Anregungen für Systemaufsteller

Am Freitag ging wieder ein spannendes Hypno-1c zu Ende, und ich habe ein paar Anregungen für all jene, die selbst systemische Seminare durchführen:

  1. Meta-Aufstellungen:
    Anstatt von einem konkreten Problem eines Teilnehmers auszugehen, definiert man “Meta”-Rollen, z.B. “Du stehst stellvertretend für ein Kind von einem anonymen Samenspender, und du stehst für die Mutter des Kindes.”
    Oder “du stehst für das Kind einer Leihmutter, du für die ‘biologische’ Mutter, du für den Vater, und du für das Kind.”
    Die Grund-Dynamiken, die ich hier natürlich nicht verraten werde, bleiben immer die gleichen. Wer Meta-Aufstellungen erleben möchte, meldet sich für das nächste Hypno-1c an: 2. bis 5. Juli 2011
  2. Politische Aufstellungen oder Aufstellungen allgemeiner Themen.
    Wir haben z.B. verdeckt aufgestellt (nur der Moderator wusste, was aufgestellt wurde) Barack Obama und den chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao. Das gibt spannende Einblicke in die Persönlichkeiten von Politikern, und es weckt Verständnis für beide Seiten. Ganz nebenbei: Barack Obama täte gut daran, seine männliche Linie in Ordnung zu bringen. Vielleicht rufe ich ihn mal an ;-)
    Ferner haben wir aufgestellt: Eine Impfgegnerin und eine Impfbefürworterin. Da kamen ganz neue, überraschende Aspekte zum Vorschein.
  3. “Was-wäre-wenn”-Aufstellungen.
    Anstatt die männliche Linie in Ordnung zu bringen, haben wir eine “intakte männliche Linie” aufgestellt, und jeder durfte mal spüren, wie sich das anfühlt. Interessanterweise konnten zwei Teilnehmerinnen wenig spüren, was darauf schließen lässt, dass sie noch nicht bereit sind, die vorhandene Energie anzunehmen. Bei den anderen ging nach eigenen Worten “die Post ab”.
    Im Juli sind dann die weiblichen Linien dran. Ich bin gespannt…

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