Archiv für Oktober 2009

Frequent Flyer Deppen…

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Von 1993 bis 1998 bin ich ja viermal im Jahr die Strecke Zürich-Los Angeles geflogen, weil ich in San Clemente (eine Stunde südlich vom internationalen Flughafen Los Angeles) wohnte und regelmäßig in der Schweiz Seminare gab. Aber nie habe ich mich so benommen wie diejenigen Menschen, die ich als “Frequent Flyer Deppen” bezeichne, und denen ich auch diesmal wieder begegnet bin. Die lesen doch tatsächlich die Financial Times oder sonst ein Blatt, das Typen lesen, die keinen Mehrwert generieren, sondern nur Geld in der Gegend herum schieben, während unten die schönste Landschaft ungesehen und ungeschätzt vorbeizieht.

Ich frage mich immer: Wofür leben denn diese Menschen? Warum verdienen sie so viel Geld? Offensichtlich leiden sie ja alle unter Anhedonie, also dem Verlust der Fähigkeit, Freude zu empfinden. Warum also überhaupt schuften, wenn man diese kleinen großen Geschenke des Alltags nicht annehmen kann oder will?

Student schluckt Placebo… und stirbt fast!

Montag, 26. Oktober 2009

In der “Welt” steht heute ein Artikel über einen amerikanischen Studenten, der sich wegen Liebeskummers umbringen wollte. Da er gerade an einer Studie über Antidepressiva teilnahm, packte er die Gelegenheit und schluckte einiges von dem Zeug, das man ihm da gratis zur Verfügung stellte.

Resultat: Sein Blutdruck sackte dramatisch ab, er wurde in die Notaufnahme eingeliefert, und sein Zustand verschlechterte sich zusehends. Erst als die Ärzte ihm mitgeteilt hatten, dass er in der Placebo-Gruppe der Studie sei, war er innert Minuten wieder auf den Beinen.

Das ist die so genannte Nocebo-Wirkung. Wenn also jemand ein Medikament mit einer negativen Erwartungshaltung einnimmt, dann kann er nicht nur die Wirkung des Präparats neutralisieren, sondern sogar ins Gegenteil umkehren. Wohl bekomm’s!

Wie wichtig sind unsere Vorfahren?

Sonntag, 25. Oktober 2009

Video-Podcast "HPZ unterwegs", Route No. 21Die Antwort auf diese Frage gibt es in Form eines Video-Podcasts. Wer schon lange mal wissen wollte, wie die beiden Menschen aussehen, die dafür verantwortlich sind, dass es mich gibt, der sollte sich diesen fünfminütigen Video-Podcast nicht entgehen lassen (starring Ruth und Paul Zimmermann-Grossenbacher):

http://www.youtube.com/watch?v=XHIF5pB04ok

So sollten Therapeuten kalkulieren

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Kürzlich erzählte mir ein Therapeut, er verlange pro Stunde 80 Franken, weil er gehört habe, das sei so ein “marktüblicher Preis”. Ich fragte ihn, wieviel Geld er denn pro Monat brutto zum Leben brauche. “Mit 20’000.— geht’s grad”, meinte er.

“Dann musst Du also pro Monat 250 Therapiestunden verkaufen”, entgegnete ich folgerichtig. “Das sind etwas über 60 Stunden pro Woche.”

“Was meinst Du, warum ich so ausgelaugt bin?” war die Antwort.

“Und wie lange willst Du das noch machen?” hakte ich nach.

Großes Schulterzucken…

Dabei wäre die Kalkulation so einfach:
Bei dieser intensiven Tätigkeit sind 6 Stunden pro Tag 4 Tage die Woche zumutbar. Der Rest geht für Administration und Buchhaltung drauf. Macht zwischen 96 und 100 Stunden pro Monat. Bei einem Bedarf von CHF 20’000.— ergibt das einen Stundenansatz von CHF 200.—

Noch ein Beispiel gefällig?
HPZ-Therapeuten bieten in der Regel dreitägige Durchbruch-Sitzungen an. So etwas hält man einmal die Woche durch. Bei vier Sitzungen pro Monat und einem Bedarf von CHF 20’000.— ergibt das ein Honorar pro Sitzung von CHF 5000.—
Wer glaubt, dass das teuer ist, soll eine Alternative ausprobieren: 50 Sitzungen bei einem Psychoanalytiker zu CHF 150.— ergeben CHF 7500.—
Dann einfach die Wirkungen vergleichen ;-)

Galileo Mystery über “Cold Reading”

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Gerne hätte ich hier einen Youtube-Link zu dieser Sendung gepostet. Aber sie ist noch nicht online verfügbar. Daher eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:

Das Team von “Galileo Mystery” schickte ein paar Testpersonen zu einer Frau, die sich als Wahrsagerin bezeichnet, und ließ die Qualitäten dieser Frau bewerten. Sie schnitt nicht schlecht ab, bekam 87 von 120 möglichen Punkten.

Schnitt: Ein Psychologie-Professor behauptet, das sei nicht Wahrsagerei, sondern lediglich Psychologie. Und jeder, der sich ein bisschen auf Menschen einlassen könne, würde das in kurzer Zeit lernen können. Die Technik nenne sich “Cold Reading”. In der Tat gibt es bei Youtube unter diesem Stichwort etliche Beiträge, allerdings meist auf Englisch.

Schnitt: Ein Mann, der sich “Mentalmagier” nennt, bildet eine gewöhnliche Radio-Moderatorin in Cold Reading aus, und diese schneidet am Schluss in der Bewertung durch die Testpersonen weit besser ab als die “echte” Wahrsagerin.

Dazu habe ich als Skeptiker ein paar Anmerkungen:

  1. Fällt niemandem auf, dass die “echte” Wahrsagerin keine solchen Techniken anwendet? Zumindest sieht man keine im Film; und wenn sie welche angewendet hätte, hätte das Team sie doch sicher genüsslich ausgeschlachtet, oder? Dafür, dass sie also kein Cold Reading angewandt hat, war sie erstaunlich treffsicher.
  2. Als Wissenschaftler und objektiver Beobachter weiß man, dass es eine schlechte Idee ist, das Kind mit dem Bad auszuschütten. Mit anderen Worten: Nur weil es Leute gibt, die vorgeben, wahrsagen zu können, sich in Wirklichkeit aber psychologischer Techniken bedienen, muss das ja nicht heißen, dass es keine echten Wahrsager gibt. Vielleicht sollten Psychologen noch besser lernen, einen guten Versuchsaufbau zu konstruieren.
    Im übrigen wird jeder, der einmal einen Silva-Grundkurs besucht hat, erlebt haben, dass er hellsichtig ist, und zwar ohne die ganzen Körpersprache-Clues, die zum Cold Reading gehören. Denn dort “sieht” man Dinge von abwesenden Menschen.
  3. Wenn ich zu so einem “spirituellen Coach” (oder wie immer die sich nennen) gehen würde, und der spiegelt mir meine Situation wider, damit ich sie besser sehen und entsprechende Entscheide treffen kann, dann ist das in erster Linie ein hilfreiches Gespräch, und mir kann es egal sein, woher dieser Mensch den Input nahm.
  4. In diesem Sinn ist es geradezu menschenverachtend, was das Galileo-Team da unternommen hat, nämlich einem Menschen nach einem hilfreichen Gespräch zu sagen: “Ätschpätsch, Du warst nur ein Versuchskaninchen, und mit Deiner Hilfe haben wir die Wahrsagerin, von der Du so begeistert bist, entlarvt.”

Ich staune immer wieder, wie unskeptisch Skeptiker sein können ;-)

Achtung: Kommentare nur von Menschen, die diesen TV-Beitrag gesehen haben. Allgemeine Äußerungen pro und contra Wahrsagen interessieren mich nicht.

(22. Oktober: Mittlerweile ist die Sendung online: http://www.youtube.com/watch?v=7Zodi8M0Cro)

Wissenschaftler, geht bitte mit dem Wort “genetisch” vorsichtiger um!

Sonntag, 18. Oktober 2009

Blog-Leser Gerd Schröter weist mich auf diesen wissenschaftlichen Artikel der Uni Basel hin.
Darin wird beschrieben, dass wir uns besonders gut an Ereignisse erinnern, die mit Emotionen (positiven oder negativen) verbunden sind.

Das ist an sich nichts Neues, und es spart praktischerweise viel Speicherplatz in unserem Hirn. Es wäre doch wirklich eine Vergeudung von Speicherplatz, wenn wir uns noch erinnern könnten, was wir vor genau zehn Jahren am 18. Oktober zu Mittag gegessen haben, oder?

Es gibt zwar Fälle, wo jemand sich daran erinnern kann. Wenn er zum Beispiel (wie mein jüngerer Bruder) an diesem Tag Geburtstag hatte und mit einem Festessen überrascht wurde (starke positive Emotion) oder wenn er mit einer Fischvergiftung im Krankenhaus lag (starke negative Emotion). Oder aber wenn jemand unter Autismus leidet; in diesem Fall kann es sein, dass ein Mensch sämtliche Mittagsmenüs der letzten zwanzig Jahre im Kopf hat, dafür aber einfachste Alltags-Aufgaben wie “Gesichter erkennen” oder “Schnürsenkel binden” nicht meistern kann.

Nun haben offensichtlich Forscher herausgefunden, dass der Effekt von Emotionen auf das Gedächtnis bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt ist. Auch das glaube ich gern. Was mich an besagtem Artikel stört, ist die fast unmerklich hingeworfene Bemerkung, dass es sich dabei um einen “genetisch verankerten Mechanismus” handle. Daran zweifle ich so lange, bis man mir genau dieses isolierte Gen zeigt.

Liebe Wissenschaftler, nur weil man sich gewisse Dinge nicht erklären kann, und nur weil es familiäre Häufungen gibt, ist das noch lange kein Grund, immer die Genetik zu bemühen. Siehe auch die Videos von Bruce Lipton (in diesem Blog).

18. Oktober – und der erste Schnee ist da!

Sonntag, 18. Oktober 2009
Schnee in Saanenmöser am 18. Oktober 2009

Schnee in Saanenmöser am 18. Oktober 2009

Heute morgen vor unserem Seminarhotel aufgenommen. Da freue ich mich doch jetzt schon aufs Skifahren!

Juhee, der “Blick” hat seit Jahren sinkende Auflagezahlen!

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Wenn das keine gute Nachricht ist! Der “Blick”, also die helvetische Version von “Bild” und “Kronen-Zeitung”, leidet seit Jahren unter Auflagen-Schwund.

Jetzt haben ein paar findige Marketing-Köpfe sich gedacht: Wenn wir uns vom modernen Tabloid-Format verabschieden und wieder zurückkehren zum alten, unhandlichen Großformat, und vor allem wenn wir die wenigen ethischen Grundsätze, die wir in den letzten Jahren eingehalten haben, wieder über Bord werfen und zum fiesen Schmieren-Journalismus zurückkehren, dann geht’s uns wieder gut!

Das ist wirklich ein guter Entscheid, liebe “Blick”-Marketer, und es wird dem “Blick” den endgültigen Todesstoß verpassen. Denn es zeigt, wie sehr Ihr die Entwicklung der letzten Jahre verpasst habt. Das Wassermann-Zeitalter lässt einmal mehr grüßen…

Video-Podcast “HPZ unterwegs”, Route No. 20

Sonntag, 11. Oktober 2009
HPZ unterwegs, Route No. 20

HPZ unterwegs, Route No. 20

In Route No. 20 geht’s um den Friedensnobelpreis 2009 und um die Frage, ob wir für unsere Leistung oder für unsere Wirkung honoriert werden.

Eine wichtige Frage, die darüber entscheiden kann, ob Ihr genügend Geld verdient oder immer am Rande des Ruins herumserbelt.

Why the bleep should we watch this movie?

Freitag, 9. Oktober 2009

Da in den letzten paar Kommentaren in diesem Blog der Film “What the bleep do we know” erwähnt wurde, will ich gerne meinen Kommentar dazu aus dem Power-Letter Nr. 110 vom 11.3.2006 aufkochen:

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5***  What the bleep should be new in this movie?
Die Film-Enttäuschung des Jahres zum Thema Quantenphysik…
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Mindestens ein Dutzend Mal wurde mir in den letzten vier Monaten der
Film “What the bleep do we know?” ans Herz gelegt. Jetzt ist er auf DVD
erhältlich, allerdings nur als UK-Import auf Englisch.
Nany und ich haben ihn uns angeschaut und waren etwas erstaunt:
- Für Menschen, die etwas von Quantenphysik verstehen, ist
nichts Neues dabei. Und das Alte wird auf eher langweilige
Art aufgekocht. Der Film besteht aus einer Aneinanderreihung
von Statements, unterbrochen von einer saufdünnen Rahmenhandlung.
Die Statements liefern Menschen verschiedener Glaubwürdigkeits-
grade, vom angesehenen Physiker über den Möchtegern-Deepak-
Chopra bis zu selbsternannten Erleuchtungs-Gurus und -Guruinnen.
- Für Menschen, die NICHTS oder nur wenig über Quantenphysik
wissen, ist der Film zu wenig anschaulich und zu langweilig.
Warum hat man denn nicht die Chance gepackt, um der Bevölkerung
mit ausgeklügelten Grafiken zu zeigen, wie unglaublich die Welt
im subatomaren Bereich aussieht, und was das für Konsequenzen
auf unser Denken haben sollte?
Ach ja, noch langweiliger ist nur noch die Zusatz-DVD mit dem “Making
of”. Ein “Making of” zu produzieren über einen Film, der zu 90 Prozent
aus Mann-oder-Frau-hält-Kopf-in-die-Röhre besteht? What the bleep were
you thinking!
Da lobe ich mir die sensationelle Web Site der Uni Bonn, die uns
wirklich auf einfachste Weise die Welle-Teilchen-Dualität erklärt:
http://www.iap.uni-bonn.de/P2K/schroedinger/index.html
Der Titel “What the bleep do we know?” erklärt sich übrigens so: Es
müsste vermutlich heissen “What the hell do we know?” oder noch
wahrscheinlicher “What the fuck do we know?” Und weil die Amis mit
einem Piep (englisch bleep) alles wegzensurieren, was Kindern schaden
könnte (Ausnahme: Berichterstattung Irak-Krieg), heisst es “What the
bleep do we know?” Capito?
Wenn ich der Produzent dieses Streifens wäre, würde ich den Film nennen
“What the bleep did we give you all that money for?”

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What the bleep should be new in this movie?

Die Film-Enttäuschung des Jahres zum Thema Quantenphysik…

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Mindestens ein Dutzend Mal wurde mir in den letzten vier Monaten der

Film “What the bleep do we know?” ans Herz gelegt. Jetzt ist er auf DVD

erhältlich, allerdings nur als UK-Import auf Englisch.

Nany und ich haben ihn uns angeschaut und waren etwas erstaunt:

– Für Menschen, die etwas von Quantenphysik verstehen, ist

nichts Neues dabei. Und das Alte wird auf eher langweilige

Art aufgekocht. Der Film besteht aus einer Aneinanderreihung

von Statements, unterbrochen von einer saufdünnen Rahmenhandlung.

Die Statements liefern Menschen verschiedener Glaubwürdigkeits-

grade, vom angesehenen Physiker über den Möchtegern-Deepak-

Chopra bis zu selbsternannten Erleuchtungs-Gurus und -Guruinnen.

– Für Menschen, die NICHTS oder nur wenig über Quantenphysik

wissen, ist der Film zu wenig anschaulich und zu langweilig.

Warum hat man denn nicht die Chance gepackt, um der Bevölkerung

mit ausgeklügelten Grafiken zu zeigen, wie unglaublich die Welt

im subatomaren Bereich aussieht, und was das für Konsequenzen

auf unser Denken haben sollte?

Ach ja, noch langweiliger ist nur noch die Zusatz-DVD mit dem “Making

of”. Ein “Making of” zu produzieren über einen Film, der zu 90 Prozent

aus Mann-oder-Frau-hält-Kopf-in-die-Röhre besteht? What the bleep were

you thinking!

Da lobe ich mir die sensationelle Web Site der Uni Bonn, die uns

wirklich auf einfachste Weise die Welle-Teilchen-Dualität erklärt:

http://www.iap.uni-bonn.de/P2K/schroedinger/index.html

Der Titel “What the bleep do we know?” erklärt sich übrigens so: Es

müsste vermutlich heissen “What the hell do we know?” oder noch

wahrscheinlicher “What the fuck do we know?” Und weil die Amis mit

einem Piep (englisch bleep) alles wegzensieren, was Kindern schaden

könnte (Ausnahme: Berichterstattung Irak-Krieg), heisst es “What the

bleep do we know?” Capito?

Wenn ich der Produzent dieses Streifens wäre, würde ich den Film nennen

“What the bleep did we give you all that money for?”

Congratulations, Mr. President!

Freitag, 9. Oktober 2009

Das sind gute Nachrichten: Der Friedensnobelpreis 2009 geht an Barack Obama. Begründung: Er habe ein ganz neues internationales Klima geschaffen. Hundert Prozent einverstanden.

Und dem Leser, der mir geschrieben hat, es gebe jetzt schon eine Internetseite mit dem Titel “Sorry-I-voted-for-Obama”, möchte ich sagen: “Wer Obama nicht mindestens die gleichen Chancen geben will wie Bush, also zwei Amtszeiten, der ist direkt als bösartig zu bezeichnen. Wenn es jetzt schon eine Web Site von reuigen Obama-Wählern gibt, dann muss ich fast davon ausgehen, dass da ganz schlimme Rassisten dahinter stecken, die herausgefunden haben, dass man einem Menschen mehr schaden kann, wenn man behauptet, man hätte ihn einmal gemocht und jetzt nicht mehr. Shame on you!”

Kennt Ihr eigentlich meine Hypnose-Kreuzworträtsel?

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Ich weiß ja selbst, wie das ist: Man kann einfach bei so einer umfangreichen Site wie hpz.com nicht alles kennen, oder? Ich vergesse ja manchmal selbst, wie fleißig ich in der Vergangenheit war.

Daher hier für all jene, die sowohl Kreuzworträtsel mögen als auch sich für Hypnose interessieren, die beiden HPZ-Hypnose-Kreuzworträtsel in der eleganten Online-Shockwave-Version:

http://www.hpz.com/hypnoseraetsel

http://www.hpz.com/hypnoseraetsel-2

Der Geist ist stärker als die Gene

Dienstag, 6. Oktober 2009

Ich bin nicht so sicher, ob es sich hier um einen legalen Upload handelt, denn dieses Video von und mit dem amerikanischen Zellbiologen Bruce Lipton kann man auch als DVD kaufen.

Bevor also Youtube diese Video-Serie löscht, kommt Ihr vielleicht dazu, sie Euch anzuschauen. Ihr müsst Euch dazu zweieinhalb Stunden Zeit nehmen oder aber Euch den Vortrag portionenweise reinziehen. Aber es lohnt sich! Lipton zeigt unter anderem, dass nicht die Genetik unser Leben bestimmt, sondern etwas anderes:

Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 1 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 2 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 3 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 4 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 5 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 6 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 7 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 8 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 9 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 10 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 11 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 12 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 13 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 14 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 15 von 16
Der Geist ist stärker als die Gene, Teil 16 von 16

Und hier kann man sich über den Background und die anderen Publikationen von Bruce Lipton informieren.

Neues Berufsbild: Der Internet-Wahrheits-Checker

Dienstag, 6. Oktober 2009

Ich denke, wir sind alle dafür, dass es im Internet keine Zensur gibt, oder?

Das bedeutet aber auch, wir sollten vorsichtig umgehen mit Ausdrücken wie “ich habe im Internet gelesen…” Die Frage ist, WO im Internet? WAS sind die Quellen? Und sind die Quellen auch nur ANDERE Internetseiten? WER steckt dahinter? Kann man diesen Leuten trauen?

Die Paranoia fand früher hinter hohen Mauern und geschlossenen Türen statt; heute darf sie jeder im Internet verbreiten. Zum Beispiel die Verschwörungstheorie von der Schweinegrippe als größtem geplantem Massenmord. Solcher Unsinn wäre früher nicht bis zu uns gelangt, weil diese Verrückten schlicht und einfach keinen Kommunikationskanal zur Verfügung gehabt hätten. Heute muss einer irgendwo auf der Welt einen pathologischen Rülpser loslassen, und wenige Sekunden später ist die Botschaft um die ganze Welt.

Wir müssten also in Zukunft ein neues Berufsbild schaffen: Den Internet-Wahrheits-Checker. Natürlich wird das gleich neue Fragen aufwerfen, zum Beispiel: Wer checkt den Checker? Und wer sorgt dafür, dass der nicht selbst paranoid wird? Schließlich gibt es so etwas wie eine “induzierte wahnhafte Störung”, früher “Folie à deux” genannt, wo ein gesunder Mensch aufgrund der Nähe zu Kranken auf einmal selbst die Wahninhalte übernimmt. Das Internet leidet mittlerweile unter einer “Folie à ziemlich beaucoup” ;-)

Ein spannendes Experiment für Materialisten

Dienstag, 6. Oktober 2009

In einem Buch, das ich gerade lese (Rezension folgt, wenn ich damit fertig bin) schreibt Rüdiger Dahlke im Vorwort sinngemäß Folgendes: Wer materialistisch veranlagt ist, soll doch bitte mal beim Orgasmus den Namen einer anderen Frau oder eines anderen Mannes rufen und beobachten, was eine simple akustische Schwingung für ein Desaster bewirken kann. Dann soll er seinem Partner erklären, dass Geist ohne Materie nicht existent sein kann ;-)