Power-Letter Nr. 53

10.10.2001

 

 

 


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Inhalt Power-Letter Nr. 53
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1*** Terror, Swissair, Amoklauf!
     Eine unkonventionelle Nachlese...

2*** Der (lächerliche) Ruf des Esoterikers nach Schutz...
     ...und was HPZ darüber denkt!

3*** Neue Serie: Psychopathen im Netz!
     Heute: Aribert Deckers Amalgam-Verschwörung...

4*** Krebs und Naturheilkunde!
     Ansätze, an die jeder Patient denken sollte...

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Hallo, liebe Freunde,

"Wir leben in schwierigen Zeiten!" Ein Satz, der in diesen Tagen als
politisch korrekt gilt, oder? Wie wär's, wenn ich behaupten würde: "Wir
leben in spannenden und spirituell hochentwickelten Zeiten"?

Ich habe allen Anlass, das zu glauben. Und ich werde Euch auch gleich
sagen, weshalb...



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1*** Terror, Swissair, Amoklauf!
     Eine unkonventionelle Nachlese...
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Ich warne Euch: Das wird ein ernsthafter Letter! Satire ist in diesen Tagen
politisch unkorrekt!

Und damit das auch gleich klar ist: Wenn die Terroristen von New York und
Washington, der Amokläufer von Zug und die ehemaligen Swissair-Bosse bei
mir eine Einzelsitzung buchen würden, würde ich von meinem Grundsatz der
Wertfreiheit erst mal abweichen und sagen: "Böse, böse Jungs, so etwas tut
man nicht! Das gibt ganz schlechtes Karma. Und selbst Allah wird euch in
der Zwischenzeit gesagt haben, dass das keine Art ist, mit den Menschen
umzuspringen."

Ich habe Euch gesagt, das wird ein ernsthafter Letter. Anlass zum
Nachdenken und zur Satire gäbe es natürlich zur Genüge. Man könnte zum
Beispiel...

   ...weiterhin darüber spekulieren, ob Präsident Bush tatsächlich
      der erste Präsident mit einem Intelligenz-Quotienten unter 100
      ist, oder ob seine Vorgänger das einfach besser überspielen
      konnten,

   ...darüber nachdenken, ob der amerikanische Nachrichten-Sender
      CNN uns jetzt vorschreibt, wann Staatstrauer angesagt ist,
      und ob amerikanische Menschenleben tatsächlich mehr wert sind
      als ausländische,

   ...kritisieren, dass die afghanische Bevölkerung von Bush mit
      Lebensmitteln versorgt wird, dass sie ihm jedoch VOR dem Krieg
      genau so egal waren wie sie ihm NACH dem Krieg wieder sein werden,

   ...sich fragen, warum wir den Terror in Amerika in Technicolor-
      Farben zu sehen bekamen, während die Bilder in Afghanistan aus
      grünen Körnern mit Lichtblitzen bestehen.

   ...den Kopf schütteln über Brian Tracy, den langweiligsten Erfolgstrainer
      der USA und seit einigen Jahren Mithopser bei deutschen Motivations-
      Veranstaltungen, und seine Worte: "Wer nicht für Amerika ist, ist
      selbst ein Terrorist."

   ...sich wieder einmal aufregen über die Medien, die einen amerikanischen
      Journalisten unwidersprochen sagen lassen: "Die Tatsache, dass ihr
      hier in Europa demonstrieren dürft, verdankt ihr einzig und allein
      den Amerikanern."

   ...die Stirn runzeln über Gerhard Schröder und Joschka Fischer, beide mit
      dem Charisma eines Zuhälters gesegnet, die bereit sind, deutsche Jungs
      in den Krieg zu schicken, weil wir angeblich nur zwei Dinge zur
      Auswahl haben: Entweder "American Way of Life" oder "Islamischer Fundi".

   ...die vielen Jesus-Anhänger aus dem Bush (!) klopfen, die auf einmal
      verstummt sind oder sich zumindest hüten, das Jesus-Zitat "Liebet
      eure Feinde" in den Mund zu nehmen, da sie sonst in Bushs Augen
      Terroristen sind.
      Man könnte Karikaturen zeichnen mit Priestern, die von hinter dem
      Altar knienden CIA-Agenten mittels Pistole gezwungen werden, folgende
      Bibelstellen zu zitieren:
      "Liebet eure Feinde, ausgenommen, sie bombardieren euer World Trade
      Center."
      "Liebet eure Feinde, ausser es handelt sich um Muslime."
      "Liebet eure Feinde, ausser es handelt sich um ehemalige Freunde, die
      ihr eigenhändig aufgerüstet habt, um gegen andere ehemalige Freunde
      zu kämpfen."

   ...die Nostradamus-Freaks fix und fertig machen, die sich jetzt damit
      brüsten, dass dieser mittelalterliche Seher alles vorausgesehen habe,
      und die glauben, dass sie etwas Besseres sind, nur weil sie versuchen,
      Angst und Panik zu verbreiten,

   ...sich wieder einmal nerven über Elisabeth Tessier, die mediengeile Zicke,
      die prophezeiht "Es wird noch viel schwärzer" und damit wahrscheinlich
      das kleine Schwarze meint, das sie zum nächsten Prominenten-Ball
      anziehen wird,

   ...Mitleid haben mit den armen Verschwörungs-Theoretikern, die uns
      weismachen wollen, dass wir eh alle machtlos und in den Händen von
      ein paar Privatbankiers sind,

   ...eine neue Walter-Glosse schreiben und so richtig die Sau rauslassen
      wie mein Bruder Beat und sein Freund Thomas
      (http://www.music.ch/bz/Thomas.html)

   ...die ehemaligen Swissair-Bosse als "heimliche Terroristen" bezeichnen,
      weil sie bewirkt haben, dass wir Steuerzahler jetzt ihre Löcher stopfen
      müssen. Ich könnte mich auch damit brüsten, dass ich schon 1990 den
      Untergang der Swissair vorausgesagt habe, nämlich als sie begann, die
      Tiefpreispolitik der Amerikaner nachzuahmen.

Wie gesagt: Über all dies könnte man nachdenken und, wenn man wollte, auch
wunderbare Satire schreiben. Aber das werde ich für einmal NICHT tun.
Statt dessen will ich von den vielen Menschen berichten,...

   ...die mir geschrieben haben und denen ich begegnet bin, und die mir
      gestanden haben: "So schlimm dies alles ist: Ich empfinde einfach
      keinen Hass. Du kannst mich lynchen, aber ich kann weder die
      Terroristen noch den Amokläufer von Zug noch die Swissair-Bosse
      hassen. Und dasselbe gilt für Bush, Schröder, Fischer und die Taliban,
      für Hussein und Arafat, und überhaupt. Ich kann mich wundern, ich
      kann mit Spannung zuschauen, was auf dem Welttheater gespielt wird,
      aber Hassen kann ich nicht. Ich weiss, dass ich das vor 10 Jahren
      noch konnte. Jetzt kann ich's nicht mehr."

Ich weiss nicht, wie es Euch geht. Aber mir ist klargeworden, dass die
Menschen sich in den letzten Jahren in einem fast unvorstellbaren Ausmass
spirituell entwickelt haben. Fast möchte ich den Freaks, die immer noch auf
die Wiederkehr von Jesus warten, zurufen: "Macht die Augen auf! Er ist
längst wiedergekehrt, und zwar zahlreicher als euch lieb sein dürfte!"

Ob man sich in diesen Tagen eher der Hoffnungslosigkeit oder den neuen
Chancen widmet, hängt einmal mehr einzig und allein vom persönlichen
Weltbild ab:

   - Wer an ein Zufalls-Universum oder ein Universum glaubt, in dem
     das Böse gewinnt und das Leben nach dem Tod aufhört, für den sind
     die Ereignisse der letzten Woche die ultimative Katastrophe.
     Allerdings muss man sich fragen, warum? Ist nicht deren Weltbild
     wieder einmal bestätigt worden? Und warum trauern sie um die Toten?
     Die wissen ja gemäss diesem Weltbild nicht einmal mehr, dass sie
     jemals gelebt haben! Und wenn der Schmerz für die Hinterbliebenen
     zu gross wird, können die sich umbringen, dann wissen sie auch von
     nichts mehr.

     Kommentar: Für mich das zynischste Weltbild, das ich mir denken kann
     und ganz und gar nicht mein Fall!

   - Wer an das pseudochristliche Weltbild vom Kampf zwischen Gott und dem
     Teufel glaubt, hat auch schon bessere Tage erlebt. Denn die jüngsten
     Ereignisse würden ja darauf hindeuten, dass wieder einmal der Teufel
     die Oberhand hat.
     Wenn Bush sagt "Möge Gott weiterhin Amerika segnen", dann denkt er
     offenbar, Gott wohnt in Amerika, der Teufel in Afghanistan.

     Kommentar: Ohne nochmals auf Bushs IQ eingehen zu wollen, so ein
     Weltbild ist für mich unter Kindergarten-Niveau!

   - Wer an das Weltbild der alten spirituellen Lehren glaubt (und dazu
     gehört auch das kabbalistische Weltbild der Essener, bei denen
     Jesus studiert hat), der wird die Ereignisse zwar nicht gutheissen
     und schon gar nicht nachahmen, aber er wird bereit sein für alle
     neuen Chancen, die solche Ereignisse bieten.
     Das Wort "Chance" mag in diesem Zusammenhang zynisch klingen, aber
     man beachte nur einmal die Solidarität und Hilfsbereitschaft,
     die sich nach solchen Ereignissen zeigt. Und bitte verzeiht mir,
     wenn ich in diesem Letter so oft die Bibel zitiere: Lest doch noch
     einmal die Geschichte von Hiob durch. Vielleicht kommt Ihr dann auch
     zum Schluss, dass es einfach ist, in "guten Zeiten" an einen wohl-
     wollenden Gott zu glauben, dass aber nur derjenige den Glaubenstest
     besteht, der in angeblich "schlechten Zeiten" einen Sinn hinter allem
     sucht und findet.



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2*** Der (lächerliche) Ruf des Esoterikers nach Schutz...
     ...und was HPZ darüber denkt!
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Es geschieht mit schöner Regelmässigkeit, wenn ich ein Seminar für
alternative Heilmethoden besuche, dass ein Hobby-Esoteriker vom Typ
Biokost-Birckenstock den Seminarleiter fragt, wie man sich denn vor den
vielen "dunklen Energien" der Patienten schützen könne.

Meine Antwort auf solche Fragen ist immer dieselbe:
Seit wann muss sich das Licht vor der Dunkelheit schützen? Licht ist immer
stärker als Dunkelheit. Und wenn du glaubst, dich schützen zu müssen, dann
nur deshalb, weil du selbst dunkle Absichten hast und dich vor dem Licht
schützen musst.

Mein Tipp: Lauft weit weg vor Therapeuten, die glauben, dass sie sich vor
Eurer Energie schützen müssen. Sie führen nichts Gutes im Schild!

Genau so sollten wir uns in Acht nehmen vor Menschen, die sich wichtig
machen wollen, indem sie Angst verbreiten. Ob das nun Jesus-Freaks sind
oder Nostradamus-Psychopathen oder Verschwörungs-Neurotiker. In zahlreichen
spirituellen Schriften ist die Rede davon, dass Angst das Gegenteil von
Liebe ist. Und das macht doch Sinn, oder?
Wahre Liebe kennt tatsächlich keine Angst. Wahres Licht fürchtet sich nicht
vor der Dunkelheit, sondern hellt die Dunkelheit auf.

Ich habe mir schon überlegt, ob ich den Power-Letter umtaufen sollte in
Love-Letter. Das würde den Esoterikern sicher besser gefallen. Aber wenn
ich sehe, wie viele Esoterik-Freaks sich absolut "power"-los verhalten,
dann bleibe ich wohl doch lieber beim alten Titel. Die Liebe könnt Ihr ja
ZWISCHEN den Zeilen lesen...



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3*** Neue Serie: Psychopathen im Netz!
     Heute: Aribert Deckers Amalgam-Verschwörung...
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Da tippe ich nichtsahnend das Stichwort "Amalgam" in eine Suchmaschine, und
was wird mir da geliefert? Eine Seite von einem norddeutschen Psychopathen
namens Aribert Deckers, der mir andichtet, ich wäre in einer Seilschaft mit
dem deutschen Amalgam-Papst Dietrich Klinghardt:
ariplex.com/ama/ama_netz.htm

Wir gehören für Deckers offenbar zum Abschaum der Menschheit, weil wir die
Erfahrung gemacht haben, dass Chlorella-Algen Quecksilber binden und aus
dem weichen Bindegewebe ausschwemmen können.

Lieber Aribert, ich muss Dir gestehen: Ich habe in der Zwischenzeit ein
viel besseres Mittel für die Ausleitung von Toxinen gefunden
(http://www.hpz.com/colorpunctur.html), und ein Freund von Klinghardt bin
ich auch nicht, oder nur in ganz kosmischem Sinne, so wie ich auch ein
Freund von Dir bin.

Und weil das so ist und Du möglicherweise über die Psyche eines Amokläufers
verfügst, gebe ich Dir den folgenden Tipp: Am 31. Oktober ist die ganze
Seilschaft inklusive Klinghardt und ich an der Medizinischen Woche in
Baden-Baden (http://www.medwoche.de) und halten ganz, ganz böse Vorträge
über Dinge, die Menschen heilen können.

Vielleicht bin ich ja nach Deinem Anschlag sofort tot und kann nicht, wie
seinerzeit Mahatma Gandhi, Dir noch ein "Ich verzeihe Dir, mein Sohn"
zuhauchen. Deshalb tue ich das hier im voraus.



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4*** Krebs und Naturheilkunde!
     Ansätze, an die jeder Patient denken sollte...
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Ich werde oft gefragt, ob Hypnose bei Krebs helfen könne. Meine Antwort:
"Nein, Hypnose kann nicht helfen. SIE als Patient können helfen. Hypnose
kann höchtens ein Mittel zum Zweck sein." Um etwas Licht ins Dunkel zu
bringen, möchte ich ein paar Aspekte ins Feld führen, die Krebspatienten
oftmals nicht kennen oder zu wenig berücksichtigen:


   1. Therapie-Blockaden
   *********************

   Es gibt Studien darüber, dass über 90 Prozent aller Krebspatienten
   unter geopathischem Stress leiden, d.h. in der Regel einen gestörten
   Schlafplatz haben.
   Solche Störfelder bewirken auch oft, dass der Patient der dringend
   notwendigen Psychotherapie ebenfalls nicht zugänglich ist, d.h.
   geopathischer Stress wirkt als Therapie-Blockade.
   Das bedeutet für mich: Jeder Krebspatient wird erst mal zu einem
   guten Radiästhesisten geschickt.

   Als weitere Therapie-Blockaden können Schwermetalle (sorry, Aribert),
   Pilze und Parasiten wirken. Siehe Punkt 2.


   2. Pischingersches Grundsystem
   ******************************

   Als zweite Massnahme empfehle ich jedem Krebspatienten, sein
   Pischingersches Grundsystem "reinigen" zu lassen. Erstens weil
   man vermutet, dass Toxine im weichen Bindegewebe die Ursache für
   viele Tumorkrankheiten sind, und zweitens, weil solche Toxine
   auch als psychische Therapie-Blockaden wirken können.

   Das Pischingersche Grundsystem wird erklärt in
   http://www.hpz.com/allergie.html
   Therapie-Ansätze gibt es unter http://www.hpz.com/colorpunctur.html


   3. Innerer Konflikt
   *******************

   Wenn wir davon ausgehen, dass die Seele einen massgeblichen Teil an
   der Krebs-Ursache hat, gibt es im Krebspatienten einen unbewussten
   Konflikt: Ein Teil von ihm will sterben (sonst hätte er die Krankheit
   nicht), ein anderer Teil will leben (sonst würde er keine ärztliche Hilfe
   suchen).
   Diese beiden Teile werden bei mir mit Hilfe des NLP-Tools der "Teile-
   Integration" zusammengeführt. Erst wenn das Unterbewusstsein des Patienten
   leben will, kann man mit der Psychotherapie beginnen.


   4. Primärer Krankheitsgewinn
   ****************************

   Zahlreiche Krebspatienten erzählen, der Krebs sei ihr einziges Problem,
   sonst würde es ihnen gut gehen. Das deutet oft auf ein sehr traumatisches
   Erlebnis in der Kindheit hin oder auf das tiefe Gefühl, unerwünscht zu sein.
   Der Krebs dient dann quasi als "Ersatz" für die eigentlichen Probleme,
   an die sich der Patient unbewusst nicht heranwagt.

   Auf diese Möglichkeit muss jeder Krebspatient hingewiesen werden. Leider
   habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Patienten eine solche Angst
   vor ihren tiefverwurzelten Problemen haben, dass sie es vorziehen, die
   Therapie abzubrechen.


   5. Sekundärer Krankheitsgewinn
   ******************************

   Wie bei jeder Krankheit muss auch beim Krebs der sekundäre Gewinn in
   Betracht gezogen und mit dem Patienten besprochen werden. Der sekundäre
   Gewinn ist der zusätzliche Profit, den ein Patient von seiner Umwelt
   erfährt aufgrund der Tatsache, dass er krank ist.

   Als sekundärer Gewinn gilt z.B. Aufmerksamkeit, Verantwortung abgeben,
   Rücksichtnahme und nicht zuletzt Geld (Rente!)


   6. Glaubenssätze
   ****************

   Bevor man mit den seelischen Ursachen aufräumen kann, muss man zunächst
   mit den negativen Glaubenssätzen aufräumen.
   Ohne auf die Entstehungsgeschichte von solchen Sätzen eingehen zu wollen,
   möchte ich die wichtigsten Glaubenssätze auflisten:

   "Ich habe keine Existenzberechtigung."
   "Ich darf nicht gesund sein."
   "Ich darf nicht glücklich sein."
   "Ich bin überflüssig."
   "Mich beachtet sowieso keiner."
   "Mich braucht es hier nicht."
   "Ich bin hier eh im falschen Film."


   7. Systemische Komponente
   *************************

   Man muss kein Profi sein um festzustellen: In vielen Familien, wo
   Krebspatienten zu finden sind, müsste die ganze Familie therapiert werden.
   Die Familie ist wie ein Organismus. Und nur weil ein einziges Organ erkrankt
   ist, heisst das noch lange nicht, dass man zum Ziel kommt, wenn man nur das
   kranke Organ behandelt.

   Mit solchen Bemerkungen macht man sich als Therapeut oftmals unbeliebt.
   "Jetzt sollen wir noch schuld sein", heisst es dann, und man übersieht,
   dass gerade solche unreifen Denkmuster möglicherweise zur Krankheit
   geführt haben.




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Das wär's für heute. Ich freue mich über jeden Neu-Abonnenten, aber auch
über jeden, der erkennt, dass mein monatlicher Letter nichts für ihn ist
und ihn kündigt, ohne unter die Gürtellinie zu schlagen. Aber so oder so
halte ich es mit dem guten alten Boris Becker und lisple Euch zu: "Ich liebe
Euch alle!"

Herzlich, Euer

Hans-Peter Zimmermann :-)













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