Power-Letter Nr. 59

4.4.2002

 

 

 


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Alle früheren Power-Letters gibt's auf http://www.hpz.com/letterindex.html

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Inhalt Power-Letter Nr. 59
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1*** Klinische Hypnose im Vormarsch!
     Am 1. Juni öffnet das "Institut für Klinische Hypnose" in Zug...

2*** Bist Du ein Profi-Verdränger?
     Abwehrmechanismen der Seele, und was sie alles anrichten können...

3*** Was bedeutet Lebensqualität für Dich?
     Ein Frühjahrsputz für Lebenskünstler und solche,
     die es werden wollen...

4*** Depression zum Zweiten...
     Reaktion auf den Beitrag in Power-Letter Nr. 58

5*** Über Break-Manager und deutsch-kanadische Psychiaterinnen!
     Zwei Menschen, die gemäss HPZ einer Erwähnung bedürfen...

6*** "Was bietest denn Du für eine seltsame Mischung an?"
     Was HPZ für Mediziner und Nicht-Mediziner tun kann...

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Hallo, liebe Freunde,

Auf den letzten Power-Letter (http://www.hpz.com/letter58.html) habe ich
zwei Zuschriften bekommen von Lesern, die froh waren, für einmal einen
etwas weniger provokativen HPZ erleben zu dürfen.

"Difficile est satiram non scribere" (Es ist schwierig, KEINE Satire zu
schreiben) sagte der römische Dichter Iuvenal im ersten Jahrhundert nach
Christus.
Na, wenn das nicht top-aktuell ist! Für mich jedenfalls ist es enorm
schwierig, KEINE Satire zu schreiben über die fast täglich neuen Skandale
in Politik und Wirtschaft und über den Rundumschlag Israels.

Aber besagte Power-Leser halten es vielleicht eher mit einem anderen Zitat
Iuvenals, wonach man dem Volk "panem et circenses" geben müsse, um es bei
Laune zu halten. Das heisst "Brot und Spiele" oder neudeutsch "Hamburger,
Quiz-Shows und Jürgen-Höller-Seminare".

Ein weiterer Power-Leser schreibt:

   Ich glaube fest an die Reinkarnation. Aber was ich mir da in
   diesem Leben aufgehalst habe, kann ich nicht fassen.
   Ich glaube, ich bin im falschen Film.

Darauf möchte ich ausnahmsweise "satiram non scribere", sondern ganz
ernsthaft antworten:

   Lieber Leser
   Wenn Du an die Reinkarnation glaubst, dann wirst Du vermutlich
   auch daran glauben, dass wir auf dieser Erde sind, um Liebe zu
   lernen.
   Und nun frage ich Dich: Wo kann man das wohl am besten tun?
   In einem behüteten Elternhaus? In einer pseudoharmonischen Ehe?
   In einem Betrieb, wo man den Konflikten aus dem Weg geht?
   Meine Meinung ist: Du bist genau in dem Film, den Du Dir ausgesucht
   hast. Du kannst auf die Leinwand starren und die projizierten
   Illusionen für wahr halten. Du kannst aber auch zurück in den
   Projektor blicken und feststellen, dass alles aus einer Lichtquelle
   kommt. Und jetzt hör' auf zu jammern, ja? ;-)

Für Dich habe ich übrigens noch ein Zitat von Iuvenal: "Orandum est ut sit
mens sana in corpore sano" (es ist zu wünschen, dass in einem gesunden
Körper ein gesunder Geist wohne). Das bedeutet nicht etwa, dass man jeden
Tag 10 Kilometer joggen muss, um geistig fit zu sein, wie das der manische
Fitness-Papst Ulrich Strunz gerne hätte. Nein, es heisst lediglich, dass
man den Göttern selbst überlassen soll, uns das wahrhaft Erspriessliche zu
gewähren, und sie nur um körperliche Gesundheit und gesunden
Menschenverstand bitten soll.

Wer übrigens nicht mit dem grossen Latinum prahlen kann wie ich, kann bei
der nächsten Party trotzdem den Klugscheisser-Preis gewinnen. Hier gibt's
nämlich die wichtigsten Latein-Zitate gratis und franko:
http://www.lateinforum.de/thesauru/sentenz.htm

Ich empfehle allerdings, dass Ihr sattelfest seid, bevor Ihr die ersten
Gehversuche wagt. Nicht dass es Euch so geht wie dem Mann, der an der
Leipziger Rathaus-Uhr den Spruch "mors certa, hora incerta" (Der Tod ist
sicher, die Stunde nicht) las und fröhlich übersetzte: "Todsicher geht die
Uhr falsch!"



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1*** Klinische Hypnose im Vormarsch!
     Am 1. Juni öffnet das "Institut für Klinische Hypnose" in Zug...
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Also, wer kürzlich bei mir ein Seminar besucht hat, der weiss, dass ich
zwar immer noch Ziele setze, aber eben anders als früher.

Früher habe ich propagiert, man müsse jeden Tag mindestens zehn Minuten in
sein Ziel investieren, man solle sich überall Bilder hinpatschen von seinen
Zielen und sie visualisieren auf Teufel komm raus.
Zugegeben, auf diese Art kann man durchaus Ziele erreichen. Das Problem ist
nur:

   1. Man sieht genau so verstopft aus wie die Autoren, die solche
      Art von Zielsetzung propagieren.

   2. Man fällt regelmässig in ein tiefes Loch, sobald man das
      Ziel erreicht hat.

Heute halte ich es eher wie Bärbel Mohr (http://www.baerbelmohr.de) mit
ihren "Bestellungen beim Universum". Ich bestelle und arbeite normal
weiter. Und meine Ziele sehe ich als Stationen auf meinem Weg.

Eine der Stationen werde ich am 1. Juni dieses Jahres erstmals anlaufen,
nämlich mein "Institut für Klinische Hypnose", das ich Ende 2001 zusammen
mit zwei beratenden Ärzten gegründet habe.
An schönster Lage über dem Zugersee, fünf Gehminuten von meinem Wohnsitz
entfernt, wird es ab Sommer meinen Klienten und Studenten zur Verfügung
stehen. Wer den Rohbau und die spektakuläre Aussicht jetzt schon bewundern
will, klickt auf http://www.hypnoseausbildung.com/ikh

Mehr über das Institut und sein Angebot erfahrt Ihr nach der Eröffnung.



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2*** Bist Du ein Profi-Verdränger?
     Abwehrmechanismen der Seele, und was sie alles anrichten können...
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Kennt Ihr auch Menschen, die Euch bei jeder Gelegenheit erzählen, sie
hätten ihr Leben "im Griff", sie vergässen das Negative schnell, und
überhaupt sähen sie nur das Positive im Leben? Beneidenswert, nicht wahr?
Oder etwa doch nicht? Wenn man dem guten alten Sigmund Freud glauben darf
(und ich finde, man darf das zum Teil), dann könnten solche Sprüche auf
Verdrängung hindeuten.

Viele nehmen dieses Wort in den Mund, und nur wenige wissen wirklich
Bescheid. Deshalb will ich den "Abwehrmechanismen nach Freud" hier mal
einen ganzen Artikel widmen:

Zunächst die Definition:
Der Begriff "Abwehrmechanismus" stammt aus der Psychoanalyse und wurde von
Sigmund Freud und seiner Tochter Anna Freud eingeführt. Darunter versteht
man unterschiedliche Arten von Verhaltensweisen, die den Menschen vor
seelischen Konflikten schützen sollen. Peinliche Triebregungen, Schuld-,
Ekel- und Schamgefühle sowie unerträgliche Vorstellungen sollen mit Hilfe
eines Abwehrmechanismus unterdrückt oder ausgeschaltet werden.

Die wichtigsten Abwehrmechanismen sind:


   Verdrängung
   -----------
   Triebwünsche, Vorstellungen oder Gedanken eines Menschen,
   die nicht befriedigt werden dürfen, werden aus dem Bewusstsein
   ins Unbewusste verdrängt und daran gehindert, wieder ins
   Bewusstsein zu treten. Die verdrängten Triebimpulse verlieren
   aber nicht ihre Energie, sondern kommen in Träumen, Fehlleistungen
   oder Krankheitssymptomen wieder zum Vorschein. Das Verdrängte
   kann die Lebensführung eines Menschen erheblich beeinträchtigen.
   Beispiel: Lähmungserscheinungen ohne organischen Befund behindern
   den Menschen, seiner Arbeit nachzugehen.


   Projektion
   ----------
   Hier werden eigene, unerträgliche Gefühle und Wünsche einem anderen
   Menschen zugeschrieben. Beispiel: Ein Power-Leser schreibt, meine
   Letters seien nicht mehr so lustig wie früher. Später stellt sich
   heraus, dass besagter Leser unter einer Depression leidet. Er versucht
   also, seine Depression auf mich zu projizieren.

   Als Inhaber einer so umfangreichen Homepage, wie ich sie betreibe, ist
   man natürlich ein gefundenes Fressen für jeden Profi-Projektor.
   Wohlan denn, projizieret fröhlich drauf los. Am besten eignen sich
   Eure geheimen Wünsche nach Bekanntheit, Wohlstand und Monogamie.

   Ich reagiere unterschiedlich auf Projektions-Mails, je nachdem, auf
   welchem Fuss Ihr mich erwischt. Es kann sein, dass ich...

   a) mit elektivem Mutismus reagiere, d.h. gar nicht,

   b) den Schreiber höflich auf die Projektion hinweise und ganz nebenbei
      meine Therapeutenliste erwähne (http://www.hypnosetherapeuten.org)

   c) den Schreiber im nächsten Power-Letter verheize ;-)

   d) zugebe, das grössere Arschloch zu sein als der Schreiber.

   Ihr seht, Projektion ist eine riskante Sache. Mal sehen, ob sich
   Regression eher lohnt.


   Regression
   ----------
   Darunter versteht man das Zurückschreiten und Zurückgreifen auf
   frühere Entwicklungsstadien.
   Beispiel: Ein Geschäftsmann wird mit einer beruflichen Situation
   nicht fertig und beginnt, mitten in einer Sitzung wie ein kleines
   Kind zu weinen.


   Verleugnung
   -----------
   Hier werden objektive Sinneseindrücke als unwahr hingestellt, wenn sie
   traumatisierend auf den Menschen wirken würden. Bestimmte unangenehme
   Gefühle wie Unsicherheit oder Minderwertigkeit werden vor dem eigenen
   Ich und der Umgebung geleugnet.
   Es wird vermutet, dass dieser Abwehrmechanismus unter anderem bei
   Psychosen zum Zug kommt, d.h. die Seele gerät dermassen unter Druck,
   dass sie als einziges Ventil die Leugnung der Realität (negative
   Halluzination) oder die Schaffung einer neuen Realität (positive
   Halluzination, Wahn) zur Verfügung zu haben glaubt.


   Ungeschehenmachen
   -----------------
   Kennt Ihr Menschen, die an einem Tag etwas sagen oder tun und
   am nächsten Tag das pure Gegenteil? Und wenn man sie zur Rede stellt,
   streiten sie die Aussage oder die Handlung des Vortages ab?
   Dieser Abwehrmechanismus nennt sich "Ungeschehenmachen".


   Sublimierung
   ------------
   Ein Trieb wird in einer Ersatzbetätigung befriedigt, die kulturell
   akzeptiert oder gar belohnt wird.
   Beispiel: Ein Mensch lebt seinen Machttrieb aus, indem er sich
   therapeutisch betätigt. (Klar weiss ich, dass ich dazu gehöre,
   aber wenn ich es zugebe, ist es kein Abwehrmechanismus mehr ;-)


   Rationalisierung
   ----------------
   Das logische Erklären einer Handlung, eines Gefühls oder eines
   Gedankens, deren eigentliche Ursache dem Bewusstsein nicht zugänglich
   ist, weil sie zu unangenehm ist.
   Beispiel: Ein Mann kauft sich ein starkes Auto, weil er viel unterwegs
   ist und "ein sicheres Fahrzeug" braucht. Dabei geht es ihm unbewusst
   um das Ausleben von Aggressionen auf der Strasse.
   Wird immer wieder als Abwehrmechanismus aufgezählt, ist aber genau
   genommen keiner, denn der Trieb wird ja nicht abgewehrt, sondern
   befriedigt.


   Dissoziation
   ------------
   Gedanken werden von Körper-Empfindungen entkoppelt.
   Ein Beispiel, das in meiner Praxis relativ häufig vorkommt:
   Klienten behaupten, "fast keine Erinnerung" an ihre Kindheit zu haben.
   Meistens stellt sich dann im Lauf der Sitzung heraus, dass die Kindheit
   traumatisch verlief. Man spricht hier auch von dissoziativer Amnesie.
   In diesen Fällen habe ich bisher gute Resultate produziert mit Geräten
   der Firma AMS (http://www.ams-magnetfeldtherapie.de)


   Konversion
   ----------
   Ist meistens die Folge permanenter Abwehr. Ein psychischer Konflikt
   wird in ein Körpersymptom umgesetzt.


Übrigens... nicht jeder Abwehrmechanismus ist schlecht. Bis zu einem
gewissen Grad müssen solche Mechanismen sogar sein, quasi als Schutz für
die Seele. Nur wer permanent am Abwehren ist, bei dem wird der Leidensdruck
mit der Zeit unerträglich werden.



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3*** Was bedeutet Lebensqualität für Dich?
     Ein Frühjahrsputz für Lebenskünstler und solche,
     die es werden wollen...
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An meinem Seminar "Hypnose, Persönlichkeitsbildung und Lebensplan"
(http://www.hpz.com/erfolgsseminar.html) geben durchschnittlich 20 Prozent
der Teilnehmer zu, dass sie zu viel arbeiten.

Auf die Frage, was passieren würde, wenn sie ab sofort 20 Prozent weniger
arbeiten würden, kommt meistens die Antwort: "Nichts. Ich könnte mir
einfach nicht so viel Luxus leisten."

"Was für einen Luxus leistest du dir denn?" frage ich zurück.

"Na ja, sagen wir's mal so. Wenn ich mal Zeit habe, werde ich wieder mehr
meinem Hobby frönen, nett essen gehen und mit meiner Familie Ausflüge
machen."

"Mit anderen Worten," hole ich zum K.O.-Schlag aus, "dein grösster Luxus
wäre, Zeit zu haben für dich und deine Familie. Aber die hast du nicht,
weil du Geld verdienen musst, um dir mehr Luxus leisten zu können."

Welches Latein-Zitat würde hier passen? "O sancta simplicitas"? Oder "o
tempora, o mores"? Wie dem auch sei: Wer beides möchte, Zeit UND Geld, und
wer erst einmal beides lieben lernen möchte, der ist durchaus frei, sich
einmal das Detail-Programm des besagten Seminars anzuschauen.

Ach übrigens... ab Juni akzeptiere ich nur noch zehn anstatt zwölf
Teilnehmer pro Seminar. Warum? Ich möchte mehr Luxus (sprich: mehr Zeit)
haben für jeden ;-)  Dafür gönne ich mir den Luxus, aufgrund der grossen
Nachfrage drei zusätzliche Seminare pro Jahr durchzuführen. Hier sind die
Termine bis Ende 2003: http://www.hpz.com/hypnoseausbildung_seminartermine.html

A propos Teilnehmer: Natürlich sind auch TeilnehmerINNEN dabei. Und zwar,
darauf bin ich als alter Macho ziemlich stolz, nicht wenige! In einem der
letzten Seminare waren die Frauen sogar in der Überzahl.



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4*** Depression zum Zweiten...
     Reaktion auf den Beitrag in Power-Letter Nr. 58
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Das grosse Echo auf den Depressions-Beitrag im letzten Letter scheint die
These zu bestätigen, dass Depressionen die grosse Epidemie des Dritten
Jahrtausends zu werden drohen.

Einen wichtigen Aspekt für alle Depressions-Geplagten liefert ein Power-Leser:

>Hallo Hans-Peter,
>
>zum Thema Depressionen:
>
>ich konnte die Erfahrung machen, daß bei den ersten Anzeichen von
>depressiver Stimmung, Depressionen und ständiger Antriebsarmut, Ärzte dazu
>neigen, die Beschwerden des Patienten entweder herunter zu spielen ("stellen
>sie sich nicht so an" oder "schlafen sie sich doch mal aus"... etc.) oder
>direkt zu Psychopharmaka zu greifen. Oftmals steckte dabei "nur" eine
>Unterfunktion der Schilddrüse, die bei gründlicher Untersuchung bzw.
>entsprechender Kenntnis hätte behandelt werden können. Dabei scheint diese
>Form der Schilddrüsen-Erkrankung häufiger aufzutreten als bisher angenommen.
>
>Mein Tip: Schau mal unter
>http://www.hashimotothyreoiditis.de/HT-Symptome.html Abschnitt "Symptome der
>Unterfunktion" und "Diskussion". Dort wird über eine besondere Form der
>Schilddrüsenerkrankung diskutiert. Im Bereich "Diskussion" kommen Betroffene
>zu Wort und schreiben dort über Krankheitsverlauf und Erfahrungen mit Ihren
>Ärzten. Die meisten haben Täler der Depressionen hinter sich, Psychopharmaka
>verschrieben bekommen und konnten sich vor "Erschöpfung" kaum mehr zum Arzt
>aufmachen.
>
>Bei mir wurde diese Erkrankung durch Zufall von meinem Hausarzt entdeckt und
>aufgrund einer Behandlung mit Schilddrüsenhormonen sind viele Beschwerden (u.
>a. depressive Stimmungen etc.) wesentlich besser geworden.
>
>Interessant ist dabei, daß man als Hashimoto-Erkrankter auf jeden Fall JOD
>meiden sollte, da Jod die Unterfunktion zusätzlich anheizt. So dass gerade
>die sogenannte Zwangs-Jodierung der Lebensmittel kontraproduktiv ist und im
>Forum den Anschein erwecken läßt, daß die Zwangsjodierung für viele
>Bundesbürger eher schädlich als nützlich ist.
>
>Ich denke, bevor ein Patient mit Psychopharmaka behandelt wird, sollte man
>sich zuvor von einem "erfahrenen" Arzt auf eine mögliche Hashimoto hin
>untersuchen lassen - eine "gewöhnliche" Bestimmung der Schilddrüsenwerte
>reicht nicht aus, da die Werte bei einer Hashimoto im "Normalbereich"
>liegen. Eine Hashimoto kann man u. a. an den deutlich erhöhten
>Schilddrüsen-Antikörpern erkennen, was bei einer "gewöhnlichen" Untersuchung
>nicht getestet wird und somit selten eine Diagnose auf Hashimoto erfolgt.
>
>Die meisten Hashimoto-Erkrankten wurden zuvor als "Depressive" behandelt,
>was sich nach einer Gabe von Schilddrüsenhormonen später einstellte.
>
>Viele Grüße
>
>M.


Ich bedanke mich für den Beitrag und verweise auf den nächsten Punkt, wo
ich eine Depressions-Spezialistin vorstelle...



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5*** Über Break-Manager und deutsch-kanadische Psychiaterinnen!
     Zwei Menschen, die gemäss HPZ einer Erwähnung bedürfen...
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Also, da gibt es zunächst einmal einen Michael Homberg, der all meine
Seminare besucht hat und auch sonst ein sehr sympathischer Mensch ist. Er
ist Spezialist für Projekt-Management, und weil er oft schneller spricht
als ich denken kann, habe ich früher immer "Break-Management" verstanden.
Hand aufs Herz: Das würde doch manch ein Betrieb auch gebrauchen können,
oder? ;-)

Unter anderem hat Michael an meinem Kommunikations-Seminar
(http://www.hpz.com/kommunikation.html) gelernt, wie man ein Buch schreibt.
Jetzt hat er es also geschrieben. "Profitable Projekt-Kommunikation" heisst
es, und Michael möchte von mir wissen, wie ich es finde. Und jetzt bin ich
echt verlegen, denn ich habe keinen blassen Dunst von den Sorgen und Nöten
eines "Break-Managers". Mein Vorschlag: Alle Projekt-Manager, die das
lesen, sowie deren Chefs und auch deren Untergebene, sollen sich dieses
Buch kaufen und mir mitteilen, was sie davon halten, okay? Hier ist die
Bezugs-Adresse: Management-Beratung Dr. Homberg, Königsheidering 36,
D-95466 Weidenberg, Telefon 09278 98379, E-Mail
mailto:mh@Projekt-Management-Service.com,
Homepage http://www.Projekt-Management-Service.com


Die zweite Person, die ich hier vorstellen möchte, kenne ich nicht einmal
persönlich. Ich weiss nur: Sie heisst Silke Eden, ist Psychiaterin,
arbeitet auf zwei Kontinenten (ein Konzept, das mir nicht ganz fremd ist),
nämlich in Heidelberg und Toronto, und sie liebt meine Homepage.

Ich weiss, bevor ich sie hier erwähne, sollte ich ihre Einladung zum Kaffee
annehmen. Aber dieses Heidelberg ist leider etwas abgelegen. Und Toronto
erst recht...

Vielleicht bin ich ja als Macho unbewusst fasziniert von ihrer
emanzipierten Art... Ach was, schaut doch einfach selbst, was Ihr mit
dieser Information anfangt. Hier ist ihre Homepage: http://www.se-i.de



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6*** "Was bietest denn Du für eine seltsame Mischung an?"
     Was HPZ für Mediziner und Nicht-Mediziner tun kann...
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Auf einem meiner zahlreichen Frühlings-Spaziergänge (Fotos gefällig?
http://www.hpz.com/fotoalbum/spaziergang.html) begegnete ich kürzlich einem
ehemaligen Kunden. Nachdem ich ihm erzählt hatte, was ich heute so treibe,
meinte er "das ist aber eine seltsame Mischung."

Für ihn und alle anderen, die es interessiert, sage ich hier klipp und
klar: Das ist keine seltsame, sondern eine NOTWENDIGE Mischung, und ich
erkläre auch gleich, warum.

Mediziner und Unternehmer haben nämlich mehr gemeinsam, als sie glauben:


   1. Marketing-KnowHow
   --------------------
   Unternehmer brauchten es immer schon. Aber sie brauchen keine
   wohlklingenden Schlagworte, sondern konkrete Tipps, die sie
   sofort umsetzen können.
   Wer seinen Betrieb lieber mit einer "engpass-konzentrierten Strategie"
   oder sonst was Eindrucksvollem in den Ruin treiben will, der soll sich
   an den Grosskonzernen orientieren, wo die Köpfe zur Zeit körbeweise rollen.

   Mediziner, die noch nicht gemerkt haben, dass sie heutzutage genau
   so cleveres Marketing betreiben müssen, werden vermutlich in wenigen
   Jahren arbeitslos sein. Hierzu empfehle ich meinen Aufsatz "Wenn Ärzte
   am Hungertuch nagen" (http://www.hpz.com/praxiserfolg.html)


   2. Hypnose
   ----------
   Dass sowohl Mediziner wie auch Nicht-Mediziner mehr und mehr die
   phantastischen therapeutischen Möglichkeiten der Hypnose entdecken,
   bedarf keiner besonderen Erwähnung.

   Was aber ebenfalls für beide Gruppen nicht zu unterschätzen ist,
   ist der Effekt, den die Kenntnisse in Hypnose auf die Qualität der
   Kommunikation haben. Wer eingesehen hat, dass fast jeder Mensch, der
   den Mund aufmacht, bewusst oder unbewusst hypnotisch arbeitet, der
   wird sich, seine Ideen und seine Dienstleistungen ganz anders verkaufen
   können.


   3. Zusammenarbeit zwischen Medizinern und Nicht-Medizinern
   ----------------------------------------------------------
   Die Mediziner müssen meiner Meinung nach lernen, dass auch diejenigen
   Menschen etwas zu sagen haben, die nicht Medizin studiert haben.
   Mediziner, die sich hinter ihrem Standesdünkel verschanzen und nur
   Inzucht-Seminare besuchen, müssen sich nicht wundern, wenn sie bald
   sehr einsam da stehen. Denn nicht vergessen: Die Mehrheit der Arzt-
   Kunden sind medizinische Laien, die aber ernstgenommen werden wollen!

   Wenn der Nicht-Mediziner sich mit dem Mediziner unterhalten will, muss
   er seine Sprache sprechen. Hier bin ich einen grossen Schritt vorwärts
   gekommen mit meinem Seminar "Hypnotherapie II", wo die Zimmermann-
   Therapeuten und -Coaches in nur sechs Tagen lernen, sich sicher in der
   Internationalen Klassifikation psychischer Krankheiten (ICD-10, Kapitel V)
   zu bewegen.



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Das war's für heute. Falls Euch dieser Letter zu sanft war, habe ich noch
einen Seneca-Spruch auf Lager: "Res severa verum gaudium" (wahre Freude ist
eine ernste Sache) Oder wie wär's mit Ovid? "Ut desint vires, tamen est
laudanda voluntas" (mögen auch die Kräfte fehlen, so ist doch der gute
Wille zu loben).

Was, das reicht noch immer nicht? Also gut, aber mit diesem Seneca-Knüller
ist endgültig Schluss:
"Ignoranti, quem portum petat, nullus suus ventus est" (Wer nicht weiss,
welchen Hafen er anlaufen soll, der bekommt keinen günstigen Wind)

Herzlich, Euer

Hans-Peter Zimmermann :-)
















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Die nächsten dreitägigen Einstiegs-Seminare
"Hypnose, Persönlichkeitsbildung und Lebensplan":
13.-15. Juni 2002   NOCH 3 PLÄTZE FREI!
18.-20. Juni 2002   NOCH FREIE PLÄTZE!
22.-24. Sept. 2002  NOCH FREIE PLÄTZE!
27.-29. Sept. 2002  NOCH FREIE PLÄTZE!

Wie man mit Hilfe des Internets
sofort Kunden gewinnt (3 Tage):
23.-25. Juni 2002 NOCH 5 PLÄTZE FREI!
11.-13. Dezember 2002 NOCH FREIE PLÄTZE!

Zertifizierung in Klinischer Hypnose (10 Tage):
9. bis 20. Mai 2002 AUSGEBUCHT!
1.-12. Oktober 2002 NOCH 3 PLÄTZE FREI!

Nur einmal pro Jahr:
Aufbau-Seminar "Schriftliche Kommunikation im Kleinbetrieb"
5. bis 10. Januar 2003 NOCH FREIE PlÄTZE!

 

 


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