Ich habe in den letzten Tagen eine Umfrage bei den Teilnehmern meines Grundlagen-Seminars durchgeführt und bin völlig überwältigt vom positiven Echo.
Unter anderem wollte ich auch wissen, wie man das neue Programm meines Unternehmer-Workshops “Spiritualität und Erfolg” beurteile. Ich bin noch nicht fertig mit der Auswertung, aber geschätzte 90 Prozent der Befragten finden den Titel und das Programm gut. Bei den restlichen 10 Prozent findet sich öfter mal Skepsis bei der Erwähnung des Begriffes “Tarot”. Für die möchte ich hier etwas Aufklärung leisten und einen Ausschnitt aus meinen Unterlagen veröffentlichen:
Der seriöse Umgang mit dem Tarot kann uns in unserer Entwicklung unterstützen, indem wir uns mit den Schattenanteilen unserer Seele konfrontieren. In der Jungschen Philosophie gibt es die „Persona“; das ist der Teil in uns, den wir für das „Ich“ halten. Alles, was wir ablehnen, gehört dagegen zum psychologischen „Schatten“, ist aber gemäß Jung dennoch ein Teil von uns.
Der ernsthafte Umgang mit dem Tarot setzt voraus, dass der Hauptzweck unseres Lebens unsere seelisch-geistige Entwicklung ist, und dass alles, was geschieht, dieser Entwicklung dient.
Für den Tarot-Anfänger gibt es „gute“ Karten und solche, die einem Angst machen. Man sollte sich so lange mit dem Tarot beschäftigen, bis einem keine Karte mehr Angst macht. Denn dann hat man begriffen, worum es geht.
Das Tarot kann unbewusste und vorbewusste Aspekte ins Bewusstsein holen und damit zu ganzheitlicherem Handeln anregen.
Wofür man das Tarot nicht missbrauchen sollte:
Für Zukunftsvorhersagen banaler Art, z.B. „Wann steht der nächste Lover auf der Matte“. Wer das tut, zeigt erstens, dass er eine sehr simple Weltanschauung pflegt, und zweitens, dass er sich lieber auf die Intuition eines „professionellen“ Deuters als auf die eigene Intuition verlässt. Außerdem vergibt er sich die Chance, seinen eigenen Umgang mit Symbolen zu üben und zu pflegen.
Spannend finde ich auch den Beitrag des promovierten ETH-Technikers Hanspeter Schmid, der erklärt, warum er sich als Wissenschaftler mit dem Tarot befasst:
www.schmid-werren.ch/tarot/philosophie/warum_why.html


Ausbilder für Klinische Hypnose, Erfolgs-Trainer und Bestseller-Autor, schreibt hier über alles, was bewegt.