| HPZs Power-Letter Nr. 183 (4.8.2011) |
------------------------------------------------------------------ Der Power-Letter wird ausschliesslich an Menschen
verschickt, die ihn abonniert haben. Abmelden geht ganz einfach und zuverlässig; siehe Schluss dieses
Briefes! Wer den Letter im Textformat empfängt, findet hier eine besser lesbare Version: http://www.hpz.com/letterindex.html
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Verantwortlich für den Power-Letter
ist: Hans-Peter Zimmermann Zimmermann + Partner Waldheimstr. 31 / Postfach 840 CH-6301
Zug Telefon +41 (0)41 710 00 50 Fax +41 (0)41 710 00 52 Handy +41 (0)79 339 04 55 www.hpz.com
Für
wen ist HPZs Power-Letter?
- Für Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetrieben und Therapie-Praxen
- Für
Menschen, die sich für Medizin und Naturheilkunde interessieren
- Für Menschen, die Wohlstand für den natürlichen
Zustand halten
- Für Menschen, die in Marketing und Management führend sein wollen
Alle früheren
HPZ-Letter gibt's auf www.hpz.com/letterindex.html
Der
Power-Letter geht zur Zeit an 13'509 Abonnenten
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| Das findest Du in diesem Power-Letter... |
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1. |
Hallo, liebe Freunde... |
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2. |
NEU: Kundenzeitung "HPZ aktuell", gratis als PDF! |
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3. |
Avaaz – der Bürger regiert die Welt? |
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4. |
Anti-Freud – das Monument fällt nicht leicht vom Sockel |
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5. |
Nützliche Radionik-Links und eine Gratis-Powerpoint-Präsentation |
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6. |
Müssen wir Solidarität lernen? |
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| 1. Hallo, liebe Freunde... |
Der berühmte amerikanische Motivations-Trainer Antony Robbins, der unter anderem Ronald Reagan und Michail
Gorbatschow beraten hat, wird nicht müde zu betonen, dass die Qualität unserer Kommunikation unsere Lebensqualität
bestimme. Könnte da etwas dran sein?
Das lateinische Wort "communicare" bedeutet "verbinden".
Deshalb spricht man in der Physik auch von "kommunizierenden Gefässen"; das sind nicht quasselnde, sondern
verbundene Gefässe.
Wenn aber "communicare" übersetzt "verbinden" bedeutet, was heisst das
dann in Bezug auf unsere menschliche Kommunikation? Zäumen wir das Pferd doch von hinten auf: Wer nicht kommuniziert,
der verbindet sich nicht mit seinen Mitmenschen. Das bedeutet, er schirmt sich ab, verschliesst sein Herz und bleibt für
seine Mitmenschen unzugänglich. Klar, er ist dann auch nicht verletzlich, aber was hat er davon?
Ist es
übertrieben, wenn ich folgere, dass Nicht-Kommunikatoren den Menschen ihre Liebe vorenthalten? Wenn jetzt jemand darauf
entgegnet, es gebe Menschen, die keine Liebe kennen, dann antworte ich: "Falsch!" Jeder Mensch sehnt sich nach
Liebe, und das bedeutet, dass jeder Mensch weiss, was Liebe ist. Oder wie sollte man sich nach etwas sehnen können, was
man nicht kennt?
Ich habe seit jeher offen kommuniziert. Ich bin dadurch sehr verletzlich, und ich bin auch des
öfteren angegriffen worden. Aber wenigstens verbinde ich mich mit Euch und halte mit meiner Liebe nicht hinter dem Berg.
Und ich möchte Euch ermuntern, dasselbe zu tun. Unter dem Strich lohnt es sich immer... |
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| 2. NEU: Kundenzeitung "HPZ aktuell", gratis als PDF! |
Da viele von Euch im Zeitalter des iPads auf elektronisches Zeitunglesen umgestellt haben, bin ich auf die Idee
gekommen, die gute alte Kundenzeitung wiederaufleben zu lassen. Selbstverständlich wird auch der Power-Letter nach wie
vor verschickt, aber jetzt habt Ihr eine noch etwas lebendigere HPZ-Info. Hier ist die erste Ausgabe: http://www.hpz.com/kundenzeitung/HPZaktuell-1.pdf
Klickt
Ihr bitte auf meiner Facebook-Seite (http://www.facebook.com/hans.peter.zimmermann)
auf “Gefällt mir”? Natürlich nur dann, wenn Euch die neue “HPZ aktuell” auch wirklich gefällt.
Ach, und sehr
gerne nehme ich auch Euer Feedback via E-Mail entgegen. Vielen Dank! |
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| 3. Avaaz – der Bürger regiert die Welt? |
Dr. Sylvia Damm fragt mich, was ich von http://www.avaaz.org/de halte. Ich kannte
diese Organisation bisher nicht, habe mir aber ihre Homepage angeschaut. Offensichtlich handelt es sich um den Versuch,
die Welt durch uns Internet-Bürger zu regieren. Und da die Anliegen von Avaaz für den intelligenzgeminderten Anteil der
Internet-Nutzer zu kompliziert sind, bin ich sogar zuversichtlich, dass das eines Tages gelingen wird.
Bis jetzt
habe ich den Eindruck, dass Avaaz überparteilich und konfessionsunabhängig ist und ein ehrenwertes Ziel
verfolgt. Wisst Ihr mehr darüber? Dann schreibt mir bitte Eure Meinung. |
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| 4. Anti-Freud – das Monument fällt nicht leicht vom Sockel |
Ein Werk, das verspricht, die Ikone der Psychologie zu demontieren und aufzuzeigen, dass Freud bloss ein billiger
Kopierer von Schopenhauer und Nietzsche war und dass er seine Berühmtheit von Anfang an gewollt, systematisch geplant
und konsequent in Szene gesetzt habe, ist zunächst schlicht und einfach reizvoll. Und nur zu gerne hätte ich ins selbe
Horn geblasen wie der französische Populär-Philosoph Michel Onfray.
Doch Onfrays Motivation, dieses Buch zu
schreiben, ist etwas gar offensichtlich. Was er dem grossen Meister vorwirft, könnte man auch ihm zur Last legen: Keine
Originalität, sondern lediglich aufgekochte Anti-Freud-Parolen. Ausserdem schimmert auch bei Onfray zwischen jeder Zeile
seine zwanghafte Absicht durch, berühmt zu werden. Das ist Onfray, der vor neun Jahren seinen Lehrerberuf aufgegeben und
in Caen eine „Université populaire“ gegründet hat, denn auch gelungen. Sein Buch war monatelang in den französischen
Bestseller-Listen und hat eine der namhaftesten Psychoanalytikerinnen Frankreichs, Elisabeth Roudinesco, zu einem
Gegenpamphlet inspiriert. Die Schlammschlacht ist perfekt.
Mich persönlich hat Onfray spätestens auf Seite 234
verloren. Da schreibt er nämlich: „Während Charcot lehrte, die Hypnose funktioniere nur bei Hysterikern – worin ihm die
Zukunft recht geben sollte – führte Bernheim alles auf die Suggestion zurück [...]“
„Worin ihm die Zukunft recht
geben sollte?“ Geht‘s eigentlich noch? Dann wäre ja jeder Mensch ein Hysteriker, nur Michel Onfray nicht. Das wäre zwar
theoretisch möglich. Aber nur weil mir auf der Autobahn ab und zu mal ein Geisterfahrer begegnet, zweifle ich nicht
daran, auf der richtigen Seite zu fahren.
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| 6. Müssen wir Solidarität lernen? |
Ich geb's zu: Auch ich habe beim Gedanken daran, dass Europa den Griechen nochmals unter die Arme greift, erst
einmal darüber gewettert, dass die Griechen sich die Misere selbst zuzuschreiben hätten, seien sie doch seit jeher
korrupt und arbeitsscheu gewesen.
Doch irgendwann habe ich mich beim Fluchen gestoppt und mich gefragt, ob es
wirklich angemessen ist, solche Verallgemeinerungen über ein Volk zu treffen. Mit dem selben Recht könnten andere Völker
über die Schweizer urteilen, denn dass es uns so gut geht, liegt ja nicht nur daran, dass wir gerne mal die Schaufel in
die Hand nehmen und etwas anpacken, sondern auch daran, dass wir wohl weltweit die meisten nutzlosen Typen haben, die
meinen, sie würden etwas Tolles bewirken, wenn sie fremdes Geld in der Gegend herum schieben und anderen helfen, Steuern
zu hinterziehen.
Wenn es stimmt, dass demnächst ein neues Zeitalter anbricht, dann gehört dazu auch die Einsicht,
dass wir Menschen alle im selben Boot sitzen. Und wenn diese Erkenntnis einmal eine kritische Masse ergriffen hat, wird
es zu massiven Umwälzungen kommen. Etliche Finanz-Analysten behaupten, Griechenland würde seine Schulden nie
zurückzahlen können. Ja, warum sollen denn die geistigen Umwälzungen nicht auch bei den Griechen stattfinden können?
Kann es nicht auch dort dazu kommen, dass eine kritische Masse genug hat von der Korruption? Vielen Mächtigen wird
im Moment die Macht weggenommen, weil sie sie missbraucht haben. So ein "friedliches" Grossreinemachen gab es
in der Geschichte noch nie, oder täusche ich mich?
Wenn man sieht, was Gandhi seinerzeit erreicht hat, ohne
jemals Gewalt anzuwenden, dann stimmt das doch zuversichtlich, oder? Also, ich bin bereit, Solidarität zu lernen. Dass
die Schweiz etwas weniger im Luxus schwimmt, wird der Preis dafür sein. Dafür werden andere Werte wieder wichtiger, und
das können wir dringend gebrauchen. |
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------ Das wär's für heute. Hier geht's zu Nanys neuestem Cartoon: www.hpz.com/cartoons-nany-zimmermann/meditieren.html
Geniesst
das Zwischenhoch!
Herzlich,
Euer Hans-Peter Zimmermann :-)
P.S. Lust auf noch mehr
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