Nette Ferien-Lektüre

Doris Ammann bedankt sich bei mir für ein Seminar und legt als Geschenk das Buch “Es klopft” von Franz Hohler bei.

Ich nehm’s gleich vorweg: Ich mag Franz Hohler. Nicht nur, dass er ein begnadeter Kabarettist und intelligenter Beobachter des Zeitgeschehens ist; auch seine Erzähl- und Fabulierkunst hat etwas bestechend Klares und Einfaches.

Und in diesen Roman hat er auch noch so viel Systemisches und Symbolträchtiges in Sachen Tinnitus aufgenommen, dass das Herz jedes Alternativmediziners höher schlagen muss. Ich habe das Buch jedenfalls in drei Tagen durchgehabt und finde es schade, dass es schon zu Ende ist.

Einzig beim Schluss habe ich Franz Hohler im Verdacht, dass es plötzlich schnell gehen musste. Ist ja klar: Bei Autoren seines Kalibers wartet der Verlag schon drauf, endlich drucken zu dürfen, während einem einfach partout kein gescheiter Schluss einfallen will. Und irgendwann, weil ja schließlich jedes Buch irgendwie enden muss und man nicht noch eine Konventionalstrafe zahlen will, beendet man es eben.

(Der Schluss dieses Blog-Posts ist auch nicht optimal ;-)

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