Archiv für Dezember 2009

Wenn den Marketern nichts mehr einfällt…

Donnerstag, 31. Dezember 2009

…dann fangen sie an, Markennamen zu ändern. Fenistil, ein Markenname, der jedem Allergiker bekannt ist, heißt jetzt Feniallerg. Warum bloß, frage ich mich. Das bedeutet ja, dass die vielen Millionen, die man in die Marke Fenistil investiert hat, zum Fenster raus geschmissen wurden.

Und warum muss Calgonit jetzt Finish heißen? Ich kann es mir nur so erklären: Anstatt mehr Energie in eine bestehende Marke zu pumpen, schlagen phantasie- und energielose Marketer vor, eine neue Marke mit “mehr Impact” zu schaffen. Gute Idee, denn dann kann man die nächsten Jahre immer wieder argumentieren, dass man ja jetzt eine Marke aufbauen müsse, will heißen, dem Marketer Geld in den Hintern schieben. Und wenn’s nicht gelingt, die Umsätze zu steigern, kehrt man wieder zurück zur alten, mittlerweile vergessen gegangenen Marke. Tolles Spiel!

Und das Verrückte daran: Die Konzerne machen das auch noch mit.

Ohne Wut keine Komik?

Dienstag, 29. Dezember 2009

Beim Durchlesen meiner alten Power-Letter ist mir aufgefallen, dass ich früher um einiges angriffiger war. Und dadurch auch um einiges witziger. Woran das liegt? Ich vermute, dass ich früher mehr Wut im Bauch hatte. Ich habe in den letzten zwei Jahren eine rasante persönliche Entwicklung erlebt, und dabei blieb (leider, möchte ich fast sagen) viel Wut auf der Strecke.

Ich fühle mich zwar besser dabei, aber ich befürchte, dass mein früherer Witz und meine bissige Komik auf der Strecke geblieben sind.
Das bringt mich zu der Frage, ob es eigentlich Komik geben kann, ohne dass jemand Wut oder Ärger im Bauch hat. Ich meine natürlich nicht Blödelkomik à la Otto Waalkes oder Jerry Lewis; da kann man höchstens darüber wütend werden, dass so viele Leute das toll finden. Nein, ich spreche zum Beispiel von der intelligenten Komik des politischen Kabaretts. Das funktioniert doch nur dann, wenn einer dringend ein Ventil für seinen aufgestauten Ärger braucht, oder?

Der Gedanke daran, dass ich jetzt langsam so einer von diesen vielen Positiv-Denker-Knilchen werden könnte, beunruhigt mich schon ein wenig. Ich spüre fast ein bisschen Wut hochkommen…

Power-Letter Nr. 158 ist online!

Freitag, 25. Dezember 2009

Und zwar hier:
http://www.hpz.com/hpz-hypnose-letter/powerletter158.html

Qualitäts-Schub bei Workshop-Videos!

Freitag, 25. Dezember 2009

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meines Power-Workshops für Klein-Unternehmer können sich freuen: Ab sofort wird die Qualität ihrer dort produzierten Videos noch besser. Ich habe dem Werbefotografen Patrice Heilmann den Auftrag gegeben, für mich etliches an Lichttechnik anzuschaffen und mich in der korrekten Lichtführung zu unterrichten. Außerdem arbeiten wir neu mit Greenscreen (siehe Video). Das erlaubt die Möglichkeit, dass die Teilnehmer vor einem Hintergrund moderieren, der zu ihrer Arbeit passt; sie müssen dazu lediglich ein digitales Foto von ihrem gewünschten Hintergrund mitbringen.

Das Leben ist wie Fritzchens Tante…

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Ist Euch auch schon mal aufgefallen, wie wenig die meisten Menschen “danke” sagen? Dabei schneiden sie sich mit dieser Nachlässigkeit ins eigene Fleisch. Doch, Ihr habt richtig gehört: Wer nicht dankt, sagt zum Universum nichts anderes als “Ich brauche das eigentlich nicht”.
Oder wer’s lieber in einer Metapher verpackt hat, hier ein Auszug aus meinem Buch Großerfolg im Kleinbetrieb:

Wussten Sie übrigens, dass das Leben genauso empfindlich ist wie

Fritzchens Tante? Wenn die zu Besuch kommt, bringt sie Fritzchen

immer etwas Schönes mit. Fritzchen freut sich riesig darüber und fällt

der Tante um den Hals. Tantchen weiß, dass Fritzchens Freude von

Herzen kommt. Und es tut so gut zu spüren, wie sich jemand freut.

Beim nächsten Besuch bringt sie Fritzchen ein noch größeres Ge-

schenk. Fritzchens Begeisterung kennt keine Grenzen mehr. Von nun

an schreibt er seiner geliebten Tante jeden Tag einen Dankesbrief. Sie

können sich selbst ausmalen, wie die Geschichte weitergeht. Aber

vorher muss ich Ihnen noch erzählen, dass die gleiche Tante noch

einen zweiten Neffen hat. Uwe heißt er, und wenn er etwas geschenkt

bekommt, sagt er kaum danke. Bei Tantchens nächstem Besuch liegt

das alte Geschenk noch immer ungeöffnet in einer Ecke. Und dann

wundert sich Klein-Uwe, warum seine Tante ihn nicht mehr mag und

ihm auch nie wieder etwas schenkt.

„Doof, dieser Uwe“, denken Sie jetzt. Aber schauen Sie einmal um

sich, wie viele Menschen sich gegenüber dem Leben genauso fahrläs-

sig und gleichgültig verhalten.


Was bedeutet eigentlich “Lebensplan”?

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Ein Seminar-Interessent fragte mich heute, was ich denn unter “Lebensplan” verstehe. Recht hat er: Wenn mein Grundlagen-Seminar schon Hypnose, Persönlichkeitsbildung und Lebensplan heißt, sollte ich das vielleicht einmal erklären.

Ich glaube, dass das Höhere Selbst jedes Menschen einen Lebensplan bereithält, der die optimale Entwicklung für dieses Leben gewährleisten würde, wenn man ihn denn erfüllte. Und dieser Lebensplan orientiert sich an zwei Kriterien: “Das mag ich” und “das kann ich”. Mit anderen Worten: Wenn der Mensch sich darauf konzentrieren würde, seinen Lebensunterhalt mit den Tätigkeiten zu verdienen, die er gerne tut und die er gut kann, würde er sich am besten entwickeln können.

Leider ist es so, dass die meisten Menschen ein falsches Sicherheitsdenken an den Tag legen und dadurch diesen optimalen Lebensplan sabotieren. In meinen Seminaren will ich unter anderem helfen, diese Selbst-Sabotage zu beenden, damit sich meine Teilnehmer optimal entfalten können. Außerdem möchte ich “das kann ich” ein wenig ausbauen, indem ich den Menschen Kommunikationsfähigkeiten, Marketing-Strategien und nicht zuletzt Klinische Hypnose beibringe. Alles klar?

Filmchen von Ski-Abfahrt gefällig?

Sonntag, 20. Dezember 2009

Dieses Video hat HPZ-Kunde Roger Kaufmann heute auf der Piste produziert. Nach der Gratis-Weiterbildung für Therapeuten haben wir noch zwei Skitage genossen. Übrigens zeigt es einmal mehr, wie einfach das Videoschneiden mit einem Mac ist. Roger fuhr um 14 Uhr nach Basel und muss um 21 Uhr arbeiten gehen. Dazwischen hat er rasch dieses Video produziert und ins Netz gestellt. Nicht schlecht, oder?

Der Winter ist da!

Montag, 14. Dezember 2009
14. Dezember 2009 in Saanenmöser bei Gstaad

14. Dezember 2009 in Saanenmöser bei Gstaad

Nur für den Fall, dass es im Unterland nicht nach Winter aussehen sollte: Hier oben ist er ausgebrochen. Dank neuen Beschneiungs-Anlagen sind auch die Pistenverhältnisse gut. Nany und ich haben heute jedenfalls einen wunderschönen Tag im weißen Hochland genossen.

Zwei Gratis-Weihnachtsgeschenke für Eure Kinder!

Sonntag, 13. Dezember 2009
Kinderbuch "Die kleine Lokomotive" von Nany Zimmermann

Kinderbuch "Die kleine Lokomotive" von Nany Zimmermann

Kinderbuch "Ratu sucht ein Zuhause" von Nany Zimmermann

Kinderbuch "Ratu sucht ein Zuhause" von Nany Zimmermann

Also, die Bücher selbst sind natürlich nicht gratis. Die können EU-Bürger hier bestellen. Und CH-Bürger hier (ganz runter scrollen!).
Achtung: Zum günstigen Preis von EUR 12.50 / CHF 19.50 nur noch bis Ende Dezember! Die restlichen Exemplare werden ab Januar als Rarität zu höheren Preisen verkauft.

Aber es soll ja Eltern geben, die zuerst an den Kindern sparen. Damit die armen Kids trotzdem nicht zu kurz kommen, gibt es die beiden Bücher auch als Gratis-Hörbuch:
Hörbuch “Die kleine Lokomotive” (gezipptes MP3)
Hörbuch “Ratu sucht ein Zuhause” (gezipptes MP3)

Minarette zum Zweiten

Sonntag, 6. Dezember 2009

Wie man meinen früheren Blog-Beiträgen entnehmen kann, habe ich mich am letzten Wochenende gegen ein Minarett-Verbot ausgesprochen, weil ich der Meinung bin, dass man damit keine Probleme löst.

Was jedoch das “Nachspiel” zu dieser Abstimmung angeht, finde ich ein paar Dinge mehr als peinlich:

  1. Länder, die die Menschenrechte mit Füßen treten (ich erinnere nur an die tollen Traditionen wie Steinigen, Händeabhacken und Kinderzwangsheirat) kritisieren jetzt, dass die Schweiz das Völkerrecht missachte. Super!
  2. Es kann nicht gut sein, dass sich mit Hilfe dieser Abstimmung ein paar Politiker profilieren, die mit ihren verstaubten Ansichten in der modernen politischen Arena längst nichts mehr zu suchen haben.
  3. Ich finde den Islam eine genau so bescheuerte Religion wie alle anderen organisierten Religionen. Man denke nur an den Ramadan. Da steht also, man solle 30 Tage lang fasten, was ja eine ganz gesunde Sache wäre. Und weil das vielen nicht passt, sagen sie einfach “Allah hat nichts von den Nächten gesagt.” Resultat: Am Tag wird gehungert und am Abend frisst man sich die Hucke voll. Für solche depperten Interpretationen habe ich nur einen einzigen Trost: Die Interpretationen der christlichen Bibel sind auch nicht besser. Jeder denkt, dass da oben ein Riesendepp sitzt, der es nötig hat, Vorschriften zu erlassen, und den man problemlos austricksen kann.

Ja, es ist gut, dass die Initiative eine Diskussion in Gang bringt. Aber würdet Ihr bitte auch diskutieren, welcher “christlichen” Gehirnwäsche wir hier täglich ausgesetzt sind. Traut sich mal jemand zu sagen: “Der Papst verletzt meine religiösen Gefühle?”

Weltweiten Flugfunk mithören!

Samstag, 5. Dezember 2009

Das Internet hält doch selbst für mich alten Hasen immer wieder Überraschungen bereit! Heute per Zufall entdeckt:
http://www.liveatc.net/feedindex.php

Hier kann man doch tatsächlich von fast jedem Flughafen der Welt live den Flugfunk-Verkehr mithören.