Archiv für Juli 2011

Neues Gratis-Audiomaterial (zweieinhalb Stunden)

Mittwoch, 27. Juli 2011

So, jetzt sind die letzten drei Videos ebenfalls als Audio-Podcast zu haben.
Entweder hier einzeln runterladen:
www.hpz.com/Podcasts/podcast-verzeichnis.html
Oder hier bei iTunes abonnieren:
itunes.apple.com/de/podcast/hpz-power-podcast-hypnotherapie/id106177751 

Anti-Freud, ein Monument fällt vom Sockel…

Dienstag, 26. Juli 2011

Ein Werk, das verspricht, die Ikone der Psychologie zu demontieren und aufzuzeigen, dass Freud bloß ein billiger Kopierer von Schopenhauer und Nietzsche war und dass er seine Berühmtheit von Anfang an gewollt, systematisch geplant und konsequent in Szene gesetzt habe, ist zunächst schlicht und einfach reizvoll. Und nur zu gerne hätte ich ins selbe Horn geblasen wie der französische Populär-Philosoph Michel Onfray.

Doch Onfrays Motivation, dieses Buch zu schreiben, ist etwas gar offensichtlich. Was er dem großen Meister vorwirft, könnte man auch ihm zur Last legen: Keine Originalität, sondern lediglich aufgekochte Anti-Freud-Parolen. Außerdem schimmert auch bei Onfray zwischen jeder Zeile seine zwanghafte Absicht durch, berühmt zu werden. Das ist Onfray, der vor neun Jahren seinen Lehrerberuf aufgegeben und in Caen eine „Université populaire“ gegründet hat, denn auch gelungen. Sein Buch war monatelang in den französischen Bestseller-Listen und hat eine der namhaftesten Psychoanalytikerinnen Frankreichs, Elisabeth Roudinesco, zu einem Gegenpamphlet inspiriert. Die Schlammschlacht ist perfekt.

Mich persönlich hat Onfray spätestens auf Seite 234 verloren. Da schreibt er nämlich: „Während Charcot lehrte, die Hypnose funktioniere nur bei Hysterikern – worin ihm die Zukunft recht geben sollte – führte Bernheim alles auf die Suggestion zurück [...]“
„Worin ihm die Zukunft recht geben sollte?“ Geht‘s eigentlich noch? Dann wäre ja jeder Mensch ein Hysteriker, nur Michel Onfray nicht. Das wäre zwar theoretisch möglich. Aber nur weil mir auf der Autobahn ab und zu mal ein Geisterfahrer begegnet, zweifle ich nicht daran, auf der richtigen Seite zu fahren ;-)

Plädoyer fürs E-Bike

Sonntag, 24. Juli 2011

Ich bin gerade unterwegs mit meinem neuen E-Bike. Die heißen doch so, oder? Jedenfalls ist das genau das Richtige für Leute wie mich, die erstens am Hang wohnen und zweitens körperlich nicht die Allerfittesten sind. Das heißt, dank dem E-Bike werde ich es wahrscheinlich und kann dann auf ein normales Rad umsteigen. Heute habe ich 34 Kilometer zurückgelegt, und ich könnte noch lange, wenn mir mein Hintern nicht so weh täte. Ach was, ich lasse rasch meinen PainReliver drüber laufen, und dann geht’s wieder los…

HPZs neues iPhone App ist da!

Donnerstag, 21. Juli 2011

HomeoMagicPro ist ein App für Radionik-Experten. Es erlaubt Euch, jedes beliebige Homöopathikum in jeder beliebigen Potenz direkt aus dem morphogenetischen Feld abzurufen und auf den Probanden zu applizieren oder auf eine Trägersubstanz (Globuli, Pipettenflasche mit Wasser-Alkohol-Mischung, Heilstein etc.) zu prägen.

Wer ein naturheilkundliches Testverfahren zuverlässig beherrscht, kann sich hier eine Liste von ca. 2000 Radionika zum Austesten herunterladen.

Vor dem Einsatz von HomeoMagicPro sollte man sich eingehend mit der Wirkungsweise von Radionik auseinandergesetzt haben. Hier sind ein paar nützliche Quellen:

Power-Letter Nr. 182 ist online!

Mittwoch, 20. Juli 2011

Die Themen:

1.   Hallo, liebe Freunde…
2.   Meine Wunschliste für das Wassermann-Zeitalter
3.   Über leichtfertige Bindungen und Trennungen
4.   Zwei Business Talks mit ungewöhnlichem Paar
5.   HPZ übernimmt Währungsrisiko
6.   Vom Investmentbanker zum soliden Handwerker
7.   Fahren mit Rückspiegel…
8.   PainReliever und das neueste HPZ-App
9.   iPhone Apps gehören heute zum Internet-Marketing!

 

Viel Spaß beim Lesen: www.hpz.com/hpz-hypnose-letter/powerletter182.html

Small Business Talk Nr. 18 ist online!

Dienstag, 19. Juli 2011

Es lohnt sich aus mehreren Gründen, sich jetzt gleich mit diesem Small Business Talk zu beschäftigen:
Erstens, Martin Breitler (http://www.breitlersattlerei.ch) hat seinerzeit mit 27 Jahren einer lukrativen Karriere als Investmentbanker den Rücken gekehrt und ein solides Handwerk gelernt. Damit hat er bewiesen, dass man einen völlig neuen Lebensplan entwerfen kann, wenn einem der alte nicht mehr passt.
Zweitens spricht Martin Breitler offen und ehrlich über das Tabuthema “Depression”, mit dem viele nach außen hin erfolgreiche Menschen zu kämpfen haben.
Den dritten und vierten Grund, warum man sich dieses Video jetzt gleich anschauen sollte, erfährt der Zuschauer, wenn er es sich anschaut ;-)

http://www.youtube.com/watch?v=r0Yd5YwTfX8

Apple, gebt uns Final Cut zurück!

Dienstag, 19. Juli 2011

Worum geht’s?
FinalCutPro, die professionelle Videoschnitt-Software von Apple, die in vielen Profi-Studios seit Jahren Standard ist, kam kürzlich als neue Version heraus. Das Revolutionäre: Man kann sie direkt über den App Store herunterladen, und sie kostet etwa viermal weniger als die früheren Versionen. Außerdem enthält sie ein paar tolle Features, die man sich schon lange gewünscht hat. Doch die Profis sind stinkesauer, denn Apple hat hier nicht ein FinalCutPro geliefert, sondern eine Art iMoviePro.

Nachdem ich gestern versucht habe, ein Projekt mit der neuen Version zu schneiden, und wieder zur alten zurückgekehrt bin, verstehe ich, warum bei den Profis so viel Aufruhr herrscht: Was hat sich Apple eigentlich dabei gedacht, eine Software, die in zahlreichen Profi-Studios in Ausbildungsplänen und Workflows ihren festen Platz hat, so grundlegend umzuschreiben? Das geht meinetwegen bei einem Amateur-Programm wie iMovie, aber doch nicht bei einer professionellen Anwendung.

Apples Marketing-Strategie, den Markt nicht erst zu fragen, sondern ungefragt ein innovatives Produkt auf den Markt zu werfen, hat uns schon viele tolle Geschenke beschert. Ein iPhone oder ein iPad wären nie entstanden, wenn Apple zuerst den Markt gefragt hätte, ob er so etwas braucht. Bei FinalCut hätte es aber definitiv nicht geschadet, wenn man sich die Meinung von ein paar Profis eingeholt hätte.

Ich kann nur hoffen, dass Apple den Fehler einsieht und die alte Version weiter unterstützt. Ich bin sicher, die tollen neuen Features lassen sich auch in die bestehende Philosophie einbauen.

Small Business Talk Nr. 17 ist online!

Samstag, 16. Juli 2011

Yves E. Patak, Dr. med. und Allgemeinmediziner in Zürich, ist eine schillernde Persönlichkeit. Nach außen hin brav, sanftmütig und angepasst, schlummert in ihm drin ein Rebell mit einem Talent für Thriller-Romane und ein spiritueller Lehrer mit viel schwarzem Humor.
Im spannenden Gespräch mit mir erzählt Yves Patak (http://www.yvespatak.ch), warum er sich von der Schulmedizin verabschiedet und ganz der Klinischen Hypnose und dem Schreiben zugewandt hat.

http://www.youtube.com/watch?v=C-dEaFI4OWc

Small Business Talk Nr. 16 ist online!

Mittwoch, 13. Juli 2011

Tiziana Della Tommasa (http://www.astro-tiziana.ch) ist seit 2009 Moderatorin beim berühmt-berüchtigten Shiva-TV. Im Gespräch mit mir erzählt sie über ihre Motivation, dort zu arbeiten, über Vor- und Nachteile von Lebensberatung am Fernsehen, und über ihren unerschütterlichen Optimismus, den sie offenbar in die Wiege gelegt bekommen hat und der ihr in ihrer nicht ganz einfachen Kindheit geholfen hat; Tiziana war nämlich eines jener Kinder, die von der Organisation Pro Juventute den italienischen Einwanderer-Eltern entzogen und in ein Heim gesteckt wurden.

http://www.youtube.com/watch?v=oWuk4nNJv7M

“HPZ unterwegs” No. 33 ist online!

Freitag, 8. Juli 2011

Bei mir war gestern und heute Remo Büchler zu Gast für ein Sommer-Business-Coaching. In nur zwei Vormittagen hat der clevere Fleischfachmann gelernt, wie man Audio- und Video-Dokumente herstellt. Als Gesellenstück hat er gleich meinen neuesten Video-Podcast geschnitten. “HPZ unterwegs” No. 33 handelt von leichtfertigen Bindungen und Trennungen. Fünf Minuten Gratis-Video-Philosophie für alle Menschen, die daran interessiert sind, dass unsere moralischen Werte nicht zerfallen.

http://www.youtube.com/watch?v=vs74C9RBv6o

Bin ich altmodisch oder prüde?

Freitag, 1. Juli 2011

Der Ex-Chef des Internationalen Währungsfonds IWF, Strauss-Kahn, ist auf freiem Fuß. Grund: Erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Klägerin. Strauss-Kahn hat eingeräumt, dass es zu einvernehmlichem Sex gekommen sei. Ja, dann ist ja alles gut.

Was mich beunruhigt, ist die Tatsache, dass viele Menschen der Meinung sind, was unsere Politiker und Wirtschaftskapitäne nach Feierabend trieben, sei nicht unsere Sache. Entschuldigung, aber ich wünsche mir schon, dass Menschen in verantwortungsvollen Positionen ihr Handeln von Kopf und Herz bestimmen lassen und nicht von anderen (bekanntermaßen weniger intelligenten) Körperteilen. Was denkt sich der Chef des IWF, wenn er ein Zimmermädchen bumst? Nichts! Wie sollte er dann bei seiner hochbezahlten Arbeit etwas denken können?

Etwas Ähnliches erleben wir zur Zeit im Zusammenhang mit Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl. In einer Talkshow waren die Gäste einhellig der Meinung, dass uns seine zahlreichen Affären mit blutjungen Frauen nichts angehen würden. Doch, genau das ist doch das Problem! Solche Menschen handeln nicht im Interesse des Volkes, sondern immer so, dass ihr massives Ego bestätigt wird. Und die Resultate müssen die Deutschen in den nächsten Jahrzehnten ausbaden…