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Hypnose ist nicht gleich Hypnose |
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Hans-Peter Zimmermann über den Unterschied zwischen Klassischer Hypnotherapie und seinem Werkzeugkasten |
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Klassische HypnotherapieDie Klassische Hypnotherapie besteht aus drei Teilen:
Unter Induktion verstehen wir das Herbeiführen des hypnotischen Zustandes oder der Trance. Dies kann verbal geschehen, also mit Worten, oder auch nonverbal. Je nach gewünschter Trance-Tiefe braucht es dazu unterschiedliche Techniken. Damit klassische Hypnose-Interventionen eine Wirkung zeigen, wird in der Regel eine mittlere Trance benötigt. Das Erreichen dieser Trance-Tiefe kann mit dem hypnotischen Phänomen der Arm-Katalepsie relativ leicht getestet werden. Auch eine Hypno-Analyse kann leicht in mittlerer Trance durchgeführt werden. Die klassische Intervention besteht ebenfalls aus einem Skript. Dabei kann es sich um direkte Suggestionen handeln ("Du fühlst dich jetzt immer selbstsicherer und stärker") oder um permissive oder indirekte Suggestionen nach Erickson. Lesen Sie dazu auch mein Gratis-E-Buch Hypnose im Alltag. Unter Zurückholen verstehen wir das rückgängig machen des hypnotischen Zustandes. Entgegen der landläufigen Annahme hat es noch nie den Fall gegeben, dass ein Mensch aus der Hypnose nicht aufgewacht ist. Der hypnotische Zustand kann in einzelnen Fällen in Schlaf übergehen. In diesem Falle lässt man den Klienten am besten schlafen, bis er von selbst aufwacht.
HPZs Werkzeugkasten – aufdeckende HypnoseDie klassische Hypnotherapie versucht, ein neues, positives Programm über ein altes, negatives Programm zu stülpen, ähnlich wie die Selbst-Suggestion nach Emile Coué. Das mag zwar in einigen Fällen funktionieren, aber die Langzeitwirkung lässt zu wünschen übrig. Ich verwende in meinen Einzel-Sitzungen und Seminaren so genannte "aufdeckende Verfahren". Bei mir ist das eine Kombination von tiefenpsychologischer TimeLine-Therapie, Regressions-Therapie, Psychodrama, Seelenfragment-Therapie und systemischer Hypnotherapie. Diese Mischung scheint zu bewirken, dass sich die alten, selbstschädigenden Programme tatsächlich aus dem Nervensystem entfernen (kann mit Hilfe der Motorik leicht getestet werden) und Platz schaffen für die neuen Programme. Das Resultat ist eine wesentlich gründlichere Veränderung mit hohen Erfolgsquoten. Hier lesen Sie mehr über aufdeckende Hypnose-Verfahren. Und hier finden Sie den Bericht einer Klientin. Für diese Therapieformen ist nur eine leichte Trance nötig, und ich verzichte in der Regel auf formale Induktionen. Je länger die Sitzung dauert, desto tiefer geht der Kunde in Trance, so dass gegen Ende der Sitzung (falls nötig) auch die Phänomene der tiefen Trance genutzt werden können. |
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