Video-Podcast “HPZ unterwegs”, Route No. 25

Nach drei sensationellen Frühlings-Skitagen habe ich wieder Lust zu arbeiten. Heute geht’s los mit Seminaren, und gestern Abend musste ich noch rasch einen neuen HPZ unterwegs produzieren. Es geht um die provokante Frage, ob Therapie und Forschung überhaupt vereinbar sind.

Bitte drei Mal anhören, bevor Ihr einen Kommentar postet. Denn es ist wichtig, dass man die Gedankengänge genau versteht. Und bitte keine Hasstiraden auf die Schulmedizin, die würde ich nicht veröffentlichen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich die Errungenschaften der modernen Medizin hoch achte. Ich bin lediglich der Ansicht, dass eine rein mechanistische Denkweise jedem Therapeuten und seinen Patienten schadet.

3 Kommentare zu „Video-Podcast “HPZ unterwegs”, Route No. 25“

  1. Arthur W. Müller schreibt dazu:

    Zu Ihrem Artikel über den Placebo-Effekt gibt es eine kleine Ergänzung. In verschiedenen Studien wurde nachgewiesen, dass die Heilwirkung sowohl bei Placebos als auch beim Verum grösser ist, wenn diese von einer Ärztin statt von einem Arzt verabreicht wurden. Die Erklärung ist einfach und logisch. In der Zeit als es noch keine Hausmänner gab, wurden die Kinder bei Krankheiten von den Müttern wieder gesund gepflegt und nicht von den Vätern.

    Den Ärzten wird hingegen bei Operationen eine grössere Kompetenz zugetraut.

  2. Ist es nicht so, dass in Deutschland mehr Forscher die medizinischen Fakultäten verlassen als “Heiler”? Aber wir sind ja selbst Schuld. Da in Deutschland der Arzt ja sogar im allgemeinen Sprachgebrauch der Doktor ist.
    Dass da die Ärzte, die ja wissen was das eigentlich bedeutet, eher den Forscher als den Heiler rauskehren, ist nicht schwer zu erraten. Bei dem Massendruck hätte ich als Arzt auch ganz zügig keine Lust mehr, weiter als Heiler tätig zu sein.
    Vielleicht sollte da statt Dissertation und Disputation eine Prüfung in Praxismarketing und Kommunikation vorrausgehen, bevor da einer forschen darf :-)

    Das mit den Frauen finde ich besonders interessant. Heißt das, ich kann gar keine wirklich saubere Studie durchführen? Mathe ist schon bissl her.

    Einfach Danke, sonnige Grüße aus Bamberg :-)

  3. Peter HeldNo Gravatar sagt:

    Placebo vs. Verum….
    Ja wenn die “Chemie” stimmt – faellt mir da ein. Ich behandle in Uruguay seit laengerem hauptsachelich mit Chiropraktik. Hat also nicht sehr viel mit Medikamenten im klassischen Sinn zu tun. Aber meine Erfahrung ist, wenn die “Chemie” zwischen Patient und mir “stimmt”, ist das Ergebnis um Welten besser als umgekehrt. Vordergruendig scheint es ja egal, ob das mit der Chemie so ist od. nicht. Denn wenn ein Wirbel profesionell wieder an den richtigen “Sitz” gebracht wird muesste das Ergebnis ja mit od. ohne “Chemie” das Gleiche sein – ist es aber nicht!
    Ich bin ehrlich gesagt kein grosser Freund von Radionik etc. aber “irgend etwas” scheint da wohl doch zwischen Himmel und Erde zu sein, was einen Einfluss auf ein Ergebnis in der Medizin hat….? Als Anfaenger vor ca. 30 Jahren habe ich bei Skelettproblemen immer ein bestimmtes homoeopathisches Mittel verabreicht, von dem ich “200%ig ueberzeugt war. Es hat quasi immer funktioniert. Ich habe spasshalber gesagt, auch wenn es nur aus Wasser bestehen wuerde, wuerde es wirken. Also, der Einfluss des Behandlers bzw. dessen Einstellung und Bewusstsein hat schon “irgend” einen Einfluss auf das Heilergebnis. WAS es letztlich ist – keine Ahnung!
    Werden wir es je erfahren….?
    Saludos nach Europa

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