Power-Letter Nr. 35
14.8.2000
ACHTUNG: DIES IST EIN GRATIS-INSIDER-BRIEF FÜR KUNDEN UND FREUNDE DER FIRMA +++++++++++++++++++++++++++++++++++ Dr.Zimmermann+Partner Hypnose-Therapie und -Ausbildung Ganzheitliche Unternehmensberatung Schwertstr. 35 CH-6300 Zug +++++++++++++++++++++++++++++++++++ DIESER LETTER IST GRATIS UND WURDE VON DEINER E-MAIL-ADRESSE AUS ABONNIERT. FALLS ES SICH UM EIN MISSVERSTÄNDNIS HANDELT ODER FALLS DU DEN LETTER NICHT MEHR ERHALTEN MÖCHTEST, SCHICKE BITTE EIN MAIL MIT ALL DEINEN E-MAIL-ADRESSEN AN mailto:hpz8@gmx.ch?subject=Kündigung. DANKE! Alle früheren Power-Letters gibt's auf http://www.hpz.com/letterindex.html ================================================================================ Inhalt Power-Letter Nr. 35 ------------------------------------------------------------- 1*** Der Kunde ist König? Armer Kerl! HPZs provokative Gedanken zum Thema "Verkäufer der alten Garde"... 2*** Liebe zum Zweiten... Wie reagiert derjenige, der wirklich liebt? 3*** "Ich kann mich schlecht auf meine innere Stimme verlassen!" Warum viele Menschen unter diesem Problem leiden... 4*** Fernheilung, Geistheilung... Humbug oder Wirklichkeit? 5*** Heilpraktiker, ein Beruf für Dich? Zwei Heilpraktikerschulen im Internet... 6*** Internet ist schön und gut, aber... Vergesst das Telefon nicht! 7*** Bitte schickt mir Eure Kundenzeitungen... als positives Beispiel für mein Kommunikations-Seminar! 8*** "Ich kann so schlecht visualisieren!" Die Erklärung dazu und ein aufschlussreicher Test... 9*** Die manische Erkrankung... Weit verbreitet, wenig bekannt! 10** Ein Barometer für die Lebensqualität... Jetzt gleich ausfüllen! ------------------------------------------------------------- Hallo, liebe Freunde, Wenn jeweils am 1. August bei uns in der Schweiz der Nationalfeiertag mit Hilfe immer verrückteren Geböllers gefeiert wird, fliehen Nany, Yorkie und ich ins Ausland, in der Hoffnung, nur ja keine Heimweh-Schweizer anzutreffen, die sich mit billigem koreanischem Feuerwerk eingedeckt haben. Der Grund: Yorkie zittert bei Feuerwerk ärger als der an Parkinson erkrankte Muhammad Ali... und fühlt sich vermutlich genau so beschissen dabei ;-) Dieses Jahr flohen wir nach Österreich, in die Almhütte von Rudolfa und Siegfried Kaltenhauser in Hollersbach. Das liegt im Pinzgau (irgendwo hinter Kitzbühel) und ist fast so schön wie unser Zugerland ;-) Einige Power-Leser haben mir geschrieben, sie hätten an meinen seinerzeitigen "Briefen aus Amerika" besonders geschätzt, dass ich ab und zu etwas aus meinem privaten Fotoalbum gezeigt hätte. Also gut, für alle voyeuristisch Veranlagten sei hier der Geheim-Klick verraten: http://www.hpz.com/seminarfoto/hollersbach/film1 http://www.hpz.com/seminarfoto/hollersbach/film2 http://www.hpz.com/seminarfoto/hollersbach/film3 http://www.hpz.com/seminarfoto/hollersbach/film4 Achtung: Wenn Ihr bei dem Foto anlangt, wo ich mit nacktem Oberkörper am Bach sitze, schreibt mir bitte nicht, dass ich zwei Kilo zu viel auf meinen Hüften trage. Jedes Gramm an mir ist säuberlich geplant und durchdacht und gehört dorthin! ;-) Wer nicht zu den Glücklichen gehört, die Rudolfas und Sigis Almhütte benutzen dürfen, kann auch in ihrem wunderschönen Gasthof Quartier beziehen. Hier geht's zu ihrer Homepage: http://www.kaltenhauser.com Jetzt aber zu einer saftigen Portion Information! Ich gehe davon aus, dass Ihr bei diesem herrlichen Sommerwetter besonders viel Zeit zum Lesen habt. Wisst Ihr überhaupt, wie man den Power-Letter korrekt liest? Hab' ich es mir doch gedacht! Also, hier die Anleitung: 1. Man druckt ihn aus. Am besten macht man fünf Kopien und gibt vier davon an Freunde weiter, von denen man glaubt, dass sie sowas auch verdient haben. 2. Man deponiert eine Kopie auf dem Lieblings-Klo. 3. Man streicht mit einem Leuchtmarker an, welche Links man später online weiterverfolgen möchte. 4. Man wartet auf den nächsten Regentag und verfolgt anhand des Original-Letters diejenigen Links, die einen interessieren. 5. Man setzt die Tipps um und wartet gespannt auf den nächsten ;-) --------------------------------------------------------------- 1*** Der Kunde ist König? Armer Kerl! HPZs provokative Gedanken zum Thema "Verkäufer der alten Garde"... --------------------------------------------------------------- Vor knapp zwei Jahren habe ich mir bei uns zu Hause eine Sauna einbauen lassen. Der Verkäufer war so richtig einer der alten Schule. Er erschien bei schönstem Wetter im Konfirmanden-Anzug, mimte den Positiv-Denker, lenkte immer ab, wenn ich etwas über den Anschaffungspreis wissen wollte, und liess irgendwann einmal den Satz fallen "Bei uns ist der Kunde noch König." Hand aufs Herz: Wenn Ihr Euch die heutigen Königshäuser betrachtet, möchtet Ihr da noch König sein? Ich sicher nicht! Aber Spass beiseite: Schauen wir uns doch einmal die Haltung an, die hinter dieser Aussage steckt. "Der Kunde ist König" heisst doch mit anderen Worten "der Lieferant ist Sklave". Das wird wohl auch der Grund sein, warum sich die Verkäufer der alten Garde so unterwürfig für jeden Auftrag bedanken. Mein Sauna-Verkäufer hat das auch getan, und ich dachte erstaunt: "Warum bedankst du dich? Ich kriege eine Sauna! ICH habe zu danken!" Warum schreibe ich das? Ich möchte die Unternehmer unter Euch ermuntern, ihre sensationellen Produkte und Dienstleistungen mit Stolz (und nicht mit Unterwürfigkeit) zu verkaufen. Wayne Dyer hat einmal gesagt: "Verkauft keine Produkte oder Dienstleistungen, sondern verliebt euch in das, was ihr tut, und verkauft diese Energie der Liebe." Wenn Ihr so an die Sache rangeht, dann ist der Kunde nicht mehr König, sondern ein Partner, der an Eurer Energie teilhaben darf. Und dann heisst es nicht mehr "Danke für das Almosen", sondern "ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit". --------------------------------------------------------------- 2*** Liebe zum Zweiten... Wie reagiert derjenige, der wirklich liebt? --------------------------------------------------------------- Mein Beitrag zum Thema Liebe im Letter Nr. 34 (http://www.hpz.com/letter34.html) hat Euch offenbar besonders gut gefallen. Aber mehrere Leser konnten sich nicht vorstellen, wie denn der wahrhaft Liebende reagieren würde. So auch der Schreiber dieses Mails, der aus verständlichen Gründen anonym bleiben möchte: >Hallo lieber Hans-Peter, >es ist jedes Mal für mich eine große Freude und Bereicherung >deinen Power Letter in meiner mailbox zu finden. >Das Thema Liebe und Verlassen eines Partners traf meinen >aktuellen Kern besonders. Schade, daß du nicht noch weiter >auf die verschiedenen Stufen eingegangen bist. Meine Frau >hat mich vor etwa 3 Wochen verlassen. Natürlich habe ich >das Gefühl ohne meine Frau nicht leben zu können im ersten >Moment, natürlich möchte ich weiterhin sex mit ihr haben >und natürlich möchte ich in meinen seltenen Wutphasen alles >kurz und klein schlagen. Nur wenn ich in mir zur Ruhe komme >und das ist - dem Universum sei dank - die meiste Zeit >( vor allem jetzt nach 3 Wochen) kann ich ihr viele neue >liebevolle Stunden und eine glücklichere Zeit ohne mich >wünschen (leider habe ich erst durch diesen Bruch "gesehen" >was ich ihr alles, aus meinen Mustern heraus, angetan habe). >Ich bin gespannt auf die Auflösung deiner Aussage, wie würde >ein Mensch mit klarem Selbstbewußtsein oder sogar mit kosmischem >Bewußtsein auf den plötzlichen Verlust reagieren? >Ich freue mich wenn du dir die Zeit nimmst mir zu antworten. >Ein begeisterter Leser und Hörer der KICK Cassetten. Hier meine Antwort: Kosmisches Bewusstsein kenne ich nicht, aber an der Stufe der Liebe habe ich schon geschnuppert ;-) Er würde wohl so etwas sagen wie: "Ich bin sehr traurig, dass du gehst. Aber da ich dich liebe, will ich, dass du dich optimal entwickeln kannst. Und wenn du denkst, dass das mit mir nicht möglich ist, dann muss ich das akzeptieren." Falls jemand denkt, so eine Einstellung sei übermenschlich, dann soll er erst mal erleben, was man sich Unmenschliches antut, wenn man auf einer der unteren Stufen reagiert ;-) Nie vergessen: Wenn Ihr jemandem etwas "nachtragt", seid IHR diejenigen, die die Last tragen! --------------------------------------------------------------- 3*** "Ich kann mich schlecht auf meine innere Stimme verlassen!" Warum viele Menschen unter diesem Problem leiden... --------------------------------------------------------------- Immer wieder bekomme ich Äusserungen wie die folgende zu hören: "Ich habe das Gefühl, ich sollte meinen Job kündigen. Wie weiss ich, ob das der richtige Entscheid ist, oder ob ich nur vor meinen Aufgaben davonlaufe?" Andere wiederum scheinen mit ihrer Intuition keine Probleme zu haben: Als zum Beispiel Nany und ich Anfang 1998 beschlossen, unseren Kalifornien-Aufenthalt zu beenden, gab es für uns nicht den geringsten Zweifel, dass der Entscheid richtig war. Woran liegt es also, dass sich der eine auf seine innere Stimme verlassen kann, während beim anderen immer ein Fünklein Unsicherheit bleibt? Zunächst einmal wäre Intuition eine einfache Sache: Positive Gefühle zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind; negative Gefühle zeigen uns, dass wir den Kurs ändern müssen. Das setzt jedoch voraus, dass die negativen Gefühle nicht durch so etwas wie "neurotische Fehlschaltungen" verfälscht sind. Ein Beispiel: Ich bin Personalchef und habe einen Bewerber vor mir. Meine "innere Stimme" sagt mir, ich soll ihn nicht einstellen. Wie kann ich sicher sein, dass es wirklich meine Intuition war, die sich da zu Wort gemeldet hat, oder ob ich gerade einen Spitzen-Mitarbeiter abgelehnt habe, nur weil er mich an einen früheren Kollegen erinnert, der mich mal verschaukelt hat? Genau darum geht es bei der von mir entwickelten Durchbruch-Sitzung: Der Kunde wird von neurotischen Fehlschaltungen befreit, so dass er sich nachher besser auf seine Intuition verlassen kann. Und noch etwas verfälscht unsere Intuition und macht sie unzuverlässig: Innere Konflikte. Ein Beispiel: Ein Raucher hat beim Rauchen eben nicht nur negative Gefühle, sondern auch positive, sonst würde er nicht rauchen. Mit anderen Worten: Bei jeder schlechten Gewohnheit gibt es einen Teil des Unterbewusstseins, der die Gewohnheit beibehalten will, weil er darin Vorteile sieht, und einen Teil, der die Gewohnheit loswerden will, weil er darin Nachteile sieht. Diese beiden Teile kämpfen gegeneinander und rauben der Seele und dem Körper zusätzliche Energie, ganz abgesehen von den schädlichen Nebenwirkungen der Gewohnheit. Bei solchen inneren Konflikten leistet die Technik der Teile-Integration unschätzbare Dienste. Lernen kann man das in meinem Hypnose-Seminar (http://www.hpz.com/hypnoseausbildung.html) oder bei jedem guten Zimmermann-Therapeuten (http://www.hypnosetherapeuten.org) Mehr zum Thema Intuition gibt's in meinem Aufsatz "Wozu sind Gefühle da?" auf http://www.hpz.com/gef.html --------------------------------------------------------------- 4*** Fernheilung, Geistheilung... Humbug oder Wirklichkeit? --------------------------------------------------------------- Langsam scheint man auch in der Wissenschaft zu begreifen, dass Gedanken durchaus ernstzunehmende Schwingungen sind, auch wenn wir sie mit unseren Mess-Methoden zur Zeit noch nicht messen können. Nun hat erstmals eine amerikanische Psychiaterin an der Uni San Francisco die Wirkung der Geistheilung mit wissenschaftlichen Methoden untersucht. Im Artikel, den ich im Archiv des Tages-Anzeigers gefunden habe, (http://tages-anzeiger.ch/ta/genArtikel?ArtId=22220) heisst es unter anderem: Vierzig erfahrene Heiler nahmen an der Studie teil, darunter Schamanen, Qigong-Meister, ein jüdischer Kabbalist, Christen und Buddhisten. Die Heiler erhielten Fotos von Patienten, verknüpft mit medizinischen Informationen. Während einer Woche - eine Stunde pro Tag - behandelten sie jeweils einen Patienten und notierten ihre Methoden und Eindrücke. Jeder Patient in der Fernheilgruppe wurde also während zehn Wochen von zehn verschiedenen Heilern behandelt. Weder die Patienten noch ihre Ärzte, noch die am Versuch beteiligten Wissenschaftler wussten, wer in welcher Gruppe war. "Eine Dreifachblindstudie", kommentiert Elisabeth Targ. Die Resultate seien "statistisch von Bedeutung", bemerkt trocken das "Western Journal of Medicine", wo die Ergebnisse veröffentlicht wurden. Tatsächlich schnitt die Fernheilgruppe deutlich besser ab: Über einen Zeitraum von sechs Monaten hinweg verzeichnete sie eindeutig weniger Arztvisiten (185 verglichen mit 260 in der Kontrollgruppe), weniger Spitaleinweisungen (3 vgl. mit 12), weniger im Spital verbrachte Tage (10 vgl. mit 68) und weniger Aids begleitende Infektionen (2 vgl. mit 12). Auch psychologisch schnitt die Fernheilgruppe deutlich besser ab als die Kontrollgruppe, mit weniger Depressionen, weniger Stress- und Ermüdungssymptomen. Na also, jetzt wissen wir's! Und eines möchte ich betonen: Auch wenn ich mich mit gewissen Dingen kritisch auseinandersetze und manchen Zeitgenossen etwas grob vorbeikomme; meine guten Gedanken sind Euch allen sicher! :-) --------------------------------------------------------------- 5*** Heilpraktiker, ein Beruf für Dich? Zwei Heilpraktikerschulen im Internet... --------------------------------------------------------------- Es gibt sicher im ganzen deutschsprachigen Raum zahlreiche gute Heilpraktiker-Schulen, und ich werde in Zukunft auch gerne weitere empfehlen. Zur Zeit sind mir zwei bekannt, die mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben: 1. http://www.kreawi.de, weil man dort mehrere virtuelle Prüfungen ablegen kann. Falls es Euch interessiert: Bei den ersten beiden wäre ich durchgefallen; die dritte hätte ich bestanden! Juhuii! Das ist schweizerdeutsch und heisst "cool" ;-) 2. http://www.likamundi.de, weil ich die an Ort und Stelle getestet habe und mir die Leute dort einen kompetenten und aufgeschlossenen Eindruck machten. --------------------------------------------------------------- 6*** Internet ist schön und gut, aber... Vergesst das Telefon nicht! --------------------------------------------------------------- Kürzlich hatte ich via E-Mail eine längere Diskussion mit einem Geschäftspartner. Ein Missverständnis gab das andere, und die Situation drohte völlig zu entgleiten. Da wurde es mir zu bunt, und ich griff zum Telefon. Und siehe da: Das Problem war innerhalb von zehn Minuten gelöst! Da ist mir wieder einmal klar geworden, wie wichtig doch die menschliche Stimme und der Tonfall sind für die Kommunikation. Wissenschaftler haben einmal herausgefunden, dass unsere Kommunikation aus folgenden Elementen besteht: Körpersprache 78% Tonfall 14% Worte 8% Wie die sowas messen, ist mir zwar ein Rätsel, aber irgendwie macht das doch Sinn, oder? Nur so erklärt sich nämlich die Tatsache, dass ich zu einem Menschen lächelnderweise sagen kann "Du bist doch ein Trottel", und er lacht mit! Der Tonfall hat offensichtlich die Worte überstimmt. Seinerzeit als Verkaufsleiter in der Filmindustrie griff ich bei kleineren Missverständnissen immer gleich zum Telefon, bei grösseren nahm ich das nächste Flugzeug und erschien persönlich vor Ort. Auf den Power-Letter bezogen bedeutet dies: Wer mich persönlich kennt, der weiss, in welchem Tonfall und mit welcher Körpersprache ich meine Worte begleiten würde, und versteht mich vermutlich recht gut. Wer mich nicht kennt, der muss einen Tonfall nach eigenem Gutdünken hinzu interpretieren. Und wie gut der mit der Wirklichkeit übereinstimmt, hängt vermutlich stark von der momentanen Verfassung des Lesers ab. Wenn Ihr also in Zukunft einmal glaubt, aus meinen Worten einen fragwürdigen Tonfall herauszuhören, habt Ihr zwei Möglichkeiten: a) zum Telefon greifen (041) 712 35 57 und nachfragen, b) warten, bis es Euch besser geht ;-) --------------------------------------------------------------- 7*** Bitte schickt mir Eure Kundenzeitungen... als positives Beispiel für mein Kommunikations-Seminar! --------------------------------------------------------------- Hier mache ich's kurz: Für mein schon fast ausgebuchtes Kommunikations-Seminar vom 7.-12. Januar 2001 benötige ich noch positive Beispiele von Kundenzeitungen. Falls Ihr also positiv erwähnt werden wollt, schickt mir bitte Muster Eurer Kundenzeitungen zu. Für die zehn Zeitungen, die ausgewählt werden, gibt's eine Gratis-Kick-Kassette! --------------------------------------------------------------- 8*** "Ich kann so schlecht visualisieren!" Die Erklärung dazu und ein aufschlussreicher Test... --------------------------------------------------------------- In fast allen Seminaren, wo es um Zielsetzung geht, wird betont, wie wichtig das Visualisieren der persönlichen Ziele sei. Nun höre ich immer wieder verzweifelte Stimmen von Menschen, die sagen: "Wenn ich meine Augen schliesse, ist es einfach nur dunkel. Ich kann nicht visualisieren. Bin ich krank oder was?" Die Antwort heisst nein. Das Geheimnis ist, dass jeder Mensch seine Sinneskanäle mit unterschiedlicher Gewichtung einsetzt. Und das gilt sowohl für das Wahrnehmen von äusseren Bildern, wie auch für das Verarbeiten von innerem Geschehen. Grob gesagt kann man zwischen vier Typen unterscheiden: - Dem visuell Orientierten: Er nimmt stark über die Augen wahr und kann meistens auch gut innere Bilder sehen. - Dem auditiv Orientierten: Er nimmt stark über die Ohren wahr, und wenn er seine Ziele "visualisiert", hört er eher, was seine Freunde zu ihm sagen werden, wenn er seine Ziele erreicht. - Dem kinästhetisch Orientierten: Er nimmt eher über das Fühlen und Bewegen wahr. Wenn er "visualisiert", spürt er, was es für ein Gefühl sein wird, wenn er seine Ziele erreicht. - Dem auditiv-digital Orientierten: Das ist der Logiker. Wenn er "visualisieren" soll, sieht er meistens gar nichts. Dafür hat er aber einen klaren Gedanken daran, was er zu sich selbst sagen wird, wenn er seine Ziele erreicht hat. In Kreisen der "Hier-und-Jetzt"-Bewegung hört man in letzter Zeit immer wieder, Visualisieren sei Quatsch. Das ist meiner Meinung nach etwas kurzsichtig. Denn ich bin der Meinung, dass der Mensch gar nicht anders kann als visualisieren. Jeder macht sich Bilder davon, wie seine Zukunft aussehen könnte. Beim einen sind es eben klare visuelle Vorstellungen, beim anderen Klänge, beim Dritten Gefühle und beim Vierten Gedanken. Und nur weil einer sein inneres Geschehen vorwiegend gedanklich verarbeitet, sollte er dem Visuellen noch lange nicht verbieten, seine Bilder zu "visualisieren". Falls Ihr wissen wollt, zu welchem Typus Ihr gehört, habe ich einen einfachen Sinneskanal-Test mitsamt Erklärung ins Netz gestellt: http://www.hpz.com/sinneskanal.pdf Für Newbies (Internet-Neulinge) sei es nochmals erklärt: PDF-Dokumente können mit dem Gratis-Programm Acrobat Reader von Adobe geöffnet und ausgedruckt werden. Runterzuladen bei http://www.adobe.de/products/acrobat/download/readstep.html --------------------------------------------------------------- 9*** Die manische Erkrankung... Weit verbreitet, wenig bekannt! --------------------------------------------------------------- Viele Jahre lang habe ich geglaubt, diese Menschen seien einfach etwas beschränkt. Seit ich mich in Psychiatrie weiterbilde, weiss ich, dass es sich um eine ernstzunehmende Krankheit handelt: Die Rede ist von der Manie. Den meisten ist diese Krankheit bekannt als Teil der manisch-depressiven Psychose, auch Zyklothymie genannt. Die Manisch-Depressiven suchen früher oder später Hilfe beim Psychiater oder Psychologen, weil sie eben zwischen den heiteren (manischen) Phasen depressive Phasen erleben, die oft lebensbedrohend sind. Was aber weniger bekannt sein dürfte, ist die Tatsache, dass 5 Prozent aller affektiven Psychosen unipolar manisch sind (d.h. ohne depressive Phasen). Der manisch Erkrankte zeichnet sich unter anderem durch folgende Symptome aus: - Auffällig heitere Stimmung (dagegen wäre noch nichts einzuwenden!) - massive Selbstüberschätzung - Grössenwahn-Ideen - Ideenflucht (man springt von einer Idee zur anderen, und keine wird umgesetzt) - lebt massiv über seinen Verhältnissen Das grösste Problem jedoch ist, dass unipolar-manisch Erkrankte kein Krankheitsbewusstsein haben und dadurch schwer zu therapieren sind. Meistens sind es Angehörige, die sich beim Therapeuten melden, weil die Haushalt-Kasse langsam aber sicher leer wird. Versteht mich bitte richtig: Ich bin nicht dagegen, dass man nach den Sternen greift und erstaunliche Erfolge produziert. Aber wenn jemand bisher KEINE EINZIGE seiner zahlreichen Ideen umgesetzt hat und immer nur Luftschlösser baut, ist zumindest der Verdacht auf eine Manie gegeben. Wer gerne ein paar manisch Erkrankte zu Gesicht bekommen möchte, geht am besten auf eine dieser gigantischen neudeutschen Motivations-Veranstaltungen (ich werde höllerisch aufpassen, keine Namen zu nennen). Psychologen vermuten, dass gegen die 30 Prozent der Teilnehmer dort manische Störungen aufweisen. Kein Wunder: Ein Seminarleiter, der sich im Ferrari ablichten lässt und behauptet, alles sei möglich, zieht solche Menschen geradezu magisch an. Bevor sich jetzt jemand betroffen fühlt, sollte er sich überlegen, ob er nicht doch schon einige erstaunliche Erfolge erzielt hat. Und dann soll er sich doch bitte mein von Liebe getragenes Augenzwinkern vorstellen und meine dazu passende Walter-Geschichte lesen, okay? http://www.hpz.com/walter2.html Wer mit Walter nichts anfangen kann (aber, aber...) und gerne einen auf seriös macht, liest halt mein Interview mit Norbert Glaab: http://www.hpz.com/interview.html --------------------------------------------------------------- 10** Ein Barometer für die Lebensqualität... Jetzt gleich ausfüllen! --------------------------------------------------------------- In dieser herrlichen Sommerszeit hat man doch richtig Musse, sich ein paar Gedanken zur eigenen Lebensqualität zu machen, oder? Um Euch das zu erleichtern, habe ich Euch hier ein Lebensqualitäts-Barometer gebastelt. Kreuzt doch jetzt gleich an, wie hoch Eure Lebensqualität in diesen sieben Bereichen ist (10 = Spitze; 1 = lausig) 1. Gesundheit Wie gesund fühle ich mich körperlich und seelisch? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 2. Kommunikation Wie gut kann ich meine Ideen verkaufen? Wie weit kann ich meine Anliegen an den Mann/die Frau bringen? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 3. Beziehungen Wie zufrieden bin ich mit den Menschen, die um mich herum sind? Fördern oder bremsen wir uns gegenseitig? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 4. Beruf Wie weit ist mein Beruf auch Berufung? Würde ich diesen Beruf auch ausüben, wenn das Geld noch nicht erfunden wäre? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 5. Finanzen Bin ich finanziell unabhängig? Fliesst genügend Geld durch mein Leben? Verdiene ich so viel Geld, dass ich auch Zeit habe für meine spirituellen Ziele? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 6. Freizeit Habe ich genügend Freizeit? Ist meine Freizeit tatsächlich "freie" Zeit? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 7. Urvertrauen Kann ich mit gutem Gefühl sagen "Mir wird nichts mangeln"? Fühle ich mich eingebettet in ein wohlwollendes Universum, das viele Wege kennt, um mir und anderen zu dienen? 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Na? Wie viele Punkte hat's gegeben? Zufrieden? Was soll ich hier? Werbung machen für mein Erfolgs-Seminar? http://www.hpz.com/erfolgsseminar.html Neenee, das lassen wir mal! ----- Das wär's für heute. Der gute alte Goethe, der für so vieles herhalten muss, hat einmal einem seiner Briefkumpel geschrieben: "Heute schreibe ich Ihnen einen langen Brief, denn ich habe fast keine Zeit." Das will jetzt nicht heissen, dass dieser lange Power-Letter unter Zeitdruck entstanden ist. Ich wollte halt einfach mal mit Goethe aufhören ;-) Wem das nicht passt, kann ja Konfuzius zu Rate ziehen. Oder war es sein Saufkumpan, der mal nach dem fünften Bier gesagt haben soll: "Mach langsam; es eilt!" Mit partnerschaftlichen Grüssen (siehe Punkt 1) Euer Hans-Peter Zimmermann :-) *************************************************************** Dr. Zimmermann + Partner - Hypnose-Therapie und -Ausbildung - Ganzheitliche Unternehmensberatung *************************************************************** Schwertstrasse 35, CH-6300 Zug Tel. 041 712 35 57, Fax 041 712 35 92, Handy 079 339 04 55 *************************************************************** hpz8@gmx.ch http://www.hpz.com *************************************************************** Die nächsten dreitägigen Einstiegs-Seminare "Hypnose, Persönlichkeitsbildung und Lebensplan": 4.-6. September 2000 AUSGEBUCHT! 9.-11. September 2000 NOCH 3 FREIE PLÄTZE! 4.-6. Dezember 2000 13.-15. Dezember 2000 Wie man mit Hilfe des Internets sofort Kunden gewinnt (3 Tage): 8.-10. Dez. 2000 NOCH 4 FREIE PLÄTZE! 22.-24. Juni 2001 Zertifizierung in Klinischer Hypnose (10 Tage): 20. Sept. - 1. Okt. 2000 AUSGEBUCHT! WARTELISTE! 28. März bis 8. April 2001 NEU: Schriftliche Kommunikation im Kleinbetrieb... Lernen Sie Direct Response, Konzepte und Bücher schreiben, die verkaufen! 7.-12. Januar 2001 NUR NOCH 4 FREIE PLÄTZE!
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