Archiv für April 2009

In memoriam Peter Schwab

Donnerstag, 9. April 2009

 

Peter Schwab, anthope.net

Peter Schwab, anthope.net

Lieber Peter

Wir sind uns leider nie persönlich begegnet, haben nur ab und zu miteinander telefoniert. Du hast mir während einiger Jahre auf Deinem Server großzügig Platz und Traffic für meine Podcasts zur Verfügung gestellt. Auf meine wiederholte Aufforderung hin, mir endlich einmal eine Rechnung zu schicken, meintest Du: “Lass’ mal, das ist mein Beitrag an die Internet-Gemeinde.”

Nun, wo Du gerade einen tollen Auftrag gefasst hattest und es beruflich endlich aufwärts gegangen wäre mit Dir, ruft mich Deine Tochter heute an mit der traurigen Nachricht, Du seist am Wochenende einem Herzinfarkt erlegen.

Ein seltsames Gefühl für mich, denn ich hatte fest damit gerechnet, dass wir uns irgendwann persönlich begegnen würden. Na ja, vielleicht wird das ja auch tatsächlich einmal möglich sein. Dann wirst Du sicher viel von Deinem seelischen und körperlichen Ballast abgeworfen haben, und wir werden uns mit gutem Gewissen ein himmlisches Bierchen genehmigen können.

Bis dahin, so long und mach’ et jut!

Moin moin, Dein Hans-Peter :-)

Ja zur Komplementärmedizin, Power-Podcast Nr. 62

Donnerstag, 9. April 2009

 

Dr. med. Beat Bumbacher, Komitee "Ja zur Komplementärmedizin"

Dr. med. Beat Bumbacher, Komitee "Ja zur Komplementärmedizin"

Am 17. Mai 2009 wird in der Schweiz über den Verfassungsartikel zur Komplementärmedizin abgestimmt. Dr. med. Beat Christoph Bumbacher, Zuger Arzt und Jurist, erklärt, worum es dabei geht.

Auch für Nicht-Schweizer sehr aufschlussreich, vor allem in Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Heilpraktikern!

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Video-Podcast “HPZ unterwegs”, Route No. 12

Montag, 6. April 2009

 

Video-Podcast "HPZ unterwegs" Route No. 12

Video-Podcast "HPZ unterwegs" Route No. 12

Im zwölften “HPZ unterwegs” geht es um die Frage, ob unsere Gedanken wirklich unsere Gefühle bestimmen, oder ob es nicht in einigen Fällen sogar umgekehrt ist.

Eine sechsminütige Einführung in das “ABC der Gefühle” nach Albert Ellis.

Zufallsgenerator oder Ursache-Wirkungs-Prinzip?

Samstag, 4. April 2009

 

Doktor Zufall

Doktor Zufall

Ich habe den Gedanken schon in einem meiner Kommentare geäußert. Aber er scheint mir so wichtig zu sein, dass ich ihn hier nochmals gesondert zur Diskussion stellen möchte:

Fast in jeder Medizin-Sendung fällt früher oder später der Spruch: “Es kann jeden treffen.” Fällt eigentlich niemandem auf, dass das eine absolut ausschlaggebende weltanschauliche Aussage ist?

Dieser Mediziner ist der Meinung, dass das Leben ein großes Roulette-Spiel ist. Dieser Meinung darf er gerne sein. Aber wie kommt er dann dazu, mir vorzugaukeln, seine Behandlung funktioniere nach dem Ursache-Wirkungs-Prinzip? Wäre es dann nicht genau so ein Zufall, wenn ich geheilt werde?

Das würde ja bedeuten, wir bezahlen die Mediziner, obschon wir wissen, dass alles vom Zufall abhängt, dass es also jeden treffen kann, sowohl in Sachen Krankheit wie auch in Sachen Heilung. 

Lernt man eigentlich im Medizinstudium logisches Denken?

Die Schweiz ist auch ohne Steuervergünstigungen attraktiv!

Donnerstag, 2. April 2009

Liebe Nicht-Schweizerinnen und Nicht-Schweizer,

Ich möchte mich bei Euch ganz höflich für unsere Politiker entschuldigen. In den letzten Wochen  ließen viele von ihnen leider den Verdacht aufkommen, dass die Schweiz ohne legalisierte Steuerhinterziehung an Attraktivität verlieren könnte.

Lasst Euch von einem Schweizer Weltbürger gesagt sein: Dem ist nicht so. Ich habe ein paar Ecken dieser Welt gesehen und auch in anderen Ländern gelebt. Ich möchte nicht mehr woanders leben, und das liegt beileibe nicht an der Steuersituation. Ganz nebenbei: Was ein Mensch meiner Einkommensklasse im Kanton Zug an Steuern spart, legt er an Mietzinsen wieder drauf. Aber Ihr dürft mich trotzdem beneiden, zum Beispiel um folgende Eigenschaften meiner Heimat:

  • Unsere liberaleren Gesetze, die den Bürger weniger bevormunden als in anderen Ländern und ihm mehr Eigenverantwortung zutrauen,
  • Unseren Schutz gegen Haie von Rechtsanwälten, die nur von sinnlosen Abmahngebühren leben und die Unternehmer in ihrer Arbeit behindern,
  • Unsere Eigenart, niemanden zu sehr zu verherrlichen, so dass auch internationale Promis unbehelligt auf unseren Straßen flanieren können,
  • Unsere einzigartige Landschaft (von der es zwar auch in Deutschland und Österreich viel gibt, aber aus irgend einem Grund finden Nicht-Schweizer die Schweiz besonders schön),
  • Unsere minimale Korruption,
  • Unsere schnell arbeitenden Behörden (doch, die sind im Vergleich zu anderen Ländern, selbst zu den USA, pfeilschnell),
  • Unsere Möglichkeiten, gegen Behördenwillkür vorzugehen und den Autoritäten nicht einfach ohnmächtig ausgeliefert zu sein.

Und wenn Ihr in die Schweiz kommt, fallen Euch sicher noch weitere Vorteile auf. Im übrigen werden wir steuerlich immer günstiger bleiben als andere Länder, weil der Behörden-Wasserkopf, den wir unterhalten müssen, bedeutend kleiner ist.

Herzlich willkommen in der Confoederatio Helvetica!