Archiv für Januar 2011

Vorsicht, liebe Zen-Mönche!

Montag, 31. Januar 2011

Wenn Ihr Euch wünscht, übers Wasser gehen zu können, werdet Ihr im nächsten Leben als Wasserfloh wiedergeboren!

Photoreading

Samstag, 29. Januar 2011

Wie bereits angekündigt, hier mein Bericht nach dem Ende des Photoreading-Seminars:

Ich bin sehr angetan und nehme enorm viel mit. Herzlichen Dank an Claudia Feichtenberger! Ab jetzt werde ich ein Buch pro Tag lesen und somit ein noch kompetenterer Lehrer werden.

Und was mich immer wieder positiv überrascht an Superlearning-Seminaren, ist die Tatsache, dass die Teilnehmer neben dem neuen Wissen, das sie leicht und einfach aufnehmen, sich auch persönlich zum Positiven verändern. Nachdem ich am Anfang bei einigen den Eindruck hatte, dass sie nicht besonders viel Freude an ihrem Leben haben, waren wir schon am zweiten Tag eine richtig muntere und lustige Truppe.

Für jeden, der viel Informationen zu verarbeiten hat, ist dieses Seminar ein absolutes Muss!

Taxifahrer-Klagen bitte nicht an mich!

Freitag, 28. Januar 2011

Ich besuche zur Zeit in Graz ein Photoreading-Seminar nach der Superlearning-Methode, und zwar bei Claudia Feichtenberger, mit der ich vor einiger Zeit dieses Video aufgenommen habe. Aber darüber werde ich noch ausführlicher berichten, wenn das Seminar zu Ende ist.

Was ich heute loswerden möchte, ist folgende Frage an alle Taxifahrer dieser Welt: Wo lernt Ihr eigentlich klagen? Ist das ein Teil der Taxifahrerprüfung?
“Eigentlich bin ich Diplomingenieur”, musste ich mir auf dem kurzen Weg vom Grazer Flughafen (übrigens der einzige mir bekannte Flughafen, der es schafft, sämtliche Toiletten eine Etage tiefer anzusiedeln, ohne Lift natürlich, so dass man entweder sein Gepäck unbeaufsichtigt stehen lassen oder aber mühsam die Treppe runter und wieder rauf tragen muss, ich weiß, ich schweife ab) anhören, “es ist jetzt 13 Uhr, und Sie sind erst mein zweiter Fahrgast heute.”

Liebe Taxifahrer, ich will das nicht mehr hören! Und schon gar nicht von einem Menschen, der sich zu schade ist, meinen Koffer in den Kofferraum zu hieven. Auch das müsst Ihr irgendwo gelernt haben, denn jeder Mensch wird doch mit einer gewissen Service-Mentalität geboren. Selbst Putzfrauen in Bahnhof-Klos sind freundlicher als Ihr!

Ihr könnt froh sein, dass das Seminar beginnt, sonst könnte ich noch ganz anders…

Anregungen für Systemaufsteller

Dienstag, 25. Januar 2011

Am Freitag ging wieder ein spannendes Hypno-1c zu Ende, und ich habe ein paar Anregungen für all jene, die selbst systemische Seminare durchführen:

  1. Meta-Aufstellungen:
    Anstatt von einem konkreten Problem eines Teilnehmers auszugehen, definiert man “Meta”-Rollen, z.B. “Du stehst stellvertretend für ein Kind von einem anonymen Samenspender, und du stehst für die Mutter des Kindes.”
    Oder “du stehst für das Kind einer Leihmutter, du für die ‘biologische’ Mutter, du für den Vater, und du für das Kind.”
    Die Grund-Dynamiken, die ich hier natürlich nicht verraten werde, bleiben immer die gleichen. Wer Meta-Aufstellungen erleben möchte, meldet sich für das nächste Hypno-1c an: 2. bis 5. Juli 2011
  2. Politische Aufstellungen oder Aufstellungen allgemeiner Themen.
    Wir haben z.B. verdeckt aufgestellt (nur der Moderator wusste, was aufgestellt wurde) Barack Obama und den chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao. Das gibt spannende Einblicke in die Persönlichkeiten von Politikern, und es weckt Verständnis für beide Seiten. Ganz nebenbei: Barack Obama täte gut daran, seine männliche Linie in Ordnung zu bringen. Vielleicht rufe ich ihn mal an ;-)
    Ferner haben wir aufgestellt: Eine Impfgegnerin und eine Impfbefürworterin. Da kamen ganz neue, überraschende Aspekte zum Vorschein.
  3. “Was-wäre-wenn”-Aufstellungen.
    Anstatt die männliche Linie in Ordnung zu bringen, haben wir eine “intakte männliche Linie” aufgestellt, und jeder durfte mal spüren, wie sich das anfühlt. Interessanterweise konnten zwei Teilnehmerinnen wenig spüren, was darauf schließen lässt, dass sie noch nicht bereit sind, die vorhandene Energie anzunehmen. Bei den anderen ging nach eigenen Worten “die Post ab”.
    Im Juli sind dann die weiblichen Linien dran. Ich bin gespannt…

Sprichwörter, die wir aus der Welt schaffen sollten…

Mittwoch, 19. Januar 2011

“Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.”
Stimmt das wirklich? In irgend einem Zusammenhang wird es wohl gestimmt haben, sonst wäre das Sprichwort nicht entstanden. Aber in unserer Welt ist es doch meistens anders, oder? Wer schweigt, schafft Leid. Wer sich mitteilt, sagt dem anderen wenigstens, woran er ist, und gibt ihm eine Chance, sich zu orientieren.
Communicare (lateinisch) heißt verbinden. Wer sich mitteilt, verbindet sich mit seinen Mitmenschen. Er teilt seinen geistigen Kuchen mit anderen und sorgt dafür, dass dieser sich auf wundersame Weise vermehren kann. Außerdem gibt er anderen die Möglichkeit, festzustellen, ob man zueinander passt oder nicht.

Manchmal merkt einer, dass ich nicht zu ihm passe, und meint dann, er müsse mir das mit groben Worten mitteilen. Wir sollten lernen, so etwas nicht persönlich zu nehmen, sondern als Bestätigung dafür, dass unsere Kommunikation funktioniert: Sie sorgt dafür, dass die passenden Leute uns finden und die unpassenden uns fernbleiben.

Kennt Ihr noch andere Sprichwörter, die wir aus dem kollektiven Gedächtnis streichen sollten? Ich bin gespannt…

Was einem beim Skifahren so einfällt…

Montag, 17. Januar 2011

Der Spruch der Woche:
“Man sollte in der Politik nicht von einem Kopf-an-Kopf-Rennen sprechen, wenn zwei Ärsche gegeneinander antreten.”

Vielleicht ein vernünftiger Gebrauch von Facebook?

Sonntag, 16. Januar 2011

Ich habe mich ja vor einiger Zeit von Facebook, Xing und Twitter verabschiedet. Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass es eine Zeitverschwendung ist, sich in allen sozialen Medien aufzuhalten.

Vor kurzem habe ich aber erfahren, dass Facebook außer einem persönlichen Profil auch anbietet, dass bekannte Persönlichkeiten eine spezielle Seite kreieren dürfen, bei der es nicht einfach nur ums Freundesammeln geht. Als Autor mehrerer Bestseller gehöre ich offenbar zu diesen Persönlichkeiten, und ich probiere das jetzt einfach mal aus.

Wer etwas über die Pistenverhältnisse in Gstaad erfahren möchte (sie sind deutlich besser als von den Medien berichtet!), kann auf dieses Facebook-Album klicken:
http://www.facebook.com/album.php?aid=26755&id=140190736042133

Drei wunderbare Tage im Hornberg sind vorbei…

Freitag, 14. Januar 2011
Horneggli (Saanenmöser-Gstaad) bei Sonnenuntergang

Horneggli (Saanenmöser-Gstaad) bei Sonnenuntergang

Soeben ging der erste HPZ-Auffrischkurs zu Ende, und es war ein Super-Erlebnis! In einem Turbo-Superlearning-Seminar ließen sich die Teilnehmer in nur drei Tagen zu kleinen Astrologie- und Tarot-Profis ausbilden. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie ganz normale, gestandene Unternehmer und Unternehmerinnen wie Ihr und ich sich von dieser bodenständigen Art, mit diesen beiden nützlichen Instrumenten umzugehen, anstecken lassen.

Was das Foto da oben soll? Es zeigt, wie ein paar Teilnehmer und ich die langen Mittagspausen verbracht haben, nämlich auf den Skiern hoch über dem Nebel…

So wird man immun gegen Manipulation

Montag, 10. Januar 2011

Habt Ihr Euch schon einmal überlegt, warum Menschen manipulierbar sind?

Die Antwort ist ganz einfach: Weil sie Angst haben!
Wenn ein Mensch Angst hat, an Schweinegrippe zu erkranken, kann die Regierung oder die Pharma-Industrie ihn dahingehend manipulieren, dass er sich einen sinnlosen Impfstoff verabreichen lässt.
Wenn ein Mensch Angst hat, dass es KEIN Leben nach dem Tod gibt, kann man ihn dazu bringen, dass er seine Freunde oder gar seine eigene Familie verrät.

Was glaubt Ihr, warum die Kaiser im ersten bis sechsten Jahrhundert nach Christus so erpicht darauf waren, sämtliche Hinweise auf den Reinkarnationsgedanken aus der Bibel zu streichen und den Glauben daran zu verbieten? Doch wohl aus dem einleuchtenden Grund, dass man nur dann willenlose Schäfchen als Untertanen hat, wenn man sie in Angst und Schrecken versetzen kann.

Ein Mensch, der seine Angst therapiert hat (und so etwas ist möglich), der wird, wenn man ihn unter Todesdrohungen zu etwas Unmoralischem zwingen will, einfach sagen: “Okay, dann sehen wir uns im nächsten Leben. Viel Spaß mit deinem Karma!”

So nicht, Frau Teissier!

Donnerstag, 6. Januar 2011
Elizabeth Teissier, von der Klatschpresse zur Star-Astrologin gemacht

Elizabeth Teissier, von der Klatschpresse zur Star-Astrologin gemacht

Liebe Frau Teissier,

Sie haben vor einigen Jahren an der Pariser Sorbonne eine Doktorarbeit in Astrologie abgeliefert, weil Sie, wie Sie sagten, beweisen wollten, dass Astrologie eine seriöse Wissenschaft sei. Damals habe ich mich noch darüber lustig gemacht, aber das lag nur daran, dass ich selber keine Ahnung von Astrologie hatte. Diese Wissenslücke habe ich in der Zwischenzeit aufgefüllt, und ich gebe Ihnen heute Recht: Seriöse Astrologie ist eine ernstzunehmende Wissenschaft.

Umso unverständlicher ist es für mich, dass eine Astrologin von Ihrem Ruf, die angeblich Politiker aus aller Welt berät, sich immer noch dazu hergibt, in Klatschblättern Sätze zu äußern wie “Schütze-Geborene werden es vor allem in der ersten Jahreshälfte schwer haben” und anderen Unsinn. Wenn Sie wirklich seriös Astrologie betreiben, dann wissen Sie genau, dass das Zeichen, in dem die Sonne steht, viel zu wenig über einen Menschen aussagt, und dass solch vage und verallgemeinernde Aussagen dem Ruf der Astrologie eher schaden als nützen.

Warum nutzen Sie Ihre Popularität nicht dazu, die Menschen wirklich aufzuklären und von der Boulevard-Astrologie wegzubringen? Das müsste doch möglich sein, oder?

3D Fernsehen ist cool!

Mittwoch, 5. Januar 2011
3D-Fernseher (Quelle: www.samsung.com/ch)

3D-Fernseher (Quelle: www.samsung.com/ch)

Es war wieder einmal ein interessantes Einkaufserlebnis:

Erster Versuch:
Interdiscount Metalli in Zug. Ein 3D-Fernseher von Samsung und einer von Panasonic laden zum Probeschauen ein. Ziemlich verschmutzte Brillen liegen da herum. Ist klar, dass keiner der Mitarbeiter Zeit hat, die zu putzen, obschon etliche davon untätig in der Gegend herum stehen. Ich setze eine davon auf und versuche sie einzuschalten. Ohne Erfolg. Beim Panasonic-Fernseher, der ein anderes System und daher eine andere Brille verwendet, funktioniert die Brille, aber der Bildschirm zeigt kein 3D-Signal. Ich frage nach. Großes Schulterzucken bei den Mitarbeitern (ich nenne sie absichtlich nicht Verkäufer, weil sie eher die Bezeichnung “Verkaufsverhinderer” verdienen). Die Samsung-Brillen sind offenbar defekt, und man merkt es erst jetzt.
“Gut,” sage ich. “Ich komme morgen wieder. Denken Sie, dass Sie bis dann funktionierende Brillen haben?” Das “Ja, müsste” nehme ich als Bestätigung. Immerhin ist ein besonders netter Mitarbeiter interessiert genug, um mir ein paar Datenblätter auszudrucken.

Zweiter Versuch:
Interdiscount Metalli in Zug. Der Mitarbeiter vom Vortag hat leider heute frei. Ich frage drei untätig herumstehende junge Männer, ob der 3D-Fernseher von Samsung jetzt funktioniere. “Der Fernseher ja, aber wir können nichts vorführen; der BluRay-Player ist ausgestiegen.” “Und das ist der einzige Player im ganzen Geschäft?” frage ich. Aber eigentlich bin ich schon weg, denn ich ahne, dass das hier nichts wird.

Dritter Versuch:
Ein Anruf bei m-electronics im Einkaufszentrum Zugerland. “Ich wollte fragen, ob Sie 3D-Fernseher führen?” “Da muss ich fragen,” sagt der junge Mann, der mit Sicherheit auf seiner Visitenkarte “Verkaufsberater” stehen hat und noch nicht dazu gekommen ist, einmal durch sein Geschäft zu laufen und zu sehen, was es da so alles Schönes gibt. Nachdem er mir versichert hat, dass es welche gibt, frage ich, ob der heute noch geliefert werden könnte, wenn man ihn sofort bestellte. Eine Traumfrage für jeden Verkäufer, denn sie deutet darauf hin, dass der Verkauf schon fast abgeschlossen ist. Die Antwort von Mister m-electronic: “Nein, wo denken Sie hin! Das dauert mindestens 14 Tage!”
Ich nehme alles zurück, was ich in meinem Power-Letter über Verkaufs-Seminare gesagt habe und bin jetzt doch der Meinung, man sollte die Menschen weiterhin im Verkaufen schulen.

Vierter Versuch:
Ich bin ja auch blöd, immer nur in Discount-Geschäften nachzufragen. Wofür gibt es Fachgeschäfte? Und in Zug trägt das einzige solche erst noch denselben Namen wie ich, obwohl wir weder seelenverwandt noch verschwägert sind. Der Verkäufer versucht, mir 3D-Fernsehen auszureden. Der 3D-Effekt sei unbefriedigend, es gebe noch zu wenig 3D-Filme, und überhaupt, es ermüde und mache Kopfweh. Er versucht, mir einen 2D-Loewe-Fernseher schmackhaft zu machen (der kleiner ist und gleich viel kostet wie mein späterer 3D-Fernseher), und ich bin drauf und dran, ihm zu glauben. Immerhin ist er doch ein Fachverkäufer!

Fünfter Versuch:
Firma Fust, oben im Coop City in Zug. Der Sohn portugiesischer Einwanderer, und ich nenne seinen Namen gern, Diogo Ferreira, entpuppt sich als der TV-Spezialist. Er ist der Erste, der mich darauf aufmerksam macht, dass Samsung-Geräte der neuesten Generation auch fähig sind, aus 2D-Material 3D-Bilder zu machen. Und noch gar nicht mal so schlecht! Eine HD-Sendung auf National Geographic, auf 3D hochgerechnet, ist jedenfalls so geil, dass auch ich mir jetzt gerne Naturfilme anschaue, sehr zur Freude von Nany, die sich so etwas schon zur Stummfilmzeit massenweise reingezogen hat ;-)
Und echtes 3D-Material schießt natürlich den Vogel ab. Da wird Fernsehen zum Kino-Erlebnis der Sonderklasse. Also, Herr Ferreira, sollten Sie das lesen, dann wissen Sie, dass wir happy sind mit unserem Kauf. Und auf Ihre tolle Beratung können Sie sich etwas einbilden!

Small Business Talk Nr. 9, geistige Aufrichtung

Montag, 3. Januar 2011

Tobias Daniel Schulze, vielen HPZ-Kunden bekannt als Autor des jährlichen Power-Kalenders, ist als Anlageverwalter von Deutschland in die Schweiz gezogen und hat ein paar Tipps für Deutsche, die ebenfalls mit der Schweiz als Wohnort liebäugeln. Im Nebenberuf betreibt er seit 2009 “geistige Aufrichtung”, eine Art geistige Heilung der Wirbelsäule, die sofort mess- und spürbar ist.

Hier geht’s zum Small Business Talk (35 Minuten):
http://www.youtube.com/watch?v=j8e1KlsBnUQ