Ganzheits-Medizin bekommt Rückenwind

18. März 2010
Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin

Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin neu im Karger-Verlag

Die Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin bekommt eine professionellere Note: Sie wird seit Anfang 2010 vom renommierten Wissenschaftsverlag Karger herausgegeben.

Man kann entweder die Print-Version oder die Online-Version oder beides abonnieren, und zwar hier:
www.karger.com/szg

Schaut mal auf die Homepage, ob Euch die Themen interessieren. Und dann unterstützt die integrative Medizin mit einem Abonnement!

Video-Podcast “HPZ unterwegs”, Route No. 25

15. März 2010

Nach drei sensationellen Frühlings-Skitagen habe ich wieder Lust zu arbeiten. Heute geht’s los mit Seminaren, und gestern Abend musste ich noch rasch einen neuen HPZ unterwegs produzieren. Es geht um die provokante Frage, ob Therapie und Forschung überhaupt vereinbar sind.

Bitte drei Mal anhören, bevor Ihr einen Kommentar postet. Denn es ist wichtig, dass man die Gedankengänge genau versteht. Und bitte keine Hasstiraden auf die Schulmedizin, die würde ich nicht veröffentlichen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich die Errungenschaften der modernen Medizin hoch achte. Ich bin lediglich der Ansicht, dass eine rein mechanistische Denkweise jedem Therapeuten und seinen Patienten schadet.

Power-Letter Nr. 162 ist online!

10. März 2010

Nützlich, spannend, informativ, wie immer!

http://www.hpz.com/hpz-hypnose-letter/powerletter162.html

Evidenzbasierte Medizin?

9. März 2010

In der Pharmakologie wird heute verlangt, dass ein Medikament, bevor es auf den Markt kommt, so genannte Doppelblindstudien durchläuft. Wie viele genau verlangt werden, entzieht sich meiner Kenntnis, aber mindestens eine wird es auf jeden Fall sein.

Was geschieht genau bei so einer Studie? Man verabreicht einer Gruppe von Patienten ein Placebo, also eine wertlose Substanz, und einer anderen Gruppe das Verum, also das zu prüfende Medikament. Natürlich weiß keine der Testpersonen, zu welcher Gruppe sie gehört. Weil man relativ früh gemerkt hat, dass es eine Rolle spielt, ob der verabreichende Arzt Bescheid weiß, was er da verabreicht, ging man schon sehr früh zur so genannten Blindstudie über, wo man auch die Ärzte im Dunkeln ließ.

Das reichte aber noch nicht: Man stellte bald darauf fest, dass auch das Wissen der Versuchsleitung die Resultate beeinflusst. Die Doppelblindstudie war geboren.

Mit anderen Worten: Was die so genannte evidenzbasierte Medizin seit langem bekämpft, ist längst Hauptakteur in ihren Studien: Ein heilender Faktor, der weit über den Placebo-Effekt hinaus geht, und der offensichtlich im Unterbewusstsein sämtlicher Beteiligten schlummert.

Kann man es uns Alternativ-Medizinern verübeln, dass wir genau auf diesen Faktor bauen?

Neue Video-Reihe “Small Business Talk”

5. März 2010

Gestern war Francis Dercourt von der Firma Bodyteam in Winterthur bei mir zu Besuch, und schon ist diese neue Video-Reihe entstanden:
hans-peter-zimmermann.tv/Hans-Peter_Zimmermann_TV/001_Small_Business_Talk.html

Wenn Ihr nach dem Anschauen des neunminütigen Videos sagt, das sei nicht Small Business Talk, sondern Business Small Talk, dann gratuliere ich erstens zu Euren Englischkenntnissen, und zweitens sage ich: “Na klar, was glaubt Ihr, warum ich mir dieses spielerische Logo habe einfallen lassen?”

Für die Technik-Interessierten unter Euch: Solche (und noch bessere) Titel könnt Ihr mit Adobe Livetype herstellen, das zum Programm FinalCut Express gratis mitgeliefert wird.

Als wär’s dein letzter Tag?

2. März 2010

Hand aufs Herz: In wie vielen Self-Help-Büchern habt Ihr schon den Spruch gelesen: “Lebe jeden Tag so, als wär’s dein letzter Tag?”

Hat das irgend einer dieser Nachplapperer jemals zu Ende gedacht? Wie würde man wohl den letzten Tag verbringen? Ich glaube, die meisten von uns würden dasitzen und auf den Tod warten, oder? Das kann ja wohl nicht gemeint sein mit diesem oft zitierten Spruch. Besser wäre wohl zu sagen: “Lebe jedes Jahr so, als wäre es dein letztes.” Ein Jahr ist ein vernünftiger Zeitrahmen. In einem Jahr kann man noch ein paar Dinge unternehmen, die man unbedingt in seinem Lebensbuch drin haben möchte.

Wie wär’s, wenn du jetzt gleich das Jahr 2010 als dein letztes Lebensjahr planen würdest? Wenn da beim Schreiben all dieser Dinge, die du noch tun würdest, Freude aufkommt, dann weißt du, was zu tun ist.

Video-Lektion 4 Zeit-Management

1. März 2010

Viel Spaß beim Anschauen und Umsetzen!

Der verlorene Zwilling

23. Februar 2010

Die embryologische Forschung spricht davon, dass der Anteil von zwei oder mehr befruchteten Eizellen zu Beginn der Schwangerschaft bei etwa 30 Prozent liegt. Geboren werden aber höchstens fünf Prozent Zwillinge oder Mehrlinge. Das würde bedeuten, dass fast jeder Dritte in den ersten beiden Schwangerschaftsmonaten ein Geschwister verloren hat.

Wer systemisch ausgebildet ist oder auch nur ein Familienaufstell-Seminar mitgemacht hat, hat auch bereits erleben dürfen, welche emotionalen Auswirkungen so etwas haben kann.

“Zufällig” bin ich heute auf diese Leseprobe gestoßen, die zeigt, dass Evelyne Steinemann für ihr Buch offenbar gründlich recherchiert hat. Das Kapitel “medizinische Grundlagen” ist sehr aufschlussreich!

Power-Letter Nr. 161 ist online!

23. Februar 2010

Viel Spaß!

http://www.hpz.com/hpz-hypnose-letter/powerletter161.html

Seminarleiter sind manchmal Copyright-süchtig…

15. Februar 2010

Ein Arzt, der vor einiger Zeit an meinem Grundlagen-Seminar teilgenommen hat und begeistert ist, fragt mich, ob er den einen oder anderen Gedanken an einem Workshop weitergeben dürfe.

Was für eine Frage! Wozu hat man denn sonst die Seminargebühr bezahlt? Was Ihr bei mir gelernt habt, gehört Euch. Und damit die eine oder andere Folie auch in einen Vortrag einfließen kann, bekommen meine Teilnehmer bei mir seit Jahren sämtliche Unterlagen als farbiges PDF auf einer CD-ROM.

Etwas anderes ist es natürlich, wenn jemand ein ganzes Seminarkonzept übernehmen will; in diesem Fall bin auch ich der Meinung, dass man über eine Lizenz sprechen müsste.

Mich würde interessieren, wie es die anderen Seminarleiter handhaben. Müssen Eure Teilnehmer das Gelernte am Ende des Seminars zurückgeben? ;-)

Zeitmanagement Video-Lektion 3 ist online!

12. Februar 2010

Viel Spaß damit!
hans-peter-zimmermann.tv/Hans-Peter_Zimmermann_TV/Zeitmanagement_Lektion_3.html

Zwei Amöben

11. Februar 2010

Heute morgen, kurz vor dem Aufwachen, hörte ich, wie sich zwei Amöben an meinem Allerwertesten unterhielten. Es muss sich um eine autotrophe und eine heterotrophe gehandelt haben, denn sie stritten sich darüber, welche Form der Nahrungsaufnahme die bessere sei:

“Ihr Heterotrophen seid die größten Schmutzschleudern aller Zeiten”, wetterte die Autotrophe. “Warum könnt Ihr nicht Photosynthese anwenden wie wir? Da fällt man wenigstens der Umwelt nicht zur Last!”

“Photosynthese?” sagte die andere. “Tut mir leid, das kann ich nicht. Ich bin heterotroph geboren worden. Ich weiß, das produziert ein bisschen Abfall. Aber was soll ich machen? Mich umbringen?”

“Nein, das nicht. Aber weißt du, das Klima an Hans-Peters Hintern macht mir schon langsam Sorgen. Ich bin der Meinung, wir sollten eine Klimakonferenz organisieren.”

“Und warum willst ausgerechnet du das?” fragte die Heterotrophe. “Wenn doch wir diejenigen sein sollen, die für das schlechte Klima verantwortlich sind?”

“Na, aus Sorge um Hans-Peter natürlich”, gab die andere zurück. Wenn es den nicht mehr gibt, gehen auch wir Autotrophen zugrunde. Deshalb sollten wir alle zusammenhalten und gemeinsam etwas für sein Klima tun.”

“Du meinst, Ihr Autotrophen wollt uns Heterotrophen vorschreiben, was wir in Zukunft zu tun haben? Unter anderem sollen wir Verhaltensweisen an den Tag legen, die wir gar nicht beherrschen und nie beherrschen werden? Tolle Idee!”

“Ich wusste es ja, mit euch Heterotrophen kann man nicht diskutieren. Ihr seid uneinsichtig und stur!”

“Nein, wir sind nur der Ansicht, dass Hans-Peter nicht auf unsere Hilfe angewiesen ist. Wenn er leben will, wird er leben, ob mit oder ohne uns. Wir sollten uns nicht für den Nabel der Welt halten; wir sind zwei Amöben an Hans-Peters Hintern.”

Darauf meinte die Autotrophe lakonisch: “Sag’ doch gleich, wir sind am Arsch!”

Zur Erklärung für Nicht-Amöben: Heterotrophe Amöben wachsen durch Nahrungsaufnahme (Phagozytose) und autotrophe durch Photosynthese.

So funktioniert analoges Twittern

9. Februar 2010

Wusstet Ihr, dass Twittern auch ohne Computer funktioniert?
Es geht ganz einfach: Man stellt sich ans offene Fenster und ruft ganz laut hinaus, was man gerade tut:

“Habe gerade das beste Sushi meines Lebens gegessen!”
“Genieße jetzt mal das Nichtstun!”
“Bin soeben versetzt worden! Traurigbin, Smiley, Smiley, Smiley!”

Und wenn die Nachbarn einen fürsorglichen Freiheitsentzug in die Wege leiten, sagt zu den Pflegern, die Euch abholen, dass andere das im Netz auch ungestört tun dürfen.

Obama steht Red’ und Antwort

6. Februar 2010

Ich bleibe bei meiner früheren Aussage: Die wichtigste Aufgabe des amerikanischen Präsidenten ist die Kommunikation. Und das macht dieser Präsident so gut wie keiner seiner Vorgänger. Für ihn hätte man eigentlich den Nobelpreis für Kommunikation schaffen sollen.

Hier ist das neueste Interview, bei dem er spontan Fragen der Bevölkerung beantwortet: http://www.youtube.com/watch?v=0pqzNJYzh7I

Und hier einer meiner Video-Podcasts zum Thema Kommunikation:
http://www.youtube.com/watch?v=Pji5CuFzRjU

Zeitmanagement-Video Nr. 2 ist online!

3. Februar 2010

Genießt es und macht was draus!

http://hans-peter-zimmermann.tv/Hans-Peter_Zimmermann_TV/Zeitmanagement_Lektion_2.html