Hypnosetherapie  

Ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte...

 
         
 

Bericht einer Klientin nach einer Hypnotherapie im Institut für Klinische Hypnose in Zug

März 2004

 
     
 
     
     
  Vorbemerkung von Hans-Peter Zimmermann:

Im Gespräch mit meinen Hypnotherapie-Klienten taucht immer wieder die Bemerkung auf: "Das war ja ganz anders als ich gedacht hatte!" Wenn ich dann wissen will, wie sich die Klienten den Besuch bei uns vorgestellt haben, bekomme ich sehr vage Antworten: "Ich weiß nicht, es war eben sehr schwer, sich etwas vorzustellen, und das macht irgendwie Angst."

Die Klientin, deren Bericht Sie unten lesen können, war der Meinung, man müsste den Menschen diese Angst vor dem Ungewissen nehmen, indem man einfach mal einen Erfahrungsbericht veröffentliche. Auf meinen Einwand hin, dass das Veröffentlichen von Patienten-Zuschriften im deutschsprachigen Raum verboten sei, meinte sie, es müsse ja nicht als Werbung abgefasst sein, d.h. man müsse ja nichts über den Therapie-Erfolg verlauten lassen. Außerdem müsse ich sowieso ihre Personalien und ihr Beschwerdebild so weit verändern, dass man keine Rückschlüsse auf ihre Person ziehen könne. Und überhaupt würde sie sich auch nicht scheuen, kritische Bemerkungen zu äußern, wo sie sie für angebracht halte.

Dann versuchen wir das mal, okay? Wenn es trotzdem noch zu viel Werbung ist, melden Sie es uns bitte. Wir werden dann Asche über unser Haupt streuen und uns überlegen, wie wir potenzielle Klienten von einem Besuch bei uns abhalten können ;-)
 
       
 
         

Ich schreibe diesen Bericht, weil ich der Meinung bin, dass mehr Menschen mit Hilfe von aufdeckenden Hypnose-Verfahren geholfen werden könnte. Das Institut für Klinische Hypnose in Zug scheint zwar ziemlich gut gebucht zu sein, aber es gibt ja noch andere Therapeuten, die solche Verfahren anwenden, und die meiner Meinung nach zu wenig bekannt sind.

Wenn im Fernsehen über Hypnose-Therapie berichtet wird, werden immer nur die klassischen und Ericksonschen Verfahren beschrieben. Über aufdeckende Verfahren berichtet kaum jemand, oder wenn, dann nur über einen Teilbereich, die Reinkarnationstherapie, und das dann meistens ziemlich abwertend.

Ich hatte bereits mehrere Besuche bei einem klassischen Hypnotherapeuten hinter mir, weil ich mein Missbrauchs-Thema endlich los sein wollte. Ich glaube, ich habe meinem Missbraucher längst verziehen, das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass ich in meiner sonst glücklichen Ehe auch endlich erfüllte Sexualität erleben wollte. Der Fachmann nennt das, was ich hatte, Dyspareunie. Also nicht organisch bedingte Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Die klassische Hypnose hat mich ruhiger und gelassener gemacht und mir geholfen, besser mit dem Problem umgehen zu können. Aber ich wollte mehr...

Die Adresse des Instituts für Klinische Hypnose hatte ich von einer Kollegin bekommen, die damit gute Erfahrungen gemacht hat (das soll man scheint's nicht schreiben, weil es Werbung ist). Ich raffte mich auf und schrieb an den Inhaber des Instituts, Dr. Hans-Peter Zimmermann, eine E-Mail mit einer kurzen Beschreibung meiner Beschwerden und der Frage, ob man denn da etwas tun könne.

Die Antwort kam sehr rasch, aber enttäuschenderweise ziemlich anonym. In einem Standardbrief machte mich Hans-Peter Zimmermann auf seine Internet-Seite aufmerksam, und dass man sich dort erst mal schlau machen solle über seine Philosophie. Er gab verschiedene Aufsätze an, die man studieren solle, und wenn man dann immer noch Interesse habe, könne man sich mit Hilfe eines fünfseitigen Fragebogens, den man sich ausdrucken könne, schriftlich um einen Termin bewerben.

Ein bisschen arrogant kam mir das Ganze schon vor. "Schriftlich um einen Termin bewerben, der hat's offenbar gar nicht nötig", sagte ich zu meiner Freundin. Die hatte Hans-Peter Zimmermanns Grundlagen-Seminar besucht und wusste es besser: "Gerade in der Hypnotherapie ist es wichtig, dass die Leute genügend motiviert sind. Wenn sie es nicht sind, ist das Geld für die Therapie zum Fenster raus geworfen."
Ich musste ihr beipflichten und war übrigens auch froh, dass man nicht versucht hatte, mir gleich eine Hypnose-Sitzung auf zu schwatzen.

Seriös fand ich, dass die Internet-Präsentation klar fest hielt, dass der Besuch im Institut für Klinische Hypnose nicht den Besuch beim Arzt, Heilpraktiker oder lizenzierten Psychologen ersetzt. Und dies obwohl Zimmermann im Kanton Zug eine Art Heilpraktiker-Status innehat. Später erklärte mir Hans-Peter Zimmermann diese Aussage folgendermaßen: "Wir wollen nicht eine Anlaufstelle für jedermann sein. Vielleicht liegt es an meiner Vergangenheit als Unternehmensberater, dass ich auch im Gesundheitsmarkt versuchen möchte, eine Marktnische zu bedienen."

Eine weitere Hürde war das überdurchschnittlich hohe Honorar, das man auch noch im voraus bezahlen sollte. Aber auch da beruhigte mich meine Freundin: "Wenn du 100 Stunden herkömmliche Therapie machst, bezahlst du wesentlich mehr und hast nicht halb so viel Wirkung. Und die Vorauszahlung wird nur verlangt, um deine Motivation zu testen."

Ich schickte den fünfseitigen Bewerbungsbogen ab, auf dem ich Auskunft geben musste über meine Beschwerden, meine Herkunfts- und Wahl-Familie und die wichtigsten Lebensstationen, und erhielt nach etwa vier Tagen prompt einen Anruf, allerdings nicht von Hans-Peter Zimmermann, sondern von einem der bei ihm arbeitenden freiberuflichen Therapeuten.

Er war sehr nett, wollte noch das eine oder andere Detail wissen, machte mich nochmals darauf aufmerksam, was man von so einer Sitzung erwarten könne und was nicht, und meinte dann, ich solle mir das nochmals in aller Ruhe überlegen und ihm dann Bescheid sagen.
Meine anfängliche Enttäuschung darüber, dass ich nicht bei Hans-Peter Zimmermann persönlich einen Termin bekam, wich einem zunehmenden Vertrauen in diesen Therapeuten, der ebenfalls tunlichst darauf bedacht war, mich zu nichts zu überreden. Und als der Therapeut mir sagte, dass im Institut für Klinische Hypnose gnadenlos geduzt wird, hatte ich den Eindruck, endlich jemanden gefunden zu haben, der nicht AN MIR herumdoktert, sondern MIT MIR ZUSAMMEN in partnerschaftlicher Art und Weise meine Probleme bearbeitet. Außerdem ist der besagte Therapeut etwas günstiger im Preis, was mir durchaus entgegen kam.

Mein Herz pochte dennoch aufgeregt, als ich vor dem Institut für Klinische Hypnose stand. Würde ich Situationen wieder erleben, die ich besser im Unterbewusstsein gelassen hätte? Würde es Dinge geben, die ich nicht ertragen kann? Würden längst vergessene Schmerzen wieder zum Vorschein kommen? Und würde ich genügend Energie haben, um mit all dem umgehen zu können?
Wie ich später erfuhr, waren diese Fragen berechtigt. Es sei schon öfter vorgekommen, dass ein Klient, der zu wenig stabil gewesen sei, zuerst an die Psychiatrie verwiesen worden sei. Das sei auch der Grund, warum vor einer Terminvergabe immer ein längeres Telefongespräch statt finde.

Mich befand man offensichtlich als "stabil genug", und als ich an diesem strahlenden Herbsttag das Institut für Klinische Hypnose betrat, wusste ich intuitiv, dass man mir hier helfen konnte. Das Institut liegt übrigens am schönsten Hang des Städtchens Zug, mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Stadt, den See und die umliegenden Berge. Eine ideale Umgebung, um sich ein paar Tage Gedanken über Erfolg und Glücklichsein zu machen.

Hans-Peter Zimmermann, der in seinem Büro mit Seminarvorbereitungen beschäftigt war, lernte ich auch gleich kennen. Auch er wollte gleich geduzt werden, was mir in dieser lockeren Atmosphäre nur natürlich vorkam. Als der Therapeut mir dann noch die Institutsküche erklärte und mich aufforderte, mich in Sachen Getränken und Zwischenverpflegung jederzeit selbst zu bedienen, fühlte ich mich schon fast wie zu Hause.

Dann ging's endlich los. Nach einem fast zweistündigen Gespräch über meine Vergangenheit sollte ich mich in einen bequemen Liegesessel legen und die Augen schließen. Nach mehreren gescheiterten Versuchen, nähere Informationen über eine Problemsituation aus mir heraus zu bekommen, forderte mich der Therapeut auf, meine Augen wieder zu öffnen.
"Bin ich eine schlechte Patientin?" fragte ich und war schon darauf gefasst, wieder nach Hause geschickt zu werden.
Doch der Therapeut beruhigte mich: "Erstens bist du eine Klientin, nicht eine Patientin. Und zweitens nennt sich das Therapie-Resistenz und kommt alltäglich vor. Wir wären schlechte Therapeuten, wenn wir damit nicht umgehen könnten."

Sagt's und legt mir ein geheimnisvolles Gerät auf den Bauch, das sich als Magnetschlaufe zu einem dazu gehörigen Magnet- und Bioresonanz-Gerät entpuppt.
"Wie funktioniert denn das?" wollte ich wissen.
"Wir wissen es nicht genau," antwortete der Therapeut, "wir sehen nur an den Resultaten, dass es wirkt."

Und tatsächlich: Nach zehn Minuten geht es weiter mit der Hypnotherapie, und diesmal sehe ich Bilder aus meiner Vergangenheit, und vor allem spüre ich die dazu gehörenden Gefühle! Ich erinnere mich nur noch an wenige Details, aber ich weiß noch, dass es ziemlich schmerzhaft war. Das Vergessen der Einzelheiten sei normal, eine natürlich auftretende Amnesie, wurde mir später erklärt.

Was dann folgte, war so befreiend, dass ich schlagartig überzeugt war, am richtigen Ort zu sein: Nachdem ich die schmerzhaften Situationen noch einmal in allen Details erlebt hatte, folgte mit Hilfe von TimeLine-Therapie und faszinierenden Rollenspielen eine Art "Entkoppelung" der inneren Konflikte, so dass es mir beim anschließenden Testen beim besten Willen nicht mehr möglich war, negative Gefühle zu empfinden.

Irgendwann stießen wir auf ein weiteres Therapie-Hindernis, das selbst mit dem geheimnisvollen Magnetgerät nicht zu durchbrechen war. Doch der Therapeut war auch hier nicht verlegen. "Ein Fall für den Chef persönlich", meinte er, und holte Hans-Peter Zimmermann dazu. Dieser erklärte mir, was es mit radionischer Homöopathie auf sich hat und verabreichte mir ein paar Kügelchen, die "rein wissenschaftlich gesehen nichts als harmlosen Milchzucker" enthielten und lediglich mit einer radionischen Information versehen seien. Ich erfuhr auch, dass Radionik wissenschaftlich nicht anerkannt und daher im Kanton Zug von jedermann ausgeübt werden dürfe, der dem Gesundheitsamt gegenüber eine solide Ausbildung nachweisen könne.
"Könnte übrigens auch ein Placebo sein", scherzte Hans-Peter, "aber dann ist es wenigstens ein erstklassiges!"

Die Globuli taten offenbar auch ihre Wirkung, Placebo hin oder her, denn in der folgenden Hypno-Sitzung lief alles reibungslos, und ich konnte auch die restlichen verdrängten Ereignisse ins Bewusstsein holen.

Über den Therapie-Erfolg darf ich leider nichts sagen, da dies als Werbung gälte. Aber jetzt wissen Sie wenigstens Bescheid, was Sie so alles erwartet, und müssen nicht diese Angst vor dem Ungewissen haben wie ich sie hatte.
Was ich sicher noch sagen darf: Die Baustellen in Ihrem Leben müssen Sie selbst aufräumen und die Werkzeuge dafür selbst erwerben, aber so eine Sitzung versorgt Sie mit der nötigen Energie, um dies zu tun.
Viel Erfolg!

 
 

Weitere Lektüre zum Thema Hypnose und Hypnotherapie:

www.hpz.com/hypnose.html

www.hpz.com/aufdeckendehypnose.html

www.hpz.com/manipulation.html

www.hpz.ch/suggestibilitaet.html

www.hpz.com/timelineform/timebest.html

www.hpz.com/disclaimer.html

www.hpz.com/reinkarnation.html

www.hpz.com/gef.html

www.hpz.com/esit.html

 
 
 

 

Jetzt gleich HPZs beliebten Power-Letter abonnieren - gratis!

Hypnose-Ausbildung HPZ

Zurück zur Homepage von Dr.Zimmermann+Partner

http://www.hpz.com


hpz8@gmx.ch