Leute vom Leib hält, mit denen ich nichts zu tun haben soll?

Das sind die Fragen, die sich ein spirituell eingestellter Mensch stellt.

Statt dessen haben ein paar Esowatch-Opfer beschlossen, es ihren Widersachern mit gleicher Münze heimzuzahlen. Man stelle sich das vor: Sie haben beim gleichen türkischen Provider, der auch Kinderporno-Seiten hostet und seinen Kunden Anonymität garantiert, das Portal eselwatch.com eröffnet und verunglimpfen auf gleiche Weise die mutmasslichen Esowatch-Betreiber.

Gegen Esowatch wird seit einiger Zeit immer wieder ermittelt wegen Beleidigung und Verletzung der Impressums-Pflicht. Vielleicht kann die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gleich auf das Gegenportal Eselwatch ausdehnen, denn es handelt sich bei beiden Portalen um anonyme und feige Krieger des Dritten Jahrtausends.
 
4. Medizin - die zehn Meikirch-Thesen

Jürg Lauper schickt mir den Link zu den 10 Meikirch-Thesen, die zwei namhafte Ärzte und Professoren zur inneren und äusseren Sanierung unseres Gesundheitssystems aufgestellt haben. Sie sind es meiner Meinung nach wert, dass man sich näher damit beschäftigt, nur bleiben sie vermutlich (und leider) Utopie.

Aber wenn wir uns nicht mit Utopien beschäftigen, wird nicht einmal das Mögliche angepackt, geschweige denn das Unmögliche versucht:
paradigm-shift-in-medicine.net/index.php?Meikirch-Thesen:Die_10_Thesen
 
5. Unterwerfung durch Hypnose?

Mein Berufskollege Norbert Preetz hat offenbar gerade einen Lauf. Nachdem ich seinen Blog schon im letzten Letter erwähnt habe, hat er schon wieder so ein tolles Ei gelegt. Diesmal macht er sich Gedanken darüber, was wohl passieren würde, wenn die Show-Hypnotiker mit ihren Behauptungen Recht hätten, dass man durch blosses Fingerschnippen einen Menschen gefügig machen und umprogrammieren könne.

Meine Vermutung: Das wäre in der Politik, in der Kriminalität (sorry für die unbeabsichtigte Schnittmenge) und in vielen anderen Bereichen die Methode der Wahl, und wir wären nirgendwo mehr sicher. Ich weiss, ein paar Verschwörungstheoretiker werden jetzt verzweifelt ausrufen: "Das predigen wir doch schon die ganze Zeit!"

Ach ja, hier geht's zu Norberts interessantem Blog-Post:
www.hypnose-doktor.de/blog/2010/11/unterwerfung-durch-hypnose
 
6. Hilfe, ich kann nicht visualisieren!

In fast allen Seminaren, wo es um das Thema Zielsetzung geht, wird betont, wie wichtig das Visualisieren der persönlichen Ziele sei. Nun höre ich immer wieder verzweifelte Stimmen von Menschen, die sagen: "Wenn ich meine Augen schliesse, ist es einfach nur dunkel. Ich kann nicht visualisieren. Bin ich abnormal?"

Nein, natürlich nicht. Das Geheimnis liegt darin, dass jeder Mensch seine Sinneskanäle mit unterschiedlicher Gewichtung einsetzt. Und das gilt sowohl für das Wahrnehmen von äusseren Bildern, wie auch für das Verarbeiten von innerem Geschehen.

Grob gesagt kann man zwischen vier Typen unterscheiden:
  • Dem visuell Betonten: Er nimmt stark über die Augen wahr und kann meistens auch gut innere Bilder sehen.

  • Dem auditiv Betonten: Er nimmt stark über die Ohren wahr, und wenn er seine Ziele "visualisiert", hört er eher, was seine Freunde zu ihm sagen werden, wenn er seine Ziele erreicht hat.

  • Dem kinästhetisch Betonten: Er nimmt eher über das Fühlen und Bewegen wahr. Wenn er "visualisiert", spürt er, was es für ein Gefühl sein wird, wenn er seine Ziele erreicht hat.

  • Dem auditiv-digital Betonten: Das ist der Logiker. Wenn er "visualisieren" soll, sieht er meistens gar nichts. Dafür hat er aber einen klaren Gedanken daran, was er zu sich selbst sagen wird, wenn er seine Ziele erreicht hat.

Es ist wichtig, dass wir das wissen, denn jeder Mensch macht sich Vorstellungen davon, wie seine Zukunft aussehen könnte. Beim einen sind es eben klare innere Bilder, beim anderen Klänge, beim Dritten Gefühle und beim Vierten Gedanken.

Falls Ihr wissen wollt, zu welchem Typus Ihr gehört, habe ich einen einfachen Sinneskanal-Test mitsamt Erklärung ins Netz gestellt:
www.hpz.com/sinneskanal.pdf
Der Test ist jedoch nur zu etwa 80 Prozent zuverlässig. Für einen zuverlässigeren Test bräuchte es mindestens 50 Fragen, und ich bin sicher, jemand von Euch wird irgendwo im Netz einen besseren Test finden und mir den Link mailen. Vielen Dank im voraus!
 
7. Was bedeutet eigentlich manisch?

Den meisten Laien ist die Manie bekannt als Teil der manisch-depressiven Erkrankung, auch bipolare affektive Störung genannt. Die Manisch-Depressiven suchen früher oder später Hilfe beim Psychiater oder Psychologen, weil sie zwischen den heiteren (manischen) Phasen depressive Phasen erleben, die oft lebensbedrohend sind.

Was aber weniger bekannt sein dürfte, ist die Tatsache, dass 5 Prozent aller affektiven Psychosen unipolar manisch sind (d.h. ohne depressive Phasen). Der manisch Erkrankte zeichnet sich unter anderem durch folgende Symptome aus:

  • Auffällig heitere Stimmung (dagegen wäre noch nichts einzuwenden, aber sie ist in der Regel situationsinadäquat)
  • massive Selbstüberschätzung
  • Grössenwahn und Weltverbesserungs-Ideen
  • Ideenflucht (man springt von einer Idee zur anderen, und keine wird umgesetzt)
  • lebt massiv über seinen Verhältnissen
  • wenn man seine Pläne durchkreuzt, kann es zu akuter Selbst- oder Fremdgefährdung kommen


Das grösste Problem jedoch ist, dass unipolar manisch Erkrankte kein Krankheitsbewusstsein haben und dadurch schwer zu therapieren sind. Meistens sind es Angehörige, die sich beim Therapeuten melden, weil die Haushalt-Kasse langsam aber sicher leer wird.

Zu unterscheiden ist noch die hyperthyme Persönlichkeit. Das sind Menschen, die permanent hoch gestimmt sind und zu Selbstüberschätzung neigen, während die Symptome bei der Manie eher schubweise auftreten.
 
8. Konkreteres zum Kalifornien-Seminar 17. bis 24. April 2011

Zunächst das Wichtigste:
Das Kalifornien-Seminar findet auf jeden Fall statt, und zwar vom 17. bis 24. April 2011, wobei man den 25.4. auch noch verplanen sollte, da man beim Rückflug durch die Zeitverschiebung einen Tag verliert. Und wer noch nie einen Jet Lag erlebt hat, sollte wissen, dass man die ersten drei Tage nach der Rückkehr besser keine wichtigen Termine plant, da man (meistens) ein bisschen "neben den Schuhen" steht. Ich habe zwar dank der EFT-Klopftechnik, die ich den Teilnehmern auch noch beibringen werde, den Jet Lag diesmal etwas reduzieren können, aber ganz weg ging er auch damit nicht.

Das Zweitwichtigste:
Wer jetzt via E-Mail unverbindlich (!) sein Interesse bekundet, der bekommt vor Weihnachten nicht nur ein ausführliches Info-Paket, das auch dann nützlich ist, wenn man sich später nicht zum Seminar anmeldet, sondern er bekommt zusätzlich eine schmucke gezeichnete Landkarte von Los Angeles geschenkt (siehe Bild links oben), mit deren Hilfe man viel besser träumen kann als mit einer gewöhnlichen Landkarte.

Das Drittwichtigste:
Mit grösster Wahrscheinlichkeit wird der Normalpreis CHF 4900.- betragen, inklusive Seminargebühr, Erstklass-Hotel für sieben Nächte, individueller Transfer zum Hotel und drei Bus-Ausflüge. Bei den Bus-Ausflügen sind allfällige Eintritte (z.B. Universal-Studios) mit dabei, und mit Hotel-Transfer ist eine typisch kalifornische Stretch Limo gemeint, damit Ihr schon nach der Ankunft das nötige VIP-Feeling geniessen könnt.
Was den Flug angeht, so haben meine Nachforschungen ergeben, dass Gruppentarife heutzutage mehr Risiken als Ersparnisse bedeuten, und dass es daher besser ist, wenn jeder individuell seine Flüge bucht. Selbstverständlich biete ich jederzeit meine Hilfe an. Überhaupt werde ich für meine Teilnehmer sowohl in der Schweiz wie auch in Kalifornien fast rund um die Uhr via Handy erreichbar sein, falls irgendwo Übersetzer- oder andere Insider-Dienste benötigt werden. Und sobald man mir die Flugnummer und das Datum bekannt gibt, wird von mir eine Stretch Limo, also eine gestreckte Limousine gebucht und bezahlt, die Euch sicher und bequem vom Flughafen zum Hotel bringt.
Weitere Vorteile der individuellen Flug-Buchung: Ihr könnt von jedem beliebigen Startflughafen aus anreisen, zu jedem beliebigen Datum, und Ihr seid auch frei, Billigstangebote anzunehmen. Damit Ihr ungefähr ein Kostendach habt: Wenn man zur Zeit bei SWISS einen Flug Zürich-LAX oder bei LUFTHANSA einen Flug Frankfurt-LAX bucht, muss man für Hin- und Rückflug mit ca. CHF 1400.- rechnen.

Und jetzt ein paar Fragen, die mir gestellt wurden, und meine Antworten dazu:

  • Frage: Kann man auch Begleitpersonen mitnehmen, die nicht am Seminar teilnehmen?
    Antwort: Selbstverständlich. Erwachsene Begleitpersonen dürfen gerne am Rahmenprogramm teilnehmen. Der Preis ohne Seminarteilnahme beträgt CHF 2900.-

  • Frage: Steht HPZ auch für private Gespräche zur Verfügung?
    Antwort: Das ist meine Haupt-Motivation für diese Bildungs- und Erlebnisreise: Ich möchte mit den Teilnehmern auch mal einen intensiveren individuellen Kontakt pflegen; die Ausflüge bieten dazu eine wunderbare Gelegenheit.

  • Frage: Kann man früher ankommen und später abreisen?
    Antwort: Durch die individuelle Flugbuchung ist das problemlos möglich. Und auch wenn jemand lieber Business-Klasse fliegt, kann er sich das gönnen.

  • Frage: Kann man an den freien Nachmittagen einen Mietwagen mieten?
    Antwort: Selbstverständlich. Ein Hertz-Schalter ist direkt in der Hotel-Lobby. Ein Economy-Car kostet pro Tag um die CHF 75.-, ein Cabrio um die CHF 125.-

  • Frage: Gibt es andere Freizeit-Möglichkeiten, wenn man kein Autio mieten will?
    Antwort: Das ist das Geniale an dieser Gegend. Direkt neben dem Hotel befindet sich "Fashion Island", eines der schönsten Openair-Einkaufszentren Amerikas. In fünf Minuten ist man mit dem Taxi in Balboa oder Balboa Island, wo man Fahrräder, Rollerblades und Boote mieten und die einmalig schöne Shoreline erkunden kann. Zehn Minuten vom Hotel liegt das idyllische Küstenstädtchen Laguna Beach, in dem man sich problemlos auch einen Nachmittag lang tummeln kann. Und für Golfer ist Kalifornien sowieso ein Paradies, weil es keine Platzreife braucht, um einen Golfplatz benutzen zu dürfen, und weil die Green Fees im Gegensatz zu hierzulande noch erschwinglich sind. Und natürlich setzt man sich spätestens am Abend vor dem Essen noch eine Stunde zu einem gemütlichen Schwatz ins Jacuzzi, das typisch kalifornische, heisse Sprudelbad.


Wem das jetzt zu viel kalifornische Euphorie ist, oder wer glaubt, mit seinem Fremdenhass auf alles Amerikanische modern zu sein, dem seien die Worte meines Bruders Beat ins Ohr geflüstert. Er schrieb kürzlich in meinem Blog:

(Zitat Beat Zimmermann)
Viele Leute ziehen alle Amerikaner über den selben Kamm. Aber wie schon Hans-Peter gesagt hat, Bush ist ja nicht Amerika und umgekehrt. Natürlich gibt es viele ungebildete Amerikaner, die nicht wissen, dass Paris nicht in Österreich liegt. Diejenigen, die sich darüber aufregen, sollen sich mal überlegen, ob sie wissen in welchem Staat die Stadt Des Moines liegt, oder wie die Hauptstadt von Montana heisst. Abgesehen davon braucht man nur mal für 5 Minuten auf den Deutschen Privatsendern eine Mittags Talkshow zu schauen, um zu wissen, dass es die selben Einzeller auch in Europa gibt. Hans-Peter hat ja auch nicht gesagt, er mache ein Seminar mit den 15 einfältigsten Amis, die er finden könne, wer auch noch dazu stossen wolle, sei herzlich eingeladen. Sondern er macht ein Seminar für seine deutschsprachige Kundschaft in Newport Beach und das ist nun mal eine verflucht geile Gegend, um es mal burschikos auszudrücken. Ein paar tolle Leute aus der HPZ Kundschaft in der Umgebung von Südkalifornien für eine Woche zusammen, das funktioniert, das kann ich aus zweimaliger eigener Erfahrung sagen. Vergesst nicht: Wo immer Ihr Euch auf der Welt aufhaltet, Ihr seid immer mit dabei. Völlig egal, von wie vielen Deppen Ihr umgeben seid. Wenn Ihr selber Euch nicht gute Gesellschaft genug seid, na dann…
(Zitat Ende)

Damit ist vorerst alles gesagt, oder?
 


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Das wär's für heute. Wer über das Thema "Bestellungen beim Universum" lächeln muss, sollte daran denken, dass wir uns (bewusst oder unbewusst) immer etwas wünschen. Oder wie der berühmte Psychologe Albert Ellis, den ich 1998 in San Bernardino noch persönlich kennenlernen durfte, sich zu äussern pflegte: "Selbst der Wunsch des Zen-Mönchs, wunschlos zu sein, ist ein Wunsch!"

Herzlich, Euer

Hans-Peter Zimmermann :-)


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