Archiv für Oktober 2011

Die Welt in der Heilkrise

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Wir erleben im Moment so etwas wie “die Sechziger Jahre, Teil 2″. Die Welt befindet sich in einer Heilkrise: Damit eine neue Ordnung entstehen kann, müssen die alten Ordnungen aufgelöst werden. Das geht nicht ganz ohne Schmerzen.

Wer allerdings Angst hat und Angst verbreitet, der hat gar nichts begriffen und ist um keinen Deut besser als die gierigen Investment-Banker. Gier entsteht ja aus der Angst, nicht genug zu bekommen, und aus dem mangelnden Vertrauen in ein wohlwollendes Universum.

Ein paar Leser haben mir geschrieben, warum ich denn ausgerechnet jetzt nach Kalifornien ziehen wolle; die Küstenregionen seien doch bei den bevorstehenden Katastrophen die ersten, die dran glauben müssten. “So what”, kann ich da nur sagen. “Lieber als freier Mensch in Kalifornien sterben, als in ständiger Angst zu leben wie diese Leute, die meinen, sie müssten andere vor Gefahren warnen, und die dabei selbst vor Angst zugrunde gehen.”

Und falls es tatsächlich in Kalifornien zu einer Katastrophe kommen sollte und ich überlebe, dann ist ein Mensch mehr zur Stelle, der helfen kann, oder?

Nettes Lied zum Thema sekundärer Krankheitsgewinn

Samstag, 15. Oktober 2011

Jeder Therapeut kennt das leidige Thema “sekundärer Krankheitsgewinn”. Annett Louisan widmet sich diesem Thema jetzt in einem Chanson mit folgendem Refrain:

Geh’ mir weg mit deiner Lösung
sie wär’ der Tod für mein Problem
jetzt lass’ mich weiter drüber reden
ist schließlich mein Problem
und nicht dein Problem.

Wer den ganzen Text genießen möchte, klickt hier:
http://www.lyricstime.com/annett-louisan-die-l-sung-lyrics.html

Die Akupunktur-App für iPhone und iPad ist da!

Dienstag, 11. Oktober 2011

Jetzt könnt Ihr sie für CHF 12.— oder Euro 9.99 runterladen. Hier geht’s direkt zur App:
http://itunes.apple.com/app/akupunktur-datenbank/id469938334?mt=8

Und hier zur ausführlichen Information: http://www.akupunktur-datenbank.com

Die Akupunktur-Datenbank ist ein nützliches Tool für TCM-Experten. Sie enthält 124 gängige Akupunktur-Punkte komplett mit Lokalisation, Indikationen und traditioneller Funktion.
Besonders nützlich ist die ausgeklügelte Suchfunktion, die Euch kein gedruckter Akupunktur-Atlas liefern kann.

 

Wem dient das Web 2.0?

Samstag, 8. Oktober 2011

Falls jemand nicht wissen sollte, was mit dem Begriff “Web 2.0″ gemeint ist, hier eine einfache Erklärung. “Web 2.0″ ist nicht etwa eine Software, obschon der Begriff absichtlich die Nomenklatur von Programm-Versionen verwendet. Er bedeutet die zweite Phase des World Wide Web, mit folgenden Merkmalen:

  • Jeder ist sein eigener Verleger, und zwar sowohl im Print-Bereich (Homepages, Blogs, soziale Netzwerke) wie auch im Audio- (Podcasts auf iTunes und anderen Portalen) und im Video-Bereich (Youtube)
  • Die Portale sind interaktiv, das heißt, jeder darf seinen Senf zu allem geben, falls gewünscht, auch anonym

Und nun meine Frage: Wem dient das?
Meine Antwort: Ein Teil davon dient allen und ist ein Segen für die Menschheit. Ein anderer Teil ist unnötig und wird dafür sorgen, dass in einer dritten Phase des WWW eine gewisse Ermüdung und unnötige Verschleißerscheinungen eintreten werden.

Dass wir nicht mehr auf die Gunst von Verlegern angewiesen sind, ist ein Segen. Wer möchte schon auf die vielen tollen Podcasts und die Vielfalt im Videosektor verzichten! Wer begrüßt nicht die Möglichkeit, eine verpasste Fernsehsendung auf Youtube oder via Podcast konsumieren zu dürfen!

Auch die Anonymität ist in Ländern, wo die Menchenrechte nicht geachtet werden, oder wo Interessen gewisser Lobbys das politische Geschehen bestimmen (wie leider auch bei uns immer noch), eine wunderbare Sache. Nur dank ihr wird es möglich sein, Tabuthemen aufzudecken und verkrustete Strukturen wie das Bankgeheimnis und das Festhalten an Steuerparadiesen zu sprengen.

Was allerdings in meinen Augen unnötig ist: Dass jeder meint, er müsse eine Meinung haben und diese auch kundtun. Wenn ich jeden Tag unmoderierte Kommentare unter Youtube-Videos lesen würde, verlöre ich sämtliche Hoffnung in die Menschheit. Und auch bei Facebook tummeln sich Menschen, von denen ich nur dank Fernseh-Talkshows wusste, dass sie überhaupt existieren. Selbst dann, wenn die Netiquette, also die Internet-Höflichkeit eingehalten wird, ist das doch kognitiv eher suboptimal, wenn einer meint, ein Kommentar wie “Wow”, “du bist so süß” oder “schön von dir zu hören” sei es wert, dass er gepostet und von Hunderten gelesen werde.

Das ist der Grund, warum ich in meinem Blog die Kommentarfunktion gesperrt habe. Bei Facebook geht das leider nicht. Doch ich bin fest entschlossen, belanglose Kommentare zu löschen. Bei mehrfachem Zuwiderhandeln gegen ein minimales Intelligenz-Niveau wird der entsprechende Nutzer gesperrt. Ein weiterer Vorteil des Web 2.0 :-)

Sollte jemand auf die Idee kommen, mir Zensur vorzuwerfen: Ja, ich geb’s zu, ich zensiere Dummheit, und ich trage die volle Verantwortung dafür.

Die Finanzwelt muss sich ändern!

Freitag, 7. Oktober 2011

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich bin der Meinung, dass sich in der Finanzwelt ganz gewaltig etwas ändern muss, und zwar bald. Es geht doch nicht, dass ein paar Casino-Clowns an unseren Börsen Milliarden in den Sand setzen, und wir Bürger müssen dafür bezahlen. In New York besetzen zur Zeit Tausende Amerikaner gewaltfrei die Wall Street und werden von den Medien als Randgruppe abgetan. Die weltweite überparteiliche Organisation Avaaz leistet auch hier ihren Beitrag und will zeigen, dass nicht nur Randgruppen der Meinung sind, dass eine Finanzreform nötig ist. Sie werden an der Wall Street einen großen Zähler einrichten, der den Mächtigen der Welt vor Augen führt, wie das Volk denkt.
Hier könnt Ihr unterzeichnen:
http://www.avaaz.org/de/the_world_vs_wall_st/?cQHRYbb

In Memoriam Steve Jobs

Donnerstag, 6. Oktober 2011
Steve Jobs

Steve Jobs

Seit gestern bekannt wurde, dass Apple-Gründer Steve Jobs gestorben ist, wird viel über ihn geschrieben. Doch ich finde, eine Aussage von ihm wird viel zu wenig beachtet. Er sagte vor ein paar Jahren sinngemäß Folgendes: “Der Tod ist die beste Erfindung des Lebens. Wenn man mit ihm konfrontiert wird, macht man völlig angstfrei das, was man noch tun will und was nötig ist.”

Mit dem Tod von Steve Jobs geht ein Visionär in die Geschichte ein, wie es ihn wohl seit Einstein nicht mehr gegeben hat. Und ich warne alle Möchtegern-Facebook-Kommentatoren: Wenn einer meint, sein armseliges Leben dadurch aufwerten zu können, dass er bei Jobs ein Haar in der Suppe findet, wird sein Kommentar schneller gelöscht als ihm lieb sein kann.

Wir sollten wieder lernen, Achtung vor großen Leistungen zu empfinden. Und Steve Jobs hat sie, genau so wie sein Konkurrent und Freund Bill Gates, redlich verdient.

 

Anmerkung 8.1.2012: Obigen Kommentar schrieb ich, bevor ich die Biografie von Steve Jobs gelesen hatte. Nach der Lektüre bin ich schockiert. Ein Psychiater würde bei ihm eine schwere Persönlichkeitsstörung diagnostizieren. Ich tippe auf 80 Prozent Borderline und 20 Prozent Narzissmus und frage mich, ob so etwas wirklich der Preis ist für außergewöhnliche Leistungen. Bei einigen Exzentrikern unter denen, die Großartiges geleistet haben, könnte man es meinen. Aber es gibt gottseidank genau so viele Gegenbeispiele. 

Power-Letter Nr. 186 ist online!

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Die Themen:

1.   Hallo, liebe Freunde…
2.   Kurzweiliger als Schawinski – HPZs Small Business Talks
3.   Wer will HPZs Boot kaufen?
4.   Akupunktur-Datenbank demnächst im App Store
5.   Werbespot für das Kalifornien-Seminar 13. bis 20. Mai 2012
6.   NEU: HPZ-Privatcoaching via Skype und iChat
7.   Toller Astrologie-Podcast
8.   Wann ist eine Ehe noch zu retten?

Viel Spaß beim Lesen!
www.hpz.com/hpz-hypnose-letter/powerletter186.html

Was ist der Sinn des Lebens?

Sonntag, 2. Oktober 2011

Ich pflege jeweils scherzeshalber zu sagen: “Wer den Sinn des Lebens kennt, sollte sofort eine Sekte gründen.”
Eine weitaus sinnvollere und weniger sektenverdächtige Frage ist: “Wie kann ich meinem Leben einen Sinn geben?” Um diese Frage kommt meiner Meinung nach niemand herum, sonst wird er entweder todkrank oder bringt sich auf direktem Weg um.

Sorry, das war das Einzige, was mir auf meiner heutigen 30-km-Radtour einfiel ;-)