Archiv für Februar 2010

Der verlorene Zwilling

Dienstag, 23. Februar 2010

Die embryologische Forschung spricht davon, dass der Anteil von zwei oder mehr befruchteten Eizellen zu Beginn der Schwangerschaft bei etwa 30 Prozent liegt. Geboren werden aber höchstens fünf Prozent Zwillinge oder Mehrlinge. Das würde bedeuten, dass fast jeder Dritte in den ersten beiden Schwangerschaftsmonaten ein Geschwister verloren hat.

Wer systemisch ausgebildet ist oder auch nur ein Familienaufstell-Seminar mitgemacht hat, hat auch bereits erleben dürfen, welche emotionalen Auswirkungen so etwas haben kann.

“Zufällig” bin ich heute auf diese Leseprobe gestoßen, die zeigt, dass Evelyne Steinemann für ihr Buch offenbar gründlich recherchiert hat. Das Kapitel “medizinische Grundlagen” ist sehr aufschlussreich!

Power-Letter Nr. 161 ist online!

Dienstag, 23. Februar 2010

Viel Spaß!

http://www.hpz.com/hpz-hypnose-letter/powerletter161.html

Seminarleiter sind manchmal Copyright-süchtig…

Montag, 15. Februar 2010

Ein Arzt, der vor einiger Zeit an meinem Grundlagen-Seminar teilgenommen hat und begeistert ist, fragt mich, ob er den einen oder anderen Gedanken an einem Workshop weitergeben dürfe.

Was für eine Frage! Wozu hat man denn sonst die Seminargebühr bezahlt? Was Ihr bei mir gelernt habt, gehört Euch. Und damit die eine oder andere Folie auch in einen Vortrag einfließen kann, bekommen meine Teilnehmer bei mir seit Jahren sämtliche Unterlagen als farbiges PDF auf einer CD-ROM.

Etwas anderes ist es natürlich, wenn jemand ein ganzes Seminarkonzept übernehmen will; in diesem Fall bin auch ich der Meinung, dass man über eine Lizenz sprechen müsste.

Mich würde interessieren, wie es die anderen Seminarleiter handhaben. Müssen Eure Teilnehmer das Gelernte am Ende des Seminars zurückgeben? ;-)

Zeitmanagement Video-Lektion 3 ist online!

Freitag, 12. Februar 2010

Viel Spaß damit!
hans-peter-zimmermann.tv/Hans-Peter_Zimmermann_TV/Zeitmanagement_Lektion_3.html

Zwei Amöben

Donnerstag, 11. Februar 2010

Heute morgen, kurz vor dem Aufwachen, hörte ich, wie sich zwei Amöben an meinem Allerwertesten unterhielten. Es muss sich um eine autotrophe und eine heterotrophe gehandelt haben, denn sie stritten sich darüber, welche Form der Nahrungsaufnahme die bessere sei:

“Ihr Heterotrophen seid die größten Schmutzschleudern aller Zeiten”, wetterte die Autotrophe. “Warum könnt Ihr nicht Photosynthese anwenden wie wir? Da fällt man wenigstens der Umwelt nicht zur Last!”

“Photosynthese?” sagte die andere. “Tut mir leid, das kann ich nicht. Ich bin heterotroph geboren worden. Ich weiß, das produziert ein bisschen Abfall. Aber was soll ich machen? Mich umbringen?”

“Nein, das nicht. Aber weißt du, das Klima an Hans-Peters Hintern macht mir schon langsam Sorgen. Ich bin der Meinung, wir sollten eine Klimakonferenz organisieren.”

“Und warum willst ausgerechnet du das?” fragte die Heterotrophe. “Wenn doch wir diejenigen sein sollen, die für das schlechte Klima verantwortlich sind?”

“Na, aus Sorge um Hans-Peter natürlich”, gab die andere zurück. Wenn es den nicht mehr gibt, gehen auch wir Autotrophen zugrunde. Deshalb sollten wir alle zusammenhalten und gemeinsam etwas für sein Klima tun.”

“Du meinst, Ihr Autotrophen wollt uns Heterotrophen vorschreiben, was wir in Zukunft zu tun haben? Unter anderem sollen wir Verhaltensweisen an den Tag legen, die wir gar nicht beherrschen und nie beherrschen werden? Tolle Idee!”

“Ich wusste es ja, mit euch Heterotrophen kann man nicht diskutieren. Ihr seid uneinsichtig und stur!”

“Nein, wir sind nur der Ansicht, dass Hans-Peter nicht auf unsere Hilfe angewiesen ist. Wenn er leben will, wird er leben, ob mit oder ohne uns. Wir sollten uns nicht für den Nabel der Welt halten; wir sind zwei Amöben an Hans-Peters Hintern.”

Darauf meinte die Autotrophe lakonisch: “Sag’ doch gleich, wir sind am Arsch!”

Zur Erklärung für Nicht-Amöben: Heterotrophe Amöben wachsen durch Nahrungsaufnahme (Phagozytose) und autotrophe durch Photosynthese.

So funktioniert analoges Twittern

Dienstag, 9. Februar 2010

Wusstet Ihr, dass Twittern auch ohne Computer funktioniert?
Es geht ganz einfach: Man stellt sich ans offene Fenster und ruft ganz laut hinaus, was man gerade tut:

“Habe gerade das beste Sushi meines Lebens gegessen!”
“Genieße jetzt mal das Nichtstun!”
“Bin soeben versetzt worden! Traurigbin, Smiley, Smiley, Smiley!”

Und wenn die Nachbarn einen fürsorglichen Freiheitsentzug in die Wege leiten, sagt zu den Pflegern, die Euch abholen, dass andere das im Netz auch ungestört tun dürfen.

Obama steht Red’ und Antwort

Samstag, 6. Februar 2010

Ich bleibe bei meiner früheren Aussage: Die wichtigste Aufgabe des amerikanischen Präsidenten ist die Kommunikation. Und das macht dieser Präsident so gut wie keiner seiner Vorgänger. Für ihn hätte man eigentlich den Nobelpreis für Kommunikation schaffen sollen.

Hier ist das neueste Interview, bei dem er spontan Fragen der Bevölkerung beantwortet: http://www.youtube.com/watch?v=0pqzNJYzh7I

Und hier einer meiner Video-Podcasts zum Thema Kommunikation:
http://www.youtube.com/watch?v=Pji5CuFzRjU

Zeitmanagement-Video Nr. 2 ist online!

Mittwoch, 3. Februar 2010

Genießt es und macht was draus!

http://hans-peter-zimmermann.tv/Hans-Peter_Zimmermann_TV/Zeitmanagement_Lektion_2.html

Warum sind die guten Filme so günstig?

Mittwoch, 3. Februar 2010

Ich kann es fast nicht glauben, aber jeder Film, den ich in den letzten Wochen empfohlen habe, ist bei Amazon für ein Butterbrot zu kaufen.

Dabei ist zum Beispiel die Story von Dave, dem “Mann von der Straße”, der durch einen glücklichen Zufall Präsident der Vereinigten Staaten wird, absolut einmalig. Wenn bei uns Politiker am Ruder wären, die nicht bereits durch die ganze Polit- und Wahlkampf-Mühle verunreinigt (um nicht zu sagen “versaut”) worden wären, dann könnten sie noch Gutes bewirken.

“Dave” gehört zu den wenigen Filmen, die ich mir immer wieder anschaue, wenn sie im Fernsehen gezeigt werden. Und ich habe jedes Mal meine helle Freude daran.