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Hans-Peter ZimmermannsGesundheits-Philosophie |
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Hans-Peter Zimmermann über integrative Medizin, orthomolekulare Medizin und PsychoneuroimmunologieMai 1998 |
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Integrative Medizin Der Begriff "Integrative Medizin" wurde erstmals vom Amerikaner Dr. med. Edward Taub* geprägt. Taub ist Autor mehrerer Bücher zum Thema Präventivmedizin und Wellness sowie Verfasser des Vorworts zum internationalen Bestseller "Fit for Life". Mit integrativer Medizin meint Taub die ganzheitliche Anwendung mehrerer Heilverfahren. Seine Vision: "Gesundheitshäuser" (statt Krankenhäuser), in denen Schulmediziner, Hypnose-Therapeuten, Psychologen, Chiropraktiker, chinesische Mediziner, Akupunkteure und Energie-Heiler zusammenarbeiten und voneinander lernen. *Wie der "Zufall" so spielt, habe ich Edward Taub und seine deutsche Frau Annelie seinerzeit in Kalifornien beim Spazierengehen am Strand getroffen und weiß daher gewisse Dinge aus erster Hand.
Psychoneuroimmunologie Dieser Zungenbrecher steht für ein relativ junges Gebiet der Medizin. Während Jahren haben die Forscher nach der sogenannten Körper-Geist-Verbindung gesucht. Leider ist es der Allgemeinheit noch wenig bekannt, dass diese Verbindung mittlerweile gefunden wurde. Hier sind ein paar Stationen:
Der Satz "unsere Gedanken beeinflussen unser Immunsystem" könnte missverstanden werden. Damit sind nicht die bewussten Gedanken gemeint, sondern in erster Linie die unbewussten. Wenn ein Mensch beispielsweise krebskrank ist und glaubt, dass er allein mit "positivem Denken" seiner Krankheit Herr wird, dann hat er sich in den meisten Fällen getäuscht. Das ist etwa vergleichbar mit dem Mann, der sich immer wieder einredete "es gibt kein Unkraut in meinem Garten", während das Unkraut seinen ganzen Garten auffraß. Während positives Denken sicher besser ist als negatives, kommen wir doch nicht darum herum, unsere Energieblockaden anzuschauen und sie abzulegen. Da diese Blockaden fast in jedem Fall in einem hypnoiden Zustand und unbewusst aufgebaut wurden, können sie gemäß heutigen Erkenntnissen auch nur in diesem Zustand beseitigt werden. Daher halte ich es für so außerordentlich wichtig, dass jeder Schulmediziner und jeder Psychologe lernt, mit Hypnose umzugehen.
Orthomolekulare Medizin Viele Schulmediziner sind sich bereits heute einig, dass gegen 80 Prozent aller Krankheitsursachen psychische Anteile aufweisen. Das heißt populär ausgedrückt: Krankheitsursache Nummer eins sind seelische Blockaden. Die orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit der Krankheitsursache Nummer zwei: Dem Nährstoffmangel.
Ein Großteil dieser Nährstoffe ist aufgrund der Ausbeutung unserer Böden und der Konservierung unserer Nahrungsmittel nicht mehr in unserer Nahrung vorhanden. Leider gibt es immer noch Schulmediziner, die behaupten, eine Investition in Nahrungs-Supplemente sei eine Investition in teuren Urin. Der amerikanische Konsumentenschützer Ralph Nader sagt jedoch etwas anderes: "Wer NICHT in seine Ernährung investiert, investiert in den Mercedes seines Arztes." Und er weiß seine Behauptung mit eindrücklichen Zahlen zu belegen:
Ein paar weitere Fakten:
Falls Sie sich für orthomolekulare Medizin interessieren, empfehle ich Ihnen das folgende Buch: "Zimmermann/Schurgast/Burgerstein: Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag Heidelberg 1997, ISBN 3-7760-1666-3"
Zum Schluss ein Tip Testen Sie, wie aufgeschlossen Ihr Hausarzt gegenüber diesen relativ jungen Gebieten der Medizin ist. Wenn er sich als stur herausstellt, wissen Sie ja, was zu tun ist... ;-) |
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