Die meisten von Euch wissen, dass ich mich in den letzten Monaten intensiv mit Astrologie befasst habe. Ich hatte es einfach satt, nur so viel darüber zu wissen wie jeder durchschnittliche Stammtisch-Plauderer. Und ich wollte herausfinden, ob ich meine Klienten mit einem Grundwissen in Horoskop-Deutung noch besser verstehen kann.
Ich nehm’s gleich vorweg: Es ist erstaunlich, was man alles über einen Menschen erfahren kann, und vor allem, wie man den Menschen helfen kann, sich selber und ihre Angehörigen und Geschäftspartner besser zu verstehen.
Was mich aber noch mehr beeindruckt und mich in meiner persönlichen Entwicklung gerade sehr beeinflusst, das sind die Konsequenzen, die sich daraus ergeben:
- Es kann nicht sein, dass die Stellung der Planeten bei unserer Geburt uns beeinflusst, denn das astrologische System stammt aus der Zeit vor dem Mittelalter und basiert auf dem geozentrischen Weltbild. Astrologie mit Astronomie vergleichen und beweisen zu wollen, ist also blanker Unsinn.
- Wenn Astrologie trotzdem funktioniert (und ich verbürge mich dafür, dass sie das tut), dann kann es nicht anders sein, als dass eine höhere Intelligenz (wie immer sie beschaffen sein mag) uns diese Symbolsprache an die Hand gibt, um etwas über unseren Lebensplan zu erfahren. Das kann man übrigens nicht nur mit Hilfe von Astrologie, sondern auch mit systemischer Arbeit, was genau so ein Wunder ist.
- Wenn es einen Lebensplan gibt, dann sollten wir den Gedanken der Wiedergeburt nicht mehr als Möglichkeit, sondern als Tatsache sehen. Denn wenn alles vom mathematischen Zufall regiert würde, wozu wären dann die ganzen Lebensplan-Hilfen gut, die das Universum für uns bereitgestellt hat?
Das wiederum würde bedeuten, dass jeder von uns so lange auf diesem Planeten bleibt, bis er die Aufgabe erledigt hat, die er sich für dieses Leben vorgenommen hat. Und das müsste ein Umdenken in der Medizin bewirken: Ein wahrer Heiler hilft mir, meinen Lebensplan zu erkennen und die Dinge zu verändern, auf die mich meine Krankheit hinweist.
