In den nächsten Wochen wird es auch in sämtlichen Internet-Buchhandlungen zu finden sein.
Hier der Klappentext, damit Ihr wisst, ob das Buch etwas für Euch ist: “Ich achte dein Schicksal” stellt einen neuartigen Ansatz in der systemischen Therapie dar: Während die meisten systemischen Therapeuten von einem konkreten Konflikt ausgehen, um ihn mit Hilfe systemischer Techniken zu lösen, sind Hans-Peter Zimmermanns „sechs systemische Checks für Hypnotherapeuten“ eine Art psychischer Frühjahrsputz, den man an jedem Klienten durchführen kann (oder sogar sollte).
Das praktische Stichwortverzeichnis bietet außerdem raschen Zugriff auf alle möglichen systemischen Situationen und deren Lösungen.
Kinderbuch "Die kleine Lokomotive" von Nany Zimmermann
Kinderbuch "Ratu sucht ein Zuhause" von Nany Zimmermann
Also, die Bücher selbst sind natürlich nicht gratis. Die können EU-Bürger hier bestellen. Und CH-Bürger hier (ganz runter scrollen!).
Achtung: Zum günstigen Preis von EUR 12.50 / CHF 19.50 nur noch bis Ende Dezember! Die restlichen Exemplare werden ab Januar als Rarität zu höheren Preisen verkauft.
Aber es soll ja Eltern geben, die zuerst an den Kindern sparen. Damit die armen Kids trotzdem nicht zu kurz kommen, gibt es die beiden Bücher auch als Gratis-Hörbuch: Hörbuch “Die kleine Lokomotive” (gezipptes MP3) Hörbuch “Ratu sucht ein Zuhause” (gezipptes MP3)
Also, eigentlich begann das Ganze, weil ich schon lange ein Audible-Hörbuch-Abo habe.
Das Problem ist: Ich bin kein Roman-Hörer, und die meisten Sachbücher, die neu herauskommen, sind entweder stinklangweilig oder einfach ein aufgekochtes lauwarmes Süppchen aus bereits bestehender Literatur. Kabarett und Comedy verschlinge ich immer gleich, wenn in der Hörprobe ein gewisses Niveau zu erkennen ist, obschon die für das Abo völlig unrentabel sind. Aber auch da gibt es für meinen Geschmack zu wenig Neuerscheinungen.
Das Abo möchte ich aber trotzdem behalten, denn schließlich schickt mir die liebe Firma Audible regelmäßig etwas Taschengeld für meine eigenen Hörbücher. Da ist es nichts als fair, wenn ich auch ihr Kunde bleibe.
Da ich des Englischen recht mächtig bin, habe ich mich also im englischsprachigen Verzeichnis, ebenfalls bei http://www.audible.de zu finden, umgeschaut. Und da bin ich auf ein Thema gestoßen, um das ich mich, da ich mal fünfeinhalb Jahre in der Nähe von Hollywood gelebt habe, längst hätte kümmern sollen. “Screenwriting for Hollywood” heißt ein empfehlenswertes Hörbuch von Michael Hauge. Es ist die Aufzeichnung eines zweitägigen Live-Seminars, zusammengeschnitten auf drei Stunden, und es erklärt Euch in einfachen Worten, wie Hollywood-Screenplays gestrickt sind. Hochspannend, kann ich nur sagen, und egal, ob ich irgendwann etwas draus mache oder nicht: Ich werde mir Kino- und Fernsehfilme ab jetzt mit anderen Augen anschauen.
Ach ja, wer sich das Hörbuch auch runterladen möchte, tippt in diese Suchmaske “Screenwriting Hauge”:
Wusstet Ihr übrigens, dass man im Internet fast jedes Screenplay gratis runterladen kann?
Studiert doch mal die Screenplays von Thelma & Louise, Pretty Woman und Forrest Gump, nachdem Ihr Euch Michael Hauge’s Audio-Kurs angehört habt. Dann wisst Ihr, warum “Thelma & Louise” und “Pretty Woman” typische Hollywood-Konstruktionen sind und eigentlich nicht schiefgehen konnten, während Ihr als Hollywood-Produzent wohl eher auf “Forrest Gump” verzichtet hättet. Letzteres ist ein völlig untypisches Screenplay, das erst durch das Shooting Script (das eigentliche Drehbuch) und vor allem die Darsteller und die Regie zu einem tollen Werk wurde.
Was ich allerdings schön finde an Michael Hauge’s Audio-Seminar: Er zeigt den zukünftigen Hollywood-Schreibern, wie sie die größten Chancen haben, dass ihr Screenplay produziert wird; aber er ermutigt sie auch, dass sie, wenn sie mal Fuß gefasst und sich einen Namen geschaffen haben, gewagtere Dinge anpacken.
Also, wann sehen wir den ersten Hollywood-Movie “made by a HPZ-Blogreader”?
Diesen Tipp habe ich von Jürgen Franz, der leider noch immer keinen Blog hat, auf den ich zum Dank verweisen könnte
Eigentlich wollte ich mit einem Rundumschlag gegen deutsche Lektoren beginnen und rhetorisch nachfragen, wie jemand auf die dämliche Idee kommt, einem Buch mit dem Original-Titel “Influence” (englisch Einfluss, beeinflussen) den deutschen Titel “Die Psychologie des Überzeugens” zu verleihen. Denn um Überzeugung geht es in diesem Buch ganz und gar nicht, sondern um Einflussnahme der eher unethischen Art, also um Manipulation.
Zur Ehrenrettung des deutschen Lektors habe ich dann aber gesehen, dass schon der Original-Verleger den Fehler begangen hat, allerdings nur im Untertitel: “The Psychology of Persuasion” steht da, und es ist genau so falsch.
Dem Buch tut das gottseidank keinen Abbruch. Robert Cialdini, Professor für Psychologie an der Arizona State University, zeigt Taktiken auf, die dafür sorgen, dass viele Menschen etwas kaufen, ohne groß darüber nachzudenken. Er nennt es eine “Klick-Surr”-Reaktion. Jemand drückt auf einen Auslöser, und das automatische Programm läuft ab. Gemäß Cialdini kaufen die Menschen immer dann gedankenlos, wenn
sie vorher etwas vom Verkäufer bekommen haben. Wer bekommt, möchte zurückgeben. Und oft überlegt man sich nicht, dass man viel mehr zurückgibt, als man bekommen hat.
sie sich zu etwas verpflichtet haben und von ihren Mitmenschen als gradlinig und konsistent wahrgenommen werden möchten. Menschen sind zum Beispiel eher bereit, auf Anfrage in ihrem Garten für eine gewisse Zeit ein Riesenplakat für Stromsparmaßnahmen zu beherbergen, wenn sie vorher “zufälligerweise” eine Petition für mehr Umweltschutz unterschrieben haben.
sich etwas sozial bewährt zu haben scheint. “Was viele wollen, kann nicht schlecht sein.” “Fünf Millionen Amerikaner können sich nicht irren.”
der Verkäufer ihnen sympathisch ist. Und Sympathie wird oftmals von schamlosen Verkäufern künstlich erzeugt, indem sie z.B. ein paar Ähnlichkeiten mit dem Käufer vortäuschen.
jemand das Produkt anpreist, der eine gewisse Autorität ausstrahlt. Auch hier kommt es zu absurden Entartungen, wenn z.B. ein Schauspieler in einem Werbespot bewirkt, dass ein medizinisches Produkt gekauft wird wie frische Semmeln, nur weil dieser Schauspieler in einer Fernsehserie einen Arzt spielt.
etwas knapp ist, d.h. wenn die Chance, es zu bekommen, gering ist. Auch hier wird oftmals von Firmen bewusstes “Scarcity Management” betrieben, d.h. der Nachschub wird künstlich knapp gehalten, um die Nachfrage zu steigern.
(Das gilt übrigens NICHT für meine Seminare; da ist Knappheit systembedingt. Ich kann nun mal höchstens 96 neue Kunden pro Jahr bedienen, sonst leiden sowohl meine Gesundheit wie auch die Qualität meiner Seminare darunter.)
Schön finde ich, dass Cialdini diesen automatischen Programmen durchaus auch eine Existenzberechtigung zuschreibt und sie psychologisch erklärt. Und er gibt zusätzlich Hinweise, wie man sich gegen missbräuchliche Verwendung dieser psychologischen Prinzipien schützen kann.
Spannendes Wissen, unterhaltsam geschrieben und mit vielen Beispielen versehen, die zum Staunen und Schmunzeln anregen.
Großerfolg im Kleinbetrieb von Hans-Peter Zimmermann
Das freut mich riesig! Mein Buch “Großerfolg im Kleinbetrieb”, seit 1992 auf den Bestseller-Listen, ist bei Audible unter “Top Ten Dauerbrenner” notiert. Man merke sich: Longseller ist noch besser als Bestseller!
Doris Ammann bedankt sich bei mir für ein Seminar und legt als Geschenk das Buch “Es klopft” von Franz Hohler bei.
Ich nehm’s gleich vorweg: Ich mag Franz Hohler. Nicht nur, dass er ein begnadeter Kabarettist und intelligenter Beobachter des Zeitgeschehens ist; auch seine Erzähl- und Fabulierkunst hat etwas bestechend Klares und Einfaches.
Und in diesen Roman hat er auch noch so viel Systemisches und Symbolträchtiges in Sachen Tinnitus aufgenommen, dass das Herz jedes Alternativmediziners höher schlagen muss. Ich habe das Buch jedenfalls in drei Tagen durchgehabt und finde es schade, dass es schon zu Ende ist.
Einzig beim Schluss habe ich Franz Hohler im Verdacht, dass es plötzlich schnell gehen musste. Ist ja klar: Bei Autoren seines Kalibers wartet der Verlag schon drauf, endlich drucken zu dürfen, während einem einfach partout kein gescheiter Schluss einfallen will. Und irgendwann, weil ja schließlich jedes Buch irgendwie enden muss und man nicht noch eine Konventionalstrafe zahlen will, beendet man es eben.
(Der Schluss dieses Blog-Posts ist auch nicht optimal