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Reinkarnations-Therapie?Heißt das, wir haben schon einmal gelebt? |
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Hans-Peter Zimmermanns unorthodoxe Ansicht zum Thema Wiedergeburt... |
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Niemand kann nix beweisen...Was das Thema Wiedergeburt angeht, ist zunächst einmal zu sagen: Niemand kann beweisen, dass er schon einmal gelebt hat... und niemand kann das Gegenteil beweisen. Das sind die Tatsachen. Wer Ihnen etwas anderes erzählen will, ist ein Scharlatan. Therapie-Erfolge sprechen für sich...Mir persönlich ist es völlig egal, ob jemand an Reinkarnation glaubt oder nicht. Wichtig ist mir, dass meine Kunden "Bilder aus früheren Leben" zulassen, sofern sie während einer Sitzung auftauchen. Tausende von therapeutischen Erfolgen belegen, dass wir bei einer Verkettung von Emotionen, einer sogenannten Gestalt, immer zum allerersten Ereignis zurückkehren und dieses verarbeiten müssen, damit das Problem aus dem Nervensystem gelöscht ist. Bei Menschen, die dabei Bilder von früheren Leben zulassen, ist die Erfolgsquote um ein Vielfaches höher. Ein wenig StatistikHaben die Geschichten, die bei Rückführungen zum Vorschein kommen, tatsächlich einmal stattgefunden? Interessanterweise hat aber jede Geschichte mit dem gegenwärtigen Problem des Kunden zu tun, und hilft, das Problem zu lösen. Was für die Wiedergeburt sprichtDer amerikanische Arzt Ian Stevenson, übrigens ein knallharter Wissenschaftler, schildert in seinem Buch "20 Cases Suggestive of Reincarnation" zwanzig Fälle von Kindern, die von früheren Leben erzählten und ihr "früheres Heimatdorf" wie auch ihr "früheres Zuhause" detailgetreu beschrieben. Ein weiteres Buch, das sehr aufschlussreich ist und den Reinkarnationsgedanken unterstützt: Carol Bowmans "Ich war einmal..." (Heyne-Verlag). Ich kenne Carol Bowman persönlich, und sie ist alles andere als ein leichtgläubiger NewAge-Freak. Mein Vorschlag: Bevor Sie irgend jemandem irgend etwas glauben, lesen Sie alles, was dazu verfügbar ist, und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Für mich ist auffällig, dass die Befürworter des Reinkarnationsgedankens eine unglaubliche Fülle von dokumentiertem Material ins Feld führen können, wogegen die Gegner in der Regel auf immer den gleichen paar "dünnen" Fällen herumreiten, bei denen auch ein Reinkarnations-Therapeut unumwunden zugeben würde, dass es sich vermutlich nicht um eine typische "past life"-Story gehandelt hat. Zu nennen wäre hier zum Beispiel der Fall "Bridey Murphy", der im Jahr 1952 weltweit Schlagzeilen machte. Welches Weltbild macht am meisten Sinn?Da es zu diesem Thema offensichtlich keine objektive Wahrheit gibt (obschon die "Gesellschaft für Klinische Hypnose Schweiz" glaubt, sie zu kennen ;-) sind wir auf subjektives Empfinden angewiesen. Hier findet man in der Bevölkerung insgesamt vier Grundmeinungen vor: 1. Vor der Geburt und nach dem Tod hat der Mensch kein Bewusstsein. Das Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Fertig, aus. 2. Jeder kriegt genau eine Chance, es "richtig" zu machen. Und um das Ganze spannender zu gestalten, wird er erstens zwischen Gott und Teufel hin- und hergerissen, und zweitens sagt keiner genau, wie viele Punkte es braucht, um einmal bei Gott zu landen. Gott hat allerdings ein paar Protégés (unter anderem den Papst) zu Mittelsmännern ernannt, die sich gegenseitig ebenfalls widersprechen. 3. Die Seele hat schon vor der Geburt existiert. Nach dem Tod ist aber Schluss. 4. Der Mensch ist ein mehrdimensionales Wesen, das offensichtlich beschließen kann, mehrmals in eine materielle Form zu inkarnieren, um auf diesem Planeten, wo alles möglich ist, schneller zu lernen und weiterzukommen. Wozu? Wofür? Möglicherweise um eine Dimension höher zu steigen. Was für eine Dimension das ist? Wenn wir das wüssten, wären wir schon dort. Das Sanskrit-Wort "Karma" bedeutet "Handlung" und heißt nichts anderes, als dass jeder Mensch die Folgen seiner Handlungen selber erleben muss. Was sagt eigentlich die Bibel dazu?Eine gute Frage. Zunächst muss man wissen, dass die Bibel, wie sie heute existiert, ein Sammelsurium verschiedener Schriftstücke ist, die jemand einmal zusammengestellt haben muss. Erwähnenswert sind die folgenden geschichtlichen Begebenheiten: 1. Im Jahre 325 nach Christus versicherte Kaiser Konstantin den Christen am Konzil von Nicaea, dass er sie mit seiner Macht unterstütze, falls sie ihre Meinungsverschiedenheiten niederlegten und sich auf eine Doktrin einigten. Unter anderem forderte er, dass die Bücher des berühmten Kirchenvaters Origenes von Alexandrien aus der Bibel gestrichen würden. In einem der leider nur fragmentarisch vorhandenen Schriftstücke von Origenes ist der Satz zu lesen: "Jede Seele kommt in diese Welt, gestärkt durch Niederlagen ihres früheren Lebens." 2. Im Jahre 553 nach Christus wurde am Konzil von Konstantinopel der Glaube an Reinkarnation und die Präexistenz der Seele unter Strafe gestellt. Am Ruder war damals der sehr weltlich orientierte byzantinische Kaiser Justinian. Allerdings gibt es selbst in den Schriftstücken, die in der Bibel verblieben sind, Stellen, die aufhorchen lassen. Falls Sie die Wahrheit kennen, schicken Sie uns bitte ein E-Mail! ;-)Zum Abschluss dieses kleinen Diskurses möchte ich noch einmal betonen, dass es keine objektive Wahrheit gibt und dass es für die Regressions-Therapie keine Rolle spielt, ob ein Kunde an frühere Leben glaubt oder nicht. Solange er seinem Unterbewusstsein vertraut und die Bilder und Gedanken liefert, die ihm gerade durch den Kopf gehen, hat er große Chancen auf Heilung. Und das gilt sowohl für psychische Probleme wie auch für viele psychosomatische Störungen. Wer kennt sich aus mit Reinkarnations-Therapie?Einzelsitzungen können Sie bei mir oder einem unserer ausgebildeten Hypnose-Therapeuten buchen. |
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