Unser Erbgut ist nur die Schalttafel…

…den Schalter betätigen können wir selbst.

Das ist es, vereinfacht ausgedrückt, was uns die Epigenetik, ein noch relativ junges Forschungsgebiet, erzählt.
Wir können unsere Gene durch unseren Lebensstil ein- und ausschalten. Und zum Lebensstil gehört die Ernährung, die Bewegung und nicht zuletzt die Psycho-Hygiene. Was das Schöne (oder in einigen Fällen auch das Tragische) ist: Wir können diese epigenetischen Informationen an unsere Kinder weitergeben.

Lest dazu diesen spannenden GEO-Bericht über Epigenetik, auf den mich Christa Nehls aufmerksam gemacht hat.

1 Kommentar zu „Unser Erbgut ist nur die Schalttafel…“

  1. Hallo Hans-Peter,

    der Artikel bestärkt mich erneut in meiner Sicht, dass man in der aktuellen Medizin viel zu sehr von unzulässigen linear-kausalen Zusammenhängen ausging und noch ausgeht. Beispiel gefällig: wie sehr wird versucht, uns Ärzten klar zu machen, dass einer Depression ein Stoffwechseldefekt im Gehirn zugrunde liegt und deshalb entsprechende Medikamente eingesetzt werden sollten. Es wird nicht daran gedacht, dass es vielleicht auch ganz einfach andersherum sein könnte: wenn man einfach nicht glücklich ist, warum sollte das Gehirn denn dann die entsprechenden Neurotransmitter überhaupt synthetisieren?

    Die Epigenetik würde für unsere praktischen Erfahrungen doch einige Erklärungsmodelle liefern, oder?

    Liebe Grüße,
    Marco

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