Archiv für April 2010

Small Business Talk Nr. 3 (Anett Metz)

Dienstag, 27. April 2010

In der neuen Video-Reihe Small Business Talk unterhalte ich mich mit Inhaberinnen und Inhabern von Klein- und Kleinstbetrieben über ihre Erfolgsrezepte.
In der Ausgabe Nr. 3 erzählt Anett Metz, ehemalige DDR-Bürgerin und Bauingenieurin, über ihren Weg zur psychologischen Beraterin und „etwas anderen“ Seminarleiterin:
hans-peter-zimmermann.tv/Hans-Peter_Zimmermann_TV/003_Small_Business_Talk_3.html



Power-Podcast Nr. 70 ist online

Mittwoch, 21. April 2010

In Power-Podcast Nr. 70 spreche ich 12 Minuten lang mit Henning Frosch, ausgebildeter Bild- und Tongestalter für Film und Fernsehen, über seine Berufserfahrungen und sein heutiges Produktions-, Beratungs- und Schulungs-Angebot für Klein-Unternehmer.

Video Zeit-Management Lektion 5

Dienstag, 20. April 2010

Die neue Lektion ist online. Sie dauert sechs Minuten, und es geht darum, seinen Tagesablauf gemäß der persönlichen Leistungskurve neu einzuteilen und damit seine Effizienz mindestens zu verdoppeln.

Hier ist Hans-Peter Zimmermanns Zeitmanagement Lektion 5. Viel Spaß!

Neues Heilkunde-Video (Supertuning)

Sonntag, 18. April 2010

Wer sich für Radionik und Bioresonanz interessiert, wird es sicher zu schätzen wissen, wenn er in 35 Minuten Bescheid weiß über das neue Supertuning-System der Bruce Copen Laboratories.

Hier geht’s zum neuen Video.

James Esdaile über Skeptiker

Freitag, 16. April 2010

Wer meine Geschichte der Hypnose studiert hat, dem ist auch James Esdaile ein Begriff.

Dieser englische Chirurg aus dem 19. Jahrhundert hat in seinem Buch “Mesmerism in India”, das man hier bei Google Books gratis herunterladen kann, 73 Operationen dokumentiert, die er unter Hypnose (damals “Mesmerismus” genannt) durchführte.

Wer den Dünkel der damaligen Ärzte kennt, kann sich etwa vorstellen, wie sehr Esdaile gegen Vorurteile zu kämpfen hatte, obschon die damalige Medizin keine Alternative zur hypnotischen Anästhesie zu bieten hatte, von großen Mengen Alkohol und Buddel-übern-Kopf-hauen mal abgesehen. Wer sich übrigens ein Bild davon machen möchte, wie dumm und eitel die etablierte Ärzteschaft damals war, beschafft sich am besten den Film “Mesmer” von Roger Spottiswoode (hier legal downloaden).

Doch jetzt zu meinem eigentlichen Beitrag. Dr. med. James Esdaile schreibt auf Seite 29 des besagten Werkes:

Nothing is more common than to hear persons boast, “that they will not believe it till they see it;”– some go a step farther in smothering their reason, and declare, that “they would not believe it, if they saw it;”– and I have known others, not only refuse the evidence of their senses, but deny their own deeds, because they had declared the thing to be “impossible!”
It is a common and ludicrous error to see people mistaking obstinacy for strength of mind, and self-sufficiency for knowledge; and aiding the delusion, by calling themselves “Sceptics,” that name having once been respectable in philosophy;–whereas, they have never had any doubt about the matter, and will never condescend to hear the subject mentioned without emphatic expressions of contempt and disgust.
These are the “enfants perdus” of knowledge, and must be left to the free indulgence of their passions and prejudices; for a man who never doubts, will never learn: he may grow older, but not wiser.

Darf ich voraussetzen, dass meine Blog-Leser gebildet genug sind, das zu verstehen? Sonst wird sicher ein wohlmeinender Kommentator sich die Mühe machen, das richtig gut zu übersetzen, oder? Falls man das eine oder andere Wort rasch nachschlagen möchte, hier ist eine nützliche Internet-Adresse: http://www.dict.cc

Small Business Talk Nr. 2 ist online

Sonntag, 11. April 2010
Hans-Peter Zimmermann im Gespräch mit der Trauma-Spezialistin Mirjam Müller

Hans-Peter Zimmermann im Gespräch mit der Trauma-Spezialistin Mirjam Müller

Die zweite Folge der Video-Reihe “Small Business Talk” ist online.
Ich unterhalte mich 23 Minuten lang mit Mirjam Müller. Sie war jahrelang Rettungssanitäterin und ließ sich vor zwei Jahren zur Hypnose-Therapeutin ausbilden. Sie erzählt, wie erfolgreich ihre Praxis in Oberglatt bei Zürich läuft, gibt Erfolgstipps für Therapeuten und hat auch noch eine spannende Anekdote von einem ihrer letzten Rettungseinsätze auf Lager. Unbedingt reinhören:
hans-peter-zimmermann.tv/Hans-Peter_Zimmermann_TV/002_Small_Business_Talk.html

Warum es nicht auf Leistung, sondern auf Wirkung ankommt

Sonntag, 11. April 2010

Beim Skifahren vorige Woche war ich in zwei verschiedenen Pisten-Restaurants. Das Angebot der beiden Etablissements war miteinander vergleichbar.

Es war morgens um 10 Uhr, und ich war einer der Ersten auf der Piste. Die Kellnerin sah mich schon von weitem über die Terrasse kommen, verschwand dann aber rechtzeitig im Innern des Hauses und ward nicht mehr gesehen. Nach gefühlten fünf Minuten ging ich rein und musste sie förmlich suchen. Ich bestellte einen koffeinfreien Kaffee (ja, ich lebe seit einiger Zeit fast koffeinfrei) und fragte, ob sie Gipfeli (neudeutsch heißt das Croissant) habe. Sie schüttelte den Kopf auf eine Weise, die erahnen ließ, wie froh sie war, mir nicht dienen zu können.
“Sandwich?” Meine zweite Frage erntete das gleiche erleichterte Kopfschütteln.
Gottseidank hörte der Koch unsere Konversation und ließ über seine servicefreundliche Kollegin ausrichten, er würde mir schon ein Hobelkäse-Sandwich machen. Das war dann auch tadellos, schön garniert und sogar noch mit für ein Sandwich unverhältnismäßig schön verziertem Teller.

Im zweiten Restaurant war die Leistung, was das Produkt anging, genau gleich. Nur begrüßte mich die Kellnerin schon von weitem und sagte fröhlich: “Sie möchten sicher ein Käfeli haben, oder?” Ich musste nur noch fröhlich ergänzen: “Ja, aber bitte koffeinfrei.” Und eh’ ich fragen konnte, ob sie etwas zu knabbern habe, meinte sie auch schon: “Gipfeli haben wir leider keine, weil fast niemand bei uns frühstückt, aber möchten Sie ein schönes Schinkenbrot mit feinem Bauernschinken aus der Region?”
“Geht Hobelkäse auch?”
“Selbstverständlich, ich bringe es Ihnen sofort.”

Keine der Kellnerinnen hat mehr geleistet als die andere, es sei denn, jemand würde wissenschaftlich nachweisen, dass Lächeln und Begrüßen mehr Energie verbraucht als Weglaufen und Kopfschütteln.
Aber Ihr werdet mir sicher nicht widersprechen, wenn ich Euch sage, dass die zweite Kellnerin wesentlich mehr Wirkung gezeigt hat, oder? Und glaubt Ihr mir auch, dass sich diese höhere Wirkung langfristig auch in einer höheren Lebensqualität (und dazu gehört auch das Gehalt) niederschlägt?

Power-Letter Nr. 163 ist online!

Mittwoch, 7. April 2010

Viel Spaß beim Lesen!

http://www.hpz.com/hpz-hypnose-letter/powerletter163.html

Ohne Worte…

Mittwoch, 7. April 2010

Unreife Atheisten-Kampagne

Montag, 5. April 2010
Es gibt vermutlich keinen Gott, also hör' auf, dir Sorgen zu machen und genieße das Leben!

Es gibt vermutlich keinen Gott, also hör' auf, dir Sorgen zu machen und genieße das Leben!

Die Kampagne machte zuerst in London Schlagzeilen, dann wurde sie bei uns in Europa wortwörtlich übernommen: Busse fuhren mit dieser Headline in der Gegend herum: “Es gibt vermutlich keinen Gott, also hör’ auf, dir Sorgen zu machen und genieße das Leben!”

Bevor ich die Kampagne zerpflücke, möchte ich erwähnen, wie bedenklich ich es finde, dass diese Plakate in einigen Städten verboten wurden. Das lässt tief blicken, was unsere Meinungsfreiheit angeht, und es zeigt, wie weit uns die Verquickung von Kirche und Staat gebracht hat.

Doch jetzt zu meinen Argumenten, warum ich die Kampagne als eine sehr unreife Leistung betrachte:

  1. Warum schreibt der Profi-Atheist VERMUTLICH, wenn er doch glaubt, es besser zu wissen? Hier geht’s doch genau so um Glauben wie beim religiösen Fundamentalisten. Und für den steckt im Wort VERMUTLICH immerhin noch so viel Wahrscheinlichkeit, dass er’s eben nicht drauf ankommen lassen will und sich Mühe gibt, in den Himmel zu kommen.
  2. Warum schreibt der Atheist ALSO HÖR’ AUF, DIR SORGEN ZU MACHEN UND GENIESSE DAS LEBEN? Damit zeigt er doch, dass er sich mit dem naiven und antiquierten Gottesbild der religiösen Fundis identifiziert.

Für mich gehören solche “Atheisten” in die gleiche Schublade wie die religiösen Fanatiker. Sie zeigen, dass sie in den gleichen kindlichen Kategorien denken und bestenfalls auf Osterhasen-Niveau miteinander diskutieren können. Mit echter Philosophie hat das nichts zu tun. Ein intelligenter Philosoph würde sich nämlich darüber Gedanken machen, ob das Leben nach gewissen Gesetzmäßigkeiten abläuft (diese Gesetze nennen  einige von uns GOTT), oder ob tatsächlich, wie viele Medienschaffende uns das weismachen möchten, alles von einem großen Zufallsgenerator gesteuert wird. Wobei “gesteuert” bei einem Zufallsgenerator wohl das falsche Wort wäre…

Leider (oder zum Glück) herrscht in beiden Lagern Beweisnotstand. Also müssen wir uns darauf beschränken zu untersuchen, welche Seite die bessere Lebensqualität hat. Was mich angeht, so kenne ich meine persönliche Antwort auf diese Frage.