HPZs Power-Letter Nr. 141 (25.9.2008)
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Der Power-Letter wird ausschliesslich an Menschen
verschickt, die ihn abonniert haben.
Abmelden geht ganz einfach und zuverlässig; siehe
Schluss dieses Briefes!
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Verantwortlich für den Power-Letter ist:
Hans-Peter Zimmermann
hpz.com / Institut für Klinische Hypnose
Zimmermann + Partner
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CH-6301 Zug
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Für wen ist HPZs Power-Letter?
  • Für Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetrieben und Therapie-Praxen
  • Für Menschen, die sich für Medizin und Naturheilkunde interessieren
  • Für Menschen, die Überfluss für den natürlichen Zustand halten
  • Für Menschen, die in Marketing und Management führend sein wollen

Alle früheren HPZ-Letter gibt's auf
www.hpz.com/letterindex.html

Der Power-Letter geht zur Zeit an 11'173 Abonnenten

Das findest Du in diesem Power-Letter...
    1.   Hallo, liebe Freunde...
    2.   Wer sorgt sich um HPZs Psycho-Hygiene?
    3.   Extrem-Wünsching oder Wunsch-Bullshit?
    4.   Strukkies unter der Lupe... Dissertation über MLM
    5.   Google zeigt uns, wer wir sind!
    6.   Schon in meinen Blog geschaut?

1. Hallo, liebe Freunde...

Ist das nicht ein Affentheater, was da wieder an unseren Finanzmärkten passiert?

Obama kündigt an, dass er in ein paar Jahren, so er denn Präsident würde, vielleicht mal erwägen könnte, vor der Küste nach Öl zu bohren... und der Ölpreis sinkt.
Die US-Regierung lässt verlauten, dass sie vermutlich in den Finanzmarkt eingreifen wird, und das führt zum besten Börsentag seit sechs Jahren.

Was tun Börsianer eigentlich? Und ist da irgendwie auch etwas Gutes dabei für die Menschheit? Ich denke, früher konnte man diese Frage noch bejahen. Da ging es nämlich darum, dass Menschen mit vorigem Geld die Möglichkeit hatten, dieses in vielversprechende Firmen zu investieren. Und es gab damals auch noch das Wort "loyal" unter Anlegern, das heisst, man zog sein Geld in Krisenzeiten nicht einfach zurück, sondern fühlte sich der Firma verpflichtet. Das zahlte sich berechtigterweise aus in einer hohen Rendite.

Und heute? Heute sind die Börsen zu einem grossen, staatlich abgesegneten Casino verkommen. Jeder weiss, dass andere verlieren müssen, wenn einer gewinnt. Und es ist jedem scheissegal. Es geht nicht mehr um Mehrwert, sondern nur noch darum, anderer Leute Geld in der Gegend herum zu schieben und dabei möglichst viel für sich abzukassieren. Bank-Mitarbeiter sind nur noch auf schnelle Prämien aus und werden nicht langfristig zur Verantwortung gezogen. Viel versprechende Firmen haben Vorrang vor vielversprechenden. Schönes Wortspiel, gell? Und es zeigt, dass die Rechtschreibreform nicht überall sinnvoll war ;-)

Was es mich kümmert? Gottseidank nichts. Denn meine guten Kunden und ich, wir sind seit Jahren konjunkturresistent. Wer Mehrwert zu bieten hat, der wird immer ein gutes Auskommen haben. Und wir werden immer ein paar clevere Kunden finden, die ihr Geld nicht an der Börse verloren haben.

Alle anderen können mir jetzt wieder vorjammern, sie könnten sich meine Seminare nicht leisten. Aber die sind ja auch nicht für jedermann. Siehe dieses Video, das mittlerweile über 12000 Mal heruntergeladen wurde und den meisten offenbar in seiner Kompromisslosigkeit gefällt...
http://www.youtube.com/watch?v=TOX3BdK_Iik

2. Wer sorgt sich um HPZs Psycho-Hygiene?

Wetten, dass sich nach meiner Bemerkung über die Finanzmärkte wieder ein paar Leute Sorgen um meine Psycho-Hygiene machen und mir schreiben werden, ich solle mich doch um das Positive in der Welt kümmern.
Einer drohte in meinem Blog gar damit, dass Liebe die höchste Macht sei. Diesen Leuten sei einmal Folgendes gesagt:
  • Ihr müsst Euch keine Sorgen um meine Psycho-Hygiene machen. Das besorge ich schon selbst. Warum sind wohl Menschen in Helfer-Berufen besonders oft depressiv? Weil sie sich eben nicht trauen, auch mal ihre Meinung zu sagen. Das wird mir nicht passieren, dafür garantiere ich.
  • Viele Menschen möchten mehr positive und weniger negative Gefühle empfinden. Dazu eine Frage: Habt Ihr schon einmal ein Pendel erlebt, das nur bis zur Mitte schwingt und dann aufhört? Das gibt es nicht. Es gibt entweder starke Ausschläge in beide Richtungen oder eben schwache Ausschläge. Letzteres nennt die Psychiatrie "Affektverflachung" oder "mangelnde affektive Schwingungsfähigkeit". Seit ich mich aktiv mit der Welt auseinandersetze, schwingt es in beiden Richtungen stärker.
  • Wer sich durch meine Rundumschläge in seiner bequemen meditativen Ruhe gestört fühlt, soll doch einfach diesen Letter abbestellen, denn ich kann es nicht für ihn tun. Er muss sich aber von mir noch rasch ein Wort aus dem Zen-Buddhismus in seinen vom Yoga-Sitz gepeinigten Schoss legen lassen: "Vor der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser tragen. Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser tragen."

Alles klar? Hier gibt's ein praktisches Lexikon von Fachbegriffen zum Thema Affektivität. Und da können auch diejenigen Leser, die immer mal wieder einen Satz beginnen mit "das haben Sie doch nicht nötig" oder "das habe ich von Ihnen nicht erwartet" nachschauen, worunter sie leiden. Der Fachbegriff dazu lautet "läppischer Affekt" ;-)
http://flexikon.doccheck.com/Affektivität

3. Extrem-Wünsching oder Wunsch-Bullshit?

Wer sich intensiver mit den Materialien befasst, die ich Euch gratis im Internet zur Verfügung stelle, der wird sich vielleicht schon gefragt haben:

"Ja, wie ist das jetzt? Glaubt HPZ daran, dass Bestellungen beim Universum funktionieren oder glaubt er es nicht? Warum macht er sich über Bücher wie 'The Secret' lustig? Kann man bei ihm nicht auch Extrem-Wünsching lernen?"

Die letzte Frage beantworte ich zuerst: "Ja, man kann Extrem-Wünsching lernen bei mir. Und viele haben auch schon Extrem-Bekomming erlebt. Allerdings nur dann, wenn sie Extrem-Wünsching mit Extrem-Lerning, Extrem-Denking und Extrem-Maching kombiniert haben.

Wem das jetzt zu sehr nach "läppischem Affekt" geklungen hat, der schaue sich diesen einstündigen, total gescheiten Video-Podcast an, den ich mit Prof. Dr. Robert Pucher aus Graz produziert habe.
Wer sich seriös mit diesen Themen beschäftigt, wird darin sicher ein paar interessante Anregungen finden.
http://digbig.com/4xnkm

4. Strukkies unter der Lupe... Dissertation über MLM

Eine gewisse Claudia Gross hat sich den Doktorhut an der Uni Mannheim geholt mit einer Dissertation über Multilevel-Marketing.

Diese Diss ist auch als Buch heraus gekommen, und ich habe es von vorne bis hinten durchgeackert. Mein Urteil: Sauber recherchiert und spannend zu lesen.

Frau Dr. Gross untersucht unter anderem anhand von drei MLM-Firmen (Tupperware, Mary Kay Cosmetics und Amway), inwieweit solche Direktvertriebler ihre Ideologie so kommunizieren, dass sie über ihre Mitarbeiter Kontrolle ausüben können, obschon es keine Weisungsbefugnisse gibt.

Frau Gross legt allerdings Wert darauf, dass sie ihre Dissertation nicht als Kampfschrift gegen MLM verstanden wissen möchte. Das verstehe ich sehr gut, denn gerade diese Differenziertheit habe ich an dieser Arbeit so geschätzt. Obschon die Autorin immer wieder durchblicken lässt, dass in diesen Firmen zum Teil grenzwertige ethische Richtlinien zu gelten scheinen, schimmert zwischen den Zeilen, zumindest was die MKC- und Tupperware-Mitarbeiterinnen angeht, immer wieder die Liebe zu diesen Menschen durch. Und Frau Gross möchte mit Sicherheit nicht diese Frauen in die Pfanne hauen, die ihr monatelang Red' und Antwort gestanden haben.

Bevor ich Euch sage, wo Ihr dieses Buch bestellen könnt, möchte ich auch noch ein wenig aus der MLM-Schule plaudern:
Es könnte nämlich sein, dass der eine oder andere von Euch irgendwann über eine CD "Network-Marketing - wie bitte" stolpert, die meinen Namen trägt. Die Geschichte dazu ist Folgende:

Als ich von 1993 bis 1998 in Kalifornien wohnte und viermal im Jahr für Seminare in die Schweiz flog, besorgte ein Manager für mich die Seminar-Organisation in der Schweiz. Dieser Manager lernte eines Tages zwei Jung-Unternehmer kennen, die in ihrem Leben schon alles Mögliche versucht hatten und nun die MLM-Industrie mit Lehrmaterialien versorgen wollten. Kurz und gut: Man bat mich, ich solle mich mal mit den Marketingkonzepten von MLM beschäftigen und eine Kassette produzieren. Das habe ich getan, und ich bin der Meinung, dass ich klare Hinweise gegeben habe, wer sich für MLM eignet und wer nicht. Ausserdem habe ich betont, dass ich nie einer MLM-Organisation angehört habe und dies auch in Zukunft nicht zu tun beabsichtige.

Leider habe ich die Rechte an dieser Produktion 1998 meinem Manager geschenkt. "Leider" nicht etwa, weil der so blöd war, die Rechte für ein Butterbrot zu verscherbeln (es wurden über hunderttausend Kassetten verkauft und noch mehr schwarz kopiert), sondern weil ich dadurch keine Möglichkeit habe, das Ding vom Markt zurückzuziehen.

Warum ich es lieber zurückziehen möchte? Die Gründe findet Ihr eben in Claudia Grossens Buch:
http://digbig.com/4xnkn

5. Google zeigt uns, wer wir sind!

Immer wieder lesen wir Schauermärchen von einer bösen, bösen Firma, die nichts anderes im Sinn hat als möglichst viele Informationen über Menschen zu sammeln. Gemeint ist die Firma Google, die ja jetzt bekanntlich auch einen Browser zur Verfügung stellt.

Ich habe mir überlegt, was in meinem Fall schlimmstenfalls passieren könnte. Und daraufhin habe ich beschlossen, Google gleich alle relevanten Informationen zu liefern; dann müssen die nicht erst mühsam zu sammeln beginnen. Hier ist mein Brief an Google:

Liebe Firma Google

Hier ist mein Gesundheitsprofil:
2007 hatte ich eine hypertensive Krise. das war wohl der Preis für das finanziell beste Jahr seit meiner Selbständigkeit. Der Blutdruck ist wieder weit unter Grenzwert, seit ich einiges im psychischen Bereich aufgeräumt, mir ein Boot gekauft und mehr Urlaub gemacht habe.
Wenn die Tage kürzer werden, schlucke ich manchmal etwas Johanniskraut, um mich bei Laune zu halten.
Die Prostata scheint normal zu sein, seit ich ihr gesagt habe, "ich bin der Grösste" sei ein schlechter Glaubenssatz für eine Prostata. Besser sei "ich habe genau die richtige Grösse, um meine Aufgabe richtig erfüllen zu können." Dieser Satz gilt übrigens auch für meine Firma, weshalb ich TV-Auftritte konsequent ablehne. Sorry, ich schweife ab.

Mein Sexprofil:
Da Ihr ja bekanntlich alle URLs, die in Euren Browser getippt werden, registriert, sage ich Euch nichts Neues:
Ja, ich surfe ab und zu auf Pornoseiten. Meine Frau weiss das und findet es gut, denn man kann ja nicht jeden Tag einen vollständigen Geschlechtsakt vollziehen, sonst stumpft erstens das Liebesleben ab, und zweitens fehlen uns drei Stunden für produktive Arbeit. Ja, ich weiss, drei Stunden sind übertrieben; es sind höchstens zwei ;-)

Am Wochenende profitiert Nany dann jeweils von meinen Inspirationen. Und wir staunen beide, dass man 28 Jahre treu sein und das Sexualleben spannend halten kann.
Ach ja, Ihr habt sicher gemerkt, dass ich Pornos vorziehe, wo im weitesten Sinn Charisma und Liebe zu spüren sind oder zumindest Schauspieler, die Letzteres hervorragend imitieren. Dabei stehe ich eher auf den Look der 80er Jahre mit gepflegten Intimfrisuren und ohne Piercings und Tattoos. Schliesslich wurde mein sexuelles Weltbild von der Playboy- und Penthouse-Ära geprägt.
Alles, was von den meisten Menschen als pervers eingestuft wird, empfinde ich auch als pervers, und wenn ich einmal irrtümlich auf so einer Seite lande, klicke ich sofort weg und hoffe, Ihr habt es nicht gesehen.

So, liebe Firma Google, jetzt seid Ihr dran, ich erwarte gerne Eure Empfehlungen.

Liebe Grüsse
Na, Ihr wisst ja wer, oder?


Hier der Beitrag von jemandem, der mit seinen Daten nicht so liederlich umgehen mag wie ich...
http://digbig.com/4xnkp

6. Schon in meinen Blog geschaut?

In meinem Blog gibt es wieder zahlreiche nützliche Hinweise, unter anderem einen Link zu einer sensationellen Video-Suchmaschine und einen Software-Tipp für die immer zahlreicher werdenden Mac-User:
http://www.hypnoseausbildung.blogspot.com



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Das wär's für heute.

Den Abschluss-Witz werden die Piloten unter Euch besonders lustig finden. Aber ich denke, auch alle anderen "affektiv Schwingungsfähigen" werden diese Art Humor zu schätzen wissen:

Jedes Flugzeug verfügt über ein Logbuch, in das die Piloten nach dem Flug allfällige Mängel hineinschreiben. Darunter müssen die Mechaniker notieren, was sie in dieser Sache getan haben. Hier sind ein paar Einträge, die angeblich von der Fluggesellschaft Qantas stammen sollen. Ist natürlich Blödsinn, denn Qantas würde es niemals zulassen, dass in ihren Logbüchern uneindeutige Hinweise zu lesen sind. Aber wie sagen die Italiener? "Se non è vero, è ben trovato". Oder für Rimini-Touristen "Wenn die Spaghetti auch nicht weich genug sind, die Tomatensauce ist gut."

Pilot: Bereifung links müsste fast ausgewechselt werden.
Mechaniker: Bereifung links fast ausgewechselt.

Pilot: Testflug OK. Landung mit Autopilot sehr hart.
Mechaniker: Landung mit Autopilot bei diesem Flugzeug nicht möglich.

Pilot: Im Cockpit irgend etwas locker.
Mechaniker: Im Cockpit irgend etwas wieder festgemacht.

Pilot: Tote Käfer auf der Scheibe.
Mechaniker: Lebende Käfer im Lieferrückstand.

Pilot: Hinweis auf undichte Stelle an der rechten Seite.
Mechaniker: Hinweis entfernt.

Pilot: DME ist unglaublich laut.
Mechaniker: DME auf glaubwürdigere Lautstärke eingestellt.

Pilot: VOR funktioniert nicht.
Mechaniker: VOR funktioniert nie, wenn es ausgeschaltet ist.

Pilot: Vermute Sprung in der Scheibe.
Mechaniker: Vermute Sie haben recht.

Pilot: Flugzeug fliegt komisch.
Mechaniker: Habe Flugzeug ermahnt, ernsthafter zu fliegen.

So, das müsste genügen, um Euch bei Laune zu halten, oder?

Herzlich, Euer

Hans-Peter Zimmermann :-)




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