Power-Letter Nr. 55

24.12.2001

 

 

 


ACHTUNG:
DIES IST EIN GRATIS-INSIDER-BRIEF FÜR KUNDEN UND FREUNDE DER FIRMA

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Dr.Zimmermann+Partner
Hypnose-Therapie und -Ausbildung
Ganzheitliche Unternehmensberatung
Schwertstr. 35
CH-6300 Zug
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Alle früheren Power-Letters gibt's auf http://www.hpz.com/letterindex.html

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Inhalt Power-Letter Nr. 55
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1*** Das soll nun also das Wassermann-Zeitalter sein?
     Kritische Gedanken vom Wassermann-geborenen HPZ...

2*** Jetzt erhältlich! Das neue Kinderbuch von Nany Zimmermann...
     "Ratu sucht ein Zuhause" für Kinder zwischen 3 und 8!

3*** Tolle Sache für Eure Homepage!
     360-Grad-Panorama-Aufnahmen sind billiger als man denkt...

4*** So macht man am schnellsten Pleite!
     Zehn Gebote für moderne Unternehmen...

5*** Unusability und SPAM...
     oder was man als Internet-User falsch machen kann!

6*** Ein österreichisches Ärzteverzeichnis!
     Für Kranke und solche, die es werden wollen...

7*** "Ärzte am Hungertuch" zum Zweiten!
     Leser-Beiträge zum Thema des letzten Power-Letters...

8*** "Hilfe, die nehmen uns das Geld weg!"
     Eine neue Verschwörungs-Theorie und HPZs Reaktion darauf...

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Hallo, liebe Freunde,

Was würdet Ihr sagen, wenn ich behaupten würde: "Weihnachten ist das Fest
der Schuldgefühle"?

Klar, die Erleuchteten unter Euch werden sagen: "Hans-Peter, die Welt ist,
was du von ihr denkst." Aber Hand aufs Herz: Würde ein wahrhaft
Erleuchteter wirklich diesen Power-Letter lesen? Ich bezweifle es ;-)

Und daher bestehe ich Unerleuchteter darauf, diesem Thema noch ein paar
Zeilen zu widmen. Warum, so frage ich mich, wird an Weihnachten immer noch
am meisten eingekauft im Vergleich zum Rest des Jahres? Warum hat die Post
zehnmal mehr zu tun? Warum sind gerade die Tage, die besinnlich und ruhig
verbracht werden sollten, so hektisch und stressig? Warum schicken wir
Menschen, an die wir das ganze Jahr über nie gedacht haben, an Weihnachten
plötzlich unsere besten Wünsche?

Ich behaupte: Weil viele von uns versteckte Schuldgefühle haben. Einige
werden jetzt empört sagen: "Das stimmt nicht! Es ist doch schön, wenn man
wenigstens einmal im Jahr an seine Verwandten und Bekannten denkt und ihnen
dankt für alles, was sie für einen getan haben!" Natürlich ist das schön.
Aber warum dankt man nicht am 11. März, am 12. Juli oder am 13. September?
Warum beugt man sich der Massen-Hypnose und tut wie ein braves Herdentier
seine Pflicht immer genau an Weihnachten?

Wer seine Schuldgefühle loswerden möchte, meldet sich am besten bei einem
dieser Therapeuten: http://www.hypnosetherapeuten.org
Aber Vorsicht: Menschen ohne Schuldgefühle werden von Schuldbewussten oft
als gefühllos und arrogant bezeichnet. Damit müsst Ihr leben lernen ;-)
Wetten, dass ich mindestens drei Nörgler-Briefe bekomme, die mir genau das
vorwerfen?

Wenn ich mir von Euch fürs 2002 etwas wünschen darf, dann dies: Schreibt
mir das ganze Jahr über, was das Zeug hält, und gönnt Euch an Weihnachten
etwas Ruhe...

Den Power-Letter schreibe ich trotzdem noch fertig. Nicht weil Weihnachten
ist, sondern weil Ihr aufgrund eines längeren Seminarblocks über einen
Monat nichts mehr von mir gehört habt.



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1*** Das soll nun also das Wassermann-Zeitalter sein?
     Kritische Gedanken vom Wassermann-geborenen HPZ...
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Wie sagte mein Freund Walter bereits vor drei Jahren? "Alles ist möglich,
auch Selbstüberschätzung, Grössenwahn und Konkurs!"
(http://www.hpz.com/walter2.html)

Der Zusammenbruch der Technologie-Börse, die Zerstörung des World Trade
Centers, der Niedergang der Swissair, und neuerdings die Pleite des
Motivations-Gurus Jürgen Höller scheinen zu bestätigen: Grössenwahn wird
vom Universum erbarmungslos bestraft.

Aber geht es wirklich um Bestrafung? Da ich, wie Ihr weiter oben lesen
könnt, ein Mensch ohne Schuldgefühle bin, glaube ich nicht an Bestrafung.
Was aber ist es dann?

Vielleicht die Korrektur einer erstarrten Sichtweise? Starre ist das
Gegenteil von Entwicklung. Die Natur ist aber auf Entwicklung ausgerichtet.
Und wo die Entwicklung ins Stocken gerät, müssen alte Strukturen zerstört
werden. Wer sich mit dem Tarot auskennt, wird wahrscheinlich sofort an die
Karte "der Turm" denken. Während der zerbröckelnde Turm für den
Jahrmarkt-Tarot-Freak etwas Unheimliches hat, ist er für den
fortgeschrittenen Tarotiker ein Zeichen von intensiver Entwicklung.

Man beachte, dass ich nicht geschrieben habe "rasanter Entwicklung", denn
was zu schnelles Wachstum bringt, sollten wir jetzt alle begriffen haben,
oder?

In diesem Sinne, weiterhin viel Spass im spannenden Wassermann-Zeitalter!



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2*** Jetzt erhältlich! Das neue Kinderbuch von Nany Zimmermann...
     "Ratu sucht ein Zuhause" für Kinder zwischen 3 und 8!
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Wie wäre es, wenn wir unseren Kindern schon früh beibringen könnten, dass
sie sich nicht zu verstellen brauchen, um geliebt zu werden? Oder dass es
sich auf Dauer auszahlt, sich selbst treu zu bleiben?

Genau diese Geschichte erzählt meine Frau Nany in ihrem neuesten,
illustrierten Buch für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren. "Ratu such ein
Zuhause" heisst es und eignet sich ideal zum Vorlesen als
Gutenachtgeschichte.

Wer seinen Kindern ein originelles Nach-Weihnachts-Geschenk machen möchte,
findet hier eine Kostprobe und kann das Buch auch via Internet bestellen:
http://www.hpz.com/kids/ratuzuhause.html

Wer gerade keinen Internet-Anschluss zur Verfügung hat, 
bestellt im EU-Raum bei:
Hermann Bechter
Defreggerstr. 28
A-6845 Hohenems
Tel. 0043 5576 77737
Fax 0043 5576 77737

In der Schweiz bei:
Rufus Kinderbuchverlag
Nany Zimmermann
Schwertstr. 35
CH-6300 Zug
Telefon 041 712 35 94
Fax 041 712 35 92




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3*** Tolle Sache für Eure Homepage!
     360-Grad-Panorama-Aufnahmen sind billiger als man denkt...
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Und weiter geht's mit der Vettern-Wirtschaft. Sorry, aber ich kann ja
nichts dafür, dass meine Verwandten aufs Jahresende so viele Aktivitäten
entwickeln:

Mein Stiefsohn Patrice Heilmann (http://www.werbefoto.ch) bietet zum
Jahresauftakt etwas an, was für viele von Euch einen Qualitäts-Schub für
die eigene Homepage bedeuten wird: 360-Grad-Panorama-Aufnahmen.
Damit können sich Eure Kunden in Euren Verkaufsräumen, Eurer Praxis oder
Eurem Hotel erst mal umsehen. Wetten, dass das einen gewaltigen
Neukunden-Schub auslöst?

Schaut Euch doch jetzt gleich ein paar Muster und die (erstaunlich
günstigen) Preise an auf http://www.werbefoto.ch/Quicktime.html

Natürlich hat auch "unser" Seminarhotel, das Hotel Hornberg in Saanenöser,
sich diese wunderbare Präsentationsmöglichkeit nicht entgehen lassen.
Ehemalige HPZ-Seminar-Teilnehmer, die ihren Lieben "ihr" Hotel einmal
zeigen möchten, oder zukünftige Teilnehmer, die sich jetzt schon aufs
Hornberg freuen wollen, klicken auf
http://www.hotel-hornberg.ch/panoramabilder



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4*** So macht man am schnellsten Pleite!
     Zehn Gebote für moderne Unternehmen...
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Power-Leser Thomas Schulze (http://www.dr-schulze-it.de) macht mich auf
einen Artikel in der WELT-ONLINE aufmerksam (http://www.welt.de), den ich
mit Blut unterschreiben würde:

Im Grunde, heisst es dort, gebe es ein einfaches Mittel gegen Pleiten,
nämlich der gesunde Menschenverstand. Da dieser jedoch so schwer zu
beschreiben und zu lehren sei, beschränkt sich DIE WELT auf die zehn
gravierendsten Ursachen für Pleiten. Hier sind sie:

   1. Kein marktfähiges Produkt
   In der Idee und Umsetzung eines marktfähigen Produktes
   liegt die wesentliche Leistung des Unternehmers, bei der
   ihn andere nur unwesentlich unterstützen können. Marktfähig
   bedeutet: Mit den Verkaufserlösen des Produktes lassen sich
   die betrieblichen Kosten decken und es bleibt genug Geld
   übrig, um davon privat leben zu können.
   Erfolgstipp: Bei einem neuen Produkt gilt es, mit dem Mitteleinsatz
   vorsichtig zu sein; es ist ungewiss, ob es ein Treffer wird.

   2. Zu hohe Privatausgaben
   Viele Unternehmer glauben, sie hätten wie ihre Mitarbeiter Anspruch
   auf eine feste Vergütung. Ihnen ist offensichtlich unbekannt: Der
   Unternehmer bekommt nur das, was übrig bleibt. Und dies ist - zumindest
   in der Anfangszeit - häufig weniger, als bei einer vergleichbaren
   Tätigkeit als Arbeitnehmer zu verdienen ist. Viele Unternehmer merken
   zu spät, warum die Bank grosszügig Entnahmen für den Privatbereich
   gestattet. Letztendlich wird das eigene Einfamilienhaus aufgezehrt,
   weil es als Sicherheit für den zunehmenden Minussaldo dient.
   Erfolgstipp: Niemals Pleite macht, wer Gewinne erzielt und weniger als
   diese für Privatzwecke ausgibt.

   3. Zu viele Mitarbeiter
   In der Politik - aber auch an Biertischen - wird Unternehmern gerne
   vorgehalten, es sei unmoralisch, Mitarbeiter zu entlassen, um Gewinne
   zu erhalten. Diese angeblichen Wirtschaftsexperten kennen das
   Insolvenzrecht nicht. Im Insolvenzrecht gibt es keine Regelung, wonach
   ein Unternehmer gerettet wird, weil er viele Arbeitsplätze geschaffen
   und erhalten hat. Es ist eine interessante Frage, wie viele der von
   Existenzgründern geschaffenen Arbeitsplätze letztendlich vom Unternehmer
   und seinen Angehörigen durch Verlust ihres Privatvermögens bezahlt
   werden. Durch rechtzeitige Entlassungen retten Unternehmer nicht nur
   ihren Betrieb, sondern auch die Arbeitsplätze der verbleibenden
   Mitarbeiter.
   Wer rechtzeitig entlässt, hat auch noch das Geld für eventuelle
   Abfindungen.
   Erfolgstipp: Stets mehr Arbeit als Köpfe und nur die Anzahl an Mitarbeitern
   beschäftigen, zu deren Führung der Unternehmer in der Lage ist.

   4. Forderungsausfälle
   Von vielen Unternehmern werden Forderungsausfälle als Schicksal
   angesehen, dem man nicht entrinnen kann. Es wird übersehen: Zum
   Zusammenbruch führende Forderungsausfälle beruhen stets auf den
   gleichen unternehmerischen Fehlentscheidungen. Es wurden nicht
   genügend Informationen eingeholt, warnende Hinweise wurden nicht
   beachtet, es wurden keine Abschlagszahlungen erhoben, trotz
   Zahlungsrückständen wurde weitergeliefert, den unerschöpflichen
   Ausreden der Kunden wurde geglaubt, bei risikoreichen Grossgeschäften
   wurde keine Forderungsversicherung abgeschlossen. Ein Kreditversicherer
   wirbt damit: Es ist zehnmal einfacher, Umsatz zu machen, als sein Geld zu
   erhalten. Wer den Wahrheitsgehalt dieser Werbeaussage ernst nimmt, dürfte
   ein wesentlich geringeres Risiko an Forderungsausfällen haben. Unternehmen
   mit wenig Forderungsausfällen beschäftigen sich bei der Auftragsannahme
   intensiv mit der Bonität des Kunden. Sie verzichten lieber auf einen
   Auftrag als das Risiko eines Forderungsausfalles einzugehen.
   Krisenunternehmen sind in diesem Punkt wesentlich unkritischer. Jeden
   Auftrag betrachten sie als Strohhalm, der sie noch retten kann, und sie
   übersehen dabei, dass jeder Forderungsausfall sie der Pleite näher
   bringt.
   Erfolgstipp: Der beste Auftrag ist der schlechte Auftrag, den man
   nicht annimmt.

   5. Schulden machen
   Zum Schulden machen werden viele Unternehmensgründer bereits durch die
   Förderkredite erzogen.Früher fragten sich die Existenzgründer, was
   brauche ich unbedingt und wie kann ich es bezahlen. Heute ist die Frage,
   wie viel Fördermittel werden gewährt und wie gebe ich sie aus.
   Viele Unternehmer merken zu spät, dass nicht günstige Zinsen, sondern
   die Höhe der zurückzuzahlenden Kredite entscheidend ist. Lang laufende
   Verträge sind ein wesentliches Problem, wenn Fehlentscheidungen kurzfristig
   korrigiert werden sollen. Darüber hinaus verursachen sie oft unproduktive
   Kosten wie Miete Verwaltungsräume, Kfz-Leasing, EDV-Leasing etc., womit
   kein Geld verdient wird. Auch die Gier nach Steuerersparnissen führt häufig
   zu unnötigen Schulden im Betrieb. In Krisenzeiten leidet der Unternehmer
   unter diesen Schulden und profitiert mangels Steuerzahlungen nicht mehr von
   den Abschreibungen und Zinsen. Nur wenigen Schuldenmachern gelingt es, in
   den Bereich der grossen Pleitiers vorzudringen, für die gilt: kleine
   Schulden, grosse Sorgen - grosse Schulden, anderer Leute Sorgen.
   Erfolgstipp: Reich ist nicht derjenige, der viel Schulden hat, sondern
   derjenige, der über viel eigenes Geld verfügt.

   6. Bequemlichkeit
   Bequemlichkeit kostet Geld. Für den Unternehmer gilt dies in vielen
   Bereichen.Vielen Existenzgründern ist es heutzutage unangenehm, wie
   viele erfolgreiche Unternehmer in früheren Zeiten in der Garage oder
   im Wohnzimmer zu starten. Es werden gleich teure Räumlichkeiten mit
   lang laufenden Verträgen angemietet und mit exklusivem Design
   ausgestattet. Aber auch mancher klein gestarteter Unternehmer wurde
   später vom Erfolg geblendet. Es heisst deshalb nicht umsonst, "der Bau
   eines neuen Verwaltungsgebäudes ist oft der Anfang vom Ende". Viel
   unnötiges Geld wird heutzutage auch im EDV-Bereich ausgegeben. Es wird
   mehr Wert auf Modernität als auf Effektivität gelegt. Insbesondere der
   durch unnötige oder nicht funktionierende EDV bedingte Zeitaufwand
   wird unterschätzt. Viele Unternehmer finden es unbequem, Tätigkeiten
   auszugliedern und halten sich deshalb einen teuren Verwaltungsapparat
   oder nicht betriebsnotwendige Abteilungen.
   Erfolgstipp: Unternehmen gedeihen in Garagen und verderben in Palästen.

   7. Glaube an Anfangsverluste
   Auch hier ist der Neue Markt ein Musterbeispiel für Pleiteursachen.
   Viele Unternehmen haben so lange daran geglaubt, dass es sich um
   vorübergehende Anfangsverluste handelt, bis das Geld zu Ende und die
   Firma pleite war. Vom Glauben an vorübergehende Anfangsverluste sind
   jedoch nicht nur Unternehmensgründer betroffen. Auch manches
   althergebrachte Unternehmen ist bereits pleite gegangen, weil es zu 
   lange darauf gesetzt hat, es befände sich in einer vorübergehenden 
   Verlustphase.
   Erfolgstipp: Gewinn ist nicht alles, aber ohne Gewinn ist alles nichts.

   8. Umsatzdenken
   Viele Unternehmer übersehen, dass das Unternehmensziel nicht der Umsatz,
   sondern der Gewinn ist. Schon mancher Klein- und mittelständischer
   Unternehmer hat sich über eine rasche Expansion - insbesondere durch
   Grossaufträge - gefreut. Anschliessend war er pleite, weil Folgeaufträge
   ausblieben oder die neu gewonnene Grösse führungsmässig nicht bewältigt
   werden konnte. Umsatzsteigerungen durch Unternehmenskäufe oder
   Beteiligungen enden oft mit einem Fiasko. Dies haben die Entwicklungen 
   am neuen Markt noch einmal drastisch bestätigt.Selbstverständlich kann 
   ohne Umsatz kein Gewinn gemacht werden. Gefährlich ist es jedoch, wenn 
   mit steigenden Umsätzen die Gewinne sich nicht mit erhöhen. Bei steigenden 
   Umsätzen mit geringbleibenden Gewinnen ist es nur eine Frage der Zeit, bis 
   die zunehmenden Kosten die Überhand gewinnen und das Unternehmen pleite ist.
   Erfolgstipp: Wer oft Ja sagt, macht viel Umsatz; wer regelmässig auch mal
   nein sagt, macht viel Gewinn.

   9. Fehlende Reservenbildung
   Selbst der fähigste Unternehmer ist nicht davor geschützt,
   Fehlentwicklungen zu übersehen. Eine rasche Anpassung an geänderte 
   Entwicklungen wird insbesondere durch die Arbeitsschutzgesetze erschwert.
   Wer spätere Pleitiers im Vornhinein während der Expansionsphase auf diese 
   Risiken hinweist, gilt als ängstlicher Pessimist. Auf Grund von Steuerzahlungen 
   ist jedoch noch kein Unternehmen Pleite gegangen, soweit die Steuern 
   fristgerecht gezahlt oder Nachzahlungen eingeplant wurden. Bei Nichtbezahlung 
   der Zinsen über einen längeren Zeitraum wird jedoch in der Regel von der Bank 
   der Geldhahn zugedreht.
   Erfolgstipp: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.

   10. Vertrauen auf andere
   Für Pleite gegangene Unternehmer sind immer die anderen an ihrem Debakel
   schuld; insbesondere die Banken, weil sie kein Geld mehr gegeben haben;
   die Kunden, weil sie die Produkte nicht zu angemessenen Preisen abnehmen,
   und die Mitarbeiter, weil sie nicht genug gearbeitet haben. Musterhaft
   dargestellt hat dies ein Pleite gegangener Unternehmer in einem Buch, in
   dem er die Verursacher seiner Pleite von A bis Z aufzählt. Leider geht er
   auf die wesentliche Ursache seiner Insolvenz nicht ein: sich selbst!
   Die Hoffnung auf Rettung durch Unternehmensberater ist zwar in der Regel
   vergeblich, aber nie umsonst. Wer daran glaubt, dass andere für den Erfolg
   des Unternehmens sorgen, ist höchstens als Schönwetter-Kapitän geeignet.
   Bei Unterstützung durch gute Umstände und eine starke Konjunktur kann
   jeder als Unternehmer erfolgreich sein.
   Erfolgstipp: Einsicht in die alleinige Unternehmensverantwortung ist
   der erste Schritt zur Besserung.

(Ende Zitat. Der Autor Karl Niehues ist Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
und Lehrbeauftragter an der Universität Münster)



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5*** Unusability und SPAM...
     oder was man als Internet-User falsch machen kann!
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Das erste Thema heisst "Usability". Das Wort heisst auf Deutsch
"Brauchbarkeit" und hat etwas mit der Nützlichkeit von Homepages zu tun.
Power-Leser Jörg Schmitt (http://www.schmittkg.com) schickt mir dazu den
folgenden Artikel:

   18.12.2001 - Allzu oft steht bei den Webauftritten deutscher
   Unternehmen die Eigenwerbung weit vor den wirklich nützlichen
   Informationen. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die
   Internet-Präsentationen von Firmen keinen guten Ruf bei den Managern
   deutscher Unternehmen besitzen. Drei Viertel bewerten die Homepages
   lediglich als Werbemedien, die keine nutzbaren Inhalte bieten. Nur
   18 Prozent betrachten sie als hilfreiche Informationsquellen für ihr
   Business.

   Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der (http://www.stellent.de)
   Stellent GmbH aus Köln unter mehr als 700 Führungskräften.
   Der Studie zufolge würden vier von fünf der Befragten häufiger die
   Websites von Firmen besuchen, wenn sie eine höhere Informationsqualität
   erwarten könnten. Gegenwärtig werden sie hauptsächlich angeklickt, um einen
   allgemeinen Eindruck über die betreffenden Unternehmen zu gewinnen.
   Mit dem Ziel, sich detailliert über Produkte und Services zu informieren,
   geht nur jeder siebte Manager auf diese Websites. Grösstenteils
   beschränken sie sich auf einmalige Besuche.

   Offenbar ist in der Wirtschaft noch nicht ausreichend verstanden worden,
   dass die Benutzer inzwischen von einer Homepage deutlich mehr als
   werbliche Selbstdarstellungen erwarten, urteilt Gert Serwas, Vice
   President der Stellent GmbH.

   Seiner Ansicht nach belegt die hohe Quote der Einmalbesuche, dass
   zwischen den Bedürfnissen der Business-Nutzer und dem tatsächlichen
   Informationsangebot eine erhebliche Diskrepanz herrscht. Serwas
   warnt deshalb vor einer zu werblichen Ausrichtung: Da bei der
   Auswahl von Lieferanten und Partnern immer häufiger die jeweilige
   Präsentation im Internet für die Entscheidungsprozesse herangezogen
   wird, müssen die Unternehmen ihr Augenmerk auf die Bereitstellung
   relevanter Inhalte in ausreichender Breite und hoher Aktualität legen.

Wie wahr, wie wahr! Und wisst Ihr was? Anstatt für mein Seminar
"Internet-Marketing" (http://www.hpz.com/inetsemi.html) zu werben, nutze
ich doch die Gelegenheit, einmal aufzuzählen, was es auf meiner Homepage
alles gratis gibt:

   Bücher:

   - Geld ist schön          http://www.hpz.com/buecher/GeldText.html

   - Das Taschen-Puscherl    http://www.hpz.com/buecher/puscherl.html

   - In den Sand geschrieben http://www.hpz.com/buecher/sand.pdf

   - Hypnose im Alltag       http://www.hpz.com/diverses/hypbest.html

   - Jetzt will ich endlich
     mehr verdienen          http://www.hpz.com/diverses/verdbest.html


   Ton-Dokumente:

   - Gespräche über Gott
     und die Welt
     (über 3 Stunden)        http://www.hpz.com/talk.html

   - Das Beste aus
     Kick Spezial            http://www.hpz.com/bestofkick.html

   Dazu ein Bildbearbeitungs-Lehrgang für Webmaster
   (http://www.hpz.com/bildbearbeitung),
   ein Lehrgang über die Lesekurve in der Werbung
   (http://www.hpz.com/lesekurve),
   ein 29seitiger Persönlichkeitstest für Unternehmer
   (http://www.hpz.com/diverses/persbest.html),
   der Internet-Kindergarten (http://www.hpz.com/Kindergarten.html)
   und über 30 Aufsätze, Artikel und Checklisten zu den verschiedensten Themen.
   Ist das "usable" genug? If not, fuck off! (Zu deutsch: Falls nicht, werde
   woanders glücklich!)


Das zweite Internet-Thema handelt von SPAM:

   SPAM heisst "Sending Phenomenal Amounts of Mail", UCE bedeutet
   "Unsolicited Commercial E-Mail". Beides meint das Versenden von
   unaufgeforderter Werbung via E-Mail. SPAM und UCE sind ein grosses
   Problem und werden ein noch grösseres werden, wenn wir nicht alle
   eine gewisse Selbst-Disziplin üben.

   Stellt Euch vor, von den 30 Millionen deutschsprachigen Internet-Usern
   käme nur jeder Tausendste auf die Idee, einmal pro Monat die ganze
   Internet-Gemeinde mit einem Werbe-Mail zu beglücken. Da hätten wir alle
   1000 unerwünschte Werbe-Mails pro Tag.

   Eine grosse Bitte:
   Schickt daher Euren Newsletter nur an diejenigen Menschen, die ihn
   auch verlangt haben. Ich habe das von Anfang an so gehalten, und jede
   Kündigung des Power-Letters wird sofort erledigt. Natürlich bin ich
   darauf angewiesen, dass Ihr mir diejenige Adresse angebt, unter der Ihr
   den Letter abonniert habt. Wie soll ich zum Beispiel wissen, dass
   Rolf.Kratzer@t-online.de bei mir mit der Adresse kratzli@gmx.de
   gelistet ist!

   Und sollte ich bei Euch unerwünschterweise in einer Mailing-Liste
   für Sahara-Reisende, Schlittenhunde-Züchter oder Leder-Fetischisten
   gelandet sein, nur weil Ihr vor zehn Jahren mal an einem meiner Seminare
   wart, seid so gut und befreit mich wieder. Vielen Dank!



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6*** Ein österreichisches Ärzteverzeichnis!
     Für Kranke und solche, die es werden wollen...
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Die anderen Artikel waren sehr lang.
Deshalb wird dieser kurz.
Ärzteverzeichnis.
Jetzt auch in Österreich.
Hier: http://www.ihrarzt.at



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7*** "Ärzte am Hungertuch" zum Zweiten!
     Leser-Beiträge zum Thema des letzten Power-Letters...
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Mein Artikel "Wenn Ärzte am Hungertuch nagen" aus dem letzten Power-Letter
(http://www.hpz.com/praxiserfolg.html) hat nicht nur in der Ärzteschaft ein
grosses Echo ausgelöst. Auch die Steuerberater-Branche scheint hier einiges
beisteuern zu können. Das Meiste verstehe ich selbst nicht. Aber die Ärzte
werden sicher etwas damit anfangen können:

   Thomas Schulze (http://www.dr-schulze-it.de) schreibt:

   Hallo Hans-Peter,

   herzlichen Glückwunsch zu Deinem neuen Newsletter. Besonders gelungen
   und notwendig erscheint mir Deine Empfehlung an die Ärzte.
   Nun noch meine Anmerkungen zu Deinem Arzt-Artikel.

   1. Du hast sehr gut recherchiert und er ist rechtlich und
   steuerrechtlich theoretisch völlig in Ordnung. Bei der von
   Dir angeregten gewerblichen Zweittätigkeit dürfte das Problem
   jedoch nicht so sehr in der Mehrwertsteuer liegen. Ganz im
   Gegenteil möchte ich sagen. Bei geschickter Nutzung von Einkauf
   und Verkauf kann der Arzt über das gewerbliche Unternehmen auch
   einige Teile Mehrwertsteuer verrechnen, d. h. Vorsteuer abziehen
   oder gar erstatten lassen. Denn wenn er mit Mehrwertsteuer
   einkauft, aber seine Leistungen nicht mit Mehrwertsteuer in
   Rechnung stellt, trägt er ja üblicherweise die Mehrwertsteuer selbst.
   Würde er (zumindest einen Teil) der mehrwertsteuerpflichtigen Einkäufe
   in den gewerblichen Bereich verlegen, könnte er ein paar Groschen
   sparen. Ich mache das seit Jahren so und trenne auf diese Art
   weitgehend mehrwertsteuerpflichtige Leistungen von steuerfreien
   Leistungen. Es lohnt sich!

   2. Viel bedeutender ist aber die Veranlagung zur Gewerbesteuer.
   Je besser die gewerbliche Tätigkeit läuft und der Gewinn 48.000 DM
   pro Jahr überschreitet, desto mehr Gewerbesteuer wird fällig. Deshalb
   sind die Finanzämter ja so versessen darauf, bei einer Vermischung der
   Einkommensquellen den Arzt sofort mit allen seinen Leistungen in die
   gewerbliche Ttigkeit zu drängen. Das würde zum Beispiel bedeuten, dass
   nicht nur 20.000 DM Einnahmen aus Verkauf von Medikamenten sondern
   auch 150.000 DM Einnahmen aus "eigentlich" freiberuflichen ärztlichen
   Leistungen zusammen 170.000 DM Gewerbeertrag ergeben. Und wenn er dann
   nicht mit eigenen Kosten den steuerlichen Gewinn unter 48.000 DM
   drücken kann, zahlt er zusätzlich zur Einkommensteuer Gewerbesteuer. :-(((

   3. Dass "das Gewerbe rechtlich, organisatorisch und wirtschaftlich von
   der Praxis" zu trennen ist, ist buchmässig relativ leicht zu machen.
   Ist der Arzt dennoch gewerblicher Unternehmer und Arzt allein ein
   einer Person, hat er vielfach Zoff mit dem Finanzamt, weil es immer
   wieder versucht, ihn in die gewerbliche Ecke zu drängen. Wenn nur
   irgendmöglich ist es deshalb günstiger und erspart viel Ärger, wenn
   er auch die "Gesellschafterstruktur" unterschiedlich gestaltet: er ist
   z. B. allein praktizierender Arzt und zusammen mit seiner Lebenspartnerin
   bildet er eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) für den gewerblichen
   Teil. Dann fällt es dem Finanzamt schwerer, einfach Einkünfte "verschieben"
   zu wollen.

   Es kann sein, dass Du oder Deine anderen interessierten Leser dazu Fragen
   haben. Am besten bin ich für R¸ckfragen gerade jetzt im Jahresendgeschäft
   per E-Mail zu erreichen: ganz einfach mailto:kontakt@drts-de.

   Unabhängig davon wünsche ich Dir alles Gute.
   Thomas Schulze


Na, alles klar? Dann rüstet Euch mal für die Finanz-Tipps von Power-Anwalt
Claus Egger (http://www.cegger.de):

      Hallo Hans-Peter!

      Prima Artikel. Zwei Hinweise:

      1. Um Steuern zu sparen, wurden das Hobby Reiten über
      Reitställe als Gewerbe im Rahmen der Steuer-
      erklärung deklariert. Mit dem richtigen Zug zum
      erklärten Ziel fallen die vermeintlichen Schranken
      wohl leichter...

      2. Nach der sog. "Abfärbetheorie" werden nicht
      gewerbliche Einkünfte häufig zu gewerblichen
      Einkünften. Folge: Gewerbesteuerpflicht. 90%
      eindeutig freiberufliche Einkünfte werden so
      von z.B. nur 10% gewerblichen in der Wolle
      des kleineren gewerblichen Teils gefärbt.
      Lösung nur durch klare geschäftliche, buch-
      halterische und organisatorische Trennung
      möglich. Also zusätzlich zur Frage der Umsatz-
      steuer ist auch die Gewerbesteuer zu beachten.

      Alles Gute und herzliche Grüße
      Claus Egger


Und zu guter Letzt möchte ich wieder mal auf meinen eigenen Steuerberater
Hans Schoch (http://www.stt.ch) hinweisen. Warum? Weil er sehr nett ist.
Und sehr erfolgreich. Und weil er Bescheid weiss. Und weil er nur
freundlich lächeln wird, wenn Ihr ihn nach meinem wirtschaftlichen Erfolg
fragt ;-)



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8*** "Hilfe, die nehmen uns das Geld weg!"
     Eine neue Verschwörungs-Theorie und HPZs Reaktion darauf...
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Ja, das hat uns ja gerade noch gefehlt! "Die da oben" wollen uns Menschen
das Geld wegnehmen. So jedenfalls sieht es Power-Leser Friedrich Köster. Er
schreibt:

     Lieber Hans Peter,

     Dein Buch "Geld ist schön" habe ich gelesen (selbstgekauft!)
     und es hat mir sehr gut gefallen. Es ist nur leider so, dass
     heutzutage das Tauschmittel Geld immer mehr von einer wachsenden
     Gemeinde von Milliardären (und jetzt auch schon Billionären) aus
     dem Verkehr gezogen und gebunkert wird.

     Wem ist denn z.B. schon bewusst, dass wir im Schnitt über 30 Prozent
     versteckte Kreditzinsen beim Kauf von allen möglichen Produkten
     mitbezahlen, die schliesslich die sinnlosen Kapitalanhäufungen
     weiter explodieren lassen.

     Es entsteht auf der einen Seite Geld ohne Bedarf und auf der anderen
     ein grosser Bedarf, dem das Geld fehlt.
     Bei spirituell angehauchten Erfolgskonzepten scheint es ja verpönt zu
     sein, sich noch mit Fragen des Systems oder der Politik zu beschäftigen.
     Man kriegt dann zu hören: Wer sich als Opfer dieses Systems sieht, der
     wird erst durch sein Denken dazu.

     Die (kollektive) Realität ist aber nicht das, was ich von ihr denke.
     Was für ein Schwachsinn, den viele da glauben! Wenn jemand denkt, London
     sei Paris und Big Ben der Eifelturm, wird er spätestens etwas merken,
     wenn er dahin fahren will.

Anmerkung HPZ: Völlig richtig! Mit der gleichen Logik kannst Du aber
versuchen, mir weiszumachen, dass London Paris ist und umgekehrt. Was
heisst denn schon "kollektive Realität"? Du ziehst doch auch nur Menschen
an, die Dein Weltbild bestätigen. Und nur weil etwas für DEIN Kollektiv
eine Realität bedeutet, heisst das noch lange nicht, dass es für andere
Kollektive auch so sein muss.

     Ich glaube schon, dass wir in der Lage wären, die Umstände nur durch
     genügend Aufmerksamkeit oder Bewusstsein zu ändern, ohne Kampf. Aber
     gerade auch bei den "spirituellen" Erfolgskonzepten werden die äusseren
     Bedingungen meistens sozusagen als gottgegeben akzeptiert und nicht
     hinterfragt.
     (Es gibt bösartige Behauptungen, dass die "Erfolgsgurus" mehr Zulauf
     haben, wenn es draussen langsam enger wird...)

Anmerkung HPZ: Ich betrachte mich seit gut drei Jahren nicht mehr als
Erfolgs-Guru. Liegt es daran, dass ich seit 16 Jahren immer gleich viele
Leute anziehe? ;-)

   Die Gleichgültigkeit gegenüber der Aussenwelt hat die heutigen Zustände
   doch überhaupt erst ermöglicht.
   (Gleichgültigkeit ist aber das Gegenteil von Liebe) Die Geschichte hat
   ja gezeigt, was passiert, wenn ein Volk - erst aus Bequemlichkeit, dann
   aus Angst - sich die interessenorientierte Gehirnwäsche ohne Gegenwehr
   antut.

Anmerkung HPZ: ...sprach er und hub an, den Menschen ebenfalls Angst zu
machen, und zwar mit einer Horror-Geldstory...

   Am letzten Wochenende soll es eine Antikriegs - Demo von 4000 Leuten in
   Berlin gegeben haben, von der ich in den Nachrichten aber so gut wie nichts
   gesehen habe. So weit ist es also schon.

   Auf folgenden Seiten sind Fakten veröffentlicht, die ich für glaubwürdig
   halte, und die Absicht der Autoren, ein paar Bücher verkaufen zu wollen,
   halte ich dagegen für relativ harmlos :
   http://www.geldcrash.de/
   http://www.bueso.de/seiten/konferenz/komp.htm

   Danke für die Powerletters, und liebe Grüsse
   Friedrich Köster


Ich hoffe, Friedrich kann mit meinen flapsigen Bemerkungen leben, wie auch
mit dem folgenden Antwort-Mail, das von "spiritueller Verblendung" nur so
strotzt:

   Hallo Friedrich

   Vielen Dank für Deine Informationen.

   Ich bin vermutlich zu 100 Prozent mit Dir einverstanden. Allerdings ist es
   mir egal, ob Crash oder Verschwörung oder was auch immer.

   Ich gehe davon aus, dass ich genau zum richtigen Zeitpunkt auf dieser Erde
   bin, um meine Entwicklung voranzutreiben. Und aus diesem Grunde nehme ich
   jede Herausforderung an, die mir das Leben bietet.

   Mein Bauch sagt nichts davon, dass ich gegen den Geldcrash kämpfen soll,
   also konzentriere ich mich auf anderes. Man kann sich ja schliesslich
   nicht um alles kümmern. Ich bin also froh, wenn Du das für mich erledigst.

   Vielen Dank und herzliche Grüsse

   Hans-Peter :-)


Ach ja, hier ist noch mein Video-Tipp für die Festtage (nicht nur für
Verschwörungs-Theoretiker):
"Wag the Dog" mit Dustin Hoffmann und Robert de Niro. Kurz-Inhalt: Nachdem
der US-Präsident eine Minderjährige gebumst hat, kreiert sein Berater,
zusammen mit einem Hollywood-Produzenten, einen Krieg in einem fernen,
unbekannten Land (für die Amis trifft das fast auf jedes Land zu). Eine
Story, die gerade in der heutigen Zeit ABSOLUT KEINE Aktualität besitzt ;-)



-----
Das war ein langer Letter. Deshalb folgt auch ein langer Witz zum Schluss.
Schliesslich habt Ihr jetzt Zeit zum Lesen, nachdem Ihr all Eure
Weihnachtskarten verschickt habt ;-)

Der Witz wurde mir zugeschickt von Power-Leser Thomas Kabierschke, und er
zeigt, dass es auch in Amerika noch denkende Menschen gibt:

     Laura Schlessinger ist eine US-Radio-Moderatorin, die
     Leuten, die in ihrer Show anrufen, Ratschläge erteilt.
     Kürzlich sagte sie als achtsame Christin, dass Homosexualität
     unter keinen Umständen befürwortet werden kann, da sie
     nach Leviticus 18:22 ein Greuel wäre.
     Der folgende Text ist ein offener Brief eines US-Bürgers an
     Dr. Laura, der im Internet verbreitet wurde.

          Liebe Dr. Laura

          Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den
          Menschen die Gesetze Gottes näher zu bringen. Ich habe
          einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen
          mit so vielen anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn
          etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu
          verteidigen, erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3,
          Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei um
          ein Greuel handelt. Ende der Debatte.

          Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick
          auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind.

          a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiss
          ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt
          (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der
          Geruch sei nicht lieblich für sie.
          Soll ich sie niederstrecken?

          b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es
          in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage
          ein angemessener Preis für sie?

          c) Ich weiss, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn
          sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet
          (Lev. 15:19-24). Das Problem ist: Wie kann ich das wissen? Ich habe
          versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

          d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl
          männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen
          erwerbe. Einer meiner Freunde meint, das würde auf Mexikaner
          zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum
          darf ich keine Kanadier besitzen?

          e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet.
          Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss.
          Allerdings: Bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

          f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren,
          wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei
          es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu.
          Könnten Sie das klarstellen?

          g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes
          nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind.
          Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft
          perfekt sein oder gibt es hier ein wenig Spielraum?

          h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt-
          und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl
          das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

          i) Ich weiss aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten
          Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fussball spielen,
          wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

          j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstösst gegen Lev. 19:19
          weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt.
          Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen
          Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert
          ausserdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen
          Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu
          steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer
          kleinen familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja
          auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen?
          (Lev. 20:14)

          Ich weiss, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt
          haben, daher bin ich auch zuversichtlich, dass Sie uns behilflich
          sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, dass Sie uns daran
          erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist.

          Ihr ergebener Jünger und bewundernder Fan
          Jake


Na, wenn das kein weihnachtlicher Abschluss ist ;-) Frohe Festtage Euch
allen und einen guten Rutsch in ein aufbauendes 2002 voll spannender
Entwicklungen!

Herzlich, Euer

Hans-Peter Zimmermann :-)









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Die nächsten dreitägigen Einstiegs-Seminare
"Hypnose, Persönlichkeitsbildung und Lebensplan":
18.-20. März 2002   NOCH 8 PLÄTZE FREI!
22.-24. März 2002   NOCH 5 PLÄTZE FREI!
13.-15. Juni 2002
18.-20. Juni 2002

Wie man mit Hilfe des Internets
sofort Kunden gewinnt (3 Tage):
22.-24. Juni 2002 NOCH FREIE PLÄTZE!
11.-13. Dezember 2002 NOCH FREIE PLÄTZE!

Zertifizierung in Klinischer Hypnose (10 Tage):
9. bis 20. Mai 2002 AUSGEBUCHT!
1.-12. Oktober 2002 NOCH FREIE PLÄTZE!

Nur einmal pro Jahr:
Aufbau-Seminar "Schriftliche Kommunikation im Kleinbetrieb"
6. bis 11. Januar 2002 NOCH 1 PLATZ FREI!

 

 


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