Was Anerkennung ausmachen kann…

“Validation” heißt dieser putzige Kurzfilm, der leider Englisch-Kenntnisse voraussetzt. Für Volkshochschul-Englisch-Absolventen muss man vielleicht noch das Wortspiel erklären, das darin enthalten ist:

“To validate a ticket” bedeutet “ein Ticket entwerten”. Wenn ich zum Beispiel in einem Einkaufszentrum etwas gekauft habe, kann ich mein Parkticket entwerten lassen, damit ich fürs Parken nichts bezahlen muss.

“To validate a person” bedeutet jedoch nicht etwa “eine Person entwerten”, sondern ganz im Gegenteil: “Jemanden anerkennen”.

Und genau darum geht es in diesem Filmchen, zu zeigen, was Anerkennung ausmachen kann. Ich nehme mich da selbst bei der Nase und beschließe jetzt gleich, pro Tag mindestens drei Anerkennungen auszusprechen.

Übrigens… Ihr Kommentatoren seid ja alle sowas von cool und gescheit. Und dass Ihr Euch mit meinen Gedanken auseinandersetzt, rechne ich Euch hoch an :-)

Danke an Alfons Vornberger für den Video-Tipp!

7 Kommentare zu „Was Anerkennung ausmachen kann…“

  1. Süß! :)
    Hans-Peter, Du hast so ein großes Herz!
    Sonst würdest Du uns nicht auf solch niedliche Filmchen hinweisen.
    Das ist so überwältigend!

    Lob und Anerkennung haben aber auch eine dunkle Seite:
    Wolf Schneider: Würdigung
    Das subtile Spiel mit Hoch- und Tiefstellungen

    Gruß vom Mismatcher ;)
    Ralf

  2. Daniel AnnenNo Gravatar sagt:

    Feuchte Augen garantiert :-) Werde diesen Video gleich in meinem Facebook-Profil verlinken, um ihn mit meinen Freunden zu teilen. Herzlichen Dank für den Beitrag!

  3. Stefan BlohmNo Gravatar sagt:

    Eine typisch amerikanisch-übertriebene Geschichte und doch sehr lehrreich, gerade im ersten Abschitt, wie ich finde.

    Das es außer Anerkennung auch noch Anderes gibt und daß zu viel Anerkennung auch nicht gut ist erwähne ich hier nur für die Leser, die noch kein HPZ-Seminar besucht haben ;-)

    Herzliche Grüße
    Stefan

  4. Heidi BillerNo Gravatar sagt:

    Ich denke, hier geht es um ehrlich gemeinte Anerkennung und nicht um berechnende oder antrainierte Anerkennung . Die Gesinnung des Einzelnen entscheidet über Anerkennung im Wortsinn und ‘dunkel’.
    Danke für den Verweis auf diesen netten Film.

  5. Sandra UjetzNo Gravatar sagt:

    Hallo Hans-Peter,
    der Film ist toll. Hab ihn mehrmals gesehen und stehe nun vor einer Frage.
    Ist Anerkennung “nicht” annehmen können ein Zeichen, dass ich der Person, die es ausspricht, nicht traue oder fehlt es mir an Selbstliebe etwas „Gutes“ über mich zu hören bzw. anzunehmen?

    mfg Sandra Ujetz

  6. @Sandra:
    Es kann beides sein.
    Ich kenne auch Menschen, bei denen weiss ich schon, dass nach der Anerkennung gleich die Forderung folgt. Da freut mich die Anerkennung nicht, weil sie berechnend eingesetzt wird.

  7. Alex BayNo Gravatar sagt:

    Hallo Hans-Peter,

    wie schafft man es, alle (wirklich alle) Menschen glücklich zu machen? Auf diesem Weg. Vielen, vielen Dank dafür, du hast meinen Tag gerettet.

    Ich freue mich auf den 23.03. und wünsche Dir bis dahin alles, alles Gute.

    Alex

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