Archiv für März 2009

Nach zwei Tagen Schneefall morgens um 9 auf der Piste…

Samstag, 7. März 2009

HPZ-Philosophie in Kürze…

Freitag, 6. März 2009

Udo Michaelis stellt in seinem Blog regelmässig Blog-Betreiber vor, die ihm interessant erscheinen. Und er stellt ihnen immer die gleichen Fragen. Hier sind sie, zusammen mit meinen Antworten:

Welches ist Dein Lieblings-Zitat?

“Im Hafen ist ein Schiff sicher, aber dafür ist es nicht gebaut.” (Seneca)

Welche Bedeutung hat das Eingangszitat für Dich?

Ein Schiff ist dazu gebaut, hinaus zu fahren und Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehören auch Erfahrungen mit stürmischen Winden und hohem Wellengang. Am Ende des Lebens muss das Gefühl übrig bleiben, dass man etwas mit seinen Ressourcen angefangen hat. Wer die ganze Zeit im sicheren Hafen verweilt, wird dieses Gefühl nicht haben.

Für wen ist Dein Blog in erster Linie bestimmt?

Für Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetrieben und Therapie-Praxen.

Welchen Nutzen erhält man durch das Lesen Deines Blogs?

Er ist als Ergänzung zu meiner Homepage und meinem Newsletter gedacht und soll magazinartig das wiedergeben, was mich gerade bewegt.

Welche Situationen machen Dir in Deinem Beruf besondere Freude?

Wenn jemand, der schon damit gerechnet hat, ein Problem sein Leben lang mit sich zu schleppen, auf einmal davon befreit ist und die neuen Ufer sieht, die jetzt in seine Reichweite gelangen.

Was macht Deine Arbeit und das Angebot für Deine Kunden so außergewöhnlich?

Was man mir sagt: Mein angeblich einzigartiges pädagogisches Geschick, komplizierte Dinge sehr einfach zu vermitteln und Lernzeiten drastisch zu verkürzen.

Was ich weiss: Mein knallhartes Zielgruppen-Marketing, das für eine hohe Qualität der Teilnehmer sorgt und dadurch die Lernprozesse zusätzlich beschleunigt.

Welchen Stellenwert hat Erfolg in Deinem Leben?

Erfolg ist das A und O. Die Natur ist mein Vorbild: Eine erfolglose Blume kann ihre Aufgabe, die Menschen zu erfreuen, nicht erfüllen.
Eine erfolgreiche Blume schämt sich ihres Blühens nicht.

Was heißt Glück für Dich persönlich?

Glück ist ein Mosaik, das aus vielen kleinen Steinchen besteht, hellen und dunklen. Und das Gefühl des Glücks stellt sich nur ein, wenn man das Mosaik als Ganzes betrachtet.

Macht Denken eigentlich unglücklich?

Donnerstag, 5. März 2009

Als ich gestern in der Pistenbar saß mit zwei Holdrio in der Birne, da fiel mir plötzlich auf, dass ich weniger Gedanken im Kopf hatte. Für Outsider: Ein Holdrio ist ein Hagebuttentee mit irgend etwas Hochprozentigem, vermutlich Zwetschgenschnaps.

Und irgendwie war mein Glücksgefühl noch etwas intensiver, obschon der Vormittag auf der Piste auch schon ganz nett die Endorphin- und Interleukin-2-Produktion in meinem Körper angekurbelt hatte.

Da fiel mir auf, dass zu viel Denken möglicherweise unglücklich machen könnte. Einige von Euch werden jetzt sagen: “Da erzählst du uns nichts Neues. Was meinst du, warum wir uns Abend für Abend voll laufen lassen?” Entschuldigt also bitte die etwas naive Frage eines 5/6-Abstinenten.

Die große Zahl der intellektuellen Schriftsteller, die sich vom Intensiv-Denken in den Suizid treiben ließen, und die Aussagen vieler Schizophrener, die nach Pschyrembel oft überdurchschnittlich intelligent sind und sich über “zu viele Gedanken im Kopf” beklagen, würden meine These jedenfalls untermauern.

Dagegen stehen die vielen tausend Zeitgenossen, die nach drei Maß Bier beim “Frühlingsfest der Volksmusik” ihr Dasein aufs Schunkeln reduzieren und den Eindruck machen, wenigstens für ein paar Stunden glücklich zu sein.

Wenn man nicht wüsste, dass der Schein trügt, und dass mehrere Volksmusik-Orgasmen unter Bier-Einfluss noch unglücklicher machen als professionelles Denken, könnte man direkt drauf reinfallen.

Die Frage, die sich also jeder, der mit ein bisschen Hirn ausgestattet wurde, in jedem Moment fragen muss, ist: Tue ich jetzt etwas, was möglicherweise der Menschheit dient und meinen Tod überdauert, oder genieße ich ein bisschen Glück?

Ach ja, eine Alternative zum Besäufnis gibt es schon: Wenn man seine Gedanken niederschreibt, gibt’s Platz im Kopf, und das macht vielleicht nicht glücklich, reduziert aber das Unglücklichsein um ein gerüttelt Maß.

Dieser kurze Blog-Eintrag genügt jedenfalls für meine heutige Endorphin-Produktion; Holdrio brauche ich heute nicht, weder flüssig noch akustisch ;-)

Systemische Therapie wissenschaftlich anerkannt

Mittwoch, 4. März 2009

Systemische Therapie wurde bis vor einiger Zeit von “seriösen Psychologen” ziemlich schräg angeschaut. Dies vermutlich nicht zuletzt aufgrund der populistischen Vorgehensweise von Bert Hellinger, der diese Therapie fast über-populär gemacht hat und sich nicht scheut, in der ganzen Welt umherzureisen und vor vielen hundert Leuten ein “Show-Therapieren” durchzuführen.

Doch jetzt hat der “Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie” die systemische Therapie offiziell anerkannt, und das ist gut so. Wer sich über längere Zeit mit systemischer Therapie befasst, möchte dieses wirksame Werkzeug nicht mehr missen.

Mehr über die wissenschaftliche Anerkennung der systemischen Therapie in diesem Artikel, auf den mich Maike Nielsen aufmerksam gemacht hat.

Unser Erbgut ist nur die Schalttafel…

Dienstag, 3. März 2009

…den Schalter betätigen können wir selbst.

Das ist es, vereinfacht ausgedrückt, was uns die Epigenetik, ein noch relativ junges Forschungsgebiet, erzählt.
Wir können unsere Gene durch unseren Lebensstil ein- und ausschalten. Und zum Lebensstil gehört die Ernährung, die Bewegung und nicht zuletzt die Psycho-Hygiene. Was das Schöne (oder in einigen Fällen auch das Tragische) ist: Wir können diese epigenetischen Informationen an unsere Kinder weitergeben.

Lest dazu diesen spannenden GEO-Bericht über Epigenetik, auf den mich Christa Nehls aufmerksam gemacht hat.

Gravatars sind aktiviert

Dienstag, 3. März 2009

Was ein Gravatar ist? Das ist dieses kleine Foto, das jedes Mal neben einem Kommentar erscheint.

Das geschieht automatisch, wenn Ihr bei www.gravatar.com ein Foto zusammen mit Eurer E-Mail-Adresse (die selbstverständlich vertraulich behandelt wird) hinterlegt.

Vielleicht kann mir ein WordPress-Spezialist noch die korrekte Einstellung beibringen, damit die Identicons (dieses farbige Muster links oben) nicht erscheinen. Wenn ich die nämlich abwähle, dann nimmt er bei jedem Kommentator das HPZ-Foto, und das wollen wir doch auch nicht, oder?