Hans-Peter Zimmermanns

Power-Letter
Nr. 78

Der Internet-Letter zu den Themen

  • Klinische Hypnose

  • Naturheilkunde

  • Erfolgs-Psychologie

  • Marketing und Management im Kleinbetrieb


25.12.2003


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Inhalt Power-Letter Nr. 78
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1*** Die Basler PSI- und Räucherstäbchen-Tage...
     HPZs "angefressener" Bericht!

2*** Ich hasse dich, verlass' mich nicht!
     Gedanken zur Borderline-Persönlichkeitsstörung...

3*** Von DVDs, wissenschaftlichen Rechnern und Pschyrembeln...
     Ein Potpourri an nützlichen Tipps!

4*** Braucht es wirklich mehrere HPZs?
     Ein falscher Dr. Zimmermann treibt sein Unwesen!

5*** Ausländische Patienten, wer passt sich an?
     Eine Frage, die man zumindest mal stellen darf!

6*** Emotionale Freiheit, Vitamine, PSI-Professoren...
     Beiträge von Power-Lesern!

7*** Hört Harald Schmidt wirklich auf?
     HPZs Verarschungs-Theorie...

8*** Was ist eigentlich ein Ego-Trip?
     Und wie sollten wir Menschen auf selbigem begegnen?

9*** Kleine Zukunftsreise gefällig?
     Eine Entspannungs-Übung, die dich deinen Zielen näher bringt!

10** Werbung in eigener Sache:
     - Das neue Grundlagen-Seminar mit Therapie-Gutschein!
     - Familienstellen jetzt günstiger aus gutem Grund!

11** Wer hierzulande kein Geld hat, ist nicht Opfer, sondern Täter!
     Ein besinnlicher Rundumschlag zu Weihnachten...

12** Für Leute, die keinen sekundären Gewinn aus Erkältungen ziehen...
     zwei wirklich brauchbare Tipps!

13** Zum Abschluss drei Witze...
     für all jene, denen der Humor noch nicht eingefroren ist!

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Hallo, liebe Freunde,

Fast schon traditionsgemäss zu Weihnachten bekommt Ihr meinen
Power-Letter. Er ist länger als sonst, aber Ihr habt ja über die
Feiertage sicher genügend Zeit zum Lesen, oder?

Wer mich nur oberflächlich kennt, mag sich vielleicht wundern und
denken: "Nanu, der war doch sonst immer offen für Übersinnliches. Wie
kommt es, dass er so negativ über die Basler PSI-Tage spricht? Meine
Antwort:

     1. Nur weil ich offen bin für vieles, muss das ja nicht heissen,
        dass ich alles unkritisch runter schlucke. Der liebe Gott hat
        uns unsere Kritikfähigkeit bestimmt aus gutem Grund geschenkt.

     2. Ich bin allergisch gegen Scharlatane und Trittbrettfahrer,
        und diese Allergie gedenke ich auch im Neuen Jahr nicht zu
        therapieren. Denn wer mag schon einen monatlichen Newsletter
        lesen, in dem immer nur steht: "Auf der kosmischen Ebene ist
        alles gut. Tschüss, bis zum nächsten Monat!"

Dass ich mich schlecht in eine Schublade stecken lasse, werden noch ein
paar andere Artikel in diesem Power-Letter zeigen. Lasst Euch
überraschen...





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1*** Die Basler PSI- und Räucherstäbchen-Tage...
     HPZs "angefressener" Bericht!
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Völlig "angefressen" bin ich Ende November von den Basler PSI-Tagen
zurück gekehrt. In der Schweiz bedeutet "angefressen" dasselbe wie
"fanatisch", in Österreich jedoch heisst es "stinkesauer". Jetzt müsst
Ihr selbst heraus finden, welches "angefressen" ich meine ;-)

Jahrelang hatte ich mich erfolgreich gegen einen Besuch der PSI-Tage
gewehrt, obschon ich ja offen bin für übersinnliche Phänomene. Bevor
jetzt alle religiösen Fundamentalisten das Kreuz vor mir schlagen,
möchte ich in Erinnerung rufen, dass wir in unserer christlichen
Erziehung mit Übersinnlichem gross geworden sind. Ist es nicht
erstaunlich, dass ein Psychiater bei einem Menschen eine Psychose
diagnostizieren darf, weil dieser Stimmen hört, und am Sonntag geht
ebendieser Psychiater in die Kirche und lässt sich Geschichten von
brennenden und sprechenden Büschen erzählen? (Nein, ich meine nicht
George W. Bush, der beschränkt sich leider aufs Sprechen)

Der langen Rede kurzer Sinn: Dieses Jahr sagte meine Intuition "Da
fährste mal hin". Geistheilen stand auf dem Programm, und Grössen wie
Chris Griscom, Jasmuheen, Harald Wessbecher und der rührige Basler
Psychiater Jakob Boesch sollten sich unter anderem damit beschäftigen.

Nun bin ich ja nicht nur mit Frau und Hund, sondern auch mit
Vorurteilen beladen in meine Suite im Basler Swissotel
(empfehlenswert!) eingezogen. Vorurteile als da wären Gedanken wie:

    - Warum tut ein Geistheiler nicht einfach geistheilen?
      Warum will er Anerkennung von medizinischer Seite?
      Warum will er sich einem Massen-Publikum vorführen lassen?

    - Warum verlangt ein Geistheiler Geld, wenn er doch immer beteuert,
      nicht er, sondern Gott mache den Job?

    - Warum erblickt man in und um das Basler Kongresszentrum auf einmal
      so viele violett gekleidete Leute? Und warum habe ich kein
      violettes Hemd mitgenommen? (Ach so, ich habe keins. Nur violette
      Badehosen, und das schickt sich hier nicht. Obwohl... siehe unten)

Nun war ich durchaus bereit, mit ein paar Vorurteilen aufzuräumen. Ja,
ich dachte eigentlich, dass mich meine Intuition deswegen hierher
geführt hatte. Ich nehm's gleich vorweg: Es ist mir nicht gelungen.
Hier einige kritische Überlegungen:

   - Chris Griscom, die sich in unbescheidener Manier Weisheitslehrerin
     nennt, in weissem Brokatkleid mit blauer Schärpe (die Queen of
     Galisteo beim Staatsempfang), schüttet das Publikum mit Banalitäten
     und hypnotischen Sprachmustern zu, dass es einen graust.
     Neben mir sitzt eine Frau, violett und weiss gekleidet, im
     Meditations-Sitz, mit geschlossenen Augen, und scheint die Worte
     ihrer Kollegin zu geniessen. Gibt es eigentlich so etwas wie
     meditative oder gar kosmische Arroganz? Jedenfalls stellt es sich
     heraus, die Dame ist keine Geringere als Jasmuheen. Siehe nächster
     Punkt. Ach so, Jakob Boesch meinte, von Miss Griscom könne man nie
     genug kriegen. Ich schon.

   - Auftritt Jasmuheen. Die Dame aus Australien hat sich unter anderem
     dadurch einen Namen geschaffen, dass sie den Menschen beibringt,
     monatelang ohne Essen und Trinken zu sein. Das heisst, "Beibringen"
     ist eigentlich zu viel gesagt. Sie sagt einfach, dass es geht, wenn
     man daran glaubt. Na ja, das wissen wir doch längst, oder? Die
     Frage ist, sind Leute, die nichts essen und trinken, die besseren
     Menschen? Wenn Ihr welche trefft, urteilt selbst. Obschon...
     vielleicht seid Ihr gemäss Jasmuheen nicht mehr urteilsfähig. In
     ihren Augen gibt es nämlich ein "Level 1 Biosystem", ein "Level 2
     Biosystem" und... richtig: ein "Level 3 Biosystem". Diese
     "Tatsache", die man bei einer violett gekleideten Frau ja wohl
     nicht in Frage stellen wird, präsentiert die Australierin mit
     an Scientology-Kurse erinnernden, schwülstigen Grafiken.
     Die Level Einser, zu denen ich zweifellos gehöre, checken natürlich
     absolut nichts, können es aber lernen, wenn sie Jassies Kurse
     besuchen oder zumindest ihr neues Buch kaufen.

   - Wenn man dann von den riesigen Vortrags-Sälen für eine Weile genug
     hatte, durfte man sich im ungemütlichsten Foyer Europas (mein
     Bruder Beat würde sagen "was für eine Scheiss-Energie") in kleinen
     Gruppen vergnügen. Vom philippinischen Wunder-Chirurgen, der uns
     kundtut, dass er hier in Europa "unblutig" operiert, bis zum
     schwedischen Mini-Messias ist alles vertreten auf diesem Jahrmarkt
     der Geistheilerei.

   - Habe ich gerade Jahrmarkt gesagt? Das war der absolute Höhepunkt:
     Eine Etage tiefer fand nämlich die Ausstellung der PSI-Tage mit
     dem bedeutungsschwangeren Namen "Aura" statt. Was für ein
     spirituelles Ereignis! Ich jedenfalls habe mich GÖTTLICH geärgert.
     Schon beim Betreten der Ausstellung schwappt mir schwülstiger
     Räucherstäbchen-Duft entgegen. Und das Erste, was ich sehe, ist
     ein Plakat mit der Aufschrift "Was waren Sie in einem früheren
     Leben?" Dazwischen Aura-Fotografen, Tarot-Legerinnen und Handleser,
     und alle mit so toller Energie, dass man sich gerne von ihnen sagen
     lässt, wie man sein Leben anzupacken hat.

Eine Gärtnerin aus Hindelbank (violettes Halstuch, wenn ich nicht
irre), die ich in einer Kaffeepause kennen gelernt und der ich meine
Eindrücke geschildert hatte, meinte, das wäre doch jetzt eine Chance
für mich, gelebte Toleranz an den Tag zu legen. Leider fiel mir zu spät
ein, was ich ihr hätte antworten sollen: "Du hast jetzt die Chance,
Toleranz zu leben, indem du meine Intoleranz tolerierst."

Ja, was war noch? Ach ja, Chris Griscoms Workshop "Nie mehr krank sein"
(cool!) habe ich dann nicht mehr besucht, nachdem es hiess, eine der
grössten Heilerinnen der Schweiz, Pamela Sommer-Dickson, müsse ihren
Workshop "wegen ganz schwerer Krankheit" absagen. Hätte sie doch nur
vorher auf die Queen von Galisteo gehört! ;-)

Aber der englische Heiler Malcolm Southwood, den ich sonst sehr schätze,
hat hier auch ein schlagendes Argument parat: "Wir Therapeuten sollten
nichts von uns erwarten. Wenn Gott heute nicht heilt, heilt er
vielleicht morgen, vielleicht nächste Woche und vielleicht gar nicht."
Super, Malcolm, das bringt mich auf eine Idee: Wenn der nächste Sommer
wieder so heiss wird, wird man an meiner Praxistüre lesen:

   Bin in der Badeanstalt. Bitte Geld im Briefkasten deponieren.
   Gott wird sich um dich kümmern... oder auch nicht.





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2*** Ich hasse dich, verlass' mich nicht!
     Gedanken zur Borderline-Persönlichkeitsstörung...
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Kennt Ihr Menschen, die emotional völlig instabil sind? Menschen, die
ihre Liebsten brutal zusammenschlagen, um ihnen in der nächsten Minute
zu beteuern, wie lieb sie sie haben und dass sie immer bei ihnen bleiben
sollen?

Die Chance ist relativ gross, dass es sich dabei um eine so genannte
Borderline-Persönlichkeitsstörung handelt. Sie basiert auf einer
brutalen Unterbrechung wichtiger Entwicklungsphasen in der Kindheit, und
so gerne wir solche Menschen einfach als "unmöglich" bezeichnen möchten:
Es handelt sich um eine schwerwiegende und schwierig zu therapierende
psychische Krankheit.

Seit ich mich intensiver mit diesem Krankheitsbild beschäftige, bin ich
sensibler geworden auf Anzeichen von Borderline-Störungen. Und ich
entschuldige mich hier offiziell bei allen Borderlinern, die ich in
früheren Power-Lettern verheizt habe, weil ich der Meinung war, dass es
sich einfach um mühsame Zeitgenossen handelte, da sie mich in einem
Mail als "Gott" bezeichneten, um im nächsten Mail die mangelnde Grösse
meiner männlichen Genitalregion zu kritisieren (was die gar nicht wissen
können!)

Früher war man der Meinung, dass Persönlichkeitsstörungen oder
Charakter-Neurosen, wie sie zu Freuds Zeiten noch hiessen, nicht
therapierbar seien. Irrtum, meint Diplom-Psychologe Mathias Lohmer und
gibt in seinem Büchlein "Borderline-Therapie" (ISBN 3-7945-2187-0)
nützliche Tipps ab. Übrigens... Hypnose ist meiner Meinung nach hier
kontraindiziert. Bei Borderlinern besteht so eine grosse Gefahr, dass
man als Therapeut immer wieder in ein vom Patienten künstlich erzeugtes
Szenario hinein gezogen wird, dass hier nur eine Gruppen-Therapie mit
guter Supervision Heilung verspricht.

Tipp für alle Therapeuten: Lest dieses Büchlein und entscheidet selbst,
ob Ihr Kraft genug habt, diesen Leuten zu helfen. Wenn nicht, ist das
auch okay. Denkt daran: Wir müssen nicht alles flicken, das könnte
sonst in Überstunden ausarten ;-)





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3*** Von DVDs, wissenschaftlichen Rechnern und Pschyrembeln...
     Ein Potpourri an nützlichen Tipps!
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     Schon mal was vom DVD-Ländercode gehört?
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     Ich war sehr erstaunt, als ich meine frisch aus den USA erworbenen
     DVDs meiner Lieblings-Serie "Mad about you" in meinen nagelneuen
     DVD-Player legte und die Message "falsche Region" ins Gesicht
     geschmissen bekam. Schreibt mir mein Player jetzt vor, wo ich zu
     wohnen habe oder was?

     Eine Recherche im Internet brachte Licht ins Dunkel: Kinofilme, die
     in den USA bereits auf DVD erhältlich sind, wenn sie bei uns ins
     Kino kommen, könnten hierzulande weniger Umsatz einspielen. Also
     versieht man die DVD-Player und die DVDs mit einem Ländercode.

     Gibt es Abhilfe? Ja, klar. Manche DVD-Player lassen sich mit einer
     einfachen Tasten-Kombination auf "codefree" schalten. Hier gibt's
     Informationen: http://www.digitalvd.de/codefree.php4

     Mein Panasonic-Player liess allerdings nicht mit sich verhandeln.
     Hier hätte es nur den Umweg über ein Umbau-Kit gegeben:
     http://www.dvdplayer.de/index.php?cp_sid=13171dea6c&cp_tpl=main

     Ich habe es allerdings vorgezogen, für 150 Franken einen Codefree-
     Player zu kaufen. Der läuft jedoch ein wenig asynchron, und
     jetzt werde ich beim "Mad about you" schauen manchmal ein wenig
     "mad about my stupid decision to buy the cheapest player".



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     Gratis wissenschaftlicher Rechner
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     Hand aufs Herz: Gelüstet es Euch nicht auch manchmal, heraus zu
     finden, was "e fakultät mal i pi hoch eins minus die
     siebenundzwanzigste Wurzel aus dreiundzwanzig hoch minus sechs"
     ist? Google macht's jetzt möglich. Hier gibt es einen Rechner,
     der das alles kann, und man darf ihn gratis benutzen:
     http://www.google.de/intl/de/help/features.html#calculator

     Aber Vorsicht: Cookies ausschalten, sonst erfahren die Betreiber
     Eure perversen Vorlieben! ;-)


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     Medizinisches Lexikon Pschyrembel online
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     "Pschy... wie bitte?" wird der medizinische Laie fragen.
     "Rembel", wird der Mediziner und der fortgeschrittene Hypochonder
     antworten. Der Pschyrembel ist eine Ansammlung von allem, was am
     menschlichen Körper nur irgend schief gehen kann, und man sollte
     ihn NIE nach einem zu reichlichen Mahl konsultieren.

     Wer also noch nüchtern oder gerade auf "Lichtnahrung" ist, kann
     die Online-Version noch bis Mitte Januar gratis testen. Nachher
     wird eine Abonnementsgebühr erhoben.

     http://www.degruyter.de/pschyrembel/index.html





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4*** Braucht es wirklich mehrere HPZs?
     Ein falscher Dr. Zimmermann treibt sein Unwesen!
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Power-Leser Dr. Christof Kelbch schreibt:

    Hallo, HPZ.

    Zuerst war ich ja baff: Junk-Mail von HPZ?

    Nach dem ersten Blick auf den Werbebrief war alles klar: so ein
    erbärmlicher Brief  konnte wohl kaum aus seiner Feder stammen.
    Lustige Namensgleichheit, findest Du nicht? Schau Dir mal die
    Scans an (Ausschnitte).

Ja, gibt's denn sowas? Ich wusste ja bereits, dass mein Name nicht ganz
so exklusiv ist wie ich es gerne hätte. Das habe ich wohl mit Harald
Schmidt gemeinsam. Da gibt es Schreinermeister und Klempner, die sich
genau so nennen wie ich, und damit konnte ich bis jetzt ganz gut leben.

Aber jetzt soll es auch noch einen zweiten Dr. Hans-Peter Zimmermann
geben. Und schaut Euch mal an, was das für einer ist! Da möchte man
doch seinen Titel am liebsten abgeben und in Zukunft bei der
Strassenreinigung arbeiten. Hier, lest selbst:
http://www.hpz.ch/falscherhpz.html





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5*** Ausländische Patienten, wer passt sich an?
     Eine Frage, die man zumindest mal stellen darf!
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In der Ärztezeitung (http://www.aerztezeitung.de) lese ich folgenden
Artikel:

     "Kaum ein türkischer Mann wird (...) über Potenzprobleme
     sprechen, wenn sein Sohn als Übersetzer fungiert."

HPZs Kommentar: Nicht nur bei türkisch Mann Problem, oder?

     Bei schweren Erkrankungen sollte man deshalb immer einen
     professionellen Dolmetscher einschalten.

HPZs Kommentar: Aber klar doch. Diesen Service geniessen wir
schliesslich im Ausland auch ;-)

    Weniger bekannt ist, dass manche Muslime nicht nur kein
    Schweinefleisch essen und keinen Alkohol trinken, sondern auch
    die Einnahme von Gelatinekapseln und Hustensaft mit Alkohol
    verweigern. Dann muss man abwägen, ob die Medikation unbedingt
    notwendig ist.

So weit, so gut. Und jetzt kommt's!

    Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Schamgefühl:
    Schon ein Händedruck, mit dem man eigentlich Ehrlichkeit,
    Vertrauenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft signalisieren will,
    kann für eine Muslimin peinlich und unangenehm sein und sogar
    aufdringlich wirken."

HPZs Kommentar: Jetzt Moment mal! Also, wer mich kennt, weiss, dass man
mich sicher NICHT als ausländerkritisch bezeichnen kann. Schliesslich
war ich lange genug selbst Ausländer in Gastländern und weiss, mit
welchen Hindernissen man da zu kämpfen hat. ABER: In jedem Gastland hat
man von mir erwartet, dass ich mich den Sitten und Gebräuchen der dort
lebenden Bevölkerung anpasse.

Wenn ich in Amerika ins Ambulatorium einer Klinik spazierte, musste ich
damit leben, dass man erst mal nach meiner Kreditkarte fragte und mir
sofort nach der Vorauszahlung ein Armbändchen mit meinem Namen
verpasste, weil ich ja ins Koma fallen und meinen Namen vergessen
könnte. Ich nahm ausserdem in Kauf, dass ich mich nackt ausziehen und
ein lächerliches Nachthemd überstülpen musste, nur um meinen Hals
untersuchen zu lassen und ein Hustenmittel verpasst zu bekommen.
Ferner muckste ich nicht auf, als man mich eine Viertelstunde lang in
einem auf Tiefkühl-Niveau klimatisierten Raum warten liess, und dass
ich den Arzt mit "Doktor" anreden musste, während er mich mit meinem
Vornamen ansprach.

All das nahm ich in Kauf, weil ich der Meinung war, das seien die Sitten
des Gastlandes und ich hätte mich anzupassen.

Wenn der Muslime mir jetzt mitteilt, man hätte seine Frau nicht zu
berühren, dann sage ich: "Schön, dass wir drüber reden konnten. Und
ich werde es mir merken, wenn ich in Dein Land komme. Genau so, wie ich
nicht mit Schuhen und nacktem Oberkörper Deine Moscheen betrete.
Interessiert es Dich jetzt vielleicht auch, was UNSERE Sitten sind?
Zum Beispiel, dass das Nichtannehmen der dargebotenen Grusshand
mangelnden Anstand bedeutet? Den Ärzten in Deinem Land wird das egal
sein. Und das ist richtig so. Das wäre ja noch schöner, wenn die sich
nach mir richten müssten, oder?"

Wenn jetzt einer erwägt, mir irgendwann nachts aufzulauern und mir ein
Messer in den Rücken zu jagen, dann weise ich darauf hin, dass das sehr
wohl in gewissen Ländern die Art des feinen Mannes ist; bei uns gilt
das jedoch als äusserst unhöflich ;-)

An dieser Stelle mal ein ernsthaftes Wort an alle deutschen
Staatsbürger: Gibt es für Euch eigentlich nur zwei Extreme, entweder
Ausländer-Unterdrückung oder Ausländer-Hörigkeit? Wie wär's mal mit
einem normalen Umgang, inklusive der Selbstsicherheit eines attraktiven
Gastgeber-Landes?

Weil es ein so heikles Thema ist, sage ich es nochmals: Ich liebe
Ausländer; in den meisten Ländern dieser Erde bin ich selbst einer.
Aber wenn ich von jedem Land die Sitten und Gebräuche kennen muss,
damit ich in meinem Heimatland niemandem ins Fettnäpfchen trete, das
ist doch ein bisschen viel verlangt, oder?





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6*** Emotionale Freiheit, Vitamine, PSI-Professoren...
     Beiträge von Power-Lesern!
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    EFT ist nicht TFT. Logisch!
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    Zahlreiche Zuschriften haben mich erreicht zu meinem Beitrag
    über die Emotional Freedom Technique im letzten Power-Letter
    (http://www.hpz.com/letter77.html)

    Die EFT stamme also nicht von Roger Callahan, sondern von Gary
    Craig. Callahan sei der Urheber der Thought Field Therapy (TFT).
    Gut zu wissen.

    Power-Leserin Ramona B. Wagner schickt mir ihr Büchlein zum Thema:
    "Wagner, Ramona B.: EFT - Emotionale Freiheit, Omega-Verlag"
    Im Untertitel steht "hilft u.a. bei Ängsten, Depressionen, Schmerzen
    u.v.m."
    Aber aber, Frau Wagner! u.a.u.v.m.? Und so etwas auf einem Buch?
    Sie würden sich erstens wundern, wie viele Menschen diese
    Abkürzungen nicht verstehen, und von denen, die sie verstehen, wie
    viele ähnlich wie ich denken: u.a.u.v.m.? Das heisst "Mach dir
    selbst ein paar Gedanken, du Trottel. Uns ist nicht eingefallen, wo
    die Technik sonst noch helfen könnte."

    Ich bezweifle übrigens, dass man damit tatsächlich Depressionen
    weg kriegt. Aber probiert's doch einfach mal aus und meldet mir, ob
    es geholfen hat. Anleitungen gibt es hier:
    http://www.eft-info.com
    http://www.eft-info.com/4609/16205.html



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    Vitamine sind auch nicht alles!
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    Unter Punkt 4 dieses Letters habe ich von einem HPZ-Doppelgänger
    berichtet, der seinen Klienten eine Vitamin-Therapie als 300-
    prozentige Lösung anpreist. Wie Ihr sicher wisst, habe ich etwas
    gegen 300-prozentige Lösungen. Für mich ist jeder, der eine 300-
    prozentige Lösung verspricht, ein versteckter Sektenführer.

    Versteht mich richtig: Ich halte viel von orthomolekularer Medizin,
    jener Medizin also, die Nährstoffe in hohen Dosen als Therapie
    verabreicht. Aber Krankheit ist fast immer ein multifaktorielles
    Geschehen, und ich finde es verantwortungslos, wenn jemand quasi
    auf dem Postweg einen Krebskranken einzig und allein mit Vitaminen
    heilen will. Was ist mit elektromagnetischen, psychischen und
    strukturellen Ursachen-Komponenten? Das interessiert diese Leute
    offenbar nicht, wie der folgende Bericht eines Power-Lesers zeigt:

          Lieber Hans-Peter

          Im September letzen Jahres habe ich dich über meine Diagnose
          "Prostatakrebs im Anfangsstadium" informiert. Auch darüber,
          dass ich auf Grund der Berichte von Dr. R., mich entschlossen
          habe, es vorerst mit seinem Vitamin-Stufenplan zu versuchen
          die Sache in den Griff zu bekommen.

          Jetzt gut ein Jahr später möchte ich dich über meine
          Erfahrungen und den gegenwärtigen Status informieren.

          Ich habe nun den Stufenplan von Sept. 02 bis Mai 03
          durchgeführt. Die Vitaminpräparate kosteten pro Monat
          zwischen Fr. 500.-- bis 700.--, die die Krankenkasse nicht
          übernommen hat. Die Menge der einzunehmenden Vitamine wurde
          jeweils mit der Hotline von Dr. R. festgelegt. Bei der PSA-
          Kontrolle im April 03 musste ich zur Kenntnis nehmen, dass
          sich mein PSA in dieser Zeit, anstatt reduziert, von 12 auf
          18 erhöht hatte. Gemäss den Aussagen in den Erfahrungs-
          berichten der Dr. R.-Publikationen, sollten sich deutliche
          Verbesserungen bereits nach drei bis vier Monaten einstellen.

          Da ich einen solchen Erfolg bei mir nicht feststellen konnte,
          wurde es mir etwas ungemütlich. Auf Grund dieser Tatsache,
          habe ich dann begonnen  mich nach einer weiteren Möglichkeit
          einer  "sanften Therapie " umzusehen. Ich wollte den PSA unter
          keinen Umständen über 20 steigen lassen.

          Ich will damit nicht behaupten, dass die Vitamine von Dr. R.
          nicht wirksam sind. Sie haben nur bei mir nicht die erwartete
          Wirkung gebracht. Möglicherweise liegt es auch an meiner
          körperlichen Konstitution, die vielleicht gar nicht in der
          Lage war die Vitamine aufzunehmen. Hier sehe ich noch
          Handlungsbedarf in Sachen Aufklärung der Kunden bei Dr. R.

Also, lieber Dr. R., des Patienten Wort in Gottes Ohr, falls Sie denn
ausser an Mammon auch noch an andere Götter glauben...

Übrigens... ich werde keine Mails beantworten von Menschen, die wissen
wollen, wer dieser Dr. R. ist. Das müsst Ihr schon selbst er-rathen ;-)



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    Mulacz hat keinen Lehrstuhl!
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    "Mulacz hat keinen Lehrstuhl" klingt fast wie ein Theaterstück von
    Peter Weiss, gell? ;-)
    Im letzten Power-Letter (http://www.hpz.com/letter77.html) habe
    ich dem Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Para-
    psychologie einen Lehrstuhl an der Uni Wien angedichtet.
    Das stellt er wie folgt richtig:

         Hallo Hans-Peter Zimmermann,

         vielen Dank für Deine anerkennenden Worte für den Newsletter,
         den ich namens der Österr. Ges. f. Parapsychologie aussende,
         und dafür, daß Du ihn einem weiteren Kreis bekannt gemacht
         hast.

         (...) Allerdings muss ich erwähnen, dass eine Schlussfolgerung,
         die Du gezogen hast, leider unrichtig ist (schön wär's, wenn's
         wahr wäre), obwohl für mich durchaus schmeichelhaft:

              >Der Verfasser Prof. Peter Mulacz ist nicht etwa ein
              Psycho-Freak mit gekauftem Titel, sondern scheint
              einen Lehrstuhl an der Universität Wien inne zu haben.

         Punkt 1 stimmt, der Titel ist nicht gekauft, sondern höchst
         offiziell vom Bundespräsidenten verliehen.
         Punkt 2 stimmt leider nicht.  Es wäre ja wunderbar, wenn es
         einen Lehrstuhl für Parapsychologie an der Univ. Wien gäbe,
         aber leider ist das nicht in Sicht. Und was das im Signatur-
         Block erwähnte Institut für Ethnologie etc. an der Univ. Wien
         betrifft, so hat unsere Gesellschaft (...) dort einfach ihren
         Sitz.

         Das mag natürlich für Nicht-Österreicher irreführend sein,
         vor allem deshalb, weil sie vermutlich auf folgenden feinen
         Unterschied nicht sensibilisiert sind:  hätte ich einen
         Lehrstuhl an der Univ. Wien, so wäre mein Titel nicht
         "Prof.", sondern "Univ. Prof." ... das ist halt die
         österreichische Regelung.

         (...)Ein Freund von mir hat bei Dir einmal ein Seminar
         mitgemacht und ist voll des Lobes.  Da sich jeder Mensch
         über Anerkennung freut, so nehme ich an, dass auch Du Dich über
         dieses sehr, sehr positive Feedback freuen wirst (...)

         Ganz herzliche Grüße
         Peter Mulacz


Danke, lieber Peter. Und dass Du nächstes Jahr bei den Basler PSI-Tagen
auftreten wirst, sei Dir jetzt schon verziehen ;-)





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7*** Hört Harald Schmidt wirklich auf?
     HPZs Verarschungs-Theorie...
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Was Harald Schmidt im Power-Letter zu suchen hat? Ganz einfach: Wer
ihn nicht verträgt, wird es auch mit HPZ nicht leicht haben. In Sachen
Witz und Selbst-Ironie fühle ich mich ihm verwandt. Und so war es denn
ein ziemlicher Schock, als ich erfahren musste, dass eine der wenigen
Sendungen, die ich mir regelmässig gönne, schlagartig abgesetzt wird.

Dieses Mail habe ich ans Team der Harald-Schmidt-Show geschickt:

     Liebes Team der Harald-Schmidt-Show

     Meine Frau und ich wollen es noch immer nicht glauben,
     dass der Spass zu Ende sein soll. Die Harald-Schmidt-Show
     war die einzige Sendung (Ehrenwort!), die wir uns regelmässig
     gönnten.

     Als Schweizer wissen wir zwar, dass der neue SAT1-Chef Roger
     Schawinski ein unverbesserlicher Egomane ist, aber wir können
     uns kaum vorstellen, dass er so blöd ist, Harald Schmidt und
     sein Team vergrault zu haben. Wir hoffen immer noch, dass sich
     folgendes Szenario abgespielt hat in Schawis Büro:

        Schawinski: Ich bewundere Ihre Show, aber die Quote dürfte
        etwas höher sein.

        Schmidt: Quote, was ist das?

        Schawinski: Das ist, wenn die Leute gucken.

        Schmidt: Ach so. Davon wusste ich nichts.

        Schawinski: Ich wüsste einen Trick, wie wir die Quote
        schlagartig in schwindelnde Höhen kriegen.

        Schmidt: Soll ich mir Gel ins Haar schmieren wie Sie auf
        dem Titelbild eines Ihrer Bücher. Übrigens, Kompliment...
        (grins, lüg)

        Schawinski: Meine Quoten bei Tele 24 waren nie so hoch wie
        im letzten Monat vor dem Ende.

        Schmidt: Ach so, Sie meinen, ja gerne, Harald mein Name,
        also du, Roger, meinst, wir sollten etwas inszenieren?
        Kommst Du da nicht in Teufels Küche?

        Schawinski: Ich bin es gewohnt, das Arschloch zu spielen.

        Schmidt: Spielen? Ähmmm... ach so, ja. Gute Idee!

     Bitte sagen Sie uns, dass es so war. Sie können uns doch nicht
     abhängig machen, um uns nachher so kläglich sitzen zu lassen.

     Herzliche Grüsse und vielen Dank für alles!

     Hans-Peter Zimmermann :-)


Da kommt mir eine Idee! Vielleicht sollte ich mit meinem Power-Letter
auch mal eine Kreativ-Pause einlegen. Nee, keine Sorge, solange
Schawinski nicht behauptet, der Power-Letter sei eigentlich seine Idee
gewesen, werdet Ihr weiter mit Stoff versorgt.





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8*** Was ist eigentlich ein Ego-Trip?
     Und wie sollten wir Menschen auf selbigem begegnen?
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Wie komme ich jetzt von "Schawinski" auf "Ego-Trip"? Egal. Interessiert
mich auch für meinen eigenen Ego-Trip mit altruistischen Auswirkungen.

Der Sprach-Brockhaus kennt das Wort nicht, also musste ich in meinem
eigenen Unterbewusstsein nachschlagen. Und das sagt Folgendes:

     Starke Selbstzweifel, die man zu kompensieren versucht,
     indem man dafür sorgt, dass man echten oder eingebildeten Beifall
     bekommt.
     Wenn ich also jemanden des Ego-Trips bezichtige, verschlimmere
     ich seine Situation einerseits, andererseits verstärke ich den
     Leidensdruck so weit, dass der Betreffende vielleicht eines Tages
     einsieht, dass echte Sicherheit von innen kommt.

Schön gesagt. Lasset die Schawinskis zu mir kommen...





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9*** Kleine Zukunftsreise gefällig?
     Eine Entspannungs-Übung, die dich deinen Zielen näher bringt!
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Schliesse Deine Augen und lies weiter. Ach so, geht ja nicht.
Also: Behalte Deine Augen offen und lies hier, was Du nachher mit
geschlossenen Augen tun sollst:

Stell Dir vor, es ist heute in einem Jahr. Der 24. Dezember 2004.
Du wachst auf und schaust Dich um. Wo möchtest Du aufwachen in einem
Jahr? Wie willst Du Dich fühlen? Welche Art von Arbeit wartet heute
oder nach einer wohlverdienten Weihnachtspause auf Dich? Wie
verbringst Du Deine Freizeit? Wohin fährst Du in die Ferien? Was für
Menschen hast Du um Dich? Und wie würde sich das anfühlen, wenn Du
dieses Urvertrauen hast: "Mir wird nichts mangeln" oder positiv
ausgedrückt "Ich werde immer alles haben, was ich brauche, um meine
Aufgabe erfüllen zu können".

Macht's einfach mal und schaut, was passiert. Zahlreiche HPZ-Seminar-
kunden haben sich unter anderem dank dieser Übung ihr Leben so
eingerichtet, wie sie es gerne hätten. Und daher erlaube ich mir ein
wenig Werbung in eigener Sache...

Keine Sorge: Es ist niemand gezwungen, meine Seminare zu besuchen.
Wenn keiner mehr kommt, habe ich noch ungefähr 14 andere Berufe ;-)





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10** Werbung in eigener Sache:
     - Das neue Grundlagen-Seminar mit Therapie-Gutschein!
     - Familienstellen jetzt günstiger aus gutem Grund!
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Ich mach's kurz:

1. Mein Grundlagen-Seminar "Hypnose, Persönlichkeitsbildung und
   Lebensplan" (http://www.hpz.com/erfolgsseminar.html) kostet zwar
   ab 2004 CHF 2350.- anstatt 2150.-, beinhaltet aber neu nicht nur
   30 Minuten Therapie bei mir persönlich, sondern auch einen Gutschein
   für eine zusätzliche Stunde Therapie bei einem HPZ-Therapeuten, zu
   beziehen entweder bei mir im Institut oder aber direkt in der Praxis
   eines ausgewählten Therapeuten.
   Das ist ein Mehrwert von CHF 480.- und kann in guter neudeutscher
   Manier als "Super-Deal" bezeichnet werden.

2. Mein Seminar "Hypno 1c" (Familien- und Systemstellen) kostet neu
   CHF 950.- für Absolventen des Grundlagen-Seminars und CHF 570.-
   für Absolventen der Hypnose-Zertifizierung.
   Ein vierseitiges Detail-Programm gibt's hier:
   http://www.hpz.com/hypno1c.pdf
   Der Grund für diese Vergünstigung: Wenn jemand selbst Aufstellungen
   moderieren will, sollte er das Seminar mehrmals besuchen, denn
   Erfahrung ist hier das A und O.






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11** Wer hierzulande kein Geld hat, ist nicht Opfer, sondern Täter!
     Ein besinnlicher Rundumschlag zu Weihnachten...
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Kürzlich geschehen bei meinem Computer-Händler:
Eine Frau kauft einen Computer, angeblich für ihre Tochter, die
Studentin ist, und natürlich kriegt man gegen Studentenausweis einen
Rabatt. Später stellt sie Fragen, die darauf schliessen lassen, dass
der Computer für sie selbst bestimmt ist und sie sich den Rabatt
nur erschwindelt hat.

Kürzlich geschehen in meiner Mailbox:
Eine Frau schreibt mir, sie würde sich brennend für meine Seminare
interessieren, hätte aber kein Geld. Ob es auch andere Lösungen gäbe.

Ja, an was hat die Frau denn gedacht? Bietet sie ihre Liebesdienste an,
oder was soll die Frage?

Die beiden Menschen haben etwas gemeinsam: Sie sind galoppierende
Egoisten. Es ist ihnen völlig egal, welche Konsequenzen ihre Handlungen
haben, solange sie nur möglichst günstig zu ihrer Ware kommen. Nach
Kants kategorischem Imperativ würde das ja bedeuten, dass jeder sich
beim Computer-Händler einen Rabatt erschwindeln und beim Zimmermann
ein Gratis-Seminar erbetteln darf.
Konsequenz: Computer-Händler und Zimmermann verschwinden von der
Bildfläche. Und das ist diesen Menschen sowas von egal...

Hier ist also meine besinnliche Aussage zu Weihnachten:
Ich verstehe, dass jemand, der in einem armen Land aufwächst, nur
kleine Chancen hat, sich ein Leben im Wohlstand zu erarbeiten. Diese
Menschen werden von mir auch regelmässig mit Spendengeldern bedacht.
Wer aber in unseren Breiten gross geworden ist und sich so verhält wie
die beiden erwähnten Damen, der ist nicht Opfer, sondern Täter, und
kriegt von mir gar nix, nicht einmal Mitleid ;-)





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12** Für Leute, die keinen sekundären Gewinn aus Erkältungen ziehen...
     zwei wirklich brauchbare Tipps!
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Ich war schon längere Zeit nicht mehr erkältet. Und wisst Ihr, warum?
Zwei Tipps:

   1. Jeden Morgen eine Nasen-Toilette durchführen. Und das geht so:
      Ihr kauft Euch in der Apotheke kleine Tütchen mit Emser Salz.
      So ein Tütchen löst man im warmen Wasser auf und spült damit
      jeden Tag seine Nase durch. Die Lösung durch die Nase einatmen
      und durch den Mund ausspucken. Nach drei Durchgängen noch ein
      paar Mal Flüssigkeit einatmen und je durch ein Nasenloch aus-
      blasen. Achtung: Das andere Nasenloch immer gut zudrücken, damit
      kein Sekret in die Eustachische Röhre gelangt!

   2. Ascorbin-Säure kaufen. Das ist reines Vitamin C, nur viel billiger
      als die unter Handelsmarken verkauften Präparate.
      Zweimal täglich einen Achtel Teelöffel in ein Glas heisses Wasser,
      ergibt ein angenehmes Getränk mit Zitronengeschmack.
      Vorsicht bei zu hoher Dosierung: Kann Durchfall verursachen!

So, jetzt kriege ich wahrscheinlich zur Strafe für mein Lästermaul eine
richtig saftige Erkältung.





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13** Zum Abschluss drei Witze...
     für all jene, denen der Humor noch nicht eingefroren ist!
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Das erste ist eigentlich kein Witz, aber dennoch irgendwie lustig.
Mehrere Leser haben mir diesen Artikel geschickt:

     Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts
     mit dir zu tun...

     Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70 Jahren lebtest, ist es
     rückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!

     Als Kinder sassen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne
     Airbags.

     Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei
     und Cadmium.

     Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten
     öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.

     Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere
     Fingerchen.

     Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.

     Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.

     Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der
     ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen
     hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

     Wir verliessen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den
     ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die
     Strassenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir
     hatten nicht mal ein Handy dabei!

     Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand
     wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte
     Schuld ausser wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht".
     Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften und
     schlugen einander manchmal blau und grün. Damit mussten wir
     leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht.

     Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand
     starb an den Folgen.

     Wir hatten nicht Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele,
     64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene
     Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde.
     Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Strasse.
     Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten.
     Manchmal brauchten wir gar nicht zu klingeln und gingen einfach
     hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer Eltern.
     Keiner brachte uns und keiner holte uns... Wie war das nur
     möglich?

     Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen.
     Ausserdem assen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht
     ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter
     und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus.

     Beim Strassenfussball durfte nur mitmachen, wer gut war.
     Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.

     Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten
     durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu
     emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der
     Leistungsbewertung.

     Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und
     keiner konnte sich verstecken.

     Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstossen hat, war klar,
     dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen.
     Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei!

     Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern
     und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten
     Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten
     wir umzugehen.

     Und du gehörst auch dazu.

Wow, was sind wir doch für coole Typen! Ganz im Gegensatz zu den Amis,
wie Franziska Wittwer zu berichten weiss:

    In Charlotte, NC, kaufte ein Rechtsanwalt eine Kiste mit sehr
    seltenen und sehr teueren Zigarren und versicherte diese dann,
    unter anderem, gegen Feuerschaden. Über die nächsten Monate
    rauchte er die Zigarren vollständig auf, und forderte dann die
    Versicherung auf, den Schaden zu ersetzen.
    In seinem Anspruchsschreiben führte der Anwalt aus, dass die
    Zigarren "durch eine Serie kleiner Feuerschäden" vernichtet worden
    sind. Die Versicherung weigerte sich zu bezahlen mit der
    einleuchtenden Argumentation, dass er die Zigarren
    bestimmungsgemäß verbraucht habe.
    Der Rechtsanwalt klagte ... und gewann! Das Gericht stimmte
    mit der Versicherung überein, dass der Anspruch unverschämt
    sei, doch ergab sich aus der Versicherungspolice, dass die
    Zigarren gegen jede Art von Feuer versichert seien, und
    Haftungsausschlüsse nicht bestünden. Folglich müsse die
    Versicherung bezahlen, was sie selbst vereinbart und
    unterschrieben habe.
    Statt ein langes und teueres Berufungsverfahren
    anzustrengen, akzeptierte die Versicherung das Urteil und
    bezahlte 15.000 US-Dollar an den Rechtsanwalt. Jetzt kommts!
    Nachdem der Anwalt den Scheck der Versicherung eingelöst hatte,
    wurde er auf deren Antrag in 24 Fällen von Brandstiftung
    verhaftet. Unter Hinweis auf seine zivilrechtliche Klage und
    seine Angaben vor Gericht, wurde er wegen vorsätzlicher
    Inbrandsetzung seines versicherten Eigentums zu 24
    Monaten Freiheitsstrafe (ohne Bewährung) und 24.000 US-Dollar
    Geldstrafe verurteilt.

Wie sagen die Italiener? "Se non è vero, è ben trovato", "wenn's
nicht wahr ist, ist's doch gut erfunden." Aber den Amis trauen wir's
zu, oder? ;-)





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Das wär's für heute.

Ach so, ich habe Euch ja DREI Witze versprochen. Gut, hier kommt noch
einer für den Vatikan. Zugeschickt hat ihn mir Bernhard Virnich:

   Gottvater, sein Sohn und der heilige Geist sitzen
   zusammen und unterhalten sich darüber, dass man doch
   endlich einmal gemeinsam Urlaub mache müsste.
   Bei der Festlegung eines Reiseziels gibt es allerdings
   sehr verschiedene Meinungen.

   Gott schlägt vor, mal wieder nach Jerusalem zu reisen
   Jesus winkt ab: "Zu viele schlechte Erinnerungen".
   Er macht dann den Gegenvorschlag, man könnte vielleicht
   mal nach Lourdes fliegen, wird aber von seinem Papi abgewürgt,
   weil das  dann kein Urlaub mehr wäre, sondern harte Arbeit.

   Zum Schluss schlägt der Heilige Geist vor:
   "Lasst uns nach Rom reisen, da war ich nämlich noch nie."



Frohe Festtage und einen guten Rutsch in ein 2004 voller Spannung und
Entspannung!

Euer Hans-Peter Zimmermann :-)







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Dr. Zimmermann + Partner
- Hypnose-Therapie und -Ausbildung
- Ganzheitliche Unternehmensberatung
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Schwertstrasse 35, CH-6300 Zug
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E-Mail hpz8@gmx.ch
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Hans-Peter Zimmermanns Grundlagen-Seminar
(Vorbedingung für alle weiteren Seminare):

   "Hypnose, Persönlichkeitsbildung und Lebensplan" (3 Tage)
   http://www.hpz.com/erfolgsseminar.html

   21. bis 23. März 2004  NOCH 6 FREIE PLÄTZE!
   26. bis 28. März 2004  NOCH 6 FREIE PLÄTZE!


Professionelle Ausbildung in Klinischer Hypnose:

   "Hypno 1a" (5 Tage) Klassische und Ericksonsche Hypnose
   http://www.hpz.com/hypno1a.pdf
   5. bis 9. Januar 2004  NOCH 3 FREIE PLÄTZE!

   "Hypno 1b" (5 Tage) Aufdeckende, tiefenpsychologische Hypnose
   http://www.hpz.com/hypno1b.pdf
   18. bis 22. Mai 2004  NOCH 5 FREIE PLÄTZE!

   "Hypno 1c" (4 Tage) System-Aufstellen und Systemische Hypnose
   http://www.hpz.com/hypno1c.pdf
   12. bis 15. Januar 2004  NOCH 2 FREIE PLÄTZE!

   "Hypno 2" (6 Tage) Psycho-Pathologie
   http://www.hypnose-ausbildung.ch/hypnose2.pdf
   15. bis 21. Februar 2004  NOCH 3 FREIE PLÄTZE!

Das Internet-Marketing-Rüstzeug für Therapeuten und Unternehmer:

   "Internet-Power" (4 Tage) Marketing, Technik und Texten
   http://www.hpz.com/internetpower.pdf
   1. bis 4. März 2004  NOCH 4 FREIE PLÄTZE!








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