Interessante Ansicht zum Thema Prostata- und Brustkrebs

Der Mediziner Hans-Hermann Dubben hat eine ähnliche Ansicht wie ich zum Thema Prostata-und Brustkrebs. Er sagt, wenn man die Statistiken richtig lesen würde, würde man auf Vorsorge-Untersuchungen verzichten.

Für mich hat das Ganze Ähnlichkeit mit dem Helikopterfliegen. Dort übt man die ganze Zeit die Autorotation, das heißt den Fall, dass der Motor aussetzt und man den Vogel mittels Auftrieb und Rotorsystem sicher auf den Boden bringen soll. Während einer Autorotation ist das Todesfall-Risiko um etwa das Zwanzigfache erhöht. Das heißt, man setzt sich ständig einer eigentlich unnötigen Gefahr aus, nur für den Fall, dass einmal das sehr Unwahrscheinliche eintrifft. Wenn es übrigens eintrifft, genügt es nicht, die Autorotation zu beherrschen; man muss auch noch Glück haben und einen geeigneten Landeplatz in der Nähe haben. Etwas viel Aufwand und viel unnötige Trübung der Flugfreude für die dünn gesäten Fälle, wo einer dank Autorotation sein Leben retten konnte, oder?

So ähnlich beschreibt der Mediziner Hans-Hermann Dubben die Krebsvorsorge-Untersuchung. Die Fälle, wo jemand dank der Vorsorge gerettet werden könne, stünden in keinem Verhältnis zu der Traumatisierung des Gewebes durch Biopsien, die vielleicht erst die Wucherungen auslösen, und schon gar nicht im Verhältnis zu den vielen Ängsten, die allfällige Diagnosen auslösen, und die wiederum den Heilungsverlauf ungünstig beeinflussen.

Hier geht’s zum ganzen Artikel:
http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article3446998/Warum-Sie-den-Krebs-einfach-aussitzen-koennen.html

Eine Bitte an allfällige Kommentatoren: 
Es geht ja in diesem Blog darum, eine etwas andere Sicht zu zeigen als die der großen Masse. Es bringt also gar nichts, wenn wir hier jetzt hundert Kommentare lesen müssen von Menschen, die es genau so sehen wie die große Masse. Das Einzige, was interessant ist: Wenn jemand die These von Dubben mit eigener Erfahrung (nicht Glauben!) untermauern kann.

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