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So setzt man Ziele richtig!

 
             
  5. Januar 2007          
             
 

Hans-Peter Zimmermann erklärt, wie man sich Ziele setzt und sie auch erreicht. Vorsicht: Wenn man das Zeug richtig bestellt, kommt es auch!

 
             
 
             
 

Das Jahr ist noch ziemlich frisch, und ich habe mir gedacht, warum zum Jahresanfang nicht mal wieder die "Seven Keys to a Positive Outcome" aus dem guten alten NLP in Erinnerung rufen. Doch vorher möchte ich rasch erklären, wie ich als junger Spund Ziele gesetzt habe, und wie ich es heute, als 50jähriger, tue.

 
         
 

Früher stellte ich mir ein Ziel wie ein Hindernis vor, das es zu überwinden galt. Ich visualisierte jeden Tag mehrmals, wie es sein würde, wenn ich dieses Ziel erreicht hätte.

Das hat meistens tadellos funktioniert, nur hat diese Art des Zielesetzens mehrere Nachteile (siehe rechts).

 

nlp-zielesetzen1

 
   

Heute nenne ich meine Ziele "Stationen". Der Pfeil zeigt die grobe Richtung meines Lebens an.

Das mag dem oberflächlichen Betrachter als irrelevant erscheinen, aber für mich ist es ein großer Unterschied (siehe links)

 
             
             
  Jetzt, wo das gesagt ist, schauen wir uns mal die "Sieben Schlüssel zu einem positiven Ergebnis" aus dem NLP an. Einverstanden?

1. Ziele korrekt formulieren!

Was heißt das? Es bedeutet, dass man das Ziel so formuliert, als wäre es schon erreicht. Keine Willens-Erklärungen, keine Zukunftsformen, kein Konjunktiv, keine Negationen, keine Komparative!

 
 
 


Falsch
wäre also:

  • Ich möchte freundlicher mit mir umgehen
  • Ich will weniger unfreundlich mit mir umgehen
  • Ich werde freundlich mit mir umgehen


Korrekt ist:

  • Ich gehe freundlich mit mir um
 
 
Zur ersten Formulierung: Freundlicher als was? Und wieviel freundlicher genau? Unser Unterbewusstein weiß nicht, wohin es steuern soll. Wenn Ihr Navigationssystem die Formulierung "Ich möchte näher zu Rom" akzeptieren könnte, hätten Sie Ihr Ziel bereits erreicht, wenn Sie einen Zentimeter Richtung Süden gefahren sind.
Zur zweiten Formulierung: Unser Unterbewusstsein kann Negationen nicht direkt verarbeiten. Ich kann nicht an KEINEN ROSAROTEN ELEFANTEN denken, ohne zuerst an einen gedacht zu haben! Tippen Sie in Ihr Navigationssystem ein "weiter weg von Rom". Auch da haben Sie Ihr Ziel bereits nach einem Zentimeter erreicht.
Zur dritten Formulierung: Wenn es Ihr Ziel ist, dass Sie etwas tun werden, dann ist Ihr Ziel jetzt schon erreicht. Wenn Sie in Ihr Navigationssystem eintippen könnten, wann Sie in Rom sein möchten, und Sie würden eintippen in der Zukunft, was glauben Sie dann wann Ihr Navi Sie nach Rom bringen wird?
 
             
 

2. Ziele müssen messbar sein!

Was heißt das? Woran genau würden Sie merken, dass Sie Teilschritte Ihres Ziels und später das Ziel selbst erreicht haben? Um bei unserem Beispiel "nach Rom fahren" zu bleiben: Woran merken Sie von Stunde zu Stunde, dass Sie näher bei Rom sind?

 
             
 

3. Sinnliches Erleben bringt Hebelwirkung!

Beziehen Sie in Ihre Zielsetzung all Ihre Sinne mit ein! Was sehen Sie, wenn Ihr Ziel erreicht ist? Was sagen Ihre Freunde dazu? Was sagen Sie zu sich selbst? Wie fühlen Sie sich? Was riechen Sie? Was schmecken Sie?

 
             
 

4. Ziele müssen selbst herstellbar sein!

Wer sich zum Ziel setzt, im Lotto zu gewinnen oder eine Freundin, die ihn verlassen hat, zurückzuerobern, verschwendet nicht nur seine Zeit, sondern hat absolut nichts von den Gesetzen des Lebens begriffen.
"Ich habe eine neue Arbeitsstelle" ist kein Ziel, sondern ein frommer Wunsch. Selbst herstellbar sind jedoch Ziele wie diese: "Ich habe ein Seminar absolviert, das mein Charisma verbessert". "Ich habe in den letzten zwei Wochen jeden Tag drei Bewerbungen geschrieben".

 
             
 

5. Klare, aber realistische Terminierung!

Ich habe leider in der Vergangenheit immer wieder erlebt, dass blutige Newcomer im Seminar-Business sich zum Ziel setzten "In einem Monat ist mein erstes öffentliches Seminar mit zwölf Teilnehmern ausgebucht". Das ist eine völlig unrealistische Terminierung. Wenn man die Teilschritte korrekt und detailliert planen würde, würde man sofort merken, dass es dazu mehr Zeit braucht.

 
             
 

6. Ökologie-Check!

Der Ökologie-Check bedeutet im NLP, dass man sich wirklich sämtlicher Konsequenzen bewusst wird, die die Erreichung des Zieles haben wird. Wenn ich nach Amerika auswandern will, wird das meiner Mutter vielleicht nicht passen, weil dann in ihrer Abwesenheit niemand ihren Kanarienvogel füttert. Die Frage, die ich mir stellen muss, ist: "Kann ich damit leben?" Wenn ja, bleibt die Zielformulierung, wie sie ist. Wenn nein, muss ich das Ziel anders formulieren.
Bei gut formulierten Zielen wird der Ökologie-Check eine weitere Hebelwirkung bringen, und zwar dadurch, dass ich erkenne, wer außer mir sonst noch von diesem Ziel profitieren wird.

 
             
 

7. Ziel "aktivieren"!

Wie das geht? Na ja, alles will ich Ihnen hier nicht verraten. Wenn Sie die sechs ersten Schlüssel befolgen, sind Sie Ihrem ganz persönlichen "Rom" schon ein großes Stück näher.
Vielleicht hilft ja dieser Link weiter: http://www.nlp-nielsen.de/ziele.htm
Oder dieser: http://www.hpz.com/erfolgsseminar.html
Oder wenn Sie's lieber gratis haben, lesen und hören Sie alles, was Sie auf http://www.hpz.com gratis finden können. Das ist eine ganze Menge und wird Sie mit Sicherheit die nächsten drei Wochen beschäftigen. Viel Spaß!

Ihr Hans-Peter Zimmermann

 
             
 
             
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